Eismeister Zaugg
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Die Schlittschuh-Attacke gegen Thomas Rüfenacht: Absicht oder nicht? 

Eismeister Zaugg

«Mordversuch» oder bloss ein «unglücklicher Zwischenfall?»

Die Attacke des Slowenen Ziga Jeglic auf unseren Nationalstürmer Thomas Rüfenacht bei der Hockey-WM in Paris sorgt nach wie vor für Gesprächsstoff und spaltet die Hockey-Welt.



Es ist eine verrückte Attacke. Sloweniens Nationalstürmer Ziga Jeglic tritt wie ein Kickboxer mit dem messerscharf geschliffenen Schlittschuh nach dem Hals von Thomas Rüfenacht. Es fehlten Millimeter. Ein Treffer hätte den Tod durch Verbluten des Schweizer Nationalstürmers bedeuten können.

Der Vorfall im Video.

Weder Schiedsrichter noch Spieler, noch der Angegriffene selber bemerkten den Zwischenfall. Erst die Video-Wächter des internationalen Hockey-Verbandes (IIHF) entdeckten den Vorfall. Zigla Jeglic ist nun nachträglich für zwei Partien gesperrt worden – und die Hockey-Welt ist gespalten.

Schlittschuh-Attacken sind das schlimmste Vergehen im Hockey überhaupt. Ja, ein Tabubruch. Weil sie – wie dieses Beispiel zeigt – lebensgefährlich sind. Die Kufen sind messerscharf geschliffen.

Zu diesem Fall gibt es zwei Meinungen. Entweder wird das Ganze als «unglücklicher Zwischenfall» gewertet. Dann wäre das Urteil ein Freispruch.

Wird hingegen eine Verletzung der Regeln konstatiert, dann müsste die Bestrafung hart sein. Aber Ziga Jeglic ist lediglich für zwei Spiele suspendiert worden. Dieses milde Urteil hat inzwischen zu heftigen Reaktionen quer durch die Hockeywelt geführt. Der Tenor: eine viel zu milde Strafe. Es müsste mindestens ein Ausschluss für den Rest des Turniers sein.

Wenn der Fasel von einer gerechten Strafe faselt 

«Eine Sperre von zwei Spielen bedeutet den Ausschluss von fast einem Drittel des Turniers. Es ist eine angemessene Strafe.»

IIHF-Präsident René Fasel

Die Sache beschäftigt auch René Fasel, als Präsident des Internationalen Hockeyverbandes (IIHF) der höchste Hockeyfunktionär der Welt. Die Gewaltentrennung gestattet es ihm nicht, direkt in die Urteile seiner Justiz einzugreifen. Aber er hat eine interessante Erklärung und Meinung zur milden Bestrafung.

FILE - This is a Tuesday, Feb. 18, 2014 file photo of  international Ice Hockey Federation President Rene Fasel as he answers a question during a news conference addressing hockey issues at the 2014 Winter Olympics in Sochi, Russia.  NHL players will probably not compete at the next Winter Olympics in 2018 because of a lack of money to cover insurance, Rene Fasel the head of the International Ice Hockey Federation has told The Associated Press.(AP Photo/Mark Humphrey)

IIHF-Präsident René Fasel ist mit der Entscheidung seiner Justiz einverstanden. Bild: Mark Humphrey/AP/KEYSTONE

«Eine Sperre von zwei Spielen bedeutet den Ausschluss von fast einem Drittel des Turniers (7 Spiele – die Red.) Dies entspricht beispielsweise in der Schweizer Meisterschaft rund 15 Spielsperren und in der NHL wären es 25. Es ist also eine angemessene Strafe.»

«Bei dieser Aktion ist keine Absicht zu erkennen.»

