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Feuerwehr vor dem chinesischen Konsulat in Houston. screenshot: click2houston.com

«Beispiellose Eskalation»: USA fordern Schliessung des chinesischen Konsulats in Houston



Die USA haben die Schliessung des chinesischen Konsulat in der texanischen Stadt Houston angeordnet. Chinas Aussenamtssprecher Wang Wenbin sprach am Mittwoch vor der Presse in Peking von einem «ungeheuerlichen und ungerechtfertigten Schritt».

«Wir fordern die USA auf, ihre falsche Entscheidung sofort zurückzuziehen», sagte der Sprecher. «Anderenfalls wird China eine legitime und notwendige Reaktion geben.» Nach Angaben in Staatsmedien wurde den Diplomaten nur 72 Stunden gegeben, die USA zu verlassen.

Die Schliessung sei erfolgt, «um geistiges amerikanisches Eigentum und private amerikanische Informationen zu schützen», teilte in Washington die Sprecherin des Aussenministeriums, Morgan Ortagus, nach Angaben der US-Botschaft in Peking mit. Nach der Wiener Konvention hätten Diplomaten die Gesetze und Vorschriften des jeweiligen Gastlandes zu respektieren. Auch hätten sie die Pflicht, «sich nicht in innere Angelegenheiten des Staates einzumischen».

Die USA würden es nicht zulassen, dass ihre Souveränität verletzt und Amerikaner eingeschüchtert würden - genauso wie die unfairen Handelspraktiken Chinas, der Diebstahl amerikanischer Jobs und anderes «ungeheuerliches Verhalten» nicht geduldet werde, wurde die Sprecherin ferner zitiert. Details nannte sie zunächst nicht. Chinas Aussenamtssprecher sprach von einer «politischen Provokation».

Die Entscheidung verschärft die Spannungen zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften, die schon wegen Chinas Umgang mit dem Ausbruch des Coronavirus, der Handelspolitik und dem harten chinesischen Vorgehen in Hongkong und in Xinjiang im Streit liegen. Das Verhältnis ist aus chinesischer Sicht so schlecht wie seit Aufnahme der diplomatischen Beziehungen 1979 nicht mehr. Schon zuvor hatte es Gerangel um Diplomaten auf beiden Seiten gegeben.

Nach der angeordneten Schliessung verbrannten Mitarbeiter des Konsulats nach Angaben von US-Medien massenhaft Dokumente. Chinas Aussenamtssprecher wollte die Berichte auf Fragen von Journalisten nicht bestätigen, sondern sagte nur, das Konsulat arbeite «normal». Polizei und Feuerwehr hatten auf Berichte von Anwohnern reagiert, das Gelände aber nicht betreten können. Im Hof des Konsulats seien Dokumente in Mülltonnen verbrannt worden, hiess es.

Chinas Sprecher sagte, die US-Regierung habe am Dienstag überraschend gefordert, dass das Generalkonsulat in Houston «seinen ganzen Betrieb und alle Veranstaltungen einstellt». Der Schritt verstosse gegen international Normen und die konsularischen Vereinbarungen beider Länder. Er werde die Beziehungen «sabotieren».

Seit einiger Zeit schon belästigten die USA das diplomatische und konsularische Personal Chinas, kritisierte Wang Wenbin. Auch sei diplomatische Post, die eigentlich geschützt ist, mehrfach geöffnet worden. Auch seien dabei Gegenstände konfisziert worden. Die einseitige Schliessung eines Konsulats in einer derart kurzen Zeit sei eine «beispiellose Eskalation des jüngsten Vorgehens gegen China».

Die USA hätten im vergangenen Oktober und im Juni schon zweimal Beschränkungen gegen das diplomatische Personal Chinas in den USA erlassen, beklagte der Aussenamtssprecher. Er warf amerikanischen Diplomaten in China seinerseits vor, sich in China «einzumischen» und die chinesische Gesellschaft zu «infiltrieren». Auch gebe es mehr Personal in den diplomatischen Missionen der USA in China als umgekehrt.

