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Nazi-Konzert im Toggenburg: Wohin die Einnahmen tatsächlich fliessen

Mit dem Konzert in Unterwasser nahmen die Neonazis mindestens 200'000 Euro ein. Das Geld soll dem Neonazi-Netzwerk in Thüringen zugute kommen, wie die «Wochenzeitung» schreibt.



Im Nachgang zum Neonazi-Konzert im Toggenburg kommen nun neue Informationen ans Licht. Die «Wochenzeitung» (WOZ) schreibt in der heutigen Ausgabe, dass der Anlass dazu diente, Geld für bestehende Neonazi-Strukturen hauptsächlich in Deutschland zu beschaffen. Konkret geht es um die Unterstützung der Thüringer Neonazi-Szene. Überhaupt führen viele Spuren von Unterwasser nach Thüringen. Aber der Reihe nach.

nazi nazikonzert tennishalle toggenburg unterwasser

Trotz Handy-Verbot gelangten Fotos an die Öffentlichkeit. foto: twitter/antifa schweiz

Zuerst zu den Einnahmen, die die Neonazis mit dem «Rocktoberfest» reinholten. Bis zu 6000 Besucherinnern und Besucher wippten mit ihren mehr oder weniger Glatzköpfen zu den rechtsradikalen Klängen. Diese zahlten 30 Euro für die Eintrittskarte, Bier gab es für 3,50 Euro, eine Wurst mit Brötchen für 5 Euro. In der Tennishalle waren zudem Merchandisingstände mit T-Shirts aufgebaut. Selbst nach Abzug der Kosten für die Bands, die Saalmiete und die Logistik sind enorme Summen in den Kassen der Organisatoren verblieben. Das kommt Einnahmen von mindestens 200'000 Euro gleich.

Dahin fliesst das Geld

Wofür wird das Geld gebraucht? Die Thüringer, die zu den Organisatoren gehörten (weiter unten), wollten sehr wahrscheinlich Prozesskosten damit decken. Diese Vermutung stellt die WOZ in Zusammenarbeit mit der Antifa Bern, der Autonomen Antifa Freiburg im Breisgau sowie dem antifaschistischen Rechercheblog «Thüringen rechtsaussen» auf Basis von Recherchen auf.

Zum Prozess: Im Februar 2014 überfielen in Thüringen fünfzehn Neonazis – vermummt und mit Schlaghandschuhen ausgerüstet – eine Kirmesgesellschaft. Der Haupttäter steht wegen «gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung» vor Gericht. Der gleiche Mann ist bereits am Freitag vor dem Konzert in die Schweiz eingereist, wie die WOZ aus gut unterrichteten Quellen wissen will.

Zweite Spur nach Thüringen

Eine andere Spur führt ebenfalls nach Thüringen: Ein einschlägig bekannter Thüringer Neonazi stellte seine Kontodaten für das Konzert zur Verfügung. Interessierte Neonazis sollten auf Anfrage im Vorfeld 30 Euro auf seine IBAN bei der Postbank Berlin überweisen, wie eine «Reichsmusikkammer» mitteilte.

Bild

Auf dieses Papier stiess der Blog «Thüringen rechtsaussen» bei seiner Recherche. Screenshot: Thüringen rechtsaussen

Konzerte wie jenes in Unterwasser sind nicht nur des Geldes wegen wichtig für das Neonazi-Netzwerk. Sie dienen auch der Vernetzung und der Rekrutierung von Nachwuchs. «Solche Konzerte sind wichtig, um Ideologie zu vermitteln und Junge an die Szene zu binden. Gerade in abgehängten Regionen, wo es an Angeboten, Treffpunkten und Perspektiven für Jugendliche fehlt, haben es Neonazis leichter, mit Rechtsrock junge Menschen zu ködern», sagt Valerie Kaufmann vom Blog «Thüringen rechtsaussen» gegenüber der WOZ. 

«Eine Veranstaltung mit mehreren Tausend Menschen ist keine Privatveranstaltung.»

