Sport
Schaun mer mal

Tour de France: Julian Alaphilippe schenkt «Maillot Jaune» frierendem Fan

Tour-Leader Alaphilippe schenkt frierendem Jungen sein «Maillot Jaune»

26.07.2019, 07:1526.07.2019, 07:15

Frankreichs Publikumsliebling Julian Alaphilippe sitzt am Donnerstag erstmals seit langer Zeit nicht mehr im Gelben Trikot beim täglichen Frage-und-Antwort-Spiel mit der Weltpresse – aus gutem Grund.

Was war passiert, hatte er das «Maillot Jaune» am legendären Col du Galibier sportlich eingebüsst? Nein, Alaphilippe hatte das begehrte Stück im Zielbereich einem kleinen frierenden Jungen geschenkt, dem es im Regen von Valloire nach der 18. Etappe der Tour de France offenbar deutlich zu kalt geworden war.

Der 27 Jahre alte Alaphilippe nahm sein Trikot ab, hing es dem schlotternden Jungen um und erledigte die restliche Medienpflicht im Trikot seiner Deceuninck-Quick-Step-Mannschaft. Vor den letzten drei Etappen der Tour liegt der als Aussenseiter gestartete Alaphilippe mit 1:30 Minuten Vorsprung vor dem kolumbianischen Profi Egan Bernal in Führung. (abu/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die letzte Woche der Tour de France 2019
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Johnny Geil
26.07.2019 07:21registriert November 2016
Bravo Julian <3
00
Melden
Zum Kommentar
avatar
felixJongleur
26.07.2019 07:51registriert Dezember 2014
Der Junge sah echt schlottrig aus👍😂
00
Melden
Zum Kommentar
3
Der Trainer hat die Geduld verloren – Biels grösstes Talent muss gehen
Unverhofft kommt ein funkelnder Diamant auf den Transferwühltisch: Der schillernde Schillerfalter Rodwin Dionicio muss in Biel gehen und ist ohne Gegengeschäft zu haben.
Stell dir vor, einer punktet fast (aber nur fast) wie Roman Josi und ist das grösste Talent des Teams. Aber sein Klub will ihn nicht mehr. Der NHL-Draft Rodwin Dionicio hat bereits dreieinhalb Jahre Nordamerika-Erfahrung und letzte Saison in 49 Partien schier unglaubliche 27 Punkte produziert. Er gehört zu den wenigen Spielern mit Schweizer Pass, die ein Spiel entscheiden können. Das Problem: Er entscheidet fast jedes Spiel. Aber manchmal auch gegen das eigene Team. Aber er ist ja erst 22. Da wird es doch wohl möglich sein, ihm taktische Flötentöne beizubringen.
Zur Story