Sport

Nico Rosberg sorgte mit seiner Siegesfeier gefühlt für mehr Action als der Grand Prix davor. Bild: SRDJAN SUKI/EPA/KEYSTONE

Formel 1? Wohl eher Formel L – für Langeweile

Die Formel 1 kämpft mit Problemen, die in einer unschönen Erkenntnis münden: Sie ist verdammt langweilig geworden. Reichen ein paar Regelanpassungen, um die Königsdisziplin des Motorsports wieder attraktiv zu machen?

Publiziert: 28.11.16, 15:18 Aktualisiert: 28.11.16, 15:45
Donat Roduner
Donat Roduner

Eine Frage, die ich mir immer wieder stelle: Wie kann eine solch grosse und stolze Disziplin wie die Formel 1, die wichtigste aller Motorsportarten, nur so dermassen langweilig sein, wie sie gerade ist? Wie kann es sein, dass in dem Milliarden-Zirkus, in dem stets krampfhaft versucht wird, mehr Attraktivität zu erzeugen, gefühlt das Gegenteil passiert?

Was muss in der Formel 1 also passieren, dass die Spannung wieder zurückkehrt? Am Fahrermaterial scheitert es ja nicht. Auch wenn das Charisma des neuen Weltmeisters tatsächlich überschaubar ist, sind da noch Piloten wie Lewis Hamilton und Max Verstappen, die sowohl auf wie auch neben der Strecke immer für die eine oder andere Story gut sind.

Dass die einzelnen Fahrer aber wieder besser zur Geltung kommen, muss die Einseitigkeit an der Spitze ausgehebelt werden. «Seriensieger sind nicht gut für das Produkt», sagt F1-Boss Bernie Ecclestone und fügt an: «Im Moment weiss jeder, wer gewinnt.» Die Verantwortlichen hoffen, die Saison mit Regelanpassungen wieder ausgeglichener zu gestalten. Diese betreffen vor allem die Aerodynamik und die Reifen. Die Autos sollen ein Stück schneller werden, was aber sofort die Zweifler wieder auf den Plan bringt: Wird dann das Überholen noch schwieriger?

Die Änderungen erklärt (englisch). Video: YouTube/AllSports

Ob die Pläne fruchten, werden wir erst nächstes Jahr sehen. Zum einen wäre es der traditions- und ruhmreichen Sportart zu gönnen. Zum anderen aber muss man sich auch fragen, ob sie in der jetzigen Form noch zukunftsträchtig ist. Entspricht nicht die Formel E eher dem Zeitgeist, dem sich früher oder später alle grossen Automobilhersteller unterordnen werden?

Mercedes-Musterleistung ohne Anerkennung

Grundsätzlich wäre in dieser Formel-1-Saison ja alles angerichtet gewesen: Vor dem letzten Grand Prix können Nico Rosberg und Lewis Hamilton, die beiden erbitterten Rivalen von Mercedes, noch Weltmeister werden. Hochspannung in Abu Dhabi? Mitnichten. Die beiden Mercedes fahren wie gewohnt vorne weg und weil Rosberg ein 2. Platz reicht, bleibt das dramatische Direktduell um die Krone leider aus.

Am Schluss lächeln sie sich sogar an: Nico Rosberg (l.) und Lewis Hamilton. Bild: Luca Bruno/AP/KEYSTONE

Der Deutsche ist also wie sein Vater Keke Rosberg Formel-1-Weltmeister (ein Familien-Kunststück, das davor bereits Graham und Damon Hill gelungen war), doch über sein fahrerisches Können wird gestritten. Der 31-Jährige ist ohne Zweifel ein fähiger Pilot, doch viele halten Lewis Hamilton für den talentierteren Fahrer. Darum wird argumentiert, dass Rosberg im teaminternen Duell nur obsiegt hat, weil sein Bolide etwas zuverlässiger war, als jener des grossmäuligen Briten. Quintessenz zu Lasten des Sports: Die Technik ist unterdessen wichtiger als der Mensch hinter dem Steuer. 

So zelebriert Rosberg seinen Titel.