Balthasar Glättli, Nationalrat Grüne

Vorwurf: Polizei blieb tatenlos

Diesem Treiben schauten die Schweizer Behörden zu. Das ärgert derzeit viele. Gegenüber der WOZ sagt der grüne Nationalrat Balthasar Glättli: «Wäre auf die Informationen des NDB eine saubere Polizeirecherche erfolgt, dann hätte man mit hoher Wahrscheinlichkeit herausfinden können, wo das Konzert stattfindet.»

Die gleiche Zeitung schreibt, dass die Polizei bereits Stunden vor dem Konzert gewusst haben soll, dass das Konzert in Unterwasser stattfinden soll. Der Schweizer Geheimdienst (NDB) soll diese informiert haben. Zu jener Zeit kannten den Austragungsort selbst viele Nazis noch nicht. Die Hotline der Neonazis, über die man den Veranstaltungsort erfahren konnte, war erst um 16.30 Uhr freigeschaltet, wie mittlerweile bekannt ist. Doch nichts geschah, was Glättli sauer aufstösst. «Eine Veranstaltung mit mehreren Tausend Menschen ist keine Privatveranstaltung», sagt er. Die Polizei hätte seiner Ansicht nach aktiv versuchen müssen, Verstösse gegen das Antirassismusgesetz zu dokumentieren und dann auch zu ahnden.

(rwy)

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86Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • michiOW 21.10.2016 07:26
    Highlight Highlight Dass alles in EUR verrechnet wurde, zeigt chon das Herkunftsland der meisten Besucher.

    Ausserdem muss ich für einmal Herrn Glättli Recht geben.
  • Spooky 21.10.2016 03:51
    Highlight Highlight Gibt es bei den Neonazis eigentlich auch Frauen? Auf den Bildern sehe ich nur Männer.
  • Wandtafel 20.10.2016 12:26
    Highlight Highlight Reichsmusikkammer, wie können die sich überhaupt ernst nehmen? 😂
    • Alex_Steiner 20.10.2016 14:05
      Highlight Highlight Schonmal die Ränge im KKK angeschaut? "Grand Wizard", "Grand Dragon", usw.

      Könnte meinen die spielen einfach nur Dungeons & Dragons.
    • Mia_san_mia 20.10.2016 16:01
      Highlight Highlight Sind halt alles Witzfiguren 😁
    • pamayer 20.10.2016 21:26
      Highlight Highlight Aber witzfiguren mit sejr hohem gewaltpotential und das gut verdeckt und organisiert.
  • zombie woof 20.10.2016 12:10
    Highlight Highlight Wegschauen und ignorieren ist der falsche Weg, dies war auch ein Grund dafuer, dass die Nazis in den zwanziger und dreissiger Jahren derart an Macht gewinnen konnten, weil viele einfach wegschauten. Die Nazis sind nicht einfach ueber Nacht an die Macht gekommen, das dauerte mehrere Jahre und hat genau gleich angefangen wie heute.
    • Kyle C. 20.10.2016 13:15
      Highlight Highlight Auf den Punkt gebracht. Danke.
    • Mia_san_mia 20.10.2016 16:02
      Highlight Highlight So ist es, darum nerven auch viele Kommentare, die das alles voll easy nehmen und mit Meinungsfreiheit usw. kommen. Diese Nazi-Scheisse ist kein Spass!
    • http://bit.ly/2mQDTjX 20.10.2016 18:45
      Highlight Highlight Der heute gefährliche Faschismus wird wohl kaum in Gestapo-Mäntel, Kampfstiefeln und NSDAP-Parolen in Erscheinung treten. Der Faschismus war schon immer sehr geschickt darin, sich attraktiv zu verkleiden und die Leute zu begeistern.

      In den 20er/30er-Jahren waren die meisten Menschen ganz einfach begeistert. Der Faschismus wirkte auf sie ästhetisch. Die Massen liessen sich gerne und freiwillig mitreissen. Das machte den Faschismus erfolgreich.

