Schweiz

Tabakfirmen sind auf neue Raucher angewiesen: Um sie zu kriegen, legen sie viel Kreativität an den Tag.  Bild: pixabay

Die 9 fiesesten Marketingstrategien der Tabakindustrie

Tabakfirmen dürfen in der Schweiz weder Radio- noch Fernsehwerbung machen. Diese Einschränkung und macht sie kreativ. Nicht nur sollen junge Erwachsene andere für ihre neuen Produkte überzeugen, auch sonst lassen die Multis keine Gelegenheit aus, sich ins Bewusstsein der Jungen zu drängen. 

Publiziert: 12.10.16, 09:56 Aktualisiert: 12.10.16, 16:22

In den meisten europäischen Ländern sind Tabakwerbung, -verkaufsförderung und -sponsoring nicht erlaubt. Anders in der Schweiz: Hier sind nur Radio- und Fernsehwerbung verboten. Deswegen haben die Tabakgiganten bevorzugt ihren Hauptsitz hierzulande.

Da der Milliardenindustrie Kunden abhanden kommen – etwa weil sie sterben oder aufhören –, muss sie trotzdem mächtig die Werbetrommel rühren.

Eine 2014 in der Westschweiz durchgeführte Studie zeigt, dass die von der Tabakindustrie eingesetzten Werbetechniken zu den kreativsten und raffiniertesten überhaupt gehören. Die Werbekampagnen zielen hauptsächlich auf Jugendliche ab. Hier sind die trickreichsten: 

Community Activators

Philip Morris – einer der weltweit grössten privatwirtschaftlichen Hersteller von Tabakprodukten – verpflichtet seit neustem sogenannte «Community Activators». Diese kassieren bis zu 5000 Franken pro Monat, wenn sie innerhalb vier Wochen mindestens 20 ihrer Freunde von der neuen «Dampf»-Zigarette von Philip Morris überzeugen. Um die Bekannten zu überzeugen, können sie sie auf Drinks, in den Club oder zum Essen einladen. Dafür zahlt ihnen Philip Morris pro Monat 1500 Franken Spesen. 

Begleitet werden die Activators von von Philip Morris eingestellten Teamleadern, die die Aktivitäten ihrer Schützlinge genau überwachen. Sie dokumentieren die Daten und Abhängigkeit der Neukunden vom neuen Gerät. 

Der «Light»-Trick 

Da im Laufe der letzten Jahrzehnte etliche Studien den Zusammenhang von Rauchen und Krebs, Herz-Kreislauf-Krankheiten und Lungenerkrankungen nachweisen konnten, ist die Zigarette in Verruf geraten. Jetzt versucht die Tabakindustrie, sich durch neue Produkte einen «gesünderen» Anstrich zu verpassen. 

Das letzte Mal wandte die Tabakindustrie diese Strategie in den 80er Jahren an, als sie begann, die «Light»-Zigaretten zu vermarkten. Der Name verrät's – sie sollten «leichter», also weniger schädlich sein. Studien bewiesen Jahre später das Gegenteil. 

Dasselbe versuchen die Tabakfirmen jetzt mit der Technologie des «Dampfens», bei welcher der Tabak nur erhitzt, nicht verbrannt wird. Keine Studie belegt, dass «Dampfen» weniger schädlich ist als Rauchen. Dank geschickter Werbung und Bildsprache machen die Produkte dennoch diesen Eindruck. 

Die neue Iqos-Zigarette heisst «Stick», das Gerät um sie zu erhitzen «Device» – ein Versuch sich von der «bösen» Zigarette zu distanzieren und mit einem neuen Produkt neue Süchtige zu finden. Bild: PHOTOPRESS/PHILIPP MORRIS

Die Box sieht aus wie von Apple: Für die Dampf-Zigarette geworben wird mit einem luftigen, dynamischen, gesunden Kolibri. bild: philip morris

Opinion-Leader-Marketing 

Die Tabakindustrie beobachtet ihre Klientel genau und richtet ihre Aktivitäten gezielt nach Jugendlichen aus, die süchtig und zu langjährigen Kunden werden sollen. 

In den grossen Schweizer Städten werden regelmässig Parties durchgeführt, an denen junge, hippe Menschen – sogenannte Opinion Leaders – zu Gratis-Essen und Drinks und die neuesten Produkte ausprobieren. Da minderjährige Jugendliche sich in ihrer Entwicklung an älteren Jugendlichen orientieren, werden so zwei Fliegen auf mit einer Klappe geschlagen. 

Coole DJs auf einer Philip Morris Party.  bild: philip morris

Für ihre «Don't be a Maybe»-Plakatkampagne erntete Philip Morris 2014 grosse Kritik. bild: philip morris

Rauchen in Verbindung mit sexuellem Erfolg. bild: philip morris

Privat-Parties 

Die Tabakindustrie sponsert aber auch Privat-Parties für glückliche Gewinner und ihre Freunde. Junge Menschen werden etwa zu einer Modenschau, einer Luxuskreuzfahrt oder einem Exklusivkonzert eingeladen. Ziel ist es, bei jungen Menschen eine tolle Erfahrung mit einer Zigarettenmarke zu verknüpfen. 

Im Jahr 2013 schrieb beispielsweise Winston einen internationalen Wettbewerb aus. Ein Aufenthalt in einem Viersternehotel in Zermatt war zu gewinnen, dazu Spezial-Aktivitäten wie Helikopterflug, Ausflug mit Schlittenhunden, Skitag, Ballonfahrt und Schneemobilparcours. Schliesslich gab es eine tolle Party in einem Club im Wintersportort mit Räumen, die extra für die Gewinner dekoriert wurden und nur ihnen zugänglich waren. Vor Ort erhielt jeder der 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer 200 Franken Taschengeld sowie eine Stange Zigaretten.

Umfrage

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Eye-Level is Buy-Level

Vertreter der Tabakindustrie statten den Zigaretten-Verkaufsstellen regelmässig Besuche ab. Dank Anreizen in Form von Geld oder Geschenken an die Betreiber erreichen sie, dass ihre Produkte und Werbung an den strategisch günstigsten Orten der Verkaufsstelle platziert werden. 

Dabei gilt: Eye-Level is Buy-Level. Die Tabakprodukte sollten auf Augenhöhe der Kinder, im Idealfall neben harmlosen Produkten wie Süssigkeiten präsentiert werden. So erwecken Tabakfirmen den Eindruck, es handle sich um ein ähnlich harmloses Produkt und nicht um ein süchtig machendes. Wie die Westschweizer Studie zeigte, erhalten Kioske (88 Prozent) und Tankstellenshops (71 Prozent) öfter Vertreterbesuch als die Lebensmittelläden (23 Prozent).

«Gesundes» Sponsoring 

Sponsoring machen viele Firmen, die Tabakindustrie sponsert aber bevorzugt Sportanlässe, um sich mit Gesundheit und Aktivität in Verbindung zu bringen. Auch bei Festivals, wo sie vor allem Jugendliche und Kinder antreffen, erkaufen sie sich bevorzugt Präsenz und tauchen mit hübschen Hostessen auf, die gratis Zigarettenpäckchen, Popcorn oder Sonnenbrillen verteilen. 

An einschlägigen Ständen und auf Plattformen kann man sich kostenlos die Haare schneiden lassen, auf einem Trainingsrad mit Ausblick strampeln, Tischfussball spielen, sich fotografieren lassen, in einem Schwimmbecken baden oder ein T-Shirt individuell gestalten.

bild: beobachtung-marketing-tabak.ch

Rauch-Häuser 

In Lausanne hat Philipp Morris vor kurzem die Eröffnung eines Flagship-Stores mitten in der Stadt angekündigt. Darin soll man essen, trinken und natürlich rauchen dürfen – zumindest die Dampfzigaretten. Auf drei Stockwerken soll es zudem Raum für Kunstausstellungen, Konferenzen, Seminare und Coworking-Spaces geben. 

Gratis Wi-Fi und ein Café, das bis Mitternacht geöffnet sein darf, rundet das Angebot ab. Am Wochenende ist Musik in einer Lautstärke von bis zu 93 Dezibel – wie in Discos – bis zwei Uhr möglich. Sechs Jahre nach der Durchsetzung des Bundesgesetzes zum Schutz vor Passivrauchen wird es also wieder einen Rauch-Club geben. 