Wesentlich grösser ist das zweite Problem, das die Formel 1 momentan hat und das wir schon gestreift haben: Die Einseitigkeit. Von den 21 Rennen in dieser Saison wurden nur gerade zwei nicht von einem Silberpfeil gewonnen. Max Verstappen triumphierte beim grossen Preis von Spanier als jüngster GP-Sieger aller Zeiten und sein Red-Bull-Teamkollege Daniel Ricciardo gewann in Malaysia. Das ist eigentlich als Mercedes-Meisterleistung auszulegen, doch das fällt angesichts der fehlenden Konkurrenz schwer. Es ist einfach nicht spannend, ein Rennen anzuschauen, wenn nur zwei Fahrer als Sieger infrage kommen.

Kasse vor Klasse

Früher konnte man als lokalpatriotischer Sportfan wenigstens noch auf einen Exploit des Sauber-Teams hoffen. Doch diese Zeiten sind leider auch vorbei. Jubelstürme nach den zwei WM-Punkten von Felipe Nasr? Ein Armutszeugnis.

Apropos Armut: Die ist auch ein Problem. Wobei einige Teams ja nicht «arm» sind, aber notorisch knapp bei Kasse. Das führt beispielsweise bei Sauber dazu, dass eben nicht das hoffnungsvollste Talent als Fahrer verpflichtet wird, das vielleicht hin und wieder mit seiner Klasse entzücken würde, sondern stattdessen zwei «Paydriver». Diese sind überlebenswichtig für den Rennstall, dafür fällt es dem Fan ungemein schwer, ihnen «echte» Leidenschaft entgegenzubringen.

Die Sauber-Fahrer 2016: Felipe Nasr (l.) und Marcus Ericsson – Letzterer ist auch für 2017 bestätigt. Bild: Christian Palma/AP/KEYSTONE

Und was nützen der Formel 1 die horrenden Sponsorenbeträge, wenn das Produkt selbst nicht mehr zieht? Motorsport-Enthusiasten werden das anders sehen, aber am Sonntag gibt es längst einen Haufen sinnvollere Dinge zu tun, als sich einen Grand Prix vor dem Fernseher zu Gemüte zu führen. Dazu gehört sogar, sich Super-League-Fussball anzutun, obwohl die diesjährige Meisterschaft – zumindest was das Titelrennen anbelangt – ebenfalls seeeehr langweilig ist.

Was ist deine Meinung zur Thematik? Hältst du die Formel 1 für unverzichtbar oder hättest du den perfekten Lösungsvorschlag, um sie wieder attraktiver zu machen? Teil dich mit in den Kommentaren.

46 Jahre Sauber im Zeitraffer

Hol dir die catson-App!

Die flauschigste App der Welt! 10 von 10 Katzen empfehlen sie ihren Menschen weiter.
42 Kommentare anzeigen
42
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Hinkypunk 29.11.2016 12:17
    Highlight 1.) "Parc fermé" aufheben: So kann man das Setup individuell für das Qualifing und für das Rennen einstellen und bringt eine neue Unbekannte ins Spiel, wenn z.B. jemand noch in der Nacht von Samstag auf Sonntag beim Rennsetup etwas findet. Zu dem kann man auch optimal auf Regenrennen reagieren und kann alles nötige einstellen (mehr Flügel, mehr Bodenfreiheit, weichere Aufhängung etc)

    2.) Nachtanken wieder erlauben. Zwar behaupten einige dass dadurch nur wieder mehr in der Box überholt wird, aber das wird zur Zeit ja auch oft gemacht (Undercut). Zu dem gibt es mittlerweile DRS.

    (1/4)
    0 0 Melden
    • Hinkypunk 29.11.2016 12:53
      Highlight Zudem besteht die Möglichkeit dass die Fahrer unterschiedliche Schwer ins Rennen gehen und somit auch wieder ein bisschen mehr Abwechslung gibt.

      3.) Spritlimite und Fuel Flow Limit aufheben. Es ist kein Langstreckenrennen bei dem man dermassen auf das Benzin achten sollten. Zu dem ist es einfach lächerlich dass man die Motoren dank dem FFL nicht mehr ausdreht und dermassen weit weg vom Limit ist dass es eher nach einem gemütlichen Sonntagsausflug aussieht.

