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Eishockey-WM 2026: Schweiz schlägt Schweden – das sagen die Spieler

«Der Schwedenfluch war im Hinterkopf» – das sagen die Nati-Stars nach dem Sieg

Die Schweiz überwindet ihr Schweden-Trauma und steht nach dem 3:1-Sieg gegen die Skandinavier im WM-Halbfinal. Das sagen die Nati-Stars nach dem Triumph.
29.05.2026, 04:1329.05.2026, 04:13

Obwohl der anfängliche Sturmlauf durch eine schwierige Phase mit einem Rückstand, dem Ausschluss von Dean Kukan und einer damit einhergehenden 5-Minuten-Unterzahl arg ausgebremst wurde, ziehen die Schweizer am Ende souverän in den WM-Halbfinal ein. Und das ausgerechnet gegen Angstgegner Schweden.

Bei den Schweizer Nati-Cracks ist deshalb nach der Partie nicht nur Freude und Zuversicht, sondern auch eine Portion Erleichterung zu vernehmen. Wie sehr die Horrorbilanz gegen den nun besiegten Gegner in den Köpfen war – darüber gehen die Meinungen aber auseinander. Hier sind die Stimmen aus dem Schweizer Lager.

Und hier geht es zum Spielbericht:

Und zur watson-Analyse:

Christian Marti

«Wir sind megahappy und irgendwie auch erleichtert. Wir hatten bislang eine unvergessliche Zeit, und dass das jetzt noch ein zusätzliches Wochenende dauert, tut gut.»

«Ich glaube, es wurde im Vorfeld wieder viel geschrieben von den Schweden. Dass wir sie jetzt schlagen konnten, ist cool. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass der Schwedenfluch nicht im Hinterkopf war. Dass sie auf Rang 4 waren, spiegelt ihr Talent nicht wider. Wir bekamen in der Vorbereitung von ihnen noch böse ‹auf die Schnitze›. Aber am Ende war es ein abgeklärter Sieg, wir wurden nicht zu defensiv. Es war eine abgeklärte Leistung gegen gute Schweden.»

«Wir wurden etwas zurückgebunden mit den Strafen und dem Gegentor. Aber wie wir reagieren konnten und unser Ding durchziehen konnten, war stark. Jetzt geht es weiter, wir geniessen, resetten, schauen Video und sind dann wieder bereit.»
Christian Marti im SRF-Interview.
From left: Sweden's Ivar Stenberg, Switzerland's Christian Marti, Sweden's Jack Berglund, Sweden's Jacob de la Rose, Switzerland's goaltender Leonardo Genoni, Switzerland&#039 ...
Die Schweizer Defensive hielt nach dem Gegentreffer dicht.Bild: keystone

Denis Malgin

«Dass wir zum dritten Mal im Halbfinale stehen, sagt alles. Wir kämpfen füreinander, gehen füreinander. Bei meinem Tor habe ich die Beine bewegt, dann hat mich niemand attackiert. Ich habe das Loch anvisiert und getroffen.»

«Ich meine, jeder Gegner ist gut an der WM. Wir haben uns vorgenommen, Spiel für Spiel zu nehmen, egal welcher Gegner da steht. Wir haben unser Spiel durchgezogen und gewonnen. Wir wissen, dass wir jede Mannschaft schlagen können. Das ist ausschlaggebend.»

«Norwegen ist eine sehr gute junge Mannschaft, die an dieser WM alle überrascht. Wir nehmen weiterhin Spiel für Spiel.»
Denis Malgin im SRF-Interview.
Switzerland's Denis Malgin, left, vies for the puck against Sweden's Jack Berglund during the 2026 IIHF Men's Ice Hockey World Championship Quarterfinal game between Switzerland and Swe ...
Denis Malgin lenkte die Partie mit seinem Führungstreffer in die richtigen Bahnen.Bild: keystone

Jan Cadieux

«Ich habe sehr viel Freude für die Mannschaft. Wir haben heute sehr gute Arbeit geleistet. Jetzt können wir stolz sein, aber dürfen noch nicht zu hoch fliegen. Es geht noch weiter.»

«Wir waren bereit, auch harte Momente einzustecken. Diese Mannschaft hat Charakter und ein unglaubliches Mindset. Wir sind bereit für diese Momente und haben das heute Abend gezeigt.»

«Es ist egal, gegen wen wir spielen. Schweden war nur für euch Journalisten eine Geschichte.»

«Es ist unglaublich, wenn man die Bilder der Fans sieht. Darum liebe ich Eishockey, weil wir diese Emotionen teilen und erleben können. Ich hoffe, dass das eine nächste Generation inspiriert. Der Plan bleibt gleich: Egal gegen wen wir spielen, wir passen unser Spiel nicht an.»
Jan Cadieux im SRF-Interview.
Switzerland's Headcoach Jan Cadieux speaks with journalists in the mixed zone after a training of team Switzerland in the practice rink in the Swiss Life Arena in Zuerich, Switzerland on Wednesda ...
Jan Cadieux hat als Headcoach an einer WM weiterhin eine makellose Bilanz.Bild: keystone

Calvin Thürkauf

Über die Schwierigkeiten nach der furiosen Anfangsphase:

«Das war vielleicht der härteste Moment dieser WM bisher.»

Über Dean Kukans Matchstrafe und die Schweizer Reaktion:

«Das passiert, es sind Emotionen im Spiel, das Stadion ist voll, es herrscht eine super Energie – da bist du einfach total aufgeputscht. Wir kämpfen jedoch füreinander, egal was passiert. Wir zeigten über 60 Minuten hinweg eine gute Leistung und machten besonders in den Special Teams einen riesigen Job. Wir sind eine Mannschaft, die die Zweikämpfe annimmt, niemand hat Angst vor einem harten Duell. Wir stehen füreinander ein, unterstützen und schützen uns gegenseitig. Das ist das, was uns auszeichnet.»
Calvin Thuerkauf, Stuermer der Eishockey Nationalmannschaft, spricht zu den Medien am Rand einer Trainings des Nationalteams, am Mittwoch, 22. April 2026 in der Tissot-Arena in Biel. (KEYSTONE/Alessan ...
Traf nach feiner Hischier-Vorarbeit: Calvin Thürkauf.Bild: keystone

Am Samstag kommt es nun um 15.20 Uhr zum Duell mit Überraschungsteam Norwegen. Dort gelten die Schweizer im Gegensatz zum Schweden-Spiel als klarer Favorit. (con/abu)

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2 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Alnothur
29.05.2026 07:21registriert April 2014
Norwegen ist nicht ansatzweise so harmlos, wie es in vielen Artikeln suggeriert wird.
280
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N. Y. P.
29.05.2026 07:11registriert August 2018
«Der Plan bleibt gleich: Egal gegen wen wir spielen, wir passen unser Spiel nicht an.»
Jan Cadieux

DAS isch Musig.

🇨🇭
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