Das chinesische Konsulat in Houston ist vergleichsweise gross - mit Dutzenden von Diplomaten. Es dient den Südstaaten der USA. Allerdings ist die Visavergabe wegen der Corona-Pandemie ohnehin eingestellt, da China die Grenze für Ausländer seit März praktisch dicht gemacht hat.

Im diplomatischen Geschäft folgt auf eine drastische Massnahme wie die Schliessung eines Konsulats oder die Ausweisung von Diplomaten meist eine ähnliche Gegenreaktion, so dass eines der fünf Konsulate der USA in China in Chengdu, Guangzhou, Shanghai, Shenyang und Wuhan von Vergeltungsmassnahmen betroffen sein könnten. (cma/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • StGb Art. 258 @ Bundesrat 22.07.2020 16:19
    Highlight Highlight Ach die Chinesen müssen schleunigst Akten verbrennen?
    Bestimmt nur unverfängliches Zeug und nur weil China den Datenschutz der eigenen Bürger so hoch gewichthet.
    Ist ja kein Schurkenstaat der ganze Gruppen in Lager steckt oder so......?
    Klar ist einfach: Trump böse, China super
    • Walter Sahli 22.07.2020 21:32
      Highlight Highlight Das Vernichten aller Dokumente ist in solchen Situationen internationaler Standard.
    • maylander 22.07.2020 22:13
      Highlight Highlight Klar muss man die Akten verbrennen. Nur schreddern reicht nicht wie die Amis im Iran lernen mussten.
      Dort wurden die Fetzen noch von Hand zusammengestellt.

      Das die Amis schon mehrmals erwischt wurden als sie Wirtschaftspionage selbst in befreundeten Ländern betrieben haben ist auch Allgemeinwissen.
  • Seskias 22.07.2020 14:07
    Highlight Highlight Tja, so haben sie es ja auch schon mit den Russischen Konsulaten gemacht. Einen Grund herziehen, das Personal ausweisen und die Konsulate durchsuchen. Diplomatisch ein Supergau, doch die USA scheinen nichts fürchten zu müssen. Nach den Russen, nun die Chinesen, wer sind die nächsten?
  • cal1ban 22.07.2020 13:58
    Highlight Highlight Eventuell steht es im Zusammenhang mit diesen Anklagen.

    https://www.sueddeutsche.de/digital/it-sicherheit-hacker-china-handlesgeheimnisse-1.4975102

  • Stefan Z. 22.07.2020 13:57
    Highlight Highlight Das nennt man dann wohl einen kläglichen Versuch von der eigenen Unfähigkeit abzulenken, Herr Prädsident. Ich hoffe, dass es nicht zu viele gibt, die sich davon blenden lassen. Einige gibt es natürlich immer.
    • Toerpe Zwerg 22.07.2020 14:40
      Highlight Highlight Sie haben Akteneinsicht?
  • De-Saint-Ex 22.07.2020 13:35
    Highlight Highlight Und der Trump wird weiter zünseln solange seine Umfragewerte schlecht sind. Ihm käme gerade jetzt nichts gelegener als ein bewaffneter Konflikt. Und ihm ist zuzutrauen, dass er ihn seiner Wiederwahl Willen gar mit China riskieren würde. Ein kleiner „Zwischenfall“ im chinesischen Meer würde wohl reichen. Hoffentlich wüssten die NATO Mitglieder jetzt schon wie reagieren falls die USA um Unterstützung ersuchen würden. Ausser der Türkei natürlich. Auch Erdogan hätte wohl nichts dagegen.
    • MARC AUREL 22.07.2020 20:21
      Highlight Highlight De-Saint-Ex, der Trump ist ein .... aber China geht entschieden zu weit! Die grösste Gefahr ist mehr und mehr ganz klar China für unsere Demokratie!!! Da kannst du mir erzählen was du willst...
  • blueberry muffin 22.07.2020 13:25
    Highlight Highlight Also nur mal so, weder China noch Immigranten stehlen Jobs. Es sind Chefs die Aufgrund von Gier Arbeiter feuern und durch billige Alternativen ersetzen. Selbst ohne Migration werden das bald Roboter sein.
  • MacB 22.07.2020 13:24
    Highlight Highlight Wenn's in der Innenpolitik nicht läuft, mal auf andere Länder zeigen. Eine uralte Strategie.

