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Trump will Schadenersatz von Harvard – 1 Milliarde Dollar

epa12701108 President Donald Trump announces the creation of a critical minerals reserve during an event in the Oval Office at the White House in Washington, DC, 02 February 2026. The president unveil ...
Donald Trump will Geld von Harvard – weshalb genau dieses der US-Regierung zustehen soll, bleibt unklar.Bild: keystone

Trump will «Schadenersatz» von Harvard – 1 Milliarde Dollar

US-Präsident Donald Trump legt im Streit mit der Elite-Universität Harvard University nach. Er verklagt die Eliteuni auf Schadenersatz. Seine Vorwürfe bleiben eher vage.
03.02.2026, 07:5103.02.2026, 07:51

Seine Regierung verlange eine Milliarde US-Dollar (778 Millionen Schweizer Franken) Schadenersatz von der Hochschule und wolle künftig keinerlei Beziehungen mehr zu ihr unterhalten, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.

Trump warf Harvard schweres Fehlverhalten und antisemitisches Verhalten vor. Die Angelegenheit sei aus seiner Sicht eine strafrechtliche und keine zivilrechtliche Frage. Konkrete Belege für strafbare Handlungen nannte er aber nicht und weshalb die Konsequenzen Schadenersatz beinhalten sollen bleibt ebenfalls unklar. Zugleich griff er den Universitätspräsidenten Alan Garber persönlich an und machte ihn für den Umgang mit dem Konflikt verantwortlich.

Streit um Einfluss auf Universitäten

Der Konflikt ist Teil einer grösseren Auseinandersetzung zwischen der Trump-Regierung und mehreren Spitzenuniversitäten. Das Weisse Haus wirft Teilen der Hochschullandschaft eine linksliberale Ausrichtung sowie unzureichende Massnahmen gegen Antisemitismus vor und versucht zugleich, über Fördermittel politischen Einfluss auszuüben.

Harvard war dabei besonders unter Druck geraten. Der Universität waren zeitweise staatliche Forschungsgelder entzogen worden, ein Bundesgericht erklärte dies jedoch für rechtswidrig und ordnete die Freigabe der Mittel an. Die Gespräche zwischen Regierung und Universität dauern an.

Trump kündigt rechtliche Schritte gegen New York Times an

Anlass der neuen Eskalation ist ein Bericht der «New York Times» über den Streit zwischen Regierung und Universität, den Trump als «völlig falsch» bezeichnete. Demnach hat die Regierung in laufenden Gesprächen ihre ursprüngliche Forderung nach einer Zahlung von 200 Millionen US-Dollar (knapp 156 Millionen Franken) fallen gelassen. Ziel der Verhandlungen sei weiterhin, Änderungen an der Hochschulpolitik durchzusetzen, hiess es unter Berufung auf mit den Gesprächen vertraute Personen.

Trump erklärte dagegen, ursprünglich sei es um deutlich höhere Summen gegangen, und sprach von mehr als 500 Millionen Dollar. Zugleich kündigte er rechtliche Schritte gegen die «New York Times» an. «Wir werden bald sehen, wie ich in meiner Klage gegen diese Betrüger abschneide», schrieb er.

Harvard äusserte sich zunächst nicht zu Trumps jüngsten Vorwürfen. Im April 2025 hatte die Universität über Anwälte entsprechende Anschuldigungen zurückgewiesen. (sda/dpa/con)

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Die beliebtesten Kommentare
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Mentos
03.02.2026 08:23registriert Mai 2020
„Trump will «Schadenersatz» von Harvard – 1 Milliarde Dollar,“ weswegen… wegen seiner Bildungslücke.
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dega
03.02.2026 08:06registriert Mai 2021
"Die Demokraten nutzen das Justizsystem als Waffe."

Kommt diese Aussage jemandem bekannt vor?
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Walter Sahli
03.02.2026 08:11registriert März 2014
Ganz so wie er es von seinem Mentor gelernt hat: alles verklagen, was bei drei nicht auf einem Baum ist.
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