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Ein orthodoxer Jude vor dem Tempelberg. Bild: AP

Umstrittene Resolution angenommen: Ost-Jerusalem soll unter UNESCO-Schutz gestellt werden

Publiziert: 18.10.16, 13:43

Die UNESCO hat eine umstrittene Resolution zu Ost-Jerusalem verabschiedet. Der Exekutivrat habe den Text am Dienstag unverändert angenommen, sagte ein Sprecher am Sitz der UNO-Kulturorganisation in Paris.

Israel hat seine Zusammenarbeit mit der UNESCO wegen dieser und einer anderen geplanten Resolution bereits ausgesetzt. Die Regierung in Jerusalem wirft der Organisation vor, den «islamistischen Terrorismus» zu unterstützen.

Der Text wurde unter Federführung von sieben arabischen Staaten verfasst, darunter Ägypten, Algerien, der Libanon und Katar. Ziel ist es, «das palästinensische Kulturerbe und den unverkennbaren Charakter von Ost-Jerusalem zu bewahren». Dazu gehört auch die Altstadt von Jerusalem, in der sich mit der al-Aksa-Moschee und dem Felsendom zwei der heiligsten Stätten des Islam befinden.

Israels Bildungsminister Naftali Bennett hatte der UNESCO am Freitag vorgeworfen, die «tausendjährigen jüdischen Verbindungen zu Jerusalem» zu ignorieren. Besonders empört ist die Regierung darüber, dass der Tempelberg in der Resolution nie mit seinem jüdischen Namen bezeichnet wird und die Klagemauer nur mit Anführungszeichen aufgeführt wird.

Der stellvertretende palästinensische Botschafter bei der UNESCO, Munir Anastas, sagte: «Die Resolution erinnert Israel daran, dass es die Besatzungsmacht in Ost-Jerusalem ist.» Er rief die israelische Regierung auf, den «Missbrauch» islamischer Kultstätten zu stoppen, etwa durch archäologische Grabungen. (leo/sda/afp)

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5 Kommentare anzeigen
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  • MR .Z 19.10.2016 13:27
    Highlight Wieso der aufschrei?
    Kriegsgewinner also Araber bauten die Moschee vor Jahrhunderten.
    Kriegsgewinner Israel bauen ja auf ihren ähmm fremden ähmmm neu gewonenen Land ja auch Siedlungen oder ähliches, mit etwas glück werden diese Siedlungen irgendwan auch Unescowelterbe werden.
    Jajaja Arber nahmen es den Römischen-Christen und diese nur Römischen Leute den Juden und so weiter und so weiter.

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  • gianny1 18.10.2016 14:17
    Highlight Das sagt alles....
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    • patztop 19.10.2016 07:38
      Highlight Wenn pro-israelische Interessensgruppen alles in ihrer Macht stehende unternehmen, nicht israelische Regierungen und Parlamente dazu zu bringen, sehr fragwürdigen Ideen zuzustimmen, dann ist das ok für viele. Wenn pro-arabische Kräfte dasselbe tun, ist der Aufschrei bei den Zionisten vielerorts gross.
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    • gianny1 19.10.2016 08:49
      Highlight Hier geht es nicht um Ideen, sondern um historische Tatsachen!
      Wenn das so weitergeht mit der UNO, werden sie in ein paar Jahren auch noch den Holocaust leugnen.....
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    • Fumo 19.10.2016 13:14
      Highlight Enteignung, Landraub, Deportierungen, Hinrichtungen. All das was die Nazis den Juden angetan haben tun die Israelis jetzt den Palästinenser an. Think about it.
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