    Und in den USA läuft innenpolitisch wohl momentan so alles falsch, was falsch laufen kann.
    • Toerpe Zwerg 22.07.2020 14:42
      Highlight Highlight Freibrief also für China?
    • MacB 22.07.2020 16:05
      Highlight Highlight @Toerpe. Weit gefehlt aber das hat mit dieser Symbolpolitik nichts zu tun. China sollte man schon längst Einhalt gebieten.
    • StGb Art. 258 @ Bundesrat 22.07.2020 16:22
      Highlight Highlight @MacB: Und dann kritisierst du ausgerechnet Trump?
      Würdest besser bei der Schweizer Regierung Anfangen...
  • Das schnabeltier 22.07.2020 13:14
    Highlight Highlight ich weiss hier trifft man selten das NZZ-Publikum... für die Watsonleser sind dort die Titelüberschriften vermutlich auch nicht genug dramatisch.. wie die hier..

    Aber kann von Donni halten was man will... aber sein Anti-China-Kurs kommt rechzeitig.

    https://nzzas.nzz.ch/international/china-staatsdokumente-sollen-die-eroberung-von-europa-belegen-ld.1563550
    • Denverclan 22.07.2020 14:34
      Highlight Highlight Schrecklich, wenn das alles stimmt, dann verstehe ich alle Pro China Politiker nicht mehr und eines wird ganz klar ersichtlich, Demokratie ist nicht selbstverständlich! Die Welt befindet sich generell in einer Wandelepoche. Corona erscheint da in einem ganz neuen Licht...Wie lange können wir uns noch in der Komfortzone halten? Die nächsten Generationen haben einen grossen Kampf vor sich. Gnade Gott, wenn der richtige Zeitpunkt verpasst wird.
    • Grubinski 22.07.2020 14:43
      Highlight Highlight FCK CHN, sage ich schon lange. Schon meine Grossväter, die an verschiedenen Enden Europas gelebt haben, warnten vor dem "gelben Teufel".
    • Shabbazz 22.07.2020 14:48
      Highlight Highlight Interessante Story, aber mir ist da zu viele Konjunktive im Artikel und zu viel Spekulation drin! Fakten fehlen leider komplett...
    Weitere Antworten anzeigen
  • iudex 22.07.2020 13:11
    Highlight Highlight Lächerlich, wie hier immer alle Taten Chinas ausgeblendet werden und Trump gebasht wird. Als Bewohner der freien Welt sollte man eindeutig hinter dem Rechtsstaat USA (der existiert nämlich auch noch nach Trump), nicht der chinesischen Diktatur stehen.
    • Magnum 22.07.2020 14:11
      Highlight Highlight Als Bewohner eines demokratischen Staates in Europa sollte man weder am Rockzipfel der USA noch Chinas hängen, sondern auf der Durchsetzung internationalen Rechts beharren - denn nur das schützt kleinere Staaten vor der Willkür von Supermächten.

      Ein uneiniges, zerstrittenes Europa hilft primär den USA, China und Russland.
    • DemonCore 22.07.2020 15:02
      Highlight Highlight Was jetzt? Wird Trump gebasht oder die USA?

