Schweiz

Militär-Duro überschlägt sich in Schwyz – zehn Soldaten verletzt

Publiziert: 22.11.16, 12:10 Aktualisiert: 22.11.16, 15:51

Bei einem Unfall eines gepanzerten Militärfahrzeuges sind am Dienstag in Schwyz zehn Soldaten verletzt worden. Der Duro GMTF überschlug sich und blieb auf dem Dach neben der Fahrbahn liegen.

Der Unfallort. Video: user-input

Florian Grossmann, Kommunikationschef der Kapo Schwyz, bestätigt gegenüber watson: «Es gab einen Unfall mit einem Armee-Duro, dabei wurden mehrere Personen verletzt.» 

Der Unfall ereignete sich vor dem Mittag. Daniela Cueni von der Militärjustiz sagte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda, zehn Mitfahrende im Duro seien leicht bis mittelschwer verletzt worden. Niemand schwebe in Lebensgefahr. Bei den Verunfallten handelt es sich um Infanterie-Durchdiener. Sie hätten sich auf einer Verschiebung zu einem Übungsplatz befunden, sagte Cueni.

In den Unfall verwickelt war gemäss Cueni nur ein Fahrzeug. Wieso der Dreiachser am Ortsrand von Schwyz bei einer Verzweigung verunfallte, ist unklar. Die Unfallursache wird von der Militärjustiz abgeklärt. Die Duro-Fahrzeuge werden von der MOWAG AG in Kreuzlingen hergestellt. GMTF steht für «Geschützte Mannschaftstransportfahrzeuge». (whr/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Armut – 1,1 Millionen Menschen in der Schweiz sind gefährdet. Wer besonders betroffen ist

So einfach knacken Kriminelle Kreditkarten-Daten – und so einfach schützt du dich

Nach diesem Test weisst du genau, welche Art Katzenbesitzer du bist

Es ist gelaufen: Der Bachelor will Kristina. Und jetzt lasst uns in Ruhe mit diesem Seich!

Hol dir die App!

User-Review:
Gina226 - 6.4.2016
Watson, du bist super. Ich möchte dich nicht mehr missen. ❤️
Themen
32 Kommentare anzeigen
32
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Stratosurfer 22.11.2016 21:23
    Highlight Der Duro ist seit je her kippanfällig. Dieses Fahrzeug zusätzlich mit einer Panzerung zu versehen ist kompletter Unsinn.
    1 5 Melden
    600
  • Geofinder 22.11.2016 21:03
    Highlight Zuerst allen Verletzten gute Besserung. Der GMTF ist wie fast jedes Fahrzeug der Schweizer Armee ein Geländefahrzeug und kein Strassenfahrzeug. Richtige Geländefahrzeuge verhalten sich wie schon erwähnt wegen dem Schwerpunkt massiv anders als z.B. ein SUV oder ein PKW. Zu meiner Zeit gabs noch den Pinzgauer, den 4x4 und 6x6 für mich damals im Gelände das perfekte Fahrzeug. Doch auf der Strasse muss viel vorausschauender gefahren werden. War damals so und wir auch in Zukunft so sein. In der Grundausbildung haben uns die Instruktoren richtiggehend eingebläuht, an den Schwerpunkt zu denken.
    6 0 Melden
    600
  • kuhrix 22.11.2016 17:34
    Highlight Zum Glück haben sie nicht in einem normalen Duro oder sogar in einem Lastwagen verschoben. Das hätte Tote geben können. Die Armee braucht unbedingt anständige Transportfahrzeuge. Wir haben (Sommer RS 2016!) teilweise mit 50 Mann inkl. Gepäck hinten auf der Ladefläche eines Lastwagen verschoben!
    17 9 Melden
    • Focke 22.11.2016 18:04
      Highlight wenn es diesr gmtf war ist der fall klar! schwerpkt des fz zu hoch... anstelle neuer piranhas diese gmtfs zu bedchaffen war ein absoluter reinfall.
      7 7 Melden
    • Freddie 22.11.2016 21:48
      Highlight @focke wie schon oben erwähnt sind gmtf geländegängig und eigentlich nicht für die strasse gedacht.
      GMTF sollten die Piranhas nicht ersetzen sondern ergänzen. Ein fahrzeug, das im gelände schnell und effizient bewegt werden kann. Dieses kriterium erfült er hedenfalls.
      4 0 Melden
    • Stratosurfer 23.11.2016 07:05
      Highlight Der Duro ist eine Fehlkonstruktion. Ein Lastwagen wäre gar nicht erst gekippt....
      0 0 Melden
    600
  • Spi 22.11.2016 15:17
    Highlight Über die Schwierigkeiten beim Fahren des GMTF wurde ja schon alles gesagt. Was mich aber etwas verwundert, sind die Verletzungen, da ja alle Leute im inneren durch 5-Punkte Gurte angeschnallt sein sollten. Es kann eigentlich selbst beim Umkippen nicht sein, dass die Insassen (sofern sie korrekt angegurtet waren und kein loses Material im Innenraum rum gelegen ist), in einem Fahrzeug derart verletzt werden, welches die Insassen auch vor Minendetonationen schützen soll.
    16 5 Melden
    • Lea Fuchs 22.11.2016 17:13
      Highlight Es geht beim Schutz (zum Beispiel von Minendetonationen) meines Wissen nicht darum jegliche Verletzungen zu verhindern sondern lediglich darum die Insassen vor dem sicheren Tod zu bewahren.
      17 0 Melden
    • Salz & Pfeffer 22.11.2016 17:36
      Highlight Es gibt eine Definition zu den Verletztungen:
      Leichte Verletzung = Muss nicht ins Krankenhaus zur untersuchung
      Mittelschwere Verletzung = Im Krankenhaus bis zu 6 Tage
      Schwere Verletzung = +6 Tage im Krankenhaus.

