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epa07547249 Paris Saint Germain's Neymar looks on during the French Ligue 1 soccer match between PSG and Nice at the Parc des Princes stadium in Paris, France, 04 May 2019.  EPA/YOAN VALAT

Der brasilianische Fussballspieler Neymar wird beschuldigt, eine Frau vergewaltigt zu haben. Bild: EPA/EPA

Nach Anzeige wegen Vergewaltigung: Fussballstar Neymar veröffentlicht Chat-Verlauf



Eine Frau hat Vergewaltigungsvorwürfe gegen den brasilianischen Fussballstar Neymar erhoben. Sie wirft dem Angreifer vor, sie Mitte Mai in einem Hotel in Paris zum Sex gezwungen zu haben. Dies geht aus Gerichtsdokumenten hervor, aus denen brasilianische Medien am Samstag zitierten. Jetzt hat Neymar auf die Vorwürfe reagiert.

Neymar macht Chat-Verlauf öffentlich

In einem Video äussert er sich zu den Vorwürfen. Er schreibt: «Wegen einer Erpressung bin ich gezwungen, mein Leben und meine Familie blosszustellen.» Er sei in eine Falle getappt, sagt er weiter. Das Geschehene sei privat – zwischen Mann und Frau und etwas, das bei allen Paaren passiert. Anschliessend veröffentlicht er einen WhatsApp-Chatverlauf, der vermeintlich mit den Klägerin stattgefunden hat. Darin sind schickt sie ihm unter anderem anzügliche Fotos und Video von sich selbst.

Die Frau, die in Brasilien lebt, soll Neymar über Instagram kennengelernt haben. Der Fussballer, der beim französischen Meister Paris Saint-Germain unter Vertrag steht, habe sie dann Mitte Mai zu einem Besuch in die französischen Hauptstadt eingeladen.

Bei einem Treffen in einem Hotel sei der 27-Jährige dann aggressiv geworden und habe Gewalt eingesetzt, um gegen den Willen der Frau Sex mit ihr zu haben, hiess es den Berichten zufolge in der Anzeige.

Vater weist Vorwürfe ebenfalls zurück

Neymars Vater, der auch sein Agent ist, wies die Anschuldigungen im brasilianischen Fernsehen zurück: «Das ist nicht wahr. Er hat niemals ein Verbrechen begangen.» Der Vater warf der Frau vor, sie wolle seinen Sohn erpressen, nachdem dieser sie abgewiesen habe. «Wir haben sämtliche Beweise und haben schon alles an die Anwälte übergeben», betonte Neymars Vater.

(tam/sda)

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