Bundesrat
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Neue Dokumente zur Crypto-Affäre aufgetaucht: Was wussten Koller, Delamuraz und Cotti?



Es war der 16. Dezember, knapp ein Jahr nach Viola Amherds Übernahme des Verteidigungsministeriums, als der Chef des Nachrichtendienstes, Jean-Philippe Gaudin, mit ihr Kontakt aufnahm. Er berichtete der Bundesrätin von einem heiklen Fund: Seine Spione hatten in einem alten Militärbunker mehrere Dokumente entdeckt. Die Dokumente betrafen den Fall der Crypto AG, der die Schweiz diese Woche aufgerüttelt hat.

Der frisch gewaehlte Bundesrat Kaspar Villiger, rechts, uebernimmt im Januar 1989 im Beisein hoher Offiziere im Bundeshaus zu Bern das Eidgenoessische Militaerdepartement (EMD) von Arnold Koller, Mitte links. Koller wechselt ins Eidgenoessische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD). (KEYSTONE/Str)

Arnold Koller (CVP) und Kaspar Villiger (FDP) bei Villigers Übernahme des Eidgenössischen Militärdepartements (EMD) anfangs 1989. Bild: KEYSTONE

Gaudin berichtete, dass die Dokumente darauf hinweisen, «dass der ehemalige EMD-Vorsteher K. Villiger informiert war». Dieser Satz stammt aus einem Aussprachepapier, das Viola Amherd am Tag nach Gaudins Bericht an die restlichen Bundesräte aushändigen liess. Der «NZZ am Sonntag» liegt das Papier vor.

Ausgerechnet in einem alten Bunker tauchten die Dokumente auf, wieso genau, beantwortete Amherd nicht. Doch die Meldung von Gaudin machte den Fall deutlich brisanter, als er ohnehin schon wäre: Neben CIA-Aussagen gibt es nun auch Schweizer Hinweise auf alt Bundesrat Kaspar Villigers Mitwissenschaft.

Dank einigen bundesrätlichen Papieren und Amherds Aussprachepapier ist eine genaue Rekonstruktion des Falles möglich und es wird klar, dass der Bundesrat der Crypto-Affäre eine grosse Bedeutung beimisst.

Am 5. November, kurz nachdem Gaudin Frau Amherd über eine der grössten Geheimdienstoperationen der Geschichte und die dazu stattfindenden Recherchen der «Rundschau» und weiterer verschiedener Medien ins Bild gesetzt hatte, befasste sich der Bundesrat zum ersten Mal mit der Affäre.

Bildung einer Arbeitsgruppe

Es war klar, dass dieser Fall aufgerollt werden muss, weshalb die Regierung eine Arbeitsgruppe bildete – bestehend aus Generalsekretären von vier Departementen, hohen Beamten der Bundeskanzlei, dem Nachrichtendienst und der Bundesanwaltschaft. Nach einer Woche «wird die Geheimdienstaufsicht des Parlaments informiert», wie die «NZZ am Sonntag» schreibt.

Alle Involvierten Personen waren sich der Signifikanz des Falles bewusst. Es war daher bedeutsam, dass sie rasch an Informationen zum Fall und der möglichen offiziellen Schweizer Beteiligung an den Geschäften der Crypto AG gelangten. Doch diese Aufgabe war alles andere als leicht. Die wichtigen damaligen Akteure können sich bei Fragen zum Fall kaum mehr an die Ereignisse damals erinnern. Viola Amherd warnte im Aussprachepapier: «Es ist wahrscheinlich, dass die Enthüllungen der Medien die Rolle der damaligen politischen Behörden bis auf Stufe Bundesrat scharf kritisieren und sogar dem Ansehen der neutralen Schweiz schaden.»

Swiss Federal Councillor Viola Amherd attends a plenary session during the 50th annual meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Thursday, January 23, 2020. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos from January 21 to 24. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Trat Viola Amherd beim Aufrollen der Crypto-Affäre auf die Bremse? Bild: KEYSTONE

Die gebildete Arbeitsgruppe schlug Amherd drei Optionen für ein mögliches weiteres Vorgehen vor: Entweder könnte die Arbeitsgruppe weiter selber recherchieren, den Fall der Aufsicht über den Nachrichtendienst übertragen oder Amherd solle einen Historiker beziehungsweise eine Forscherkommission einsetzen. Die Verteidigungsministerin wählte die dritte Option.