      Trump zurecht, insbesondere wenn man für den Rechtsstaat ist.
    • rodolofo 22.07.2020 15:16
      Highlight Highlight Trump ist so ziemlich der Falscheste, um China zu kritisieren!
      ER vergiftet und zerstört gerade alles, worauf wir im "Westen" stolz sein könnten!
      Dank SEINER Regierung hat China leichtes Spiel dabei, uns noch über die Kante des Abgrunds zu schubsen, an den uns die "Verteideiger des christlichen Abendlandes" geschoben haben...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Liselote Meier 22.07.2020 12:28
    Highlight Highlight Könnt ihr mal mit diesen total falschen Superlativen aufhören?

    Die Schliessung eines Konsulates ist doch keine "Beispiellose Eskalation", das gab es schon duzende Male also ist es nicht Beispiellos.
    • Herr Ole 22.07.2020 13:01
      Highlight Highlight Das musst du Wang Wenbin, Sprecher des Chinesischen Aussenministeriums, sagen.
    • P. Meier 22.07.2020 13:19
      Highlight Highlight Das ist ein Zitat, also müssen Sie Ihre Forderung an China rixhren. Z.B. Botschaft in der Schweiz.
    • Liselote Meier 22.07.2020 14:26
      Highlight Highlight Ok, stimmt Falsch gelesen. Streue Asche über mein Haupt.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 22.07.2020 12:17
    Highlight Highlight Nö, Konsulate sind nicht Botschaften. Weis China natürlich auch. Das man in einem Konsulat offenes (!) Feuer entfacht stützt die Argumentation der USA. China ist nicht nur ein Clown sondern der gesamte Zirkus.

    Was macht die CH? Den Ueli Kotau. Wow
    • B-Arche 22.07.2020 19:14
      Highlight Highlight Die Schweiz ist leider komplett abhängig geworden von den mit Tiefststeuer-Deals angelockten Konzernholdings.
      Das "Freihandelsabkommen" wurde nur durchgedrückt damit Nestlé sein unnötiges Milch-Pulver an chinesische Helikoptereltern in China verkaufen kann. Und damit Glencore Zugriff auf durch China kontrollierte Rohstoffe bekommt.
      Das ist mehr als ein Ueli-Kotau, das ist meiner Meinung nach Landesverrat zum Wohle von ein paar Konzernen.

      Und man erinnere sich an die peinliche Ueli-Nummer in Peking wo er "Swiss Banking" verkaufen wollte in einem Nebenraum. "Wolle Rose kaufen? Äh Bankkonto?"
  • Heidi Weston 22.07.2020 12:11
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • Hierundjetzt 22.07.2020 12:22
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • MarGo 22.07.2020 12:59
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • bebby 22.07.2020 13:10
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
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  • HansliZüri 22.07.2020 12:03
    Highlight Highlight Beispiellose Menschenrechtsverletzungen der Chinesen und Sie weinen über die Schliessung eines Konsulats. Die Armen💁‍♂️
  • Paedu87 22.07.2020 11:55
    Highlight Highlight Wieso verbrennen die ihre Dokumente auf dem Hof? Die Aktionen beider Seiten werfen schon einige Fragen auf...

    • bossac 22.07.2020 12:28
      Highlight Highlight Kann nicht sagen, ob es jetzt gross eine Rolle spielt ob Konsulat oder Botschaft. Die Schweiz hat aber damals auch Dokumente vernichtet, als der Streit mit Gaddafi in Libyen eskalierte. Könnte gängige Praxis sein, wenn nicht mehr sicher ist, dass die Dokumente sicher vor Zugriff sind.
    • Thomas Oetjen 22.07.2020 12:31
      Highlight Highlight Ich warte auf die Verfilmung, da werden die Gründe dann sicher gezeigt.
    • Liselote Meier 22.07.2020 12:32
      Highlight Highlight Das macht jedes Land wenn es schlagartig das Land verlassen muss und keine Zeit mehr zum Schreddern da ist.

      Das würde auch das Schweizer Konsulat machen, wenn sie aus einem Land geschmissen würden.