      4.) Weg mit den Pirellis und endlich wieder vernünftige Gummis her, mit denen man längere Zeit pushen kann,

      (2/4)
      0 0 Melden
    600
  • Tom B. 29.11.2016 08:50
    Highlight Gerader Front- &Heckspoiler, Verbot von Flags, Affensitzen und Windabweisern, Einheitselektronik und Budgetbegrenzung. So kommt vielleicht noch eine "Rettung" zustande...
    2 0 Melden
    600
  • Ste Peter 28.11.2016 21:36
    Highlight wie geil die formel 1 früher auch war heute hat ein team wie sauber keine chance mehr gegenüber teams wie mercedes, red bull oder ferrari. weil sie nie die finanzielle verhältnisse haben. das macht die F1 langweilig.
    schaut mal moto gp motorsport vom feinsten ohne taktische hinweise über funk der fahrer entsheidet seine taktik wie es sein sollte : motorsport ohne zurückhaltung jeder fährt für sich und das sieht man.. ist sheisse das in der schwei so schlecht über die moto gp geschrieben wird . aber egal
    7 5 Melden
    • saukaibli 29.11.2016 11:14
      Highlight Im Gegensatz zur F1 wurden die Regeln inkl. Geldverteilung in der MotoGP in den letzten Jahren so angepasst, dass die kleineren Teams bevorteilt werden. In der F1 wurde das genaue Gegenteil gemacht und man sieht ja wo es hinführt. In der MotoGP gab es acht Rennen in Folge mit unterschiedlichen Siegern, in der F1 sieht das glaub ein bisschen anders aus.
      2 1 Melden
    600
  • ThePower 28.11.2016 21:33
    Highlight Die Formel 1 wieder spannend machen wäre leicht möglich:

    - Altes Punktesystem (10,8,6,5,4,3,2,1) wieder einführen
    - Punkt(e) für Pole Position und die schnellste Rennrunde
    - Weniger Rennen
    - Budget-Obergrenze
    - Gerechtere Verteilung der FIA Gelder
    - Regelwerk vereinfachen
    - Mehr laufen lassen, weniger strenge Reglementsauslegung

    Ach ja, und bringt wieder Tankstopps, das wäre nett😃😃

    Ach, aber was ich noch sagen wollte: Rosberg ist ein verdienter Weltmeister. Da gibts nichts daran zu meckern, hat er gut gemacht (gerade die letzten Runden müssen brutal gewesen sein).
    14 1 Melden
    • E. Edward Grey 28.11.2016 23:04
      Highlight Und Kies neben der Fahrbahn statt Teer.
      17 0 Melden
    • ThePower 29.11.2016 01:56
      Highlight Oder Nagelbänder😈Spass beiseite, Kiesbetten wie früher würden das Ganze tatsächlich aufpeppen und die Piloten würden sich das mit dem Abkürzen wieder zweimal überlegen. Auch dafür👍🏻
      14 0 Melden
    • saukaibli 29.11.2016 11:29
      Highlight - Reifen die auch mal einen Zweikampf erlauben ohne gleich kaputt zu gehen
      - Reifen die es erlauben am Limit zu fahren, denn nur am Limit unterscheiden sich die guten von den besten Fahrern.
      - Kein Abdrängen des Gegners von der Strecke mehr erlauben, auch wenn man 1m vor ihm ist. Platz lassen wie in anderen Serien.
      - Kein Telemetriefunk mehr, dann muss der Fahrer wieder selber spüren wie der Zustand v. Auto und Reifen ist.

