Wissen

Die Raumsonde Dawn umkreist den Zwergplaneten Ceres.  Bild: AP/NASA

Gab es einmal Leben auf dem Zwergplaneten Ceres?

Das Neuste aus der Welt der Wissenschaft und Technik in Kurzform. Damit du weisst, wie der Roboter-Hase läuft.

16.02.17, 18:45 18.02.17, 14:20

Der Zwergplanet Ceres: Er ist das grösste der rund 600'000 Objekte im Asteroidengürtel (zwischen Mars und Jupiter) und gleichzeitig der kleinste bekannte Zwergplanet. Seit 2015 kreist die Raumsonde «Dawn» um den Himmelskörper und liefert Daten. Aufgrund dieser konnten nun Wissenschaftler des italienischen Institutes für Astrophysik in Rom Aussagen über die chemische Zusammensetzung von Teilen der Oberfläche des Planeten machen. Und die haben es in sich.

Der Zwerplanet Ceres auf einem Foto der Raumsonde «Dawn».  Bild: AP/NASA

Wie Leiterin Maria Cristina De Sanctis in einem Artikel, welcher kürzlich im Science-Magazine publiziert wurde, beschreibt, wurde organisches Material gefunden.

Es soll sich dabei um Moleküle der Methyl- und Methylengruppe handeln – um welche genau, lässt sich aus der Distanz nicht genau eruieren. Es soll sich aber um aliphatische organische Kohlenwasserstoffe handeln.

«Es ist das erste Mal, dass wir so eine deutliche Signatur auf einem extraterrestrischen Himmelskörper sehen», sagt De Sanctis in einem erläuternden Video

Maria Cristina De Sanctis erklärt ihre Befunde

Video: streamable

Dass das organische Material durch den Einschlag eines anderen Himmelskörpers auf Ceres gelangen konnte, wird derweil ausgeschlossen. Die Hitzeentwicklung hätte das Material zerstört.

Wer, von so viel Wissenschaftsjargon gelangweilt, noch nicht aus dem Häuschen ist, dem sei gesagt: Der Fund der besagten Stoffe bedeutet, dass sich auf dem Zwergplaneten einfaches Leben entwickelt haben könnte.

(tog)

>> Churchill glaubte an Ausserirdische – und sah Reisen zum Mond voraus

Der frühere britische Premierminister Winston Churchill hat an Ausserirdische geglaubt. Das geht aus einem lange verschollenen Artikel hervor, in dem der Politiker Leben auf dem Mars und der Venus für möglich erklärt.

Schrieb viele populärwissenschaftliche Artikel: Winston Churchill. Bild: /AP/KEYSTONE

Churchills fast 80 Jahre alter Beitrag wurde im Churchill-Museum in Fulton (US-Bundesstaat Missouri) wiederentdeckt und durfte vom Astrophysiker Mario Livio geprüft werden. Davon berichtete der Forscher in der Fachzeitschrift «Nature».

Churchill (1874-1965) sah auch die Zukunft der Raumfahrt voraus:

«Eines Tages, vielleicht sogar in nicht allzu ferner Zukunft, wird es möglich sein, zum Mond zu reisen, oder sogar zur Venus und zum Mars.»

Livio zeigte sich beeindruckt von Churchills Argumenten und empfahl den heutigen Regierungschefs, dem Beispiel des Ex-Premiers zu folgen und sich stets von wissenschaftlichen Experten gut beraten zu lassen.

Der elf Seiten lange Artikel soll 1939 verfasst worden sein, ein Jahr bevor Churchill Premierminister wurde. Möglicherweise hat er den Beitrag für eine Zeitung verfasst. Churchill schrieb viele populärwissenschaftliche Artikel, auch um seinen kostspieligen Lebenswandel zu finanzieren, wie die Zeitung «The Guardian» schrieb.

Der leidenschaftliche Zigarrenraucher zählt zu den bedeutendsten Staatsmännern des 20. Jahrhunderts und veröffentlichte wichtige politische und historische Werke. 1953 bekam er den Literaturnobelpreis «für seine Meisterschaft in der historischen und biografischen Darstellung». Zu seinen Hobbys zählte die Malerei.

(sda/dpa)

Und nun zu etwas ganz anderem:

>> Emirate wollen 2117 eine Kolonie auf dem Mars gründen

Trotz schwindender Einnahmen durch Ölverkäufe denken die Vereinigten Arabischen Emirate weiterhin in Superlativen: Ein in Dubai vorgestellter Plan soll Bewohner des Golfstaates in 100 Jahren auf den Mars bringen.