      Das damalige Aufkommen der NSDAP unterscheidet sich vom heutigen Aufmarsch der Neonazis. Die Neonazis kommen nicht ästhetisch sondern eklig daher.
  • Lowend 20.10.2016 11:06
    Highlight Highlight Die Nazipest ist mitten unter uns und die Polizei schreitet nicht mal mehr ein, wenn gegen Gesetze verstossen wird, denn wenn ich lese, dass ein Bier €3.5 und die braune Wurst €5.0 gekostet hat, dann fragt man sich schon, ob der Euro inzwischen zum offiziellen Zahlungsmittel geworden ist? Laut Gesetz darf zwar ein Kunde in Euro bezahlen und der Verkäufer ist angehalten, die Euro auch anzunehmen, aber das Retourgeld muss in Schweizer Franken zurückgezahlt werden und alles andere ist Illegal und ein Verstoss gegen geltendes Recht!
    • Watson - die Weltwoche der SP 20.10.2016 12:52
      Highlight Highlight Öhm, wo bitte steht, dass das Retourgeld in CHF zurückgezahlt werden muss? Wir haben in der Schweiz Vertragsfreiheit. Schweizer Franken sind das gesetzliche Zahlungsmittel, d. h. man muss sie akzeptieren, aber ob ich jetzt auch amerikanische Dollars oder irgendwas anderes ist meine Sache, auch die Währung des Wechselgeldes.
    • Lowend 20.10.2016 13:42
      Highlight Highlight Wenn es um ihre geliebten Nazis geht, verlangen sogar die rechtsnationalen Superschweizer plötzlich, dass der Euro zum offiziellen Zahlungsmittel in der Schweiz werden soll!
      Ich hau mich weg, ob so viel Opportunismus!
    • Kyle C. 20.10.2016 14:06
      Highlight Highlight Es ist schon erstaunlich, dass die Währung da drin nicht die Reichsmark war....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 20.10.2016 10:33
    Highlight Highlight Ist ja alles ganz gruselig mit diesen Nazis. Nur haltet doch den Ball mal etwas flach. Sollten tatsächlich 6000 Personen dort gewesen sein, was ich bezweifle, und hat jeder von denen 2 Bier und 1 Wurst gehabt komme ich mit obenerwähnten Preisen auf einen Umsatz von EUR? 252'000. Davon muss ja erstmal das Material bezahlt werden. Sprich die Würste und das Bier muss ja eingekauft werden. Dann kommen noch Miete, Technik, Helfer und Logistik. Ob die Bands gratis spielen weiss ich nicht. Also soo viel wie suggeriert wird springt da nicht raus. Und das ist auch gut so.
    • Kyle C. 20.10.2016 10:59
      Highlight Highlight Die Hallenmiete dürfte wohl eher gering sein. Die Gagen, falls überhaupt, für die Bands dürften mit ein paar Tausender ins Gewicht fallen. Die Helfer haben vermutlich gratis oder für ein Ticket gearbeitet im Dienste der rechten Sache. ;) Rechne auch noch das Merchandising dazu. Mag zwar ein Klischee sein, aber ich bezweifle, dass im Durchschnitt nur 2 Bier getrunken wurden.

      Wie auch immer, ob jetzt 150K oder 200K Gewinn, es ist eine ordentliche Summe, die in die falschen Hände fliesst.
    • Jhn 20.10.2016 11:04
      Highlight Highlight ...du hast die 30.- pro Nase eintritt vergessen..