So soll der Flagship-Store aussehen. bild: dr

Werbung in Gratismedien

Die Tabakindustrie wirbt bevorzugt in Gratismedien, da diese häufig von Jugendlichen und Kindern konsumiert werden. Dafür gibt sie auch am meisten Geld aus. 2013 waren es 20,8 Millionen Franken. 57 Prozent davon gab sie für Printmedien aus, 30 Prozent für Plakate, 9 Prozent für Kinospots und 4 Prozent für digitale Werbeträger.

Zum Vergleich: Für ihre grosse und schweizweit sehr präsente Werbekampagne zur Masseneinwanderungsinitaitive hat die SVP gerade mal 5,6 Millionen ausgeben.

Immer und überall

Ob an Verkaufsstellen, bei Anlässen, auf dem Klo beim Zigarettenautomaten, auf Aschenbechern, in Clubs, bei Freunden, in Youtube-Reviews, auf Festivals, im Kino, auf Facebook, in Bars – die Tabakindustrie ist omnipräsent.

Die Forscher der Westschweizer Studie stellten fest, dass ein Jugendlicher während eines Tages und eines Abends am Wochenende im Durchschnitt 68 Anreize zum Rauchen antrifft.

Was so in unseren Alltag integriert ist, kann doch nicht tödlich sein. 

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132 Kommentare anzeigen
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  • Dysto 24.10.2016 11:13
    Highlight Krass. Als lebenslanger Nichtraucher fällt mir das alles gar nicht auf. So, als hätte ich in meinem Kopf einen AdBlocker installiert. Ich bin aber auch nicht deren Zielgruppe.
    2 0 Melden
    600
  • 7immi 14.10.2016 08:51
    Highlight ein spannender artikel, bis man zu punkt 8 kommt. weshalb braucht es bei punkt 8 einen seitenhieb gegen die svp? keine partei hat irgendetwas mit diesem artikel zu tun, auch nicht das standardfeindbild svp. vergleiche mit anderen suchtmitteln (alkohol zb) wären angebrachter. oder gilt die svp auch als suchtmittel?
    16 7 Melden
    600
  • Homes8 13.10.2016 09:07
    Highlight Diese Werbespots waren in 50er bis 80er vor allem bei Kindern sehr beliebt. Es gab ausser Mainzelmänchen nur sehr wenig Comic-Filme im TV. Eigentlich nur gelegentlich Filme die ursprünglich fürs Kino gemacht wurden. Wie die von Walt Disney.
    5 1 Melden
    600
  • ratson 13.10.2016 08:47
    Highlight Liebe Rafaela Roth
    und gibts den jetzt Zigaretten ohne Nikotin? In der Schweiz?
    0 0 Melden
    600
  • kunubu 13.10.2016 07:58
    Highlight Ich frage mich gerade wie Werbung bei anderen Drogen, sollten sie je legalisiert werden, dereinst aussehen würde. Würden die Beführworter einer liberalen Werbung für Tabak und Alkohol Werbung für Cannabis oder Mdma mit den gleichen Argumenten gutheissen? Ich bin gegen ein Konsumverbot und auch bereit mich solidarisch an den Folgekosten zu beteiligen. Auch cowspiracy, die mit dem Verkauf gutes Geld verdienen, sollen sich an den Kosten beteiligen. Ich möchte aber eben auch nicht andauernd mit hoch emotinalisierten Kampagnen dazu überredet werden dieses oder jenes Produkt zu konsumieren.
    4 1 Melden
    600
  • Henggi 13.10.2016 05:04
    Highlight Ich bin ein absoluter Gegner von jeglichen inhalierten Stoffen zur Beruigung...
    Empfinde es aber tragisch, dass "einfach so" abgedruckt wird, dass es keine belegten Studien gäbe dass verdampfen weniger Gesundheitsschädlich sei!
    Tatsache ist das sich in den letzten 3 Jahre belegte Studien überschlagen, die eindeutig darlegen, dass verdampfen (von Tabak, E-Liquids, sowie auch von Cannabis) bis zu 95% weniger schädlich sind, da wenig bis keine (anhängig von Anwendungpraxis) toxischen Stoffe beim verdampfen entstehen.
    Es gibt soviel Info dazu, dass sich eine Quelle an dieser Stelle erübrigt...
    16 1 Melden
    600
  • Friburger 12.10.2016 20:06
    Highlight Ihr habt vergessen, dass absichtlich viel Nikotin in die Zigaretten verpackt wird. Nikotin macht bekanntlich süchtig und süchtige Konsumenten sind treu. Es konnte nie beweisen werden, dass es Absicht war, aber liegt irgendwie auf der Hand.
    9 6 Melden
    • saukaibli 13.10.2016 08:33
      Highlight Nikotin allein macht eben gar nicht so stark süchtig wie immer wieder behauptet wird, dazu gibt es diverse Studien. Im Tabakrauch gibt es aber Stoffe - wie z.B. MAO-Hemmer - die die Sucht massiv verstärken. Zigarettenproduzenten packen meines Wissens nicht mehr Nikotin in die Zigis, sondern andere Zusatzstoffe, welche die Sucht verstärken.
      6 1 Melden
    600
  • Tagedieb 12.10.2016 17:07
    Highlight Tabakgiganten bevorzugt ihren Hauptsitz hierzulande, weil sie weniger ein Einschränkungen in der Werbung haben??? - hahaha, sehr plausibel - wohl eher weil die Steuern sehr tief sind - der Grund warum "wir" überhaupt soviele Haupsitze internationaler Grössfirmen beherbergen. Und somit (auch mit tiefen Steuern) an sehr vielen Drecksgeschäften mitverdienen...auch Nichtraucher....
    37 0 Melden
    600
  • R&B 12.10.2016 15:27
    Highlight Ich bin echt beeindruckt von den Argumenten der Tabak-Lobby, die sich heute hier in den Kommentaren tummelt. Ich habe noch ein weiteres beliebtes Argument gegen ein Tabak-Verbot gefunden (die anderen habe ich weiter unten aufgeführt).

    - "Warum wird nur Tabak von der Politik bekämpft? Dann müsste auch Alkohol oder Fastfood verboten werden" -> Alkohol und Fastfood ist bei normalem Konsum (die Mehrheit) nicht schädlich. Tabak ist in jedem Fall giftig und tödlich, weil es süchtig macht und die erste Zigarette bei der grossen Mehrheit zu Abhängigkeit führt.
    20 19 Melden
    • Gantii 12.10.2016 18:38
      Highlight die erste zigarette führt zu abhängigkeit? nope.
      das braucht schon ein bisschen mehr zeit.
      18 14 Melden
    • R&B 12.10.2016 19:04
      Highlight ...und überrascht, dass all die Mitarbeiter der Tabakindustrie noch schlafen können.
      Pro Jahr sterben 9500 Personen in der Schweiz wegen Tabakkonsum, weil sie süchtig sind.
      Das sind 15% aller Tödesfälle in der Schweiz.
      Nicht viel? Bei 9/11 sind etwa 3000 Personen gestorben. Pro Jahr sterben in der Schweiz 3x mehr und niemand schreit auf. Eine Massenmörderindustrie bleibt legal...
      18 12 Melden
    • Narugami 12.10.2016 23:30
      Highlight Dasselbe gilt auch für Alkohol. Alkohol am Steuer fordert auch mehrere Hundert Tote pro Jahr.
      7 1 Melden
    • saukaibli 13.10.2016 08:44
      Highlight Tabakrauch ist tatsächlich schon bei kleinsten Mengen sehr schädlich. Es gibt eine Studie, bei der Lungenzellen mit Tabakrauch bedampft wurden und schon bei kleinsten Mengen hat sich die Zellteilung komplett gestopp. Ab und zu ein Glas Wein und ein Burger haben hingegen kaum eine Auswirkung auf den Körper.
      5 2 Melden
    • Gantii 13.10.2016 15:38
      Highlight r&b, diese zahl - 9500 - wie wurde das berechnet? würde mich sehr wunder nehmen.
      2 3 Melden
    • R&B 13.10.2016 17:09
      Highlight @Gantii: ist auf der Seite vom Bundesamt für Gesundheit. Einfach zusammen mit Tabak googlen. Bin gerade unterwegs und kann den link nicht googeln.
      2 0 Melden
    • Gantii 13.10.2016 21:04
      Highlight http://www.bag.admin.ch/themen/drogen/00041/00612/03652/03653/?lang=de

      "Bundesamt für Statistik (2015). Tabakbedingte Todesfälle in der Schweiz. Schätzung für die Jahre 1995 bis 20127"

      das ist eine schätzung.
      eine behauptung die keineswegs belegt ist und die man auch nicht belegen kann.

      deshalb wollte ich wissen wie es berechnet ist.

      es gibt also keine zahlen welche eine solche behauptung des BAGs stützen.
      1 6 Melden
    • R&B 13.10.2016 21:26
      Highlight @Gantii: Es ist keine Behauptung.
      Es stammt vom Bundesamt für Statistik. Statistiker schätzen nicht mit dem Daumen, sondern mit Rechenmodellen basierend auf erhobenen Zahlen

      Auf www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/14/02/04/dos/03.html wird die Zahl 9500 erklärt: "Die für die Berechnungen notwendigen Daten stammen aus der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (SGB) sowie aus der Todesursachenstatistik des BFS"

      -> Die Zahlen wurden basierend auf erhobenen Fakten errechnet und sind mit einer kleinen %-Abweichung korrekt.

