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Sohn von US-Richterin erschossen – jetzt fordert sie mehr Schutz



FILE - This undated file photo provided by the Rutgers Law School shows U.S. District Judge Esther Salas during a conference at the Rutgers Law School in Newark, N.J. On Sunday, July 19, 2020, a gunman posing as a FedEx delivery person went to Salas' North Brunswick, N.J., home and started shooting, wounding her husband, the defense lawyer Mark Anderl, and killing her son, Daniel Anderl. (Rutgers Law School via AP, File)

Esther Salas. Bild: keystone

Eine US-Bundesrichterin hat nach dem Schusswaffen-Tod ihres Sohnes mehr Schutz der Privatsphäre für sich und ihre Kollegen gefordert.

«Ich bitte mit Macht darum, etwas zu tun», sagte Esther Salas in einem Montag veröffentlichten Videoclip. «Für meine Familie war diese Bedrohung real, und der freie Zugang zu Informationen aus dem Internet hat es diesem kranken und verkommenen Menschen ermöglicht, unsere persönlichen Daten herauszufinden und es auf uns abzusehen.»

Salas' 20 Jahre alter Sohn war am 19. Juli im Privathaus der Familie in New Jersey erschossen worden. Ihr 63-jähriger Ehemann, ein Strafverteidiger, war ebenfalls angeschossen und verletzt worden.

Der Täter soll den Ermittlungen zufolge am Nachmittag der Tat – als Paketbote verkleidet – geklingelt und das Feuer eröffnet haben, nachdem der Sohn die Tür geöffnet hatte. Anschliessend habe er auch auf den herbeigeeilten Vater geschossen. Die Richterin hatte sich zu dem Zeitpunkt im Souterrain des Hauses in der südwestlich von New York gelegenen Gemeinde North Brunswick aufgehalten.

FBI und Staatsanwaltschaft ermittelten einen Tag später einen 69 Jahre alten Mann als Hauptverdächtigen, der Stunden nach der Tat tot aufgefunden worden war. Er soll sich laut Medienberichten mit einer Pistole umgebracht haben. Der Mann bezeichnete sich den Berichten zufolge als «Anti-Feminist». Er sei für zahlreiche Klagen gegen die Rechte von Frauen sowie sexistische und teils rassistische Schriften bekannt. Salas (51) habe bei einem seiner Fälle den Vorsitz geführt, er habe sie «faul und inkompetent» genannt. (aeg/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Autokorrektur 03.08.2020 19:54
    Highlight Highlight Ich finde es bezeichnend, dass die Frau mehr Datenschutz fordert, aber nicht mehr Schutz vor Waffenmissbrauch.
  • Butzdi 03.08.2020 19:35
    Highlight Highlight Dass der Richterin ein paar Tage vorher ein Fall betreffend der Deutschen Bank und illegalen Geschäften und Geldwäscherei im Umfeld von Jeffrey Epstein übergeben wurde habt ihr überlesen?
    „two days before, Salas was assigned to handle a class action lawsuit brought against Deutsche Bank by Ali Karimi on behalf of investors. The complaint alleges that the bank "failed to properly monitor customers that the Bank itself deemed to be high risk, including, among others, the convicted sex offender Jeffrey Epstein," federal court records show.
    • Sprachrohr 03.08.2020 20:14
      Highlight Highlight Und jetzt?

      Solange nichts auf einen Zusammenhang zum Amoklauf des 69-jährigen Hauptverdächtigen & Suizidenten hindeutet (oder sich diese Spur als falsch herausstellt), sind deine Andeutungen nicht besser als zahlreiche Verschwörungstheorien...

      Oder hast du noch mehr "Insiderwissen"?
    • Samurai Frog 03.08.2020 21:47
      Highlight Highlight Danke.
      Mein Kommentar mit dem Link wurde nicht einmal aufgeschaltet.
      Wenigstens ein paar haben dies bemerkt, dass es hier eine gewisse Verbindung mit Epstein gibt.
    • RaggeteGlace 04.08.2020 01:54
      Highlight Highlight Und jetzt....? Conspiracy Theorischt worde in der Pandemik, oder was? Get a real job!
    Weitere Antworten anzeigen
  • shizzler 03.08.2020 19:15
    Highlight Highlight Was ich auch bemerkenswert fand:

    The judge in question is Esther Salas. Earlier in the week, she was assigned to oversee a lawsuit brought by investors against Deutsche Bank over its involvement in the handling of financial matters related to sexual predator Jeffrey Epstein.