      Ob Rosberg den Titel verdient hat? Naja, ist sicher keiner der besten Fahrer, ohne Hamiltons Defekte wäre er nur 2. Es gibt mMn mindestens 6 oder 7 bessere Fahrer im Feld.
      0 2 Melden
    600
  • DerSchweizer 28.11.2016 20:09
    Highlight Ganz klar, keine Stallorder oder sonstige Anweisungen wie zu fahren ist!
    7 5 Melden
    600
  • Pius C. Bünzli 28.11.2016 19:15
    Highlight Formel E ist spannender da auch die schnellste Runde Punkte abwirft etc
    17 9 Melden
    • saukaibli 29.11.2016 11:20
      Highlight Vor allem weil es da noch richtige Zweikämpfe gibt, weil die Reifen nicht nach 500m kaputt gehen wenn mann nah auffährt.
      3 0 Melden
    600
  • Eskimo 28.11.2016 18:57
    Highlight Das Problem sind nicht die Fahrer sondern die Zuverlässigkeit der Autos und das Punktesystem. Früher musste man was riskieren um Punkte zu holen als es nur für die ersten 6 Punkte gab. Heute müssen die meisten einfach nur die Runden abspuhlen und wenn du nicht gerade in einem Sauber oder Manor sitzt sind dir Punkte schon fast sicher...
    19 2 Melden
    • saukaibli 29.11.2016 11:22
      Highlight Das spielt doch keine Rolle. Heute können die Fahrer nicht mehr am Limit fahren weil die Reifen sonst zu schnell kaputt gehen. In der MotoGP gibt's Punkte bis zu Rang 15 und trotzdem sind die Rennen extrem spannend.
      1 0 Melden
    600
  • Flughund 28.11.2016 18:53
    Highlight Schaue ich seit jahren ncht mehr. So was von langweilig. Moto 2 oder Moto GP-Rennen sind da um einiges packender.
    23 5 Melden
    600
  • Schnurri 28.11.2016 18:50
    Highlight Ich war diese Jahr live in Silverstone: Die Dynamik und Präzision ist immer noch Atemberaubend. Leider hat Mercedes den Vorteil mit der Regeländerung der Hybrida hingebracht. Ich denke wenn das Budget besser verteilt wird, haben auch die kleineren Teams wieder bessere Autos, was auch für spannendere Meisterschaften sorgen könnte. Für mich ist die F1 immer noch faszinierend wenn auch nicht mehr so Spannend wie zu Zeiten von Schumi Häkkinen Coulthard und co.
    20 5 Melden
    600
  • exeswiss 28.11.2016 18:43
    Highlight wie? die formel 1 gibts noch?
    17 18 Melden
    600
  • Rexi 28.11.2016 18:09
    Highlight L wie Leider wahr. Wie gross und unberechenbar dieser Sport einmal war, kann man mindestens erahnen, indem man hier reinschaut... klingende Namen à gogo! http://www.legendenquartett.ch/formel1/
    8 2 Melden
    600
  • Lord_ICO 28.11.2016 18:07
    Highlight Es gab eine Zeit, wo Schumi und Ferrari noch viel stärker dominierten als Mercedes heute, also härt auf mit früher war alles besser.
    Die Lösung wäre, wenn man eine Budgetobergrenze einführen würde (100-200 Mio.) und die technischen Reglemente lockern würde. So würden wieder verschiedene Konzepte gegeneinander antreten und mehr Spannung erlauben.
    43 5 Melden
    600
  • bibabo223 28.11.2016 17:56
    Highlight Vielleicht naiv, aber ich denke mit der Wiedereinführung des Tankens während des Rennens könnte die F1 wieder spannender werden. Heute ist es kaum mehr möglich, mit einer gewagten Strategie etwas zu erreichen. Auch die Quali könnte so wieder spannender werden.
    29 4 Melden
    600
  • Sheez Gagoo 28.11.2016 17:36
    Highlight 1.Budgetobergrenze für Teams
    2. Mehr technische Freiheiten für die Teams
    37 2 Melden
    600
  • Spi 28.11.2016 17:25
    Highlight Ich war früher stolzes, 551.tes Mitglied vom Sauber Fanclub und erstand mir voller Stolz ein Top-Wing vom Heckspoiler für 500.- beim ersten Garagenverkauf - damals noch ohne Versteigerung.
    Nach der Übernahme durch BMW und der angedrohten Zusatzkosten, da das Fanpaket neu ab München versendet wurde, bin ich verärgert ausgetreten.