      Bei Abstimmungen arbeitet man auch so.
      3 0 Melden
    600
  • dath bane 12.10.2016 13:56
    Highlight Das klingt doch recht angenehm, wenn ich gratis an tollen Anlässen teilnehmen kann.
    Die geschenkten Kippen gebe ich halt einem Freund. Niemand wird dazu gezwungen und in den Clubs darf auch weiterhin nicht geraucht werden! Dampfen ist was ganz anderes. Freunde vom dampfen zu überzeugen ist vielleicht sogar gesund, weil sie dadurch weniger rauchen.
    Übrigens verlange ich die gleichen Warnhinweise auch auf Weinflaschen. Leider sitzen die Winzer bei uns schon im Bundesrat :(
    43 11 Melden
    600
  • michiOW 12.10.2016 13:50
    Highlight Ich finde es gut so, wie es ist.

    Nur etwas würde ich gerne ändern: Man soll das Rauchen an öffentlichen Orten verbieten.
    15 45 Melden
    600
  • x4253 12.10.2016 13:29
    Highlight Ich habe vor 10 Jahren mit dem Rauchen aufgehört (im Militär). Damit angefangen hab ich mit 13 / 14 (Übergang von ab und zu bis zur ersten eigenen Schachtel war fliessend), und Rückblickend erschrecke ich wie einfach beeinflussbar ich war. Nicht nur von "Freunden", sondern auch von den Bauernfängern der Tabakkonzerne und der Werbung.
    Je eher Leute aufhören mit Rauchen desto schneller sind die Tabakkonzerne weg. Hoffentlich bald.
    32 16 Melden
    • de Schnurri 12.10.2016 19:55
      Highlight Und ein paar hundert Arbeitsplätze auch. 🙄🙄🙄
      2 25 Melden
    • R&B 13.10.2016 12:39
      Highlight @de Schnurri: sie meinen all die Personen, die täglich daran arbeiten, dass jährlich 9500 Personen in der Schweiz am Tabakkonsum sterben? Siehe Statistik Bundesamt für Gesundheit.
      6 3 Melden
    • de Schnurri 14.10.2016 08:09
      Highlight Glaube nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast !!
      2 8 Melden
    • R&B 14.10.2016 12:04
      Highlight @de Schnurri: Sorry, aber das ist einfach eine doofe Antwort!
      5 2 Melden
    • x4253 14.10.2016 14:42
      Highlight Das Arbeitsplatzargument ist einfach nur scheinheilig und abgedroschen. Sicher, die Tabakfirmen haben Arbeitsplätze geschaffen, aber wieviele Existenzen wurden durch sie vernichtet? ich rede hier nicht von Lungenkrebspatienten, sondern von Tabakbauern. Land wird aufgekauft, den Bauern zurückverpachtet. Bauern werden dann gezwungen entsprechende Ernteerträge zu erbringen. Das zwingt die Tabakbauern zu investieren (Kredit kommt vom Tabakkonzern, zu wahnwitzigen Konditionen)..
      Dazu kommen weiter: Kinderarbeit, Folgen von hochgiftigen Pestiziden und Vernichtung von Ackerflächen für Nahrungsmittel.
      1 2 Melden
    600
  • CDLugo 12.10.2016 13:19
    Highlight 10. In Zeitungsartikeln.

    Habt ihr noch bei der Auflistung vergessen. Egal ob positive oder negative Artikel, die Tabakindustrie schafft es immer in den Medien präsent zu sein. Zur Not werden auch Studien finanziert um sie dann in allen Zeitungen zu präsentieren.
    ;) Schleichwerbung at its' best.
    20 1 Melden
    • Pinhead 12.10.2016 14:30
      Highlight Genau. Dank Watson weiss ich jetzt, dass Philip Morris eine E-Zigi namens "Iqos" auf dem Markt gebracht hat und werde natürlich irgendwann auch mal ausprobieren (obwohl ich überhaupt kein E-Zigaretten-Fan bin).
      26 2 Melden
    • saukaibli 13.10.2016 08:48
      Highlight @Pinhead: Die IQOS ist keine richtige E-Zigarette. Hier wird immer noch Tabak geraucht, auch wenn der Tabak nur verglimmt anstatt verbrannt wird, entstehen immer noch mehr schädliche Stoffe als bei einer E-Zigarette. Ausserdem ist der Preis eine absolute Frechheit. Pro Heat Stick sind ca. 2cm Tabak, der Rest ist nur Kunststoff (Filter). Trotzdem kosten die Dinger so viel wie normale Zigaretten.
      2 0 Melden
    600
  • deleted_200316475 12.10.2016 13:12
    Highlight Viel interessanter als dieses Thema, welches beim Tabak stört, beim Alkohol, MC Donalds und den Drecksgetränken die uns so vorgesetzt werden niemanden mehr kümmern, wäre :

    Wie die Regierung, die ständigen Steuererhöhungen auf Tabakprodukte rechtfertigt und ob diese wirklich mit den Gesundheitskosten zu tun haben. Schliesslich sterben auch viele Menschen an den Langzeitfolgen von Alkohol und ungesunder Ernährung. Wo ist nun bei einem 0.50.- Bier diese Abgabe, oder bei einem Imbiss in Mc?

    Warum darf die Regierung die Tabakkonsumenten verarschen und abzocken? Ist das überhaupt legal?
    25 17 Melden
    • Alnothur 12.10.2016 15:52
      Highlight Auf Alkohol sind auch ziemlich hohe Steuern.
      9 3 Melden
    • R&B 12.10.2016 15:54
      Highlight @PLOmaha90 (Retarded Wizard): Weil in den meisten Fällen schon nur 1 Zigarette zur Abhängigkeit führt und tödlich sein kann.
      Alkohol, Fastfood und industrieller Food etc. sind in normalen Massen nicht ungesund. Die grosse Mehrheit der Bevölkerung hat das im Griff.
      6 14 Melden
    • deleted_200316475 12.10.2016 16:09
      Highlight @ Both

      Ziemlich hohe (vergleichebare) Steuern auf einem 0.50 Rappen Bier?? Ach komm

      @ RnB

      Selten so einen Stuss gelesen.
      Wie kann man Alkohol verharmlosen und Tabak als harte Droge darstellen die beim ersten Versuch süchtig macht und gar tödlich enden könnte. Es gibt auch Gelegenheitsraucher.

      Was tust du in deine Zigaretten?
      17 5 Melden
    • R&B 12.10.2016 16:16
      Highlight @PLOmaha90 (Retarded Wizard): In der Schweiz gibt es rund 30% Raucher. Davon sind die wenigsten Gelegenheitsraucher. Ich frage mich echt, wie man etwas offensichtlich Tödliches noch verteidigen kann. Arbeiten Sie etwas für diese Branche? Anders kann ich es mir nicht erklären.
      7 10 Melden
    • Dominic Bienne 12.10.2016 16:33
      Highlight Eine Zigarette tödlich?

