Schweiz

Nächstes Weekend Party satt: Weil die Uhren umgestellt werden, kannst du länger feiern

24.10.16, 13:45

In der Nacht auf den kommenden Sonntag endet in der Schweiz die Sommerzeit. Die Uhren werden um 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt, was eine Stunde mehr Schlaf bringt – oder die Party wird eine Stunde länger.

Am Abend wird es nun wieder früher dunkler. Und es wird fünf Monate dauern bis zu den nächsten hellen Abenden zum Draussenbleiben. Am 26. März 2017 werden die Uhren wieder auf Sommerzeit umgestellt.

Das Eidgenössische Institut für Metrologie (METAS) betreibt in seinen Labors mehrere Atomuhren und verbreitet die offizielle Schweizer Zeit, die aus der koordinierten Weltzeit (Universal Time Coordinated, UTC) abgeleitet wird.

Die Schweiz führte die Zeitumstellung 1981 ein, um sich den Nachbarländern anzupassen. Mehrere europäische Länder hatten schon einige Jahre zuvor die Sommerzeit lanciert, um dank der besseren Nutzung des Tageslichts Energie zu sparen.

Fachleute zweifeln allerdings am Nutzen: Zwar schaltet man im Sommer abends seltener das Licht an, dafür wird im Frühling und im Herbst in den Morgenstunden mehr geheizt.

(sda)

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
1Kommentar anzeigen
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
  • corel 24.10.2016 15:50
    Highlight Geheizt wird's nachts und tags wenn's kalt ist.
    1 0 Melden

«Die ersten Burnouts bei Kindern und ihr Zugang zu Smartphones fallen nahe zusammen»

Viele Kinder können wegen Stress und Leistungsdruck nicht richtig schlafen. Einige wenige entwickeln gar ein Burnout. Warum die Erfindung des Smartphones mitschuldig ist, erklärt Urs Kiener, Kinder- und Jugendpsychologe bei der Pro Juventute.

Urs Kiener, kann man sagen: Burnouts sind im Kinderzimmer angekommen?Urs Kiener: Tatsächlich diagnostizieren heute Psychiater bei Kindern eine Krankheit, die noch vor zehn Jahren Erwachsenen vorbehalten war. Es ist jetzt aber nicht so, dass es die Massen betrifft. Es sind vielleicht rund 3 Prozent der Schweizer Kinder, die eine Erschöpfungsdepression entwickeln.

Warum ist es soweit gekommen?Da gibt es verschiedene Ursachen. Etwa den leistungsorientierten Erziehungsstil der Eltern oder die …

Artikel lesen