Künstlerische Darstellung der Siedlung auf dem Mars.  Bild: Twitter

Bis 2117 soll auf dem Roten Planeten die erste menschliche Siedlung fertiggestellt sein, verkündete Mohammed bin Raschid al-Maktum am Dienstag auf dem World Government Summit in Dubai. Der Emir von Dubai und Premierminister und Vizepräsident der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) betonte, zunächst sei es aber das Ziel des Projekts «Mars 2117», die Möglichkeiten zu untersuchen, wie Menschen auf dem Mars überleben können. Dabei sei unter anderem die Produktion von Nahrungsmitteln und Energie wichtig.

«Auf anderen Planeten zu landen, ist ein alter Traum der Menschheit. Unser Ziel ist, dass die VAE internationale Anstrengungen unternehmen, um diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen.»

Mohammed bin Raschid al-Maktum

Nicht nur die VAE möchten den Nachbarplaneten besiedeln. Ähnliche Pläne verfolgen die US-Weltraumbehörde NASA, Elon Musk mit seinem Unternehmen Space-X oder das Projekt Mars One aus den Niederlanden. 

Zukunftsmusik aus Dubai: Der Mars in gut 100 Jahren.  Bild: Twitter

Die VAE wollen im Juli 2020 die erste eigene Mission ins All schiessen. Die Sonde Hope soll dann im darauffolgenden Jahr beim Roten Planeten ankommen und ihn umkreisen. Ziel ist die Erforschung der Mars-Atmosphäre.

Abheben im Jahr 2020: Das Projekt Hope der VAE. Video: YouTube/Space Animation

Wie auch immer: Bis die ersten Golfbewohner über den Mars spazieren, dürfte es noch einige Zeit dauern. 

(dhr/sda/dpa)

Und nun zu etwas ganz anderem:

>> Dieser Käfer reist als falscher Ameisen-Hintern per Anhalter

Erst dachten die Forscher, sie hätten es mit Ameisen zu tun, die zwei Hinterteile haben. Dann entdeckten sie, dass eines der Hinterteile in Wahrheit ein Blinder Passagier war: Die neu entdeckte Käferart Nymphister kronaueri hakt sich mit ihrem Mundwerkzeug auf dem Rücken von Treiberameisen fest und lässt sich, als Ameisen-Hinterteil getarnt, per Anhalter zum neuen Nistplatz der Ameisen transportieren.

Neu entdeckte Käferart: Das untere, orange Hinterteil der Ameise ist in Wahrheit ein Käfer.  Bild: Daniel Kronauer

Die neue Art wurde nach dem deutschen Treiberameisenforscher Daniel Kronauer benannt. Forscher der Technischen Universität (TU) Darmstadt und des National Museum of Natural History in Washington entdeckten den Käfer, als sie im Regenwald von Costa Rica Treiberameisen während eines nächtlichen Umzugs beobachteten. Dabei bemerkten die Wissenschaftler, dass die Hinterteile mancher Ameisen seltsam aussahen, wie die TU Darmstadt am Dienstag mitteilte.

Der Käfer klammert sich mit seinen Zangen am Abdomen der Ameise fest.  Bild: Munetoshi Maruyama

Von der Seite betrachtet schien es, als hätten die Ameisen zwei Hinterteile. «Zu unserer Überraschung und Freude stellte sich das ‹zweite Hinterteil› als neue Käferart heraus», erklärte der Darmstädter Forscher Christoph von Beeren.

Der Käfer ist nicht das einzige Lebewesen, das vom Zusammenleben mit den Ameisen profitiert und dort zum Beispiel vor eigenen Räubern sicher ist. Auch Silberfische, Milben, Fliegen, Tausendfüssler und andere Käfer beteiligen sich an den nächtlichen Umzügen der Treiberameisen. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift BMC Zoology veröffentlicht.  

Zusammen mit der Ameise zieht der Käfer so per Anhalter zum neuen Nistplatz um.  Bild: Munetoshi Maruyama

(sda/afp)

Und nun zu etwas ganz anderem: 

>> Mehrsprachige sind geborene Querdenker – und darum kreativer

Wer mit mehr als nur einer Sprache aufwächst, denkt vermutlich kreativer als jene Leute, die nur eine Sprache erlernt haben. Mehrsprachige denken weniger linear, und sie kommen eher auf Ideen ausserhalb des Mainstreams. Darauf deutet eine Studie der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt hin, die in Neuseeland durchgeführt und im International Journal of Bilingualism veröffentlicht wurde. 

Mehrsprachigkeit hat Vorteile. bild: filsantejeunes.com

Ein Forscherteam um Alexander Onysko ging während eines Gastaufenthalts in Neuseeland der Frage nach, inwiefern Mehrsprachigkeit sich als Vorteil für Kreativität in einer bestimmten Aufgabenstellung erweist. Zu diesem Zweck wurden die erwachsenen Versuchspersonen unter anderem mit erfundenen kombinierten Substantiven – zum Beispiel «spider cafeteria» – konfrontiert und gebeten, deren Bedeutung anzugeben. 

