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Frauen streiken am nationalen Frauenstreik am Freitag, 14. Juni 2019, in Luzern. Am heutigen Freitag findet in der Schweiz der Frauenstreik statt. Der Kampftag fŸr die Gleichstellung der Geschlechter ist dezentral organisiert und geht an vielen Orten mit mannigfaltigen Aktionen ueber die Buehne. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Der Frauenstreik 2019 hat viel Bewegung gebracht. Doch das Ziel ist noch nicht erreicht. Die Frauenförderung muss weitergehen. Bild: KEYSTONE

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Ja, es war Frauenwahl – aber zufrieden sollten wir uns noch lange nicht geben

Noch nie in der Geschichte der Schweiz wurden so viele Frauen in den Nationalrat gewählt. Auf dem Erfolg ausruhen dürfen wir uns trotzdem nicht.



Das Volk hat Frauen gewählt. Neu werden im Nationalrat 41,5 Prozent Frauen sitzen. Auch im Ständerat ist die Ausgangssituation vielversprechend. Fünf Frauen haben ihren Sitz auf sicher. Nach den zweiten Wahlgängen im November könnte es bis zu zwölf Ständerätinnen geben. Bisher sassen in der kleinen Kammer sechs Frauen. Fünf von ihnen haben sich allerdings nicht mehr zur Wahl gestellt.

Frauenanteil im Nationalrat
Infogram

Besonders gejubelt wurde in den Kantonen Zug und Obwalden. Das erste Mal in der Geschichte der beiden Stände werden sie von Frauen in Bern vertreten. Das sind gute Neuigkeiten. Das Ziel ist aber noch nicht erreicht. Auch mit 41,5 Prozent sind die Frauen im Nationalrat weiterhin untervertreten – im Ständerat wird es nicht anders sein. Und es gibt noch immer Kantone – darunter Glarus und Appenzell Innerrhoden – die noch nie von einer Frau im Parlament vertreten wurden.

In die Pflicht genommen werden müssen jetzt vor allem die bürgerlichen Parteien – und die Medien.

Im Endspurt des Wahlkampfes analysierte die überparteiliche Organisation «Helvetia ruft», welche Parteien sich die Frauenförderung besonders zu Herzen nahmen. Platz eins und zwei besetzten die SP und die Grünen. Sie mobilisierten ihre weiblichen Kandidatinnen und setzten sie auf die vorderen Listenplätze.

Anders die bürgerlichen Parteien: FDP, SVP und BDP sind auf den hinteren Rängen anzutreffen. Bereits im Mai dieses Jahres kritisierte die abtretende SVP-Nationalrätin Alice Glauser ihre Partei und bestätigte was aus der «Helvetia ruft»-Analyse später hervorging: Die SVP, so Glauser, fördere gezielt mehr junge Männer als Frauen. «Die SVP ist nicht antifeministisch, aber der Feminismus interessiert sie nicht besonders», so Glauser gegenüber watson.

Am eigenen Leib erfuhr dies auch Camille Lothe, Präsidentin der jungen SVP. Lothe wollte nach Bundesbern. Sie kandidiert auf der Liste der Jungpartei, anstatt, wie es ihr zunächst in Aussicht gestellt wurde, auf der Hauptliste der SVP. Lothes Namen fehlte dort. Die Delegierten haben sich für 35 andere Kandidaten entschieden, darunter 26 Männer und neun Frauen.

Die bittere nationale Niederlage der BDP könnte auch mit deren fehlenden Frauenförderung zusammenhängen. In Freiburg, Genf, St.Gallen und Basel-Stadt trat die Partei mit reinen Männerlisten an. Will die Partei überleben, sollte sie in Zukunft vermehrt auf Kandidatinnen setzen.

Doch es sind nicht nur die bürgerlichen Parteien, die in den nächsten vier Jahren ihre Strategie überdenken müssen. Auch wir Journalisten müssen uns an der Nase nehmen.

Noch nie haben so viele Frauen kandidiert – über 40 Prozent der Listenplätze waren weiblich. Und dennoch war deren Repräsentation in den Medien miserabel. Das zeigt eine Studie von Politikwissenschaftlern des Digital Democracy Lab der Universität Zürich. Frauen wurden weniger zitiert, erwähnt und porträtiert.

Zwei Beispiele: 42 Prozent der Kandidierenden der FDP waren Frauen, in der medialen Berichterstattung kamen sie aber nur auf 30 Prozent. Bei der CVP waren 40 Prozent der Kandidierenden weiblich und trotzdem wurden in 73 Prozent der Fälle über die CVP-Männer geschrieben.