      Wie soll man denn da vernünftig diskutieren?😂👍🏻
      16 3 Melden
    • R&B 12.10.2016 17:21
      Highlight @Dominic Bienne: Aha! Dann lesen Sie mal die Statistik von BAG http://www.bag.admin.ch/themen/drogen/00041/00612/03652/03653/?lang=de Zitat: "In der Schweiz stellt der Tabakkonsum die Hauptursache für vermeidbare frühzeitige Todesfälle dar. 2012 starben laut Bundesamt für Statistik mehr umgefahr 9 500 Personen frühzeitig an den Folgen von Tabakkonsum..."
      6 5 Melden
    • deleted_200316475 12.10.2016 18:14
      Highlight @ Nein, RnB

      Mit deinem ersten Standpunkt hast du Recht. Die erste Zigarette macht dennoch nicht süchtig und ist auch nicht direkt tödlich, so wie du es dargestellt hast. Und nein, ich arbeite nicht.

      Wirfst du mir tatsächlich vor etwas tödliches zu verteidigen? Zur Erinnerung, das Leben ist tödlich.
      Ich bin gegen Steuerwillkür und Verharmlosung von anderen ungesunden Lebensstilen.

      Ich glaube nicht, dass ein Raucher im Schnitt höhere Kosten verursacht als ein Nichtraucher. Es gibt viele andere Lebensgewohnheiten, die zu hohen Krankheitskosten und im Speziellen zu Krebs führen.
      6 4 Melden
    • sEribaZ 12.10.2016 18:45
      Highlight Ganz leicht, beim Tabak reagiert der Konsument/ die Konsumentin nicht so stark. D.h. der Nachfragerückgang ist sehr klein, ergo super effiziente Steuer, nebenbei moralisch noch vertretbarer als eine Steuer auf Fastfood. Dies ist halt so in unseren Köpfen, möchte dies nicht werten. Aber dies kann sich auch ändern.
      2 0 Melden
    • R&B 12.10.2016 20:07
      Highlight @PLOmaha90 (Retarded Wizard): Sorry, aber wenn Sie nicht faktenbasiert diskutieren, macht es keinen Sinn mit Ihnen zu diskutieren. Meine Aussagen sind faktenbasiert. Studieren Sie mal die Fakten auf den Seiten des Bundesamt für Statistik und Gesundheit. Ob Sie dann noch glauben, dass Zigaretten nicht tödlich sind und die erste in den meisten Fällen nicht zur Abhängigkeit führt?
      4 2 Melden
    • deleted_200316475 12.10.2016 20:17
      Highlight Alles was deine Fakten belegen ist: Dass Raucher früher sterben als Nichtraucher. Und das habe ich auch nicht von der Hand gewiesen.

      Ich habe nie behauptet, Rauchen kann nicht tödlich enden. Du hingegen behauptest, dass Zigaretten tödlich sind. Was schlicht falsch ist.

      Weder kann eine Zigarette zu direktem Tod führen, ausser man rammt sie sich irgendwie ins Auge. Noch stirbt jeder langjährige Raucher an den Folgen des Rauchens.

      Deine "Faktenbasierende" Diskussion beinhalten bis auf den einen Link absolut keine Fakten. Du solltest mir das also nicht vorhalten.
      4 3 Melden
    • deleted_200316475 12.10.2016 20:30
      Highlight @ seribaz

      Grundsätzlich gebe ich dir Recht.

      Nur, was macht die Steuer auf Tabakprodukte moralisch vertretbarer als auf Fast Food?

      Ich würde hier genau das Gegenteil behaupten, da ich Schlachtbetriebe von innen gesehen habe.
      0 3 Melden
    • sEribaZ 12.10.2016 23:31
      Highlight @PLOmaha90 (Retarded Wizard)
      Das mag sein, dies war mit meinem "ich möchte nicht werten" gemeint. Meine Behauptung (mag falsch sein) ist, dass in unseren Köpfen eine Steuer auf Tabak moralisch vertretbarer ist. Auch wenn dies nicht wirklich stimmen mag. Da aber mehr Leute Fleisch essen als rauchen, denke ich, dass diese Steuer bei einem grösseren Teil der Bevölkerung gut ankommt. Wohingegen eine Steuer auf Fastfood auf mehr Widerstand stossen könnte. Das mag in 10 Jahren anderst sein. (Ein weiterer Punkt sind die m.M.n. die schwerwiegenderen negativen Externalitäten der Raucher.)
      0 0 Melden
    • deleted_200316475 13.10.2016 01:08
      Highlight Ja klar da hast du Recht.
      Ob etwas gut ankommt oder fair ist, sind zwei Paar Schuhe.

      Die schwerwiegenden negativen Externalitäten (musste erst googeln :) ) sind bei ungesunden Essgewohnheiten oder Alkohol wohl kaum geringer.
      0 1 Melden
    • sEribaZ 13.10.2016 09:17
      Highlight Ist so, aber Politik funktioniert halt meist besser, wenns viele Leute anspricht.

      Leider hatte ich nicht mehr genügend Zeichen zur Verfügung, sonst hätte ich es ausgeführt. Bereichsspezifische Begriffe sind sonst selten hilfreich, aber zum Glück gibt es Google.:)
      Dennoch würde ich behaupten, dass die negativen Externalitäten beim Rauchen höher sind. Denn der Geruch von Essen ist nicht schädlich, jedoch das Einatmen von Rauch schon. Der Schaden ist je nach Aussetzungsgrad höher. Beim Alkohol kann man sich streiten, übeässiger Konsum kann für Externe tödlicher sein, wenns Gewalt hervorruft.
      0 0 Melden
    • sEribaZ 13.10.2016 09:20
      Highlight Aber da ist es halt wieder das selbe, Alokhol trinken die meisten. Rauchen tun knapp 40% oder so, keine Ahnung. :)
      Daher ist die Tabaksteuer wieder einfacher zu erhöhen.
      0 0 Melden
    • R&B 13.10.2016 12:43
      Highlight @ sEribaZ: Auf Alkohol gibt es auch eine Steuer. Der Grund warum Alkohol und FastFood als weniger schädlich eingestuft wird, ist dass Alkohol und FastFood nur bei Missbrauch schädlich ist. Tabak macht aber süchtig (nur wenige sind es nicht) und führt eindeutig zu Krankheiten und zum vorzeitigen Tod.
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    • deleted_200316475 13.10.2016 13:16
      Highlight @ Seribaz

      Der Passivrauch, dem Menschen ausgesetzt sind die nicht rauchen würde ich nicht allzu grosse Beachtung schenken, es sei denn, es ist in geschlossenen Räumen.
      Da hat unsere Luftqualität andere Probleme, als das bisschen Rauch.

      Der Geruch von Essen ist nicht schädlich. Darum geht es auch nicht, es geht um die Gesundheitskosten von Übergewichtigen im Vergleich zum Raucher. Zudem sind Dämpfe sehr wohl schädlich. Gerade Köche erkranken oft an Lungenkrankheiten.

      Nichtraucher haben bestimmt keine Krankheitskosten durch Passivrauch, solange sie sich nicht in Raucherräumen aufhalten.
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    • deleted_200316475 13.10.2016 13:49
      Highlight @RnB

      Ganz ehrlich, deine Aussagen sind schon fast traurig.

      Alkohol mache nicht süchtig und ist nur bei Missbrauch schädlich?

      Alkohol ist ein Nervengift und auch das tägliche Glas Rotwein ist nicht gesund und eine Mär. Ich hatte in meinem Leben mit vielen Alkoholikern zu tun und bin selbst einer.

      Die Stärke der Sucht ist vergleichbar mit Heroin. Solange die Substanz vorhanden ist, gehts den Betroffenen gut. Wenn nicht wirds übel.
      Beim Raucher hingegen findet die Sucht viel eher im Kopf statt, Die Entzugserscheinungen sind schnell vorüber. Hingegen können sie beim Alkohol tödlich sein.
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    • deleted_200316475 13.10.2016 13:51
      Highlight Deswegen wird jeder Alkoholiker im Entzug medikamentös behandelt. Kein Raucher muss jemals zu solchen Massnahmen greifen.
      0 2 Melden
    • R&B 13.10.2016 17:59
      Highlight @PLOmaha90 (Retarded Wizard): Es tut mir leid, dass du Alkoholsüchtig bist.
      Ich hoffe, dass ich dich nicht verletze, aber es ist halt schon so, dass Alkohol nur süchtig macht, wenn über längere Zeit viel Alkohol konsumiert wird. Tabak führt schon bei der ersten Zigaretten zur Sucht.
      Ich habe 3 mal geraucht und kann das mit der 1.Zigarette nur bestätigen. Ich war immer körperlich süchtig und der Entzug war ein einwöchiger Höllenritt: Das Gefühl, wie wenn man dringend auf die Toilette muss und man aber nicht darf.
      Ich trinke immer wieder Alkohol und es hat mich nicht süchtig gemacht.
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    • deleted_200316475 14.10.2016 01:11
      Highlight @ Mir tut es nicht leid ;).