    Weitere Antworten anzeigen
  • echter Züricher 22.07.2020 11:27
    Highlight Highlight China betreibt Konzentrationslager für die Uiguren. Das hatten wir schonmal, wer diese Gefahr kleinredet nur um Trump zu bashen, macht sich zum Komplizen.
    • freeLCT 22.07.2020 12:30
      Highlight Highlight Hört, hört.
      Und das von Marx persönlich.
      touché
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 22.07.2020 13:05
      Highlight Highlight Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal Karl Marx zustimmen werde.
    • Firefly 22.07.2020 13:26
      Highlight Highlight Die Gefahren lauern tausendfach in allen Ecken. Und was wir momentan gebrauchen könnten sind Staatsmänner und Frauen, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind, die Diplomatie betreiben, versöhnen und nicht spalten. Leider weit und breit nicht in Sicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • _andreas 22.07.2020 11:18
    Highlight Highlight Irgendwie habe ich immer mehr das gefühl das der 3. Weltkrieg vor der Türe steht, wenn man sieht was alles gerade auf der Welt so abgeht..
    • GraveDigger 22.07.2020 11:46
      Highlight Highlight Schau in die Geschichte.. es wiederholt sich..
    • Pafeld 22.07.2020 11:48
      Highlight Highlight Jein. Ich bin mir nicht sicher, ob es noch einmal einen WK wie in vergangener Form geben würde. Bereits der kalte Krieg hat gezeigt, dass die Waffentechnologie soweit fortgeschritten ist, dass eine Grossmacht bei einer echten Eskalation damit rechnen muss, massivste Schäden im eigenen Land zu erleiden. Der erste WK hat gezeigt, was passiert, wenn man x-tausende von Soldaten sinnlos an der Front verheizt. Der zweite hat die Auswirkungen auf Infrastruktur und Wirtschaft offenbart. Es wird weiterhin Protzaktionen und Stellvertreterkriege geben. Aber keinen WK mehr im klassischen Sinn.
    • Unicron 22.07.2020 12:09
      Highlight Highlight Ich denke der Schein trügt.
      Das ist nur Säbelrasseln, letzten Endes sind diese Länder doch viel zu stark wirtschaftlich verbunden. Kein einziges amerikanisches iPhone wird ohne China produziert.
      Und selbst die Firmen von Trump selber importieren viele Güter aus China.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DieFeuerlilie 22.07.2020 11:10
    Highlight Highlight “Die genauen Hintergründe, die die USA zu dem Schritt veranlasst hatten, blieben zunächst unklar.“

    Ist doch klar: das chinesische Konsulat ist natürlich Schuld an der explosionsartigen Verbreitung des Virus‘ in Houston!

    Nein.. im Ernst:
    Die genauen Hintergründe dürften 74 Jahre alt, kunstgebräunt und mit Frettchenfrisur sein.
    Auch bekannt als “your favourite president“.. 🙄

    Donnie möchte wohl wieder den starken Mann spielen, der hart durchgreift.

    Aber vielleicht will er auch nur eines Tages sagen können:“ Ich war der erste, der alle chinesischen Konsulate geschlossen hat.“
    • zipper 22.07.2020 11:28
      Highlight Highlight hey hey.. beleidige doch bitte nicht die armen frettchen. frettchen sind nämlich ziemlich süsse tierchen im gegensatz zum trumpi!
    • Domimar 22.07.2020 11:28
      Highlight Highlight Schon, es wird Donnie dahinter stecken. Aber warum Houston, warum "nur" Houston, warum andere nicht? Hier geht es nur mal wieder um irgend ein perfides Spielchen, nichts Anderes.
      Und zur Feuerwehr: Ich glaube jedes Konsulat jeder Nation auf dieser Welt würde Dokumente verbrennen, wenn eine Schliessung droht. Das macht man halt einfach.
    • bossac 22.07.2020 12:31
      Highlight Highlight Nicht dass die USA ein Unschuldslamm wäre, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Amerikaner möglicherweise herausgefunden haben, dass China am besagten Standort (Wirtschafts-)Spionage im grossen Stil betreibt.
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