Das muss sich ändern. Frauen gehören zu 50 Prozent in die mediale Berichterstattung und zu 50 Prozent ins Parlament. Die Arbeit muss jetzt weitergehen – und nicht erst in vier Jahren.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ravel 22.10.2019 15:07
    Highlight Highlight Ich stimme ja grundsätzlich zu. Aber ich würde auch gerne wissen: Wie viele von den ~53 Prozent, die NICHT gewählt haben, waren denn Frauen? Rein hypothetisch (das ist nicht meine Meinung und so habe ich auch nicht abgestimmt) könnte man ja argumentieren, dass ich mich als Mann auch gerne von einem Mann vertreten sehen möchte. Und Frauen (wie ja gefordert wird) möchten, dass es eine genügende Frauenvertretung gibt. Aber ist es denn auch so, dass auch mehr Frauen als Männer (analog zur Bevölkerungsverteilung) an die Urne gehen?
  • Vecchia 22.10.2019 08:53
    Highlight Highlight Lohngleichheit umsetzen, Frauen- und Männer-freundliche Familienpolitik machen und gut ist!

    Es warten wirklich dringendere Probleme als die Frauenquote im Bundeshaus.

    Lothe, Martullo etc. sind für mich nie wählbar. Das wird sich auch durch Aussagen wie "In die Pflicht genommen werden müssen jetzt vor allem die bürgerlichen Parteien – und die Medien." nie ändern.
  • MacB 22.10.2019 08:49
    Highlight Highlight Gleichberechtigung heisst für mich gleiche Chancen und nicht gleichviele im Parlament. Sonst kann jeden Interessensgruppe Ansprüche stellen.

    Ich wähle, wen ich qualifizierter finde. Das ist mir schnurz ob Mann oder Frau. Bei dieser Wahl waren vier von fünf Namen weiblich.
  • Ohniznachtisbett 22.10.2019 08:45
    Highlight Highlight Und täglich grüsst die Genderdebatte. Mir ist eine gute Frau lieber als ein schlechter Mann. Genauso ist mir aber ein guter Mann lieber, als eine schlechte Frau. Die besten 246 sollen nach Bern. Das Geschlecht ist mir eigentlich egal.
  • CaptainLonestarr 22.10.2019 05:24
    Highlight Highlight Ich vermisse fie Forderung nach 50% Frsuenanteil auf dem Bau und einer 50% Quote für Frauen bei der Abfallentsorgung.
    Wählt doch einfach die Leute, die am Besten zu eurem Profil passen. Gibts genügend gute Frauen, dann kanns auch über 50% werden.
    • Simsolabim 22.10.2019 07:03
      Highlight Highlight Bei der Abfallentsorgung geht es ja nicht um Repräsentation. Aber das Parlament sollte schon in etwa das Volk abbilden.
  • bewusst 22.10.2019 04:55
    Highlight Highlight Weshalb gehen die Frauen nicht einfach mal wählen?
    Die Stimmbeteiligung ist um 3% gesunken. Die Quote der gewählten Frauen ist um 10% gestiegen.
    Gibt es einen Grund oder ein Indiz weshalb überproportional viele Männer dieses Jahr nicht an der Wahl abgestimmt haben? Ich würde sagen NEIN.
    Also liebe Frauen, mobilisiert Euch endlich und geht neben dem streiken und demonstrieren auch an die Urne wählen. Ihr seit die Mehrheit der Stimmberechtigten Wahlbevölkerung. Ihr habt es in Euren Händen. Ich als Mann wünsche mir seit Jahren dass Ihr das Heft in Eure Hände nehmt.
  • Füdlifingerfritz 22.10.2019 04:28
    Highlight Highlight Die Feminisinnen werden nie zufrieden sein. Auch bei 50 oder 55 Prozent nicht. Dann wird es nämlich heissen: wir wollen auch 50 Prozent bei den Fraktions-Chefs, bei den Parteipräsidenten und bei allen hochrangigen Ämtern. Man darf nicht vergessen, was für eine Maschinerie der Feminismus heute ist. Da hängen Arbeitsplätze und lukrative Ämtchen dran, auch in der Schweiz. Daher dürfen die organisierten Feministinnen nie zufrieden sein. Es würde ihre Privilegien - von denen es zukünftig noch mehr geben wird - gefährden.
  • Matti_St 22.10.2019 02:02
    Highlight Highlight Wie viele kandidierende Frauen gab es vor 4 Jahren und wie viel dieses Jahr?
    Ich selber habe deutlich über 50% Frauen gewählt, jedoch nicht bewusst. Ich achte ausschliesslich auf die politische Übereinstimmung.
  • NikolaiZH 21.10.2019 23:45
    Highlight Highlight Breaking News: Alarmierend - Männeranteil sinkt seit Jahren!!! :)
  • MergimMuzzafer 21.10.2019 23:03
    Highlight Highlight Das Theater nervt langsam. Wir haben auch noch andere Themen. Mehr Kompetenz und weniger Geschlecht!
  • Stichelei 21.10.2019 22:34
    Highlight Highlight Wie wäre es, wenn die Frauen nun, statt immer nur Forderungen zu stellen, die Gleichberechtigung in der Realität in die eigene Hand nehmen und umsetzen würden? Mind.50% Frauen, die sich aktiv in den Parteien engagieren, min. 50% Frauen, die politisch in den Gemeinden und im Kanton aktiv mitarbeiten?Mind. 50% Frauen, die sich auf eine NR-Liste setzen lassen? Die Frauen stellen mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten. Es liegt also in ihrer Hand, 50% der Mandate zu erreichen.
    • Dong 22.10.2019 06:17
      Highlight Highlight Bei uns an der Gemeindeversammlung ist der Frauenanteil max. 10%, an der Basis fehlt bei den Frauen m. E. schlicht das Interesse.
  • LarsBoom 21.10.2019 22:19
    Highlight Highlight Auf meiner Liste waren genau 50 Prozent Frauen. Ich habe sie aber nicht gewählt weil sie Frauen sind, sonder weil sie beim Smartvote mit mir übereingestummen haben.
    • victoriaaaaa 21.10.2019 22:30
      Highlight Highlight das hatte ich bei den Kantonsratswahlen in meinem Kanton im Frühling auch - einfach wegen des Inhalts gewählt und auf genau 50/50 gekommen😊😇
  • FrancoL 21.10.2019 22:06
    Highlight Highlight Es stellt sich die Frage, die ich vor Jahren auch der schnell wachsenden SVP gerne stellte: Woher nimmt man plötzlich alle diese Politiker, waren die einfach irgendwo parkiert? Braucht man plötzlich keine Erfahrung mehr mit der Materie, sind nun plötzlich alle bestens in die Dossiers eingelesen?
    So wie ich es bei beim steilen Aufstieg der SVP bezweifelte, bezweifle ich es auch bei einem Teil der Frauen, die da im Schnellzug die 50% erreichen wollen.