      Und nein, geschriebene Worte können mich nicht verletzen :)

      Wir können doch nicht von uns auf andere schliessen.

      Ich habe bsp mehrmals mit dem Rauchen ohne jegliche Entzugssymptome aufgehört. Ich kann jetzt meine Erfahrung nicht einfach auf die Allgemeinheit projezieren.

      "Ich trinke immer wieder Alkohol und es hat mich nicht süchtig gemacht." Hahahahahahaha.
      1 3 Melden
    • R&B 14.10.2016 12:03
      Highlight PLOmaha90 (Retarded Wizard): Warum lachst du?
      0 1 Melden
    • deleted_200316475 14.10.2016 13:35
      Highlight Wer etwas "immer wieder" konsumiert ist süchtig.

      Vielleicht (noch) nicht physisch, aber bestimmt psychisch.

      Und beim Alkohol kann die physische Abhängkeit schneller kommen als man denkt. Ein zwei Wochen ein tägliches Bier und schon ist es passiert.

      Es sterben in der Schweiz etwa 6 mal mehr Menschen an den Folgen des Tabakkonsums im Vergleich zum Alkohol. Was aber noch nichts über die durch den Konsum ausgelösten Kosten aussagt.

      Zu behaupten, Alkohol wäre nicht so schlimm, ist absolut lächerlich.

      http://www.srf.ch/news/schweiz/alkohol-rafft-jaehrlich-1600-schweizer-dahin

      0 2 Melden
    • R&B 14.10.2016 14:32
      Highlight Ich habe gerade 4 Monate lang keinen Alkohol getrunken
      1 1 Melden
    600
  • Pokus 12.10.2016 12:43
    Highlight Ihr schafft es, dass ich mit denen noch Mitleid bekomme! xD
    So kann man doch das Rauchen auch gleich komplett verbieten... Und darüber sind wir doch hinweg.

    Am Meisten stören mich nicht die Tabakkonzerne, sondern die Raucher. Es liegen ÜBERALL diese ekligen Stummel rum, die einfach achtlos weggespickt werden. Besonders toll als Töfffahrer wenn das Ding sich am Helm verfängt.
    Das geht in die gleiche Kategorie wie das Abfall liegen lassen. Und Aludosen in der Kuhweide.
    Die Arschlochquote sollte gesenkt werden.
    52 5 Melden
    • deleted_200316475 12.10.2016 14:24
      Highlight Vielmehr stören die ganzen Töfffahrer, die mit ihren Sonntagsfahrten die Umwelt sinnlos verpesten.

      Die Abgase werden von euch so achtlos in die Umwelt geschleust, dass wir sie nicht einmal wahrnehmen.

      Was ist da schon ein Zigistummel auf geteertem Boden oder einem Bahngleis. Lediglich Unordnung, von Umweltverschmutzung oder Gefahr für Dritte kann da nicht die Rede sein.
      14 31 Melden
    • Pokus 12.10.2016 14:44
      Highlight Du bist also so einer ^^
      Hint: Die noch brennede Zigi fliegt erst mal durch die Luft...

      PS: Ich fahre nicht mal Töff, ist nicht meine Erfahrung. Die Ziggistummel bei den ÖV Stationen kommen nicht von bösen umweltvernichtenden Töfffahrern 😛
      16 4 Melden
    • deleted_200316475 12.10.2016 15:29
      Highlight @ Pokus

      Naja, eigentlich wollte ich wie üblich nur provozieren ;). Ich bin nicht mal Raucher, also doch, aber Kiffer und meine Stummel landen immer im Aschenbecher.

      Die Zigistummel auf geteertem Boden oder Gleisen stören mich aber nicht, da der geteerte Boden ansich, die Umweltverschmutzung darstellt.
      Geteerte Strassen oder Gleise dienen einem Zweck, Schönheit und Sauberkeit ist keiner davon.

      Die paar Schadstoffe, die solche Glimmstängel verursachen sind zu jenen unserer Fahrzeuge sowieso ein Witz und die Debatte nicht wert.
      8 5 Melden
    • Pokus 12.10.2016 16:14
      Highlight Wirf die Flinte doch nicht ins Korn. Deine Papierfilter sind sowieso was anderes, die sind nach 2x regnen aufgelöst.
      3 1 Melden
    • R&B 12.10.2016 17:23
      Highlight @PLOmaha90 (Retarded Wizard): ihr letzter Kommentar erklärt alles... oh je...
      2 4 Melden
    • deleted_200316475 12.10.2016 17:57
      Highlight @ Pokus

      Aktivkohle, Papierfilter war gestern ;)

      @RnB

      Na wenn du meinst.
      0 4 Melden
    600
  • R&B 12.10.2016 12:12
    Highlight Wow! Die Tabak-Lobby scheint heute bei den Kommentaren stark mitzumischen und versucht die Meinung zu beeinflussen:

    - "Bürger können selber entscheiden, was sie konsumieren möchten": ja, ja v.a. Jugendliche, welche sich noch vom Gruppendruck leiten lassen

    - "Werbung beeinflusst keinen Konsumenten": Genau, darum geben erfolgreiche Unternehmen Milliarden für Werbung aus

    - "Bürger sollen nicht vom Staat bevormundet werden": komisch, denn viele Raucher bereuen dass sie Raucher sind, wenn sie die Krebsdiagnose erhalten

    - "Autos etc. sind auch schädlich": Ja, aber sie haben einen Nutzen
    37 23 Melden
    • deleted_200316475 12.10.2016 20:25
      Highlight Punkt 1

      Für Jugendliche ist es eigentlich auch nicht erlaubt Zigaretten zu kaufen. (Da sieht man wieder das Repression nichts bringt, wenn damit argumentiert wird)

      Punkt 2

      Hast du Recht

      Punkt 3

      Auch viele Dicke, Alkoholiker, Arbeiter die Strahlen oder anderen Substanzen ausgesetzt sind, bereuen ihren Lebensstil, nach der Krebsdiagnose. Niemand stirbt gerne, ist doch logisch.

      Fahrzeuge haben einen Nutzen, aber nur für denjenigen der sie gerade benutzt und meist werden sie aus lauter Bequemlichkeit "benötigt". Zudem, nicht jedes Fahrzeug belastet die Umwelt gleichstark (Elektro, PKW, LKW)
      4 1 Melden
    600
  • Confused Dingo #teamhansi 12.10.2016 11:59
    Highlight Naja, die Packung von iqos erinnert mich mehr an einen Schwangerschaftstest xD
    31 1 Melden
    600
  • Lami23 12.10.2016 11:41
    Highlight Schlussendlich machen sie dass wie alle anderen auch mit z.B. den ungesunden Softgetränken etc. Der Mensch muss es selbst wissen, den schliesslich muss er auch selbst ersticken am Schluss, wenns den nicht mehr geht. Aber dass es die Krankenkassen viel kostet und COPD bald um den Spitzenplatz der Todesursachen mitspielt ist natürlich teuer für die Allgemeinheit.
    35 4 Melden
    • zsalizäme 12.10.2016 11:59
      Highlight Nun ja, es gibt ja auch eine sogenannte Tabaksteuer. Wer konsumiert zahlt also sowieso noch eine zusätzliche Steuer.
      12 2 Melden
    • Humbolt 12.10.2016 12:40
      Highlight Es ist nicht fair den Nutzen für sich zu haben, aber die Risiken mit allen Teilen zu können.
      Deshalb finde ich dürfen die, die es nicht selbst wissen, gerne daran erinnert werden.

      Ich verstehe nicht, wieso der Preis nicht weiter erhöht wird? Würde so nicht automatisch weniger geraucht werden?
      5 17 Melden
    • jjjj 12.10.2016 13:07
      Highlight mit ungesunden Softgetränken sauf ich mich nur selber zu Tode... Passivrauchen hingegen... du weisst schon...
      12 14 Melden
    • deleted_200316475 12.10.2016 13:31
      Highlight @ jjjj Super Argumentation. Was ist mit Autos, Fabriken oder offenem Feuer? alles verbieten oder besteuern?

      @ Humbolt : Nein, es wird einfach im Ausland eingekauft.