Die Rückmeldungen – es waren insgesamt 117 auswertbare Datensätze – wurden von den Forschern in drei Kategorien eingeteilt:

Die figurativen und wörtlichen Assoziationen kamen bei allen untersuchten Gruppen ungefähr gleich häufig vor. Die analogen Assoziationen hingegen waren bei den zweisprachig aufgewachsenen Versuchsteilnehmern signifikant häufiger. Onysko erklärt sich diesen Befund damit, dass im Gehirn von Mehrsprachigen insgesamt mehr Sprachaktivität stattfinde – was die Fähigkeit erhöhe, flexibel zu assoziieren. 

Für die Forscher stellen die analogen Assoziationen «Merkmale für divergentes Denken» dar – also für die Fähigkeit des Querdenkens. Diese sei daher bei den Mehrsprachigen stärker vorhanden. Wie das Forschungsteam es zusammenfasste: 

«Die Ergebnisse unserer Untersuchung zeigen, dass Mehrsprachige von verschiedenen kreativen Assoziationsprozessen Gebrauch machen.»

(dhr)

Und nun zu etwas ganz anderem:

>> >> Hack die Hydra – und aus jedem Teil wächst eine neue heran. Wie schafft sie das?

Selbst der griechische Held Herakles brauchte Hilfe, um dieses Ungeheuer zu erledigen: Der vielköpfigen Hydra, einem schlangenähnlichen Ungetüm, wuchsen für jeden abgeschlagenen Kopf zwei neue nach. 

Herkules erschlägt die Hydra und Iolaos brennt ihre Halsstümpfe aus. Stich aus dem 16. Jahrhundert.  Bild: Wikimedia

Es ist kein Zufall, dass Süsswasserpolypen nach diesem Monster aus der griechischen Mythologie benannt sind. Die Nesseltiere sind unverwüstlich: Abgetrennte Körperteile wachsen ihnen nach, und wenn man sie in Einzelteile zerhackt, entstehen aus diesen neue Tiere. 

Im Video ist zu sehen, wie aus einem abgetrennten Teil ein neues Tier entsteht. Zuerst bildet sich eine Kugel, die sich dann in die Länge zieht. Zuletzt formen sich Tentakel und Mund. video: kinneret keren e.a.

In bis zu 200 Teile kann man einen solchen rund einen Zentimeter grossen Polypen zerteilen – und fast aus jedem Fragment bildet sich ein neues Exemplar. Da erstaunt es nicht wirklich, dass die Tiere auch noch beinahe unsterblich sind: Sie altern nicht

Dass die Nesseltiere sich aus winzigen Teilen wieder ganz erschaffen können, liegt offenbar daran, dass ein Teil ihres Bauplans im Zellskelett gespeichert ist. Zu diesem Schluss sind Kinneret Keren und ihr Team vom Israel Institute of Technology gekommen. Sie haben ihre Studie im Fachmagazin «Cell Reports» veröffentlicht

Unverwüstlich: Grüne Hydra. Bild: Wikimedia

Das Zellskelett besteht aus robusten Proteinfasern. Zerhackt man die Hydra, bleiben Teile dieses Skeletts in den Bruchstücken erhalten. Von ihnen geht dann eine mechanische Kraft aus, die den Zellen gewissermassen zeigt, wie sie sich organisieren sollen. So wachsen Mund und Tentakel der Polypen am richtigen Ort nach. 

Wie genau der Bauplan im Zellskelett abgespeichert wird, wissen die Biologen jedoch nicht. Sie nehmen ohnehin an, dass mehrere Mechanismen am Nachwachsen beteiligt sind. 

(dhr)

>> Weitere Kurznachrichten aus Wissenschaft und Technik gibt es HIERHIER und HIER.

Hol dir die App!

User-Review:
DendoRex, 19.12.2016
Watson ist für mich das Nr. 1 Newsportal und wird es auch bleiben. So weitermachen!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
18 Kommentare anzeigen
18
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • blobb 18.02.2017 20:22
    Highlight Dieser Meldung wäre doch würdig für einen richtigen Artikel, oder?
    Welcher Hund intelligenter ist, hat auch einen ganzen Artikel bekommen. Schade, dass die Wissenschaftlichen Beiträge seit kurzem so einen tiefen Stellenwert haben.

    #totdemelendenbandwurm
    0 0 Melden
    600
  • nedo 17.02.2017 21:22
    Highlight leben könnte es im gesamten Universum geben.Egal in welcher Form.
    12 0 Melden
    600
  • Majoras Maske 17.02.2017 09:20
    Highlight Nur gebührt die Ehre die Raumfahrt vorhergesagt zu haben eher Jules Vernes, der das ja schon 1865 tat. Auch wenn's natürlich lustig ist, dass er seine Raketen per Kanone ins All schoss.