    Ich würde da etwas mehr Demut für die Aufgabe erwarten und auch Beweise der Leistungsfähigkeit, Beweise die ich stets auch von Männern erwarte.
    • Spooky 22.10.2019 05:32
      Highlight Highlight "Ich würde da etwas mehr Demut für die Aufgabe erwarten..."

      Echt jetzt? Du erwartest von den Frauen mehr Demut? 🙈

      Sind 2000 Jahre Demut nicht genug?

      Und sowieso, demütige Menschen sollen ins Kloster gehen, aber nicht in die Politik.

      Nö, FrancoL, wir brauchen selbstbewusste, freche und unverbrauchte Frauen in der Politik. Egal in welcher Partei.

      In die Dossiers einlesen kann man sich auch noch nach der Wahl. "Learning by doing".

      Frauen an die Macht! Sie werden es zwar nicht besser machen als die Männer, aber auch nicht schlechter.
    • Nala7 22.10.2019 08:27
      Highlight Highlight Im Schnellzug 50% erreichen? Finden sie seit der Bundesstaatengründung 1848 bis 2019 schnell? Finden sie 48ig Jahre seit dem Frauenwahl-und Stimmrecht schell?
      Was für sexistische Vorurteile. Die waren nicht versteckt sondern wurden von Wählern und Parteien grosszügig ignoriert.
  • Leon1 21.10.2019 22:06
    Highlight Highlight Wiedermal ein Artikel zu dem Thema wo die Headline stimmt; Frauenförderung bleibt wichtig! Im Detail wird's aber leider höchst unseriös.

    Bsp1: Die BDP sei mangels Frauen auf den Listen abgestürzt.
    Nun, die BDP SG hat mit 5 Kandidaten die 12er-Liste nicht einmal halb voll bekommen. Hätten BDP-Frauen zur Verfügung gestanden, sie wären wohl sofort auf der Liste gewesen. Vorwurf an wen?

    Bsp2: FDP; 42% Kandidatinnen, Medial nur 30% erwähnt.
    Aber qualitativ? Die Musik spielt auf den Hauptlisten. Unterlisten wie die FDP-Frauen sind schön für die Statistik, aber uninteressant mangels Wahlchancen.
  • Der Tom 21.10.2019 22:00
    Highlight Highlight SVP Frauen schaden den Frauen.
    • sambeat 21.10.2019 22:53
      Highlight Highlight 🤦‍♂️
    • Das Gewissen der Wahrheit. 22.10.2019 04:54
      Highlight Highlight Schliifts?
    • [Nickname] 22.10.2019 07:17
      Highlight Highlight War es nicht auch die SVP welche dir damals den Znüni klaute?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Birdie 21.10.2019 22:00
    Highlight Highlight "Das muss sich ändern. Frauen gehören zu 50 Prozent in die mediale Berichterstattung und zu 50 Prozent ins Parlament."