      ...und 2 bier sind eine seeeeeeehr tiege schätzung ;)
    • zsalizäme 20.10.2016 11:22
      Highlight Highlight 1. Haben Sie die EUR 30.00 pro Ticket vergessen.
      2. Vermutlich wurde mehr konsumiert als 2 Bier und 1 Wurst. Wenn ich an ein Konzertabend gehe, konsumiere zumindest ich mehr, weiss aber nicht wie dies bei denen ausschaut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ARoq 20.10.2016 10:32
    Highlight Highlight Interessant ist ja die Umfrage von 20min, wonach sich ein Drittel der Leserschaft als Rechtsextrem bezeichnet.
    http://www.20min.ch/schweiz/news/story/-Die-Schweiz-ist-ein-Paradies-fuer-Neonazis--20453557
    Benutzer Bild
    • Anded 20.10.2016 11:05
      Highlight Highlight "ein Drittel" sind aber sehr grosszügig aufgerundete 27%. "über ein Viertel" (25%) wäre etwas zutreffender. Trotzdem höchst bedenklich das Umfrageresultat. 5000 Teilnehmer sind aber auch nicht wahnsinnig viel. Anyway... ausser solchen Kommentaren bei Watson, bekomm ich sonst zum Glück gar nicht mehr mit was bei 20min so läuft. Vermisse 20min gar nicht.
    • Eskimo 20.10.2016 12:12
      Highlight Highlight Naja. Jeder der nicht SP wählt wird ja heute als rechtsextrem bezeichnet....
    • Sapere Aude 20.10.2016 13:43
      Highlight Highlight Eskimo, wer bitte soll das machen? Erstens gibts noch andere Linke Parteien wie beispielsweise die Grünen. Zweitens sind die einzigen, die sich einer solchen Argumentation ständig bedienen, die SVP, die ständig behaupten, alle ausser sie selbst seien links.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 20.10.2016 10:01
    Highlight Highlight Liebe Leute, wegschauen heisst Freiräume für Ideen schaffen was letztendlich ein Stützen dieser Ideen darstellt.
  • Paul_Partisan 20.10.2016 09:02
    Highlight Highlight Mich dünkt die strammen Eidgenossen Faschos stehen ein bisschen unter der Fuchtel ihrer deutschen Kameraden. Da kommen Deutsche zu tausenden in Bussen und nehmen erst noch das ganze Geld wieder mit! :D
    • Bierteufelchen 20.10.2016 17:39
      Highlight Highlight ¯\_(ツ)_/¯
  • HansDampf_CH 20.10.2016 08:47
    Highlight Highlight Die Polizei ist auf dem rechten Auge blind oder es waren vielleicht auch einige Kollegen privat da.
  • dracului 20.10.2016 08:46
    Highlight Highlight Wurden eigentlich lokale, schweizer Caterer genommen oder haben sie ihre Würste und das Bier selber mitgebracht? Der Europreis deutet ja eher darauf hin, dass sie die Verpflegung selber organisierten.
    • Kyle C. 20.10.2016 09:40
      Highlight Highlight Es waren wohl Weisswürste aus Deutschland. Dunkel gebratene Würste hätte nicht so in das Konzept gepasst.... ;)
    • FrancoL 20.10.2016 10:05
      Highlight Highlight Irgendwie ja auch zu hinterfragen: woher kamen die x tausend Würste da ja der Fleischimport begrenzt ist und für den Transport ein Kühlwagen gebraucht wird.
    • Schoff 20.10.2016 10:43
      Highlight Highlight es gab BRAUN gebrannte Würste!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kyle C. 20.10.2016 08:37
    Highlight Highlight Nun, in den letzten Tagen hat in den Kommentaren eine intensive Auseinandersetzung stattgefunden von wegen die Neonazis seien - v.a. im Vergleich zu den Linksextremen - eigentlich ein friedliches Völkchen. Ein bisschen Adolf grüssen hier, ein bisschen lyrische Vergasungen feiern da. OK, nicht wirklich cool, aber ist ja alles innerhalb der Meinungsfreiheit. Aha.

    Brennende Asylheime in D, Angriff von Bandmitgliedern auf Juden in ZH, Schüsse auf Polizei, Angriff auf eine Kirmes...Doch, sehr friedlich diese Skins, alles nur Meinungsaustausch. Mit prallem Konto kann man sich das ja leisten.


    • Oiproll 20.10.2016 08:50
      Highlight Highlight Das sind keine Skinheads,dass sind scheiss Nazis!!😠😠
    • a-n-n-a 20.10.2016 09:02
      Highlight Highlight Du hast Recht. Nur in einem Punkt solltest du etwas klarer sein: Skinhead und Nazis sollte man nicht in den gleichen Topf stecken.