    https://fortune.com/2020/07/20/epstein-trial-judges-son-killed-hitman-deutsche-bank-esther-salas/
  • Heinzbond 03.08.2020 19:05
    Highlight Highlight Der Hass den Trump säht trägt Früchte bei den wirren und verrückten... Wer hätte das jetzt erwartet...
  • Hoci 03.08.2020 18:38
    Highlight Highlight Schon krank solche Männer. Und ja extrem kranke Kultur, in der sich Männer genötigt fühlen. Frauen zu töten, die zu ihrer Stärke und Gleichberechtigung stehen, weil sie sich bereits dann bedroht und dominiert unterprivilegiert fühlen...
  • Lustiger Baum 03.08.2020 18:17
    Highlight Highlight Tragisch. Einfach nur tragisch.
    Doch vollkommen Schutz gibt es nicht. Jeder Mensch, auch die hohen Politiker, können heute gläsern sein. Das ist die Kehrseite der Medaille.
    • Hardy18 03.08.2020 18:29
      Highlight Highlight Die Kehrseite des Internets und des öffentlichen Ruhmes.
    • _kokolorix 04.08.2020 07:23
      Highlight Highlight Es ist eben nicht 'einfach nur tragisch'. Solche Situationen werden von den faschistischen Rechtspolitikern bewusst herbeigeführt. Die Message ist an alle Anständigen gerichtet: Mischt euch nicht in unsere Angelegenheiten, sonst bekommt ihr Besuch von einem Wahnsinnigen...
      Und jedes Mal ist es ein verwirrter Einzeltäter, ermutigt durch die Hassreden von ganz oben. Vielleicht wurde der Mann sogar gezielt losgeschickt und dann getötet. Aber wieso Epstein sich in einem Hochsicherheitsgefängnis selbst töten konnte wurde ja auch nicht ernsthaft untersucht. War einfach wahnsinnig tragisch...
  • freeLCT 03.08.2020 18:06
    Highlight Highlight Dass Frau Salas eine Richterin war, welche die Anklage von Investoren an die deutsche Bank, zugeteilt bekommen hat, passt nicht ganz in`s Narrativ denke ich.
    Erst recht nicht, wenn die Investoren die Bank verklagten, weil diese Zahlungen von Epstein nicht gut genug unter die Lupe genommen haben sollten.

    Ich frage mich jedoch eher, warum 2 Wochen vergehen müssen, bis ihr Tod interessant wurde.

    Vielleicht war der Täter damals noch kein Frauenhasser.
  • The Destiny // Team Telegram 03.08.2020 17:36
    Highlight Highlight Egal was Sie schreiben wir wissen alle dass es wegen Epstein war.
  • Kastigator 03.08.2020 17:36
    Highlight Highlight Und, wen erstaunts: Der Täter war auch Trump-Supporter.
  • Gzdt 03.08.2020 17:16
    Highlight Highlight Wieder ein Toter auf das Kerbholz von Trump!
    Ich hoffe seine Imunität wird nach seiner "Präsidentschaft" aufgehoben und auch er nach amerikanischem Bundesrecht verurteilt für die Anstiftung und Beihilfe zu mehrfachem Mord an Kindern und Erwachsenen!
  • Rezeptilop20 03.08.2020 17:15
    Highlight Highlight man hätte durchaus erwähnen können, dass die gute frau im fall epstein ermittelt und gegen die deutsche bank im zusammenhang mit dubiosen millionen u.a. auch aus epstein investoren umfeld. und der schütze hat sich angeblich das leben genommen... das ganze ist höchst mysteriös und verdient viel mehr aufmerksamkeit als lediglich einen neben artikel. aber ja, wahrscheinlich habt ihr ungefähr so gut recherchiert wie wenn ihr die zahlen vom BAG übernehmt.
  • Samurai Frog 03.08.2020 16:44
    Highlight Highlight war die Richterin nicht im Fall Epstein und deutsche Bank verwickelt?

    https://edition.cnn.com/2020/07/19/us/federal-judge-esther-salas-shooting-investigation/index.html

    ein Schelm wer böses denkt...
  • legis 03.08.2020 16:35
    Highlight Highlight Was ganz wichtig ist und auch der Tat ein ganz anderes mögliches Motiv gibt:

    Esther Salas sass einem Verfahren vor, in welchem eine Sammelklage von Investoren gegen die Deutsche Bank verhandelt wird. Die Investoren werfen der Bank vor, Finanzaktivitäten von Hochrisikokunden nicht ausreichend überwacht zu haben - unter anderem Jeffrey Epstein

    Quelle: Welt.de : https://www.welt.de/vermischtes/article211925347/USA-Sohn-von-Bundesrichterin-Esther-Salas-erschossen.html

    Schon spannend wie diese Tatsache jetzt plötzlich totgeschwiegen wird. Sogar von Watson :((((
    • Samurai Frog 04.08.2020 10:40
      Highlight Highlight ja, finde ich auch. Hätte eigentliche mehr von Watson erwartet :-((

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