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Was du von der SRF-Spitze schon immer wissen (oder ihr an den Kopf schleudern) wolltest: Jetzt hast du die Möglichkeit dazu!

Was du von der SRF-Spitze schon immer wissen (oder ihr an den Kopf schleudern) wolltest: Jetzt hast du die Möglichkeit dazu!

14.09.2015, 11:2814.09.2015, 11:57

Der Direktor von Schweizer Radio und Fernsehen SRF, Ruedi Matter, stellt sich am Fernsehen live dem Publikum. Rede und Antwort steht er am 11. November in der Sendung «Hallo SRF» auf SRF 1. Fragen stellen können Zuschauer im Studio, per Telefon und per Social Media.

Das kündigte Matter am Montag in einem Interview mit der «Aargauer Zeitung» an. Die Zuschauer «sollen dann kritische Fragen stellen, die ich ohne Netz und doppelten Boden beantworte». Die Sendung werde von Arena-Moderator Jonas Projer geleitet. «So wie ich ihn kenne, wird er auch kritisch nachhaken.»

Macht sich auf kritische Fragen und Voten gefasst: SRF-Direktor Ruedi Matter.
Macht sich auf kritische Fragen und Voten gefasst: SRF-Direktor Ruedi Matter.
Bild: KEYSTONE

Könne er eine Frage nicht sofort beantworten, «werde ich halt ehrlich sagen: Ich weiss es nicht, aber wir sorgen dafür, dass Sie eine Antwort erhalten», versprach Matter. Gemäss SRF-Medienmitteilung nimmt die Redaktion bereits ab Montag Fragen unter hallosrf@srf.ch entgegen.

«Wer Programm kennt, wird etwas merken»

Seit der knappen Abstimmung zum revidierten Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) reissen die Diskussionen über das Programm des Schweizer Fernsehens nicht ab. Zudem müssen Radio und Fernsehen sparen. Kommendes Jahr sind es 12 Millionen Franken und ab 2017 jährlich 23 Millionen Franken.

Dafür gibt es gleich zwei Gründe. Mit dem neuen RTVG, das Mitte kommendes Jahr in Kraft tritt, fliessen mehr Gebührengelder an die privaten Radio- und Fernsehstationen und weniger an die SRG. Zudem hat das Bundesgericht entschieden, dass Empfangsgebühren nicht der Mehrwertsteuer unterliegen. Dies gilt bereits seit Mai 2014.

SRF versuche so zu sparen, dass es der Zuschauer «nicht spürt», sagte Matter. «Aber wer das Programm kennt, wird etwas merken». Allerdings würden die Kernbereiche Information und Kultur von den Einsparungen ausgeklammert. (sda)

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