Gesellschaft & Politik
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FILE - In this  June 1, 2020, file photo, Democratic presidential candidate, former Vice President Joe Biden bows his head in prayer as he visits Bethel AME Church in Wilmington, Del. Photos in a campaign ad for President Donald Trump show that former Vice President Biden is

Das Rätselraten geht weiter: Wer wird – im Falle eines Sieges – Joe Bidens Stellvertretung sein? Bild: keystone

US-Demokraten geben Details zur Nominierung bekannt – das Wichtigste bleibt ungewiss

Die Demokratische Partei hat Details zu ihrem Parteitag in der kommenden Woche bekannt gegeben, bei dem Joe Biden zum Präsidentschaftskandidaten gekürt werden soll.



Zum Auftakt am kommenden Montag sind unter anderem Reden der früheren First Lady Michelle Obama, des Ex-Präsidentschaftsbewerbers und Senators Bernie Sanders sowie der Gouverneure New Yorks, Andrew Cuomo, und Michigans, Gretchen Whitmer, geplant, die sich in der Corona-Pandemie profiliert haben.

Am Mittwoch soll Ex-Präsident Barack Obama zu Wort kommen, unter dem Biden Vizepräsident war. Biden soll am Donnerstag - dem letzten Tag des Parteitags - seine Nominierungsrede halten. Auf dem Programm stehen auch der ehemalige Präsident Bill Clinton und seine Frau, die Ex-Aussenministerin Hillary Clinton.

Bidens Vize noch nicht bekannt

Weniger als eine Woche vor dem Beginn des Nominierungsparteitages geht das Rätselraten weiter, wen Biden im Fall eines Wahlsiegs zu seiner Stellvertreterin machen wird. Im Gespräch sind unter anderem die Senatorinnen Kamala Harris, Tammy Duckworth und Elizabeth Warren, die ebenfalls als Rednerinnen beim Parteitag angekündigt sind.

Die ehemalige Nationale Sicherheitsberaterin der Obama-Regierung, Susan Rice, und die Kongressabgeordnete Karen Bass, die ebenfalls als Favoritinnen gelten, stehen hingegen nicht auf dem Programm.

Biden könnte seine Entscheidung noch diese Woche verkünden. Er werde mit der ersten weiblichen Vizepräsidentin einen «historischen Partner» bei seinen Anstrengungen haben, das Land aus der Krise zu führen, heisst es in der Mitteilung der Demokratischen Partei. Seine Kandidatin soll auf dem Parteitag am 19. August sprechen.

Wegen der Corona-Pandemie hatten die Demokraten ihre ursprüngliche Planung für den Parteitag umgeworfen. Er findet nun weitgehend online statt. Zum eigentlichen Veranstaltungsort in Milwaukee (Wisconsin) wird auch Biden nicht reisen.

Wo er und die anderen Redner sprechen werden, war zunächst unklar. Der Nominierungsparteitag steht unter dem Motto: «Uniting America» («Amerika vereinen»). (sda/dpa)

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Miramista 11.08.2020 22:11
    Highlight Highlight Also wenn schon wäre es eine "historische Partnerin" ;)
  • Helvetio 11.08.2020 20:46
    Highlight Highlight Das hunderte Schwarze Prominente Biden aufgefordert haben, keine Weisse Frau zur Vize zu machen, könntet ihr doch auch noch reinschreiben. ;)
  • Pana 11.08.2020 19:16
    Highlight Highlight Dass Rice und Bass nicht auf dem Programm stehen, könnte auch ein Hinweis darauf sein, dass sie noch in der finalen Auswahl sind.
    • Varanasi 11.08.2020 22:18
      Highlight Highlight Laut CNN ist Bass draussen.
    • Pana 11.08.2020 22:26
      Highlight Highlight Und dann ist es doch Kamala :D

      Ok, damit kann ich leben.
  • Tropennütteler 11.08.2020 19:11
    Highlight Highlight Spielt auch keine Rolle, Trump wird sowieso siegen💪🙏
    • Kruk 11.08.2020 20:28
      Highlight Highlight Sollten die USA Selbstmord begehen und diese Gestalt der Unwissenheit noch einmal wählen, müssen wir die Entwicklungshilfe früher oder später wohl auf die USA ausweiten.

      Noch einmal 4 Jahre Trump dann ist es aus mit deren Vormachtstellung, als Gegner der amerikanischen Tyrannei wäre ich darob gar nicht mal so traurig.

  • Flexon 11.08.2020 18:37
    Highlight Highlight Immer diese Cliffhanger-Titel 😤
  • kliby 11.08.2020 18:17
    Highlight Highlight Man könnte meinen die USA werden von ein paar Familien regiert. Immer die gleichen Gesichter. Bush-Familie, die Trumps, die Clintons, und immer der Biden.
    Und das sind ja offensichtlich nicht die Besten, sondern einfach die Mächtigsten.
    Strub.
    • multiperspektivisch 11.08.2020 20:40
      Highlight Highlight Man könnte es nicht nur meinen - es ist ganz einfach so. Wobei es die wirklich Mächtigsten nicht nötig haben, sich in der Öffentlichkeit zu profilieren.
    • Dirk Leinher 11.08.2020 21:59
      Highlight Highlight Trump und Obama sind da wirkliche Exoten und gehörten nicht zum Establishment. Trump immer noch nicht, Obama nun aber schon.

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