    Doch meine Seele blutet noch immer, wenn ich die Leistungen vom Team Sauber lese - am TV verfolgen tue ich seither die Rennen auch nur noch höchst selten. Und der seit Jahrzehnten langweilige SRF-Kommentator hilft auch nicht.
    33 7 Melden
    • E. Edward Grey 28.11.2016 23:07
      Highlight ORF hat den besten F1 Kommentar, insbesondere mit Alex Würz am Mikrofon. Da gibt es auch immer wieder interessante Insider Infos zu Sauber.
      8 1 Melden
    600
  • Duscholux 28.11.2016 17:20
    Highlight Jedes Jahr kommen wieder die selben Beiträge auf den Newsplatformen.
    5 13 Melden
    • Barracuda 28.11.2016 17:42
      Highlight ...und jedes Jahr haben sie ihre Berechtigung. Sorry, aber die F1 ist nur noch ein langweiliger Zirkus.
      33 6 Melden
    600
  • Hayek1902 28.11.2016 17:18
    Highlight Durch meinen Vater wurde ich als Kind in den 90er Jahren zum Ferrari Fan. Dies war zu einer Zeit, als Ferrari notorisch erfolglos war. Dann kam M. Schumacher und mit ihm eine neue Leistungskultur. Wir schauten jedes Rennen. Man kämpfte wieder um die Meisterschaft, später gewann man sie auch und dominierte. Danach mal Red Bull, jetzt Mercedes. In meinen Augen ist das Hauptproblem der Formel 1, dass die Fahrer und ihr Können (nicht nur fahren, auch abstimmen, etc.) zunehmend in den Hintergrund gerückt ist und zunehmend durch Reifenmarken, Doppeldiffusor oder Motoren Rennen entschieden wurden.
    25 1 Melden
    • Hayek1902 28.11.2016 17:31
      Highlight Meine Lösungsansätze wären zwei Varianten: 1. Viel weniger Vorgaben machen, bsp. nur noch Sicherheit, Reifen und Tankfüllung für das Rennen. Dann wären die Fahrzeuge aber wahrscheinlich teurer, dafür wird alles unberechenbarer und es entstehen hoffentlich Autos mit Stärken und Schwächen statt ein dominantes Design. 2. Das Gegenteil, ähnlich der DTM: Sehr vieles vorschreiben (z.b. Leistungsbegrenzung, einheitliche Elektronik, Bremsen,...). Die grössten Unterschiede entstünden dann durch die Abstimmung und Fahrer. Weiter sollte man zurück zu den klassischen (europäischen) Rennstrecken.
      18 5 Melden
    600
  • SemperFi 28.11.2016 17:16
    Highlight Mit ihrem Langweilerprogramm betreibt die F1 aktive Gesundheitsvorsorge. Sie treibt auch die letzte Couchpotato ins Freie. Eigentlich unnötig das Ganze.
    26 5 Melden
    600
  • samy4me 28.11.2016 17:15
    Highlight Tut mir im Herzen weh was mit der Formel 1 passiert ist. Vor 15 Jahren habe ich mit meinem Vater meinen ersten GP gesehen. Silverstone, es war dunkel und bewölkt, Häkkinen triumphierte und von da an habe ich jahrelang kaum mehr ein Rennen verpasst. Als 3. Klässler bin ich jeweils um weiss nicht wie viel Uhr aufgestanden um die Rennen in Australien, Malaysia oder Japan zu schauen, habe darum gekämpft den GP in den USA am Abend sehen zu dürfen. Die neuen Strecken von Tilke sind schrecklich, das Management der ganzen Serie auch. Die Formel 1 war mal mehr als nur Show, sie hat ihre Seele verloren.
    36 2 Melden
    600
  • saukaibli 28.11.2016 17:10
    Highlight Also ich bin Motorsport-Enthusiast und genau deshalb empfinde ich exakt gleich wie der Autor. F1 ist kein Rennsport mehr, andauernd wird nur über die Reifen gesprochen, mal sind sie zu kalt, mal zu warm, denn die falsche Mischung blablabla. Die Entwicklung des Sports ging in den letzten Jahren in die komplett falsche Richtung, aber anstatt Dinge rückgängig zu machen, verkompliziert man sie noch, ohne die gewünschte Wirkung zu erziehlen. Mir fehlen faire aber harte Zweikämpfe, so wie man sie in der MotoGP sieht.
    26 0 Melden
    600
  • w'ever 28.11.2016 17:08
    Highlight meiner meinung nach ist die F1 überreglementiert. den teams sollte nur vorgaben gemacht werden was die sicherheit betrifft und zbsp das für ein rennen nur 50 Liter benzin zur verfügung steht, ohne nachzutanken. so würden innovationen, die dann evt auch mal in den PW's eingebaut werden würden.