      Stellt euch vor, ein Raucher der 20 Jahre täglich einen Pack Zigaretten raucht, hat bei ungefähr 5 Franken Steuer pro Pack ganze 36`500 bezahlt.
      Nebenbei noch Krankenkasse wie jeder andere.

      Ob dieser Betrag gerechtfertigt ist, wenn weiterhin abartigste Drecksprodukte wie beispielsweise das Coop Billigglyphosatbier ohne jegliche Steuer zu Spottpreisen verkauft werden dürfen?
      12 3 Melden
    • The Destiny 12.10.2016 14:15
      Highlight @Wizard, was ist ein glyphosatbier ?

      Man sollte das mit dem rauchen einfach wie in Japan handhaben...
      0 3 Melden
    • jjjj 12.10.2016 14:45
      Highlight @Retarded Wizard:

      offenes Feuer, Fabriken & Autos können durchaus schädlich sein, können aber unbestritten auch einen positiven Nutzen & Mehrwert auf Menschen / die Gesellschaft haben. Wo ist der bei Tabak?
      5 2 Melden
    • jjjj 12.10.2016 14:47
      Highlight @Retarded Wizard:
      und was kostet die Lungenkrebsbehandlung? Sicher mehr als die einbezahlten CHF 36'500.-... Immer dieses Argument mit "Raucher finanzieren die AHV, etc". blabla. nicht mehr.
      8 4 Melden
    • deleted_200316475 12.10.2016 15:40
      Highlight @ jjjj Deine Argumentation hinkt gewaltig.

      Denn dein anfängliches Statement war : "Solange man niemand anderem schadet".

      Und genau das tun auch Autos und Fabriken. Ob da ein Mehrwert für einen Teil der Gesellschaft besteht, spielt doch keine Rolle. Es ist trotzdem genau so wenig legitim, mit dem eigenen Tun, anderen zu schaden.

      Gerade Krebs, bekommen sehr viele Menschen und alle Fälle sind selbstverschuldet oder vererbt.