      Das Bedeutet, dass die Verletzten auch nur zur Untersuchung eines Schleudertraumas ins Spital mussten.

      Also hoffen wir doch mal das Beste für die Jungs!
      13 1 Melden
    • 7immi 22.11.2016 20:53
      Highlight @salz und pfeffer
      es gilt bis 24h krankenhausaufenthalt = leichtverletzt, mehr als 24h= schwerverletzt, mehr als 30d =schwerstverletzt.
      woher hast du das mit den 6 tagen?
      2 0 Melden
    600
  • ilmar 22.11.2016 14:54
    Highlight bei dem alkoholkonsum (zumindest bei ins im WK) ist das nicht sehr verwunderlich.
    8 80 Melden
    • Lea Fuchs 22.11.2016 17:11
      Highlight Ich weiss nicht was du im WK machst und wo du eingeteilt bist aber wenn sich bei euch betrunkene Fahrer hinters Steuer setzen können wäre es vielleicht angebracht da etwas zu änderen und dort den Mund aufzumachen anstatt DDSoldaten hier zu diskreditieren ohne irgendwelche Anzeichen für deine Behauptung zu haben.
      57 4 Melden
    600
  • Steven86 22.11.2016 14:08
    Highlight War selbst Radpanzer Fahrer und dufte auch das vergnügen haben mit diesem GMTF zu Fahren. Dieses Fahrzeug sollte die Piranhia ersetzten, aber das Problem ist bei diesem Fahrzeug das der Schwerpunkt zuweit oben ist. Einfach gesagt wenn man zu schnell ist die Kurven fährt, kann mann schnell auf die Seiten kippen. Auf die Panzerpiste durften wir auch nicht, zu gefährlich mit diesem GMTF.
    64 4 Melden
    • Alnothur 22.11.2016 15:24
      Highlight mMn so ziemlich *die* Beschaffungsentscheidung, die ich absolut nicht nachvollziehen kann. Ist das GMTF so viel billiger als der Piranha? Denn davon abgesehen hat es nun wirklich keinerlei Vorteile.
      18 1 Melden
    • NewsHunter 22.11.2016 20:26
      Highlight @Alnothur
      Ja der GMTF hat Nachteile, doch als Insasse (WM bei den Infanteristen) ist der GMTF m.M.n. zigfach besser.
      Man hatte gute Sitzmöglichkeiten, ist ABC sicher, hat im modernen Geschützturm Wärmebildfunktionen, gute Lichtverhältnisse, sichere Verstauungsmöglichkeiten usw.

      Ich hab immer den GMTF bevorzugt zum Radschützenp.

      Fülle mich um einiges sicherer.

      Dennoch könnte ein Radschützenp. natürlich auch upgraded werden anstatt ein neues Gefährt zukaufen. Doch der GMTF ist in meinen Augen besser. Schon nur wegem dem Altersunterschied.

      Ach ja, ist gut geheizt und dämmend :) #WK2017 WEF
      6 1 Melden
    600
  • Bits_and_More 22.11.2016 14:01
    Highlight Liebe Kritiker, beim verunfallten Fahrzeug handelt es sich nicht um den Standart Duro der 90er Jahre, bei welchem hinten 18 Leute Seite an Seite ohne Gurt sitzen.
    Es ist ein MOWAG Duro IIIP (6x6) oder DURO GMTF, welcher von der MOWAG hergestellt wird und gepanzert ist. Die Sitze sind für die ganze Mannschaft mit Sicherheitsgurten ausgestattet.
    Dieser DURO zeichnet sich dadurch aus, dass er einen sehr hohen Schwerpunkt besitzt und dadurch anspruchsvoll zu fahren ist. Es gab schon öfters Unfälle, weil der Fahrer zu schnell in die Kurve fuhr und dadurch das ganze Fahrzeug kippte.
    119 1 Melden
    600
  • deleted_605949719 22.11.2016 13:59
    Highlight Was soll dieses peinliche Gaffer-Video?!