      https://du-sollst-skinheads-nicht-mit-nazis-verwechseln.de/jugendkult.php

      Die Site ist etwas "Oldschool", aber noch immer aktuell.
    • Kii 20.10.2016 10:00
      Highlight Highlight Oder der nazi der im zürcher niederdorf auf einen geschossen hat im jahr 2012.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Perseus 20.10.2016 07:35
    Highlight Highlight Wo ist das Problem? Sie haben sich genau genommen nicht strafbar gemacht indem sie rechtsradikale Musik hörten! Das Konzert verlief ja Problemlos und sie machten wieder sauber. Gezwungen wurde ja niemand sich das anzuhören! Schon lustig das man hier ein riesen Tamtam macht und sofort Anzeigen etc. rausschickt und wenn Linke die Europaallee zusammenschlagen oder auf dem Kochareal Partys machen überhaupt nichts passiert! Genauso wie die "Lies" Aktionen und die Radikalisierung in Moscheen ohne wenn und aber toleriert werden weil Meinungs-/Religionsfreiheit. Eine richtige Heuchelei.
    • kettcar #lina4weindoch 20.10.2016 09:05
      Highlight Highlight Also wenn die Deppen vom schwarzen Block die Europaallee kurz und klein schlagen macht niemand eine Anzeige und die Politik heisst es gut, so deine These? Nur das ich das richtig verstehe...
    • phreko 20.10.2016 09:22
      Highlight Highlight Damit man Musik hören kann muss man sie abspielen, nicht?Rassistische Aufrufe abspielen in der öffentlichkeit ist nicht wirklich legal.
    • mrcharliebrown 20.10.2016 09:39
      Highlight Highlight Erstens ist (noch) nicht geklärt, ob sich jemand strafbar gemacht hat, es stünden aber wohl doch einige Strafnormen zur Diskussion. "Problemlos und sie machten wieder sauber" reicht dafür einfach nicht.

      Zweitens ist das aber auch schwierig, wenn nur ein wenig von ausserhalb zugeschaut wird..

      Drittens ist es eine Heuchelei Deinerseits, wenn du die Konzertbesucher als "Opfer eines riesen Tamtams" darstellst. Leider eine altbekannte Taktik von jener Seite des politischen Spektrums. Frei nach dem Motto: "Ich wars nicht, der Andere hat aber auch."

    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 20.10.2016 07:22
    Highlight Highlight Wenn man beide Augen schliesst, ist es nicht verwunderlich, wenn keine Straftat festgestellt wurde und alles "friedlich und gesittet" abgelaufen sei. Die Behörden schienen informiert gewesen zu sein und haben rein gar nichts unternommen. Unfähigkeit wäre das eine, hier handelt es sich um staatliche Duldung von Faschismus und Terror. Angriffe auf Polizeistationen und Tote in Deutschland, NSU Skandal, brennende Asylheime. Terror von Rechts ist Real und nicht zu unterschätzen.
    • Sapere Aude 20.10.2016 07:41
      Highlight Highlight Sogar eine mögliche Verbindung zum Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) besteht.
      Benutzer Bild
    • Maragia 20.10.2016 13:57
      Highlight Highlight @D00A Darum habt ihr ja hoffentlich auch ja für das neue Nachrichtengesetzt gestimmt
  • Watson - die Weltwoche der SP 20.10.2016 06:50
    Highlight Highlight "Diese Vermutung stellt die WOZ in Zusammenarbeit mit der Antifa Bern, der Autonomen Antifa Freiburg im Breisgau sowie dem antifaschistischen Rechercheblog «Thüringen rechtsaussen» auf Basis von Recherchen auf."

    Alles top seriöse Quellen^^
    • LaPaillade #BringBackHansi 20.10.2016 07:01
      Highlight Highlight Warum ist die WOZ keine seriöse Quelle?
    • Oiproll 20.10.2016 08:01
      Highlight Highlight Ach guck,du schon wieder.....
    • äti 20.10.2016 08:20
      Highlight Highlight @roter: welches sind Ihre Quellen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Too Scoop 20.10.2016 06:17
    Highlight Highlight Man hat somit offiziell, kriminelle Machenschaften unterstützt.
    • Watson - die Weltwoche der SP 20.10.2016 09:46
      Highlight Highlight Prozesskosten bezahlen sind nicht kriminellen Machenschaften, sondern Rechtsstaat.
    • Simon Heiniger 20.10.2016 11:05
      Highlight Highlight Ach roterriese, weil Prozesskosten in einem Rechtsstaat, ja einfach so entstehen und nicht eventuell eine Straftat vorausging.

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