René Fasel

Aber kann es sein, dass ein so verrückter, ja lebensgefährlicher Angriff nach diesem Massstab bestraft werden kann? Müsste hier nicht ein Exempel statuiert werden? René Fasel räumt ein, dass Angriffe mit dem Schlittschuh, in welcher Form auch immer, nicht geduldet werden dürfen. «Solche Angriffe sind im Hockey eigentlich tabu.»

Müsste also ein Tabu-Bruch doch eine viel längere Sperre nach sich ziehen? René Fasel meidet die Bezeichnung «Tabu-Bruch» wie der Teufel das geweihte Wasser. Wohlwissend, dass dann ein internationaler Sturm der Polemik über seine Verbandsrichter hinwegfegen würde. Deshalb klammert er sich an eine mildere, diplomatische Formulierung. Er sagt: «Bei dieser Aktion ist keine Absicht zu erkennen. Es ist ein unglücklicher Zwischenfall.» Voilà. Ende der Polemik. René Fasel hat den Königsweg aus der Verantwortung gefunden.

epa05946442 Switzerland’s Thomas Ruefenacht (L) and Slovenia’s goaltender Gasper Kroselj in action  during the 2017 IIHF Ice Hockey World Championship group B preliminary round match between Switzerland and Slovenia at AccorHotels Arena in Paris, France, 06 May 2017.  EPA/PETER SCHNEIDER

Thomas Rüfenacht im Spiel gegen Slowenien. Bild: EPA/KEYSTONE

Die Franzosen kennen einen etwas frivolen Spruch, wenn in einem heiklen Fall angeblich keine Absicht steckt:«Sucer c’est pas tromper».

Keine Absicht? Wer das Video betrachtet, hat gelinde gesagt ein bisschen Mühe mit dieser Interpretation.

Für die Schweiz ist es irrelevant, wie hoch die Strafe ausfällt

Ziga Jeglic, unter Vertrag beim KHL-Team Slovan Bratislava, ist nicht «vorbestraft». Will heissen: der kräftige Stürmer ist in der Vergangenheit nie mit ähnlichen Ausrastern aufgefallen. So mag, wer will, auch ein ordentliches Vorleben als Entlastung heranziehen.

Raeto Raffainer, Director of National Teams of the Swiss Ice Hockey, speaks to the media during a press conference after Switzerland's team is eliminated of the tournament of the IIHF 2016 World Championship, in Moscow, Russia, Tuesday, May 17, 2016. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Raeto Raffainer ist über die zwei Spielsperren «erstaunt». Bild: KEYSTONE

Der Vorfall beschäftigte am Montag auch unsere Verbands-Generäle. Man habe die Sanktion von nur zwei Sperren erstaunt zur Kenntnis genommen, sagte Verbands-Sportdirektor Raeto Raffainer. Für den weiteren Verlauf der WM sei es aus Schweizer Sicht nicht relevant, wie hoch die Sperre ausfalle. «Im Sinn des Eishockeys» überlege man sich aber in Ruhe weitere Schritte.

Gemäss den Reglementen der IIHF ist der Entscheid der Disziplinarkommission endgültig. Selbst das Internationale Sportgericht (CAS) in Lausanne kann nach aktuellem Stand nicht angerufen werden – dies, weil der Schweizer Verband offiziell unbeteiligt ist.

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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hugo Wottaupott 09.05.2017 19:38
    Highlight Highlight Huiiii guillotine knapp verpasst!
  • BreadlyBaker 09.05.2017 17:45
    Highlight Highlight Wenn der Verband rechtlich nichts mehr tun kann und der iihf die Spieler nicht genügen Schützt, wäre es meiner Meinung nach angebracht über eine Abreise nachzudenken. Das Leben der Spieler ist wichtiger als der Verblieb in der obersten Klasse.
  • marcog 09.05.2017 16:03
    Highlight Highlight Wenn der IIHF nichts weiter unternimmt, bleibt auch noch der Zivilrechtliche weg, wegen versuchter Körperverletzung o.ä.
  • super_silv 09.05.2017 15:40
    Highlight Highlight Für mich ist das klar Absicht!
    Jeglic hat das bein angewinkelt schon über Rüfis Arm, und könnte es einfach weiter nach hinten, bzw. unten bewegen. Er streckt es aber in einer Kickbewegung und macht dazu noch ein Gesichtsausdruck als sei er total am ausrasten!! Für mich gibts da keinen Spielraum für Interpretationen.