    So radikal muss man das nicht sehen. Man sollte fähige Menschen wählen, egal ob weiblich, männlich oder andersweitig.

    Dieses Jahr sind 41.5% der Gewählten weiblich, alsp ziemlich genau gleich viele wie prozentual auf den Listen vertreten waren. Dies scheint mir ok.

    In meinem Altersumfeld (Mitte 20) interessieren sich viele Frauen für Politik, ich bin überzeugt die Zahl wird weiter steigen. Dies jetzt noch zu pushen oder medial anzuprangern lenkt von dringenderen Themen ab.
  • Schlingel 21.10.2019 21:59
    Highlight Highlight Oh man 🤦🏼‍♂️ Erfolg ist, wenn das Parlament konstruktive, zielführende und faire Politik zum Wohle der Bevölkerung betreibt und nicht, ob nun x% Frauen im Parlament sitzen!
  • pd90 21.10.2019 21:55
    Highlight Highlight Ich (und wahrscheinlich auch viele andere) wähle/n aufgrund der politischen Einstellung der jeweiligen Person und nicht deren Geschlecht (und ja, es waren viele Frauen auf meiner Liste).

    PS: Die BDP ist halt einfach wirklich langweilig...
  • Hoodie Allen 21.10.2019 21:51
    Highlight Highlight Ich wiederhole mich gerne:

    Es ist doch scheissegal ob Männlein, Weiblein, schwarz, weiss, homo, hetero usw. usw.

    FÄHIG und KOMPETENT sollen sie sein!
  • Chääschueche 21.10.2019 21:49
    Highlight Highlight Nicht das Geschlecht entscheidet sondern das können liebe Frauen.

    Hier ein Artikel der u.a. zeigt das eben viele Frauen z.B. gar keine Führungspositionen wollen. Ea gibt eben nicht "z weggli und z schoggistängeli"
    Eine Führungskraft ist eben teilweise unnötig oder uninteressanter wenn Sie die hälfte der Zeit nicht arbeitet. Und Jobsharing im Führungsbereich ist ebenfalls nicht das selbe wie bei einem "normalen" Angestellten.

    https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/beitrag/oliver-stettes-joerg-schmidt-mut-zur-bewerbung-gefragt.html
    • anundpfirsich 22.10.2019 08:24
      Highlight Highlight S weggli und s Schoggistängeli gits scho, nur de Foifer und s Weggli nöd.

      Finde auch es geht um Kompetenz und nicht um Geschlecht in der Politik.
  • Toni.Stark 21.10.2019 21:49
    Highlight Highlight Man könnte meinen, dass es uns in der Schweiz brutalst schlecht geht und wir ein Entwicklungsland sind. Wir sind eines der reichsten, innovativsten und gerechtesten Ländern der Welt mit dem besten Politsystem. Dies aufgrund der Männer und Frauen, die es bis anhin so aufgebaut haben. Das alte ist nicht so schlecht, wie immer kolportiert wird. Uns geht es brutal gut! Sprich, warum dieser Phantomschmerz?
  • Sauäschnörrli 21.10.2019 21:48
    Highlight Highlight „über 40 Prozent der Listenplätze waren weiblich.“ und der Frauenanteil im Nationalrat liegt neu bei 41.5%. Wieso können wir nicht zufrieden sein? Suchen wir jetzt wirklich einen Schuldigen, warum die Frauen nicht überproportional viele Sitze ergattern konnten?
    • Scaros_2 21.10.2019 22:06
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Langsam nervt es eher. Man ist nie zufrieden.
  • Noemi Bucher 21.10.2019 21:47
    Highlight Highlight Wählt doch einfach die Besten nach Bern, alles andere ist egal.
  • [Nickname] 21.10.2019 21:25
    Highlight Highlight Sehr geehrte Frau Obrist

    Werden Frauen auch bis 65 arbeiten? Werden Frauen auch einsehen, das Männer welche auf Weltreise waren oder Hausmann waren, für längere Zeit, auch weniger verdienen, als ihre Arbeitskollegen, nicht wegen des Geschlechts? Werden Frauen auch 1 Jahr Militär/Zivi leisten oder 3% des Einkommens bis 34 zusätzlich versteuern?

    Liste fortführend.

    Oder aber werden nur Quoten im Millionärsbüro Verwaltungsrat gefordert? Oder immer Rassist und Antiweiblichkeit geschimpft? Und nur für die schönen Sachen (namentlich die Rechte) Quoten gefordert, ohne die Pflichten?
    • Ricola74 22.10.2019 05:40
      Highlight Highlight Wahre Worte, aber nein, das werden sie mit aller Macht verhindern. Nur die Kirsche von der Torte werden sie wollen.
      Traurig was da in den Köpfen von einigen Frauen abgeht, Männer sind nur noch das Feindbild Nr. 1 von einigen Frauen.

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