      Strahlung, Alkohol, Tabak, Medikamente, Chemische Substanzen, Arbeit, ständiges Sitzen u.v.m
      Konsequenterweise müsste man jeden ungesunden Lebensstil sanktionieren.
      3 4 Melden
    600
  • sassenach 12.10.2016 11:38
    Highlight So gesehen ist jeder Werbung moralisch nicht sauber. Wir werden in der Werbung ständig belogen und mit falschen Versprechen gelockt. Der Kampf um Kunden wir hart geführt. Vielen Unternehmen ist jedes Mittel recht. Man muss nur einmal am Nachmittag Werbung schauen und sehen, wie sehr Kinder manipuliert werden. Oder mal daran gedacht, wie viele Beitragsgelder Krankenkassen für Marketing rauswerfen? Das ist nun mal die Privatwirtschaft und Tabakunternehmen gehören dazu. Jeder mündige Mensch kann und soll selbst entscheiden, ob er darauf eingeht oder nicht.
    29 8 Melden
    600
  • jjjj 12.10.2016 11:27
    Highlight konkrete Frage: welchen Schaden hat die Gesellschaft, wenn die Bewerbung von Tabak komplett verboten wird?
    mir fällt da nichts ein, ausser den Jobs im Marketing welche verloren gehen.
    46 9 Melden
    600
  • kEINKOmmEnTAR 12.10.2016 11:25
    Highlight Die Einschränkungen die heute gelten sind unsinnig da sich kein gesunder und starker Mensch von einer lächerlichen Werbung beeinflussen lässt.
    Ich wäre dafür dass sie endlich wieder uneingeschränkt und vollständig überall werden dürfen wo anderen Firmen es auch dürfen.
    11 42 Melden
    • R&B 12.10.2016 12:05
      Highlight @ kEINKOmmEnTAR: Oh dann sind alle erfolgreichen Unternehmen dumm, weil sie Milliarden in Werbung ausgeben, obwohl die Konsumenten sich nicht von Werbung beeinflussen lassen?
      12 2 Melden
    • @cyclingsimon 12.10.2016 12:05
      Highlight Ich denke nicht, dass Firmen 20 Millionen ausgeben, wenn es nichts bringt und sich niemand beeinflussen lässt 😂 http://😂
      11 2 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 12.10.2016 14:31
      Highlight Habe mich wohl ungeschickt ausgetrückt. Natürlich lassen sich die Menschen beeinflussen, aber meiner Meinung nach nur diejenigen die das zulassen.
      Es ist also jeder selber verantwortlich sich nicht durch die Werbung beeinflussen zu lassen. Und weil es eine bewusste Entscheidung ist, sollte die Werbung auch nicht für die Tabak-Industrie eingegrenzt werden.
      2 5 Melden
    • R&B 12.10.2016 16:13
      Highlight @ kEINKOmmEnTAR: Nennen Sie mir eine Person, die zugibt, dass sie sich von Werbung beeinflussen lässt. Niemand. Werbung funktioniert bei allen und auch bei Ihnen.
      6 0 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 12.10.2016 18:06
      Highlight @R&B Bitte duze mich nicht danke.
      Ich gebe es zu, gute Werbung kann mich dazu bewegen ein Produkt zu kaufen oder einen Hersteller zu unterstützen.
      0 7 Melden
    • R&B 12.10.2016 19:11
      Highlight @ kEINKOmmEnTAR: Ich habe Sie nicht geduzt. Bitte sorgfältig lesen...
      4 0 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 12.10.2016 23:06
      Highlight Sorry war umgekehrt gemeint :) Bitte size mich nicht!
      0 0 Melden
    600
  • LiviaEvaSelena 12.10.2016 11:04
    Highlight Ich finde die Tabakindustrie ist schon sehr eingeschränkt.. solange das Alter der Käufer/innen überprüft wird ist doch alles in Ordnung? Wenn man genug alt ist um Alkohol zu konsumieren, sollte man auch in der Lage sein, selbst zu entscheiden ob man rauchen will oder nicht -> Selbstverantwortung
    62 16 Melden
    • _helmet 12.10.2016 11:25
      Highlight dann reibt aber nicht jugendlichen aktiv zigaretten unter die nase. das hat auch mit selbstversntwortung zu tun. das verhalten der tabakindustrie zeigt eigentlich gerade, dass selbstverantwortung gerade nicht funktioniert..
      17 18 Melden
    • _helmet 12.10.2016 11:46
      Highlight respektive anders ausgedrückt: klar selbstversntwortung, aber ich finde auch firmen haben eine verantwortung. ich finde wir als gesellschaft haben das recht im sinne der freiheit frei zu sein von firmen, die jugendlichen aktiv zigaretteten unter die nase reiben. viele bereuen es ja, dass sie angefangen haben zu rauchen. und wenn jemand rauchen will, kann er/sie das auch ohne solche werbeaktionen tun.
      20 5 Melden
    600
  • nikitabanana 12.10.2016 11:04
    Highlight Das BAG schreibt auf seiner Webseite zur E-Zigarette: «Nach heutigem Wissensstand sind E-Zigaretten deutlich weniger schädlich als Tabakzigaretten.»
    Hier der Link:
    http://www.bag.admin.ch/themen/drogen/00041/14572/
    17 16 Melden
    • Rafaela Roth 12.10.2016 11:11
      Highlight Im Artikel geht es nicht um E-Zigaretten, sondern neue «Dampf»-Zigaretten, in denen Tabak erhitzt aber nicht verbrannt wird.
      43 8 Melden
    • nikitabanana 12.10.2016 11:24
      Highlight «Keine Studie belegt, dass «Dampfen» weniger schädlich ist als Rauchen.» Das Konsumieren von E-Zigaretten nennt man auch Dampfen. Aber ja, du schreibst von Dampfzigaretten.
      4 8 Melden
    • meine senf 12.10.2016 11:34
      Highlight Das gibt es ja auch schon für andere rauchbare Kräuter (Vaporizer). Zumindest dort ist die Gesundheitsschädigung deutlich geringer als beim Rauchen. Warum sollte das beim Tabak anders sein, in beiden Fällen entfallen die Oxidationsstoffe?
      Irgendwie habe ich das Gefühl, dass man (vergleichsweise) weniger schädliche Tabakkonsumationsarten aus prinzipiellen Gründen gar nicht will. So nach dem Motto "Wer Tabak konsumiert, soll auch Lungenkrebs bekommen, sonst wird nur mehr Tabak konsumiert."
      Das ist fast so heuchlerisch wie bei den illegalen Drogen.
      22 4 Melden
    • R&B 12.10.2016 12:13
      Highlight @ nikitabanana: Arbeiten Sie für die Tabakbranche?
      2 9 Melden
    • meine senf 12.10.2016 12:27
      Highlight Ergänzung zum letzten Absatz:
      Als es um die Einrichtung von Gassenzimmern oder Spritzenabgaben ging, hiess es auch immer "Wer Heroin konsumiert soll es entweder sein lassen oder auf der Gasse verrecken. Sonst nehmen nur mehr Leute Heroin". Tatsächlich traff das aber nicht zu.
      Wenn heute argumentiert wird "E-Zigis (oder Vaporizer) mögen weniger schädlich sein, aber sie sind trotzdem nicht gut, weil deswegen vielleicht mehr Leute Tabak konsumieren", ist das doch genau dasselbe.
      8 2 Melden
    • Duweisches 12.10.2016 12:44
      Highlight Ich kenne das System des dampfens nicht genau, aber wenn es gleich wie ein Vaporizer funktioniert werden ja nur die Wirkstoffe verdampft. Nikotin hat (bis auf das Sichtpotenzial natürlich) keine oder nur wenige negative Eigenschaften. Der Krebs wird vor allem durch die Vernrennungsprodulte ausgelöst.
      7 3 Melden
    • meine senf 12.10.2016 13:23
      Highlight Achtung, damit es nicht noch mehr Verwirrung gibt: E-Zigaretten und Vaporizer sind nicht dasselbe, auch wenn beides mit Dampf zu tun hat:
      Bei E-Zigaretten werden Stoffe in flüssigen und nicht unumstrittenen Chemikalien aufgelöst und diese verdampft und inhaliert, während bei Vaporizern fein zerkleinerte Feststoffe direkt erhitzt werden, damit ein Teil der Wirkstoffe direkt verdampft.
      5 1 Melden
    • Duweisches 12.10.2016 13:39
      Highlight *Verbrennungsprodukte ^^
      2 0 Melden
    • Duweisches 12.10.2016 13:42
      Highlight Also die zu verdampfenden Zigaretten sind mit Chemikalien behandelt? Oder das wird im Gerät dazugegeben? Wieso denn nicht einfach gleich mit Hitze?
      1 0 Melden
    • The Destiny 12.10.2016 14:18
      Highlight @Duweisches, du weisch schu das Nikotin ein Nervengift ist ?
      5 0 Melden
    • meine senf 12.10.2016 15:01
      Highlight Nervengift pur ist immer noch besser als Nervengift plus Russ plus Teer ...
      5 2 Melden
    • Duweisches 12.10.2016 15:12
      Highlight @The Destiny mag sein, für den Krebs, die Lungen. und Kreislaufprobleme (also die wohl hässlichsten Nebenwirkungen) ist das Nikotin aber nicht verantwortlich.
      0 1 Melden
    • nikitabanana 13.10.2016 11:10
      Highlight @R&B Nein. Ich stelle aber fest, dass, zumindest in meinem Umfeld, wenig bis gar kein Wissen bezüglich E-Zigaretten vorhanden ist. Gänzlich unbekannt ist den meisten, dass das BAG dazu Stellung genommen hat. Ich bin hier aber offensichtlich falsch, denn der Artikel geht nicht auf E-Zigaretten ein. Tschuldigung.
      2 0 Melden
    600
  • Lord_ICO 12.10.2016 10:58
    Highlight So wie ich das sehe, ist zu Glück die Menge an jugendlichen Rauchern, in den letzten Jahren enorm zurück gegangen und Rauchen, gilt nicht mehr als cool. Irgendwie empfinde ich es als stossend einem Privatunternehmen, welches mündige Bürger anspricht mit ihren Massnahmen, noch mehr Verbote aufbrummen zu wollen.
    Bin Nichtraucher, finde es jedoch total mühsam, wie militante Nichtraucher sich immer über diese Industrie und ihre Konsumenten aufregen müssen und am liebsten die gesamte Industrie verbieten wollen.
    48 24 Melden
    • _helmet 12.10.2016 11:30
      Highlight ich empfinde es eher als stossend, dass eine mächtige milliardenindustrie jugendlichen aktiv zigaretten unter die nase reibt, die profite absahnt, und sich dann aber bei den Gesundheitsfolgen aus der Verantwortung stiehlt und die kosten auf die gesellschaft überwälzt. ihr verkauft tabak, keine brötchen..
      27 11 Melden
    • R&B 12.10.2016 12:14
      Highlight @Lord... Arbeiten Sie für die Tabakbranche?
      5 8 Melden
    • benj_zh 12.10.2016 12:35
      Highlight Mit dieser Argumentation müssen die Werbung für Energiedeinks und vorallem Alkohol verbieten. Es ist unglaublich scheinheilig nur die anzugreifen die einem nicht passen. Von wegen Brötchen müssen wir nun dem Bäcker verbieten seine ungesunden Buttergipfel und Berliner zu bewerben weil Zucker ungesund ist und süchtig macht..? Oder amders ausgedrückt warum darfst du öffentlich alkohol trinken wenn es jugentliche sehen könnten..??
      Solange die Person erwachsen ist welche die Zigaretten kauft, ist alles andere nicht mehr relevant.
      Oder willst du dir irgendwann alles vorschreiben lassen.
      12 4 Melden
    • R&B 12.10.2016 14:32
      Highlight Auch benj_zh arbeitet vermutlich für die Tabakindustrie
      4 3 Melden
    • Lord_ICO 12.10.2016 15:07
      Highlight Nein, arbeite nicht für die Tabakindustrie.
      Doch ist jeder Mensch selbst verantwortlich für das was er konsumiert. Jeder von uns weiss, wie schädlich das Rauchen ist und trotzdem tun es viele Menschen. Keiner dieser Raucher, wird dir sagen, dass er raucht weil das Marketing des Herstellers so toll war, jeder hat sich bewusst dafür entschieden. Wir sprechen hier über ein Produkt, das man erst ab 16 Jahren erwerben darf, ab diesem Alter kann man von einer Person erwarten, dass sie sich eine eigene Meinung zugelegt hat und ihr diese nicht vom Gesetzgeber diktiert werden muss.
      1 3 Melden
    • R&B 12.10.2016 16:07
      Highlight @ Lord_ICO: Ein 16 Jähriger ist noch sehr stark beeinflussbar. Jeder Raucher, der die Krebsdiagnose erhält, bereut, dass er geraucht hat. Also erzählen Sie mir nicht, dass Menschen in jeder Situation sich über alles bewusst sind. Werbung funktioniert und beeinflusst Menschen. Tabak verkaufen ist vorsätzliches Töten.
      5 2 Melden
    600
  • Django Ryffel 12.10.2016 10:43
    Highlight Meiner Meinung nach, sollte es so sein, dass Tabakprodukte nicht mehr der Sichweite von den Menschen platziert sein sollten, nur auf Verlangen, und nur bei lizensierten Standorten. Wenn diese die Alterskontrolle nicht machen, sofort Lizenzentzug. Tabakprodukte einziehen, und vernichten.

    Werbeformen jeglicher Art verbieten. Ein Gesetz machen, welches "Massnahmen mit der Absicht der Verbreitung von Tabakprodukten" verbietet.

    Und ein Gesetz ausformulieren, welches das Littern von Tabakproduktbestandteile (massiv Gewässer gefährdernd) so massiv bestraft, als dass es niemand mehr macht.
    70 46 Melden
    • Django Ryffel 12.10.2016 10:52
      Highlight Nur um es klar zustellen, ich bin nicht gegen Drogen, nein, ich befürworte deren aller Legalisierung (mit gewissen Schutzmechanismen), bin jedoch entschieden gegen eine Gewinnmacherei auf Kosten der Gesundheit anderer.

      Selbiges bei Alkohol.