    Wie sich Fasel da rausschnurrt ist nurnoch Peinlich. Die 2 Spielsperren mit 15 in der NHL zu vergleichen??

    Den sollte man mind. 1 Jahr von allen Hockeyspielen ausschliessen, um ein Zeichen zu setzten, dass man sowas NIE, aber auch gar NIE toleriert!!
  • Warumdennnicht? 09.05.2017 14:44
    Highlight Highlight Für alle die das Video ohne Lupe und anhalten anschauen möchten:

    https://www.srf.ch/play/tv/sport-clip/video/milde-strafe-nach-brutalem-schlittschuhtritt?id=20792352-abac-479a-a1a5-c15a09bca3d7

    Bitte sehr.
  • Scrj1945 09.05.2017 14:06
    Highlight Highlight Keine absicht? Will mich fasel ver*****?! So geht doch niemand über die bande und die kick bewegung ist ganz klar sichtbar!
  • Bene86 09.05.2017 13:59
    Highlight Highlight Sorry, aber Karrierende wäre für so eine Aktion angebracht. Noch nie so eine markabere Aktion eines Spielers zuvor gesehen..
  • admir.stoekli 09.05.2017 13:38
    Highlight Highlight @Eismeister Zaugg: Ich habe nicht genau verstanden, weshalb genau dieses Beispiel zeigt, dass es lebensgefährlich ist.
  • Dan Rifter 09.05.2017 13:05
    Highlight Highlight Der Tritt war klare Absicht.. wobei ich aber nicht denke, dass er vorsätzlich den Hals anvisiert hat.. nichtsdestotrotz sollte das mind. einen Turnierausschluss geben.

