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Die «Simpsons»-Macher erklären, warum sie so oft die Zukunft voraussagen

26.07.2019, 14:3326.07.2019, 15:04

Als Donald Trump im Jahr 2016 gewählt wurde, ging es nicht lange und alle redeten darüber, dass die «Simpsons» schon im Jahr 2000 seine Wahl richtig vorausgesagt haben.

Die Wahl Trumps ist nur eine solcher Voraussagen und so wollte die BBC letzte Woche von den Machern der beliebten Serie erfahren, wie sie das hinbringen.

Die Antwort ist, naja, ziemlich unspektakulär.

Bleiben wir beim Beispiel Trump. Drehbuchautor Al Jean, der seit 1989 Teil der Serie ist, sagte zu BBC: «Wir suchten nach einem lustigen Promi als Präsidenten.» Ganz abwegig war es damals nicht: Zu diesem Zeitpunkt hatte Trump schon bekannt gegeben, dass er eines Tages für die Präsidentschaft kandidieren wolle.

«Wir suchten nach einem lustigen Promi als Präsident.»

Aber Donald Trump ist nur eines der Beispiele. Die Show sagte auch die Ebola-Krise, der Siegeszug des Smartphones, die Tiger-Attacke auf Siegfried und Roy und einige Passagen aus dem Staffelfinale von «Game of Thrones» richtig voraus.

10 Beispiele, als die «Simpsons» die Zukunft richtig voraussagten:

Al Jean erzählt: «Du bist in einem Raum mit 10 bis 20 richtig lustigen Leuten. Es ist so viel los auf der Welt, da redet man einfach drüber.» Kollegin Stephanie Gillis führt aus:

«Wir sind eine Art Zukunftsforscher: Wir schreiben jeweils 10 Monate voraus. Wir versuchen einfach zu erraten, was passieren wird.»
Stephanie Gillis

Und Al Jean ergänzt: Es gebe hunderte von Episoden. In vielen spiele die Handlung in der Zukunft. Aber er fände es nicht aussergewöhnlich, dass manchmal die Zukunft «vorausgesagt» wurde:

«Wenn du viele Voraussagen machst, dann werden 10 Prozent zutreffen.»
Al Jean

Ganz simpel also.

Was hältst du von der Erklärung der «Simpsons»-Macher?

(jaw)

Mehr eingetroffene Prognosen:

Klicke diesen Artikel nicht an, wenn du die letzte Staffel von «Game of Thrones» noch nicht gesehen hast:

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