    Und die Vorstellung von fremden Welten und Ausserirdischen veränderte sich mit der Aufklärung, weshalb es im 17. und 18. Jahrhundert schon Theorien über Ausserirdische gab. Die sind aber eher wildes Herumspekulieren und logischerweise falsch.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Von_den_Bewohnern_der_Gestirne?wprov=sfla1
    5 1 Melden
    • blobb 17.02.2017 11:50
      Highlight Jules Vernes hat sich seinerseits von Wissenschaftlern beraten lassen, die ihm die Ideen für seine Bücher lieferten.
      Er hat die Voraussage der Raumfahrt bekannt gemacht, nicht erfunden. "Wie konnte er nur wissen, dass z.B. im All Schwerelosigkeit herrscht?" Wissenschafftler habens ihm gesagt :)
      Trotzdem hat aus den wissenschafftlichen Annahmen geschickt unglaublich faszienierende Geschichten gestrickt.
      9 1 Melden
    • Liselote Meier 17.02.2017 12:44
      Highlight Ist nicht mal Absurd mit der "Weltraum-Kanone"
      https://de.wikipedia.org/wiki/High_Altitude_Research_Project
      5 0 Melden
    600
  • blobb 16.02.2017 18:56
    Highlight Glaubte er es gibt irgendwo Leben ausserhalb der Erde oder das sie schon hier sind?
    Kleiner aber feiner Unterschied.
    21 0 Melden
    600
  • Agakami 16.02.2017 18:13
    Highlight Sie haben bemerkt, dass auf der Erde kein Islamischer Staat entstehen wird und jetzt werden sie es auf einem anderen Planeten versuchen. :D
    11 6 Melden
    • Homes8 16.02.2017 18:44
      Highlight Keine Angst die Amis werden den Mars retten
      17 0 Melden
    • kleiner_Schurke 17.02.2017 22:27
      Highlight We will make MARS great again! (King Trump, Grosskind von Barron Trump).
      4 0 Melden
    600
  • Homes8 16.02.2017 16:17
    Highlight @ Emirate bis 2117 auf dem Mars

    Super, so machen sie nichts dümmeres.
    18 0 Melden
    600
  • The Origin Gra 16.02.2017 12:18
    Highlight Erst 2117? Will doch noch zu Lebzeiten dahin ;(
    15 0 Melden
    600
  • Bynaus 16.02.2017 11:33
    Highlight Die NASA möchte den Mars (leider) nicht wirklich besiedeln. Nur Menschen dahin schicken, irgendwann, vielleicht. Aber ich drücke den VAE die Daumen beim Projekt. Wenn sie bis 2117 so viel in Bildung und Forschung investieren, dass sie es tatsächlich zum Mars schaffen, werden sie dabei hoffentlich auch eine freiere, modernere Gesellschaft werden, so dass auch die daheim gebliebenen etwas vom Projekt haben.
    25 3 Melden
    • blobb 16.02.2017 12:17
      Highlight Möchten tut das die NASA schon, ist aber mit der aktuellen Finanzierung schlicht unmöglich.
      19 1 Melden
    600
  • blobb 14.02.2017 23:18
    Highlight "Neu entdeckte Käferart: Das untere, orange Hinterteil der Ameise ist in Wahrheit ein Käfer."

    Definitiv ist der obere Hintern der Käfer und nicht der Untere.
    Auf dem Bild "Der Käfer klammert sich mit seinen Zangen am Abdomen der Ameise fest" gut ersichtlich.
    14 0 Melden
    600
  • sambeat 14.02.2017 21:53
    Highlight Der Forscher kommt aus Darmstadt. Irgenwie lustig, nicht? 😂😂😂
    12 0 Melden
    • Menel 16.02.2017 09:56
      Highlight Ja, dort lebt ja bekanntlich auch die Pomade ;)

      *badumtss*
      14 1 Melden
    • purzelifyable 16.02.2017 16:53
      Highlight Menel, u made my day!
      2 1 Melden
    600
  • Sheez Gagoo 14.02.2017 21:04
    Highlight Ich wusste, dem Arschkäfer ist nicht zu trauen.
    19 0 Melden
    600

In Farbe: Vor exakt 70 Jahren wurde Winston Churchill in Zürich wie ein Superstar empfangen

Kennst du dieses Bild?

Wenn ja, dann hast du wahrscheinlich das Original schon gesehen:

Es zeigt den britischen Staatsmann Winston Churchill, wie er am 19. September 1946, also exakt vor 70 Jahren, über die Zürcher Münsterbrücke fährt. Zuvor hat er an der Universität seine berühmte Europa-Rede gehalten.

Löst die farbige Version bei dir das Gefühl aus, ein historisches Ereignis plötzlich mit den Augen der Gegenwart zu sehen? Dann hast du soeben das Phänomen «Colorized History» erlebt.

Weitere …

Artikel lesen