    Gibt es den Vorfall eigentlich auch noch als normales Video ohne diese unsägliche Lupendarstellung? .. die eingeblendete Lupe verstärkt die Kickbewegung zusätzlich
  • eulach 09.05.2017 12:57
    Highlight Highlight Ich kann bei Leibe keine Spaltung der Hockeywelt erkennen. Kommentatoren des Sports sind sich durchwegs einig, ob ESPN, Foxsports, Bleacher Report und und und. Nur die IIHF-Justiz geht auf Irrwegen. Schauderhaft, eine derartige Beurteilung.
  • Gringoooo 09.05.2017 12:40
    Highlight Highlight Eine strafrechtliche Untersuchung wäre interessant.
    Ich habe keine Ahnung vom französischen Recht, in der Schweiz könnte dies, je nach Wertung, versuchte schwere Körperverletzung oder evtl. gar mehr sein. Mord (als Qulifikation zur vorsätzlichen Tötung) wäre aber wohl ein wenig hoch gegriffen (auch wenn nicht vollkommen ausgeschlossen).
    Wird es als schweres Foul gewertet (ich habe keine Ahnung vom Reglement) entfällt jedenfalls eine Zustimmung zur Körperverletzung durch die Teilnahme am Spiel
    (Eben nach CH Recht kurz-analysiert).
  • MiezeLucy 09.05.2017 12:34
    Highlight Highlight Ich staune,dass hier noch diskutiert wird..... Wenn das keine Absicht war, bin ich der Kaiser von China!!
  • flyingdutch18 09.05.2017 11:44
    Highlight Highlight Entweder ist er unschuldig, dann überhaupt keine Strafe, oder er hat mit Absicht gehandelt. Offensichtlich ist er für schuldig befunden worden, doch dann gehört so ein Spieler auf Lebenszeit gesperrt. Ein Skandal!
    • michiOW 09.05.2017 12:59
      Highlight Highlight Im Eishocke ist Absicht oder nicht nur beim Strafmass entscheidend. Auch unabsichtliche Fouls werden geahndet.
  • Nikite 09.05.2017 11:39
    Highlight Highlight Die Spieler wissen genau wie gefährlich ihre Kuven sind und Jeglic weiss genau, dass dieser Schuh nichts auf Kopfhöhe verloren hat.
    Ich bezweifle jedoch dass der tatsächlich vor laufender Kamera jemand umbringen wollte. Wahrscheinlich einfach höchst unverantwortliches, unbedachtes Verhalten.
  • subreena 09.05.2017 11:19
    Highlight Highlight Klar, als guter Chef stellt man sich vor seine Mitarbeiter. Aber die Aktion von Jeglic war saudumm und lebensgefährlich.
    Das "Misserfolgsorientierte" Urteil von nur 2 Spielen ist absolut nicht nachvollziehbar. Man stelle sich vor er hätte Rüfi getroffen. Die Folgen hätten tödlich sein können. Dann wäre ein lebenslänglicher Ausschluss aus allen Turnieren und Ligen das geringste Problem von Jeglic.
    Aber eben... man redet davon, nicht den Erfolg (keine Verletzung -> milde Strafe, schwere Verletzung -> hohe Strafe) zu beurteilen, sondern das Vergehen ohne "Resultat". Leider redet man nur davon.
  • leu84 09.05.2017 11:15
    Highlight Highlight Jeglic schaut Rüfi noch ins Gesicht. Hätte er Rüfenacht nicht attackieren wollen, dann hätte er das Bein auf Bauch/Brusthöhe rübergezogen. Aber der Stoss auf den Hals ist nicht zu übersehen, auch bei Zeitlupe nicht. Auch wenn jeglic es im nachhinein bereut, kann man das als Mordversuch oder mindestens Fahrlässigkeit werten. Es muss keine "Absicht" vorliegen. Wenn jemand ein Messer an den Hals hält, weiss man nicht wie es ausgeht. Rüfi hätte den Kopf nur "falsch" wegziehen müssen...
  • Bruno Wüthrich 09.05.2017 11:09
    Highlight Highlight Es war Absicht! Dies ist auf dem Video klar zu erkennen. Der Spieler muss also deutlich härter bestraft werden. Eigentlich ist dies eine Angelegenheit für den Strafrichter.

    Ob man deswegen gleich einen Mordversuch annehmen muss, ist eine andere Frage. Für mich - als Nichtjurist - ist es der Versuch einer gefährlichen Körperverletzung im Affekt, die auch tödlich hätte enden können. Von langer Hand geplant war die Aktion sicher nicht.

    Die Tat hat in Paris stattgefunden. Keine Ahnung, wie dort der Strafrahmen für ein derartiges Vergehen (Verbrechen?) ist. Doch es könnte teuer werden.
  • Luzi Fair 09.05.2017 11:06
    Highlight Highlight Im Sinne des Eishockeys muss Rüfenacht Jeglic wegen mutwillig versuchter schwerer Körperverletzung anzeigen. Allenfalls auch wegen Gefährdung des Lebens.
  • The Kurt 09.05.2017 10:48
    Highlight Highlight Wow, Fasel mit der schwächsten Begründung ever. Abgesehen davon, dass über die Frage "Absicht oder nicht" gar nicht diskutiert werden muss, ist auch die Argumentation zur Höhe der Strafe jenseits von Gut und Böse.