      Interessant zum Lesen: http://www.spektrum.de/artikel/1053306
      26 13 Melden
    • R&B 12.10.2016 11:03
      Highlight Oder den Verkauf gleich ganz verbieten, weil es ein giftiges Produkt ist.
      7 37 Melden
    • Libertas 12.10.2016 11:29
      Highlight So etwas Dummes habe ich hier noch nie gelesen. Bedenklich, dass dieser diktatorischer Schwachsinn hier noch so viele Herzen bekommt.
      15 16 Melden
    • sassenach 12.10.2016 11:33
      Highlight Oder wir überlassen es jedem mündigem Bürger, ob er diese Substanzen konsumieren möchte, oder nicht. Was kommt denn als nächstes? McDonalds Filialen müssen mit Karton zugeklebt werden, damit die Leute nicht dazu animiert werden, ungesundes Junkfood zu essen? Auf jedes Auto kommt ein Warnkleber und alle Strassen werden mit Schildern ausgestatten, die vor den Abgasen warnen?
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    • Hoppla! 12.10.2016 11:43
      Highlight Gewinn auf Kosten der Gesundheit:

      - Softdrinks die dick machen können?
      - Ferienreisen die Hautkrebs verursachen können?
      - Sport der verletzen kann?
      - Alkohol der abhängig machen kann?
      - Fahrstühle die Fettleibigkeit anheizen können?
      - Solarien die Hautkrebs verursachen können?
      usw.

      Man kann es aber natürlich auch einfach etwas übertreiben mit dem Schutz des mündigen, mit Hirn ausgestatteten Bürgers vor sich selbst...
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  • SVARTGARD 12.10.2016 10:28
    Highlight 😆
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    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 12.10.2016 11:19
      Highlight Woher habt ihr eigentlich all diese Bilder und GIFs von mir?! Sollte mal ein Copyright beantragen ;-)
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  • pamayer 12.10.2016 10:24
    Highlight Erst das fressen, dann die moral.
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  • Ähm... 12.10.2016 10:18
    Highlight Kann man einem privatwirtschaftlichen Tabakunternehmen wirklich verübeln das er alle ihm zur Verfügung stehenden Optionen der Werbung nutzt? Andere Unternehmen werben auch nach ihren Möglichkeiten. Ob es moralisch ist, sei dahingestellt. Fakt ist das es ein Unternehmen ist das möglichst viel Geld machen möchte und dazu muss man halt Kunden gewinnen. Es ist die Aufgabe der Politik Gesetze zu erlassen welche den Tabakunternehmen die Möglichkeiten eingrenzt. Ist ja klar das ein Tabakunternehmen nicht moralisch wirbt. Wer dies von denen erwartet ist ziemlich naiv.
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    • wir sind alle menschen 12.10.2016 10:32
      Highlight stimme ich zu, auch als raucher!
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    • _helmet 12.10.2016 11:11
      Highlight Diese Firmen machen auch in der Politik massivstes Lobbying. sie haben viel mehr mittel, weil sie so viel Geld machen, als die Gesgenseite. svp und fdp stimmen im parlament geschlossen gegen selbst minimste werbebeschränkungen, obwohl jährlich in der schweiz 9500 Personen an den Folgen des Rauchens sterben. deshalb wird die politk im moment nichts machen. obwohl klar erwiesen ist, dass werbeeinschränkungen wirksam wären. das problem sind also rechte parlamentarier, die den pfründen der tabakindustrie näher stehen als der Bevölkerung.. same old story.. und diese trägt die krankheitskosten.
      19 16 Melden
    • Maett 12.10.2016 11:50
      Highlight @_helmet: muss ja eine strunzblöde Lobby sein, gehört die Tabakindustrie heute doch bereits heute zu den eingeschränktesten Branchen der Schweiz.

      Als Liberaler (und Nichtraucher wohlgemerkt), finde ich nicht, dass weitere Massnahmen notwendig sind. Irgendwo hört es dann mit der Bevormundung und dem Absprechen der Eigenverantwortung auf.

      Über die Übernahme von Gesundheitskosten bei Lungenkrankheiten von Intensivrauchern kann man hingegen gerne diskutieren - ist es aber nicht so, dass das Gesundheitswesen auch aus der Tabaksteuer finanziert wird (da bin ich mir aber nicht sicher)?
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    • R&B 12.10.2016 12:16
      Highlight @Maett: Klar.... Kennen Sie jemanden, der Krebs hat oder hatte? Wissen Sie was für eine schlimme Krankheit das ist? Sie befürworten somit, dass Unternehmen Milliarden damit verdienen, dass Leute Krebs kriegen und daran sterben. Wirklich?
      6 6 Melden
    • benj_zh 12.10.2016 12:43
      Highlight Zusammensetzung des Preises einer Packung Zigaretten in CHF

      Tabaksteuer: 4.491
      Mwst: 0.630
      Tabakpräfentioxnsfond
      Fond für Inlandtabak: 0.026
      Anteil für Händler
      Und Hersteller: 3.327

      Geld der Tabaksteuer hauptsächlich in AHV.
      Dies waren im Jahr 2014 2.257 Miliarden Franken oder 5% der gesamteinahmen der AHV.

      Aber das grosse Geld macht die Tabakindustrie..
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    • benj_zh 12.10.2016 12:44
      Highlight Ja AHV wird mitfinanziert durch die Tabaksteuer.
      Im Jahr 2014 waren dies 2,257 Miliarden oder 5% der gesamteinahmen der AHV
      5 0 Melden
    • Duweisches 12.10.2016 12:58
      Highlight Es sterben doch mehr als 9500 am Rauchen? Diese Rate finde ich ziemlich niedrig, bei mehr als 60'000 Toden pro Jahr... 🤔
      Auf jeden Fall verglichen mit dem, was für eine Propaganda gegen das Rauchen gemacht wird... Natürlich ist es schädlich, und jeder Raucher merkt das auch selber, aber bei um die 30% Raucher in der Bevölkerungen gehen diese 15% doch klar. (Wenn sich die Tabakindustrie an den Heilungskosten beteiligen würde natürlich noch eher...)
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    • R&B 12.10.2016 16:04
      Highlight @ Duweisches: WTF? Zahlenakrobatik mit vorsätzlich getöteten Schweizer Einwohnern? Wie eiskalt sind Sie denn?
      4 1 Melden
    • Duweisches 12.10.2016 16:56
      Highlight Ich bin bloss erstaunt dass es so "wenige" sind, mir ist klar dass die Tabakindustrie das ganze aus reiner Profitgier macht und ich will das Rauchen damit auf keinen Fall verteidigen, zumal es gesündere Methoden gibt an Wien Nikotin zu kommen, und damit meine ich nicht dieses Dampfen. Aber ich hätte ehrlich mit mehr Todesfällen Aufgrund des Rauchens gerechnet...
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    • R&B 12.10.2016 19:01
      Highlight @Duweisches. So wenige sind es gar nicht:
      = 9500 pro Jahr
      = 15% aller Todesfälle
      = 3 mal 9/11
      = 9 mal Matthew-Hurrikan in Haitii
      Schon krass oder?
      Und eine solche Massenmörderindustrie bleibt legal.
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    • Ähm... 12.10.2016 19:38
      Highlight @R&B: "Massenmörderindustrie", "vorsätzlich getötet"... bisschen übertrieben. Schliesslich ist es nicht so das sie zu dir kommen und dir eine Zigarette in den Mund stecken. Oder infiziert dich der Konzern mit Krebs? Nein, oder? Jeder Mensch muss mündig genug sein selber zu entscheiden. Schliesslich ist jedem Raucher bewusst das es schadet. Wirklich jedem! Steht ja auf der Packung.
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    • R&B 12.10.2016 19:56
      Highlight @Ähm...: Nein. Ist es nicht. Wenn Sie sich selber etwas vorlügen wollen, dann ist es halt so.
      2 2 Melden
    • Ähm... 12.10.2016 20:02
      Highlight R&B: wieder ein moderner Internetkomentierer. Nur deine Meinung ist richtig, keine Diskussion möglich. Stur und kein Verständnis für andere Ansichten. Fazit: Unterhaltung nicht möglich.
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    • R&B 13.10.2016 12:48
      Highlight @Ähm...: Jetzt da ich mehr Zeit über Mittag habe, obwohl ich es schon mehrmals hier geschrieben habe. Natürlich ist der Bürger mündig. Aber warum bereuen alle Raucher, dass sie geraucht haben, wenn sie die Krebsdiagnose erhalten? Der Bürger muss vor der wirkenden Werbung geschützt werden. 15% Bevölkerung sterben wegen Tabakkonsum vorzeitig. Das sind pro Jahr 9500 Personen. Hallo? Das sind viele (siehe Vergleiche weiter oben). Das ist Massenmord. All diese Zahlen sind auf der Webseite vom Bundesamt für Gesundheit. Oder finden Sie, dass 9500 wenig sind?
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