    23 3 Melden
    • Geysir 28.11.2016 18:41
      Highlight Ja grundsätzlich bin ich auch dieser meinung das problem ist das durch lockerungen der reglemente sehr viele alte konzepte zurückkehren würden was nicht nur gut währe(aktieves fahrwerk...) das ganze währe warscheihnlich so weit das sich ein fahrer nicht mehr ohne druckanzug in so ein wagen trauen dürfte ohne sich umzubringen:/ ein ansatz wie es die Dorna in der moto gp gemacht hat fände ich allerdings ganz interesant:)
      1 1 Melden
    600
  • evo_enthusiast 28.11.2016 17:04
    Highlight Bringt doch bitte DTM, GT500 und WTCC zurück!!!
    6 3 Melden
    • Hoppla! 28.11.2016 17:37
      Highlight DTM? Die reglementierte Serie mit künstlicher Spannung und Gewichten? Oder herrscht nun wirklich Wettbewerb?
      10 0 Melden
    • amazonas queen 28.11.2016 18:22
      Highlight Er meinte vermutlich die alte DTM mit dem Cliff Calibra. Die sind zu viert gefahren, wo Platz für zwei war. Da sind halt Motorhauben geflogen, war egal, das Ding ist weiter gefahren.
      7 0 Melden
    • evo_enthusiast 29.11.2016 09:01
      Highlight @amazonas queen, ja das wäre natürlich noch spannender <3 ach wie ich das vermisse!
      0 0 Melden
    600
  • evo_enthusiast 28.11.2016 17:02
    Highlight Ich schaue F1 nur noch auf ORF1. Das letzte Rennen war wirklich langweilig, aber die letzten 2 Rennen (Brasilien, Mexiko) waren überaus Spannend. (Danke nochmals an Verstappen)
    11 5 Melden
    600
  • dnaef 28.11.2016 16:23
    Highlight Dass SRF dieser Langweile jeweils stundelang Sendezeit einräumt und dafür auch noch tief in die Taschen greift, ist mir unverständlich. Das hat mit Service Public nicht zu tun. Private könnten diese Übertragungen gerne übernehmen und SRF könnte in dieser Zeit z.B. ein Testbild senden. Ist in etwa gleich spannend und viel nachhaltiger ...
    46 42 Melden
    • DerRaucher 28.11.2016 17:04
      Highlight Nur weil es dich nicht interessiert? Ich interessiere mich z.b auch nicht für jeglichen Wintersport rege mich deswegen aber nicht auf. Es gibt genügend andere Sender in der heutigen Zeit.
      25 2 Melden
    • Hayek1902 28.11.2016 17:23
      Highlight Ich kann den dnaef schon verstehen, obwohl ich trotz allem immer noch meistens F1 schaue. Wieso muss er das mit seinen Gebühren mir mitfinanzieren? Dann wiederum muss ich sagen: "Selber schuld." Schliesslich will die grosse Mehrheit der Watson Leser ja dieses tolle Modell der Zwangsgebühren mit all seinen Konsequenzen. Wie z.B. überrissene Preise für Sendungen, die man nicht sehen will.
      11 15 Melden
    • dnaef 28.11.2016 19:18
      Highlight Wintersport ist ein gutes Stichwort :) bin zwar Fan der Skirennen, aber muss wirklich jedes einzelne davon im Free TV übertragen werden? Oder wieso hat SRF die Rechte an der Champions League? Aber darum geht es hier ja eigentlich nicht, die Formel 1 hat ein Langeweile und Image-Problem ...
      7 1 Melden
    600
  • Mia_san_mia 28.11.2016 16:08
    Highlight Es ist leider wirklich so, dass die F1 sehr langweilig geworden ist. Zuerst ein paar Jahre Red Bull-Dominanz und momentan Mercedes... Früher warens wenigstens meistens noch zwei Teams die um den Titel gekämpft haben.
    37 3 Melden
    600

Aufruf von Holocaust-Überlebender gegen Rechtspopulisten berührt Millionen

Die Äusserungen einer Holocaust-Überlebenden zur anstehenden Präsidentenwahl in Österreich bewegen die Nutzer von Sozialen Medien. Bis Montagnachmittag wurde das Video der 89-jährigen Wienerin Gertrude im Netzwerk Facebook 2,9 Millionen Mal angeklickt.

Darin ruft sie die jungen Menschen des Landes eindringlich dazu auf, wählen zu gehen und ihre Stimme nicht dem rechtspopulistischen Kandidaten Norbert Hofer zu geben.

Das jedoch könnten sie nur, «wenn sie vernünftig wählen», sagt Gertrude.

Der …

Artikel lesen