Bundesrat: Zu hohe politische Relevanz

Doch ihre Variante kommt im Bundesrat nicht gut an. Die Angelegenheit sei von zu hoher politischer Tragweite, als dass man Historiker damit beauftragen könne. Hinzu kommt, dass kurz vor der Bundesratssitzung weitere Dokumente auftauchen. Amherd betont in ihrem Aussprachepapier, dass der ehemalige Justizminister Arnold Koller kein Mitwisser in der Angelegenheit sei – zumindest gebe es keine Hinweise darauf.

«Kann mich sonst an nichts mehr erinnern.»

Arnold Koller

Doch genau diese Aussage revidiert Amherd am 19. Dezember. Es gebe lediglich in den von Gaudins Spionen entdeckten Bunker-Dokumenten keine Hinweise auf ein Mitwissen von Koller. Nur einen Tag später präsentierte ihre Bundesrats-Kollegin Karin Keller-Sutter neue Dokumente. Diesmal stammten sie aus dem Justizdepartement. Und genau diesem stand Koller in den 90er-Jahren vor. Es war auch in dieser Zeit, als die Bundespolizei ersten Hinweisen auf die Machenschaften der Crypto AG nachging. Koller und seine Gefolgschaft wussten gemäss den Dossiers von Keller-Sutter über die Arbeiten bescheid. Hinzu kommt, dass Koller auch über Villigers Kontakt zu Nationalrat Georg Stucky, einem Verwaltungsrat der Crypto AG, im Bilde war.

Diese Informationen waren für die Regierung ausreichend: Eine externe Untersuchung musste stattfinden. Und zwar nicht durch einen Historiker, sondern durch Juristen. Aus diesem Grund beauftragte der Bundesrat den ehemaligen Bundesrichter Nilaus Oberholzer. Sein Auftrag: Bis im Juni soll er einen umfassenden Bericht zur Crypto AG fertigstellen. Er erhält Unterstützung von weiteren externen Juristen und der involvierten Stelle des Bundes – in diesem Fall der gebildeten Arbeitsgruppe. Bis im Juni wurde Stillschweigen vereinbart.

Politgezänk und Erinnerungslücken

Doch der Fall hat eine solch grosse Bedeutung, dass auch Parteien und Parlamentarier laut wurden. Nach Veröffentlichung der Recherchen der «Rundschau», kam seitens SP und SVP der Vorwurf, dass in diesen Fall hauptsächlich freisinnige Prominenz involviert seien. Doch mit den Hinweisen zu Kollers Mitwissenschaft ist nun offiziell auch ein CVP-Mitglied in den Fokus gerückt. Aus dem FDP-Lager werden erste Stimmen laut, dass Amherd ihren Parteikollegen aus der Angelegenheit habe raushalten wollen.

Und was sagte Kaspar Villiger? Er sei «in diese nachrichtendienstliche Operation in keiner wie auch immer gearteten Form eingeweiht» gewesen. Und wenn doch, dann hätte er den Bundesrat informiert. Villiger erwähnte zudem, dass er zwar vom Einsatz der Bundespolizei gewusst habe, jedoch kein Zweifel an deren negativen Bericht bestanden habe. Koller selbst sagte, dass er wohl von der Existenz der Crypto AG Bescheid wusste, sich aber «an sonst nichts mehr erinnern» könne.

Weitere Bundesräte betroffen

Die «NZZ am Sonntag» fand im Zuger Dokumentationszentrum Briefe aus dem Jahr 1994. Darin wurden der damalige Wirtschaftsminister Jean-Pascal Delamuraz (FDP) und Aussenminister Flavio Cotti (CVP) auf die Geschäfte der Crypto AG hingewiesen. Geschrieben hat die Briefe ein Geschäftsmann, der im Iran mit dem Vertrieb der Crypto AG vertraut war. 1992 wurde er mit dem Schweizer Mitarbeiter Hans Bühler festgenommen.

Der Geschäftsmann schreibt in den direkt an Delamuraz und Cotti gerichteten Briefen, dass er «Swiss Made»-Geräte der Crypto AG verkauft habe, die Spionagezwecken gedient haben sollen. Er erhielt sogar eine Antwort eines Chefbeamten von Delamuraz: Er könne ihm in dieser Angelegenheit leider nicht weiterhelfen.

Korrigendum

In einer ersten Version dieses Artikels hiess es, dass EDA-Generalsekretär Markus Seiler und Bundeskanzler Walter Thurnherr Mitglieder der interdepartementalen Arbeitsgruppe des Bundes seien. Diese Information ist falsch und wurde deshalb entfernt.