    87 1 Melden
    600
  • Alnothur 22.11.2016 13:44
    Highlight An Watson: das ist kein Duro, sondern ein GMTF. An die anderen Kommentierenden: das ist keine alte Schwarte, sondern ein ziemlich neues Fahrzeug.
    97 2 Melden
    600
  • Phil137 22.11.2016 13:23
    Highlight Was soll schon gross passieren bei Fahrzeugen mit Sicherheitsstandards aus den 50er Jahren und Soldaten mit 6 Stunden schlaf?
    47 146 Melden
    • Roaming212 22.11.2016 14:01
      Highlight Dazu kommt noch das die 6 Stunden meistens nicht erholsam sind und man trotzdem müde ist.
      31 44 Melden
    • AL:BM 22.11.2016 14:41
      Highlight Dieses Fahrzeug wurde vor wenigen Jahren in Dienst gestellt. Die Sicherheitsstandards dieser GMTF Duro's sind nicht mit denen, die Sie meinen zu vergleichen.
      Vielleicht informieren Sie sich, bevor Sie das nächste mal los poltern.
      78 2 Melden
    • john benz 22.11.2016 14:45
      Highlight Dieses Fahrzeug ist nicht der klassische Duro aus den 60er, sondern kommt ca. aus dem Jahr 2011. Mit dem alten Duro wären die schwerverletzen Tot...
      41 4 Melden
    • AL:BM 22.11.2016 15:49
      Highlight Der Duro ist auch nicht aus den 60's...
      29 0 Melden
    600
  • john benz 22.11.2016 13:07
    Highlight Ach nö, jetzt habt Ihr auch schon 20min Niveau: Ein gaffender Autofahrer der mit dem filmenden Handy an einer Unfallstelle vorbeifährt und Ihr veröffentlicht es...
    118 4 Melden
    600
  • Bits_and_More 22.11.2016 13:06
    Highlight Es ist erschreckend, wie viele Unfälle mit den neuen GMTFs passieren. Bei uns im WK (schon ein paar Jahre her) gabs an 3 Stück einen Totalschaden (2 zu schnell in die Kurve und überschlagen, 1 keine Bremse / Schaltung in "N" rollte den Hang herab).
    Durch den hohen Schwerpunkt sind diese Fahrzeuge nicht ganz einfach zu lenken, da fehlt es leider bei vielen Milizfahrern an Praxis. Das ist auch verständlich, da im Zivilen die wenigsten solch schwere Fahrzeuge lenken und dann im WK werden zig Kilometer zurückgelegt.
    72 2 Melden
    600
  • Ketsch 22.11.2016 13:05
    Highlight Zum Glück für die Unfallbeteiligten sassen sie in einem Hard-Top-Duro.
    Bei einem Blachen-Fahrzeug würde ich mir nicht ausmalen wollen wie es sich anfühlt hinten innen zu sitzen wen der mal auf dem Dach landet.

    Gute Besserung den Unfallbeteiligten!
    72 7 Melden
    • Bowell 22.11.2016 14:03
      Highlight Es handelt sich beim Fahrzeug nicht nur um einen hard-top Duro sondern um die gepanzerte Version (Duro IIIP) mit 5-Punktegurten für alle Mitfahrer.
      48 0 Melden
    600
  • Rukfash 22.11.2016 12:55
    Highlight Bevor alle anfangen zu sagen, alter Duro, Militärgeld kürzen, Fahrerschuld etc.. wünsche ich allen Dienstleistenden gute Besserung.
    88 6 Melden
    600
  • giguu 22.11.2016 12:50
    Highlight Zum glück keine toten!!! Die armeefahrzeuge sind kriminell, was die sicherheit anbelangt!
    28 68 Melden
    • john benz 22.11.2016 15:07
      Highlight Das Fahrzeug hätte 5 Punkt-Gurte, ähnlich wie im Motorsport... Von daher wäre die Sicherheit ausreichend gewährleistet. Würde mich wundernehmen ob dies Ada's angeschnallt waren. Oder ob die Packung rumflog...
      21 1 Melden
    600
  • Nothingtodisplay 22.11.2016 12:50
    Highlight Besser keine Videos als solche aus dem Auto gefilmten quatsch.
    99 1 Melden
    600
  • Philboe 22.11.2016 12:49
    Highlight GMTF mit Schwerpunkt zu weit oben. Nicht das erste mal dass dies passiert. Es erfordert Fingerspitzengefühl dieses Fz zu fahren. Hoffen wir das es allen bald wieder besser geht
    65 0 Melden
    600

Experten entdecken Hinweise auf Wahlbetrug – wird Trumps Sieg untersucht?

Ein Jurist und ein IT-Experte drängen Hillary Clinton, das Ergebnis der Präsidentschaftswahl anzufechten. Dies berichtet das «New York Magazine». Wahlrechtsanwalt John Bonifaz und der Direktor des Instituts für IT-Sicherheit und Gesellschaft der Universität Michigan, J. Alex Halerman, wollen Hinweise gefunden haben, wonach die Resultate in Wisconsin, Michigan und Pennsylvania manipuliert oder sogar gehackt worden sind. Trumps unerwartet gute Abschneiden in diesen drei Swing …

Artikel lesen