    Wenn das Strafmass von der Dauer des Turniers abhängt:

    Antoine Vermette hat in der NHL eine Sperre von 10 Spielen gekriegt für seinen Stockschlag gegen den Linienrichter. Das entspricht nicht ganz einem Achtel der Regular Season. Ergo: Ein Stockschlag gegen Offizielle wird an der WM ohne Spielsperren bleiben, da in der Vorrunde weniger als 8 Spiele gespielt werden. Genial!
  • Tortejäger 09.05.2017 10:48
    Highlight Highlight Hat der Sünder sich bereits dazu geäussert?
    • whiteshark 10.05.2017 13:48
      Highlight Highlight Genau das würde mich auch interessieren. Hat jemand eine Info dazu?
  • fandustic 09.05.2017 10:46
    Highlight Highlight Die Aussage von Fasel ist so lächerlich wie es die Strafe für Jeglic ist....Schade, ich hätte da mehr erwartet vom IIHF. Daumen runter!
  • Schaubeschad 09.05.2017 10:32
    Highlight Highlight Wenn man es aus der sicht des slowenen anschaut sieht es anders aus...
    Er will wechseln steigt über die bande weil der werte herr rüfi das tor versperrt (mit dem slowenen zusammen) zieht den schlittschuh nach oben und gleichzeitig wird rüfenacht vom slowenen geschlagen/ gleichzeitig weicht rüfenacht mit dem kopf nach links aus... von mir aus gesehen unglücklicher zufall. Hätte der slowenen links rübergezogen wäre es kein thema gewesen. Aber im hockey geht es bekanntlich schnell zu und her.
    • Stogge 09.05.2017 11:15
      Highlight Highlight So ein Mist. Der hat seine Schlittschuhe sehr gut im Griff...

      Schau dir doch mal sein Gesicht an beim Tritt.. Weit weg von einem unglücklichem Zufall.
    • TheMan 09.05.2017 11:21
      Highlight Highlight Gibt ja keine Kickbewegeng des Slowenen gegen Rüfi? Hast du übersehen oder?
  • Santa 09.05.2017 10:23
    Highlight Highlight Her Fasel. Schauen sie nur den Gesichtsausdruck von Jeglic an, schaut man so drein, wenn man keind bösen absichten hat?
    • Kaffo 09.05.2017 13:02
      Highlight Highlight Schaut euch das Gesicht von Fasel an. Schaut man so drein, wenn man blödsinn erzählt?
  • Ramy 09.05.2017 10:16
    Highlight Highlight Logisch, ich ramme auch immer ohne Absicht mit aggressiven Gesichtsausdruck meine Faust in das Gesicht anderer. Unglückliche Zwischenfälle passieren halt ;)
  • Nothingtodisplay 09.05.2017 10:12
    Highlight Highlight «Bei dieser Aktion ist keine Absicht zu erkennen.»

    So ein quatsch. Man sieht ja eindeutig, wie Jeglic noch etwas nachtritt. Sein Gesichtsausdruck (Zähne zusammen beissen) sagt mir, dass es Absicht war.

    So einer gehört definitiv für mehr als 2 Spiele gesperrt.
    • Kaffo 09.05.2017 13:00
      Highlight Highlight Genau das wollte ich auch Schreiben. Ich habe das Video mehrmals angeschaut und bin immer wieder zum Schluss gekommen, pure Absicht. Für mich gehört dieser Spieler nach hause geschickt.
  • Der müde Joe 09.05.2017 10:08
    Highlight Highlight Ganz klar versuchte Körperverletzung! Im Privatleben müsste für so eine Aktion jeder vor Gericht.
    • Kaffo 09.05.2017 12:57
      Highlight Highlight Dieser Spieler steht auch vor Gericht. Der Unterschied zum Privatleben ist, dieses Gericht ist total unfähig.
  • Lil'Ecko 09.05.2017 10:06
    Highlight Highlight Es ist eine klare kickbewegung zu erkennen ,wenn das keine Absicht ist weiss ich auch nicht...
  • John_Doe 09.05.2017 10:05
    Highlight Highlight Mir fehlt gleichermassen für die Aktion sowie die Bestrafung 'jeglic-es' Verständnis.
    • Boston5 09.05.2017 10:24
      Highlight Highlight Und mir fehlt auch das Verständnis für die Erklärung von Rene Fasel!

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