(mim)

So hörte die CIA über eine Schweizer Firma 100 Staaten ab

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    Alle Leser-Kommentare
  • Thinkdeeper 17.02.2020 06:29
    Highlight Highlight Kann mich nicht erinnern ist der Standardsatz eines jeden Juristen zur Verteidigung.
    "Vergesslichkeit" ist ja kein Straftat und kein Meineid..
  • sowhat 16.02.2020 16:47
    Highlight Highlight Tschuligom, hier die Fortsetzung:

    ... und die fanden es zu riskant zu intervenieren. Oder aber sie haben tatsächlich nicht verstanden worum es da ging...
  • sowhat 16.02.2020 16:46
    Highlight Highlight Interessanter Bericht in der NZZaS:
    https://nzzas.nzz.ch/hintergrund/der-informant-der-aus-der-deckung-kommt-ld.1540802
    Da hat der ursprüngliche Entwicker die schweizer Behörden informiert und di
  • meliert 16.02.2020 16:18
    Highlight Highlight Deshalb wählte ich nie FDP Politiker in den letzten über 40 Jahren!
  • Walser 16.02.2020 14:55
    Highlight Highlight Vermutlich einer der genialsten „Coups“ die von den USA und den Deutschen nachrichtendienstlich jemals gelandet wurden. Hut ab. Für die CH ein bisschen peinlich. Letztlich war die Crypto aber eine private Firma. Die ex Bundesräte werden Mitwisserschaft niemals zugeben. Die SP hätte Halt grad ein Thema für ne Weile. Drum der Tumult. Aber die Wogen werden sich ansonsten schnell glätten.
  • Locutus70 16.02.2020 14:42
    Highlight Highlight Schade das dieses Thema wieder nur für Parteipolitik instrumentalisiert wird. Die SP bezahlt sogar gesponsorte Anzeigen auf FB und wirbt für sich selbst ^^
  • SyWe 16.02.2020 14:40
    Highlight Highlight Schweiz und Neutral?
    Das ich nicht Lache!
    PUK muss her!
  • Zahlenheini 16.02.2020 14:12
    Highlight Highlight „Staatstragende Parteien“...hold my beer
  • Triumvir 16.02.2020 13:45
    Highlight Highlight Btw. während meiner aktiven Militärzeit habe ich die ganze Zeit mit Verschlüsselungs- und Funkgeräten einer Ami Firma arbeiten müssen. Ein Schelm wer böses dabei denkt...da hätte man sich das viele Geld def. gleich sparen können...Wer jetzt noch Ami-Flieger und anderes Rüstungsmaterial von den Amis kaufen will, der sollte seine Begeisterung für diese Technik nochmals leicht überdenken...
  • Lowend 16.02.2020 12:50
    Highlight Highlight Noch etwas anderes fällt mir auf, aber wäre es nicht die normale Reaktion eines neutralen Staates, auf dessen Kosten fremde Mächte eine derartig grosse Spionageaktion betreiben, dass als erstes eine scharfe Rüge an deren Botschafter, oder direkt an die jeweilige Regierung erfolgen müsste?

    Das Ausbleiben jeglicher Reaktion der offiziellen Schweiz deutet eher darauf hin, dass man gar nicht überrascht war und vermutlich schon längere Zeit Bescheid wusste, was aber wiederum die Frage aufwirft, was sonst noch Vertuscht wird, dass die Bevölkerung von der Regierung noch immer belogen werden muss?
  • Lowend 16.02.2020 12:33
    Highlight Highlight Es scheint, dass zu Zeiten, als FDP und CVP die Mehrheit im Bundesrat hatten, sowas wie ein "Geheimbundesrat" existierte, der wichtige Informationen vor den anderen Mitgliedern geheim hielt?

    Da es sich dabei um einen Vorgang handelt, der unserem Staatsverständnis und der Kollegialität komplett widerspricht, muss die Untersuchungen endlich den Beteiligten aus der Hand genommen und durch eine breit abgestützte PUK untersucht werden.

    Der Widerstand von rechter Seite wirkt da langsam schon wie ein Schuldeingeständnis, denn sie scheinen erneut mehr zu wissen, als sie zugeben möchten!
  • Noblesse 16.02.2020 12:21
    Highlight Highlight Irgendwo im Archiv fehlt nach der "Rundschau" die wichtigste Akte. Bei uns im Büro würde es darob krachen!!! Über dem Bund in Bern ist nur noch der HIMMEL als Aufsicht!
  • Pafeld 16.02.2020 12:10
    Highlight Highlight Markus Seiler ist ebenfalls in der Sonderkommission? Na toll, dann ist ja schon einmal sichergestellt, das die Untersuchung durch den Bundesrat nicht nur nicht zum gewünschten Ergebnis kommen wird, sondern das jemand, der als ehemaliger Geheimdienstchef nach aktuellem Wissensstand ebenfalls zu 100% gewusst haben muss, was die Crypto AG tat, nun direkten Zugang zu sämtlichen Beweismitteln hat. Das ist, als ob man den Fuchs den Gänsestall bewachen lässt. Der Bundesrat will die Sache also nicht nur verdeckt regeln, er beauftragt auch noch Leute, die sich selbst belasten würden. Zeit für eine PUK.
  • Loeffel 16.02.2020 11:52
    Highlight Highlight Für einen kurzen Moment sah ich Villiger 5x auf diesem Bild

    Benutzer Bild
  • SyWe 16.02.2020 11:26
    Highlight Highlight Geld Regiert die Welt!
  • d10 16.02.2020 10:53
    Highlight Highlight Zufällig tauchen in Bunkern alte Dokumente auf, und zufällig verfallen die damaligen verantwortlichen FDP- und CVP-Bundesräte in kollektive Altersdemenz...

    Die offizielle Schweiz hat in den 90er Jahren trotz zahlreichen Hinweisen erfolgreich verhindert, dass diese Angelegenheit untersucht wurde. Wetten, dass Villiger, Koller, Delamuraz & Co alle involviert und informiert waren?

    Wir wollen eine unabhängige PUK, die alle Kompetenzen für eine umfassende Untersuchung in allen betroffenen Departementen hat!
  • ravendark 16.02.2020 10:12
    Highlight Highlight Jaja, die USA - die Möchtegern-Imperialisten-Idioten.
    Die seit ihrer Gründung 200 Kriege gefochten haben und genau wegen solchen Aktionen auch weitere Kriege fechten werden. Möge den USA die Arschhaare in der Hölle wegschmoren.
  • Madison Pierce 16.02.2020 10:10
    Highlight Highlight Nur vermeintlich amüsant ist die Tatsache, dass es in der Schweiz keine Geheimhaltung zu geben scheint. Gefühlt jedes zweite Protokoll einer Sitzung einer Nationalratskommission oder des Bundesrates geht an die Medien. Das stärkt natürlich die „vierte Gewalt“ aber es kann berechtigten Interessen der Schweiz zuwiderlaufen.
    • Samurai Gra 16.02.2020 10:44
      Highlight Highlight Die Schweiz hat ein Berechtigtes Interesse an der Lückenlosen Aufklärung, am besten via PUK.

      Sonst werden wir lange Zeit als Big 5.5 angesehen und das würde uns für ganz viele Diplomatische Dienstleistungen Disqualifizieren
    • Neruda 16.02.2020 10:59
      Highlight Highlight Wenn die offizielle Schweiz Sachen macht, die die Bevölkerung nicht wissen darf, sind sie sowieso nicht angebracht. Und über die Dienste für die USA und den Iran kommt ja nichts raus.
    • Madison Pierce 16.02.2020 11:25
      Highlight Highlight Ich meinte das ganz allgemein, nicht spezifisch für den Fall "Crypto AG". Da würde eine Geheimhaltung auch nicht mehr viel nützen, da von anderer Stelle schon viel veröffentlicht wurde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tavares 16.02.2020 09:58
    Highlight Highlight Am 5. November tauchen plötzlich Akten in einem alten Bunker auf? Ja genau... Der Nachrichtendienst hat von den Untersuchungen Wind bekommen und wollte den Kopf retten, weil da sicher noch einige persönlich involviert waren
    • Samurai Gra 16.02.2020 11:39
      Highlight Highlight So wie es die Spontane Demenz bei so Angelegenheiten zu geben scheint, scheint es auch Spontane Erinnerungen zu geben
      Halt nur soviel wie man sie zu brauchen glaubt 🤔
  • Triumvir 16.02.2020 09:47
    Highlight Highlight Nicht erinnern können und nichts wissen, schützt aber vor ev. Strafe und / oder Schmach nicht, lieber Herr Villiger, Herr Koller und Co....
    • MAOAM 16.02.2020 13:12
      Highlight Highlight Du glaubst aber nicht wirklich, dass die Herren jemals bestraft werden?
  • 044 508 39 39 het sie gseit 16.02.2020 09:43
    Highlight Highlight Gefundenes Fressen für die Presse und die Dauerempörten Wutbürger
  • Francis Begbie 16.02.2020 09:41
    Highlight Highlight Die gehören alle wegen Landesverrat eingelocht.
  • Fairness 16.02.2020 09:32
    Highlight Highlight Spätestens jetzt müsste der Bundesrat betreffend den Möglichkeiten von Huawei u.ä. aufwachen.
    • Pumabu 16.02.2020 09:55
      Highlight Highlight Huawei? Alle...
      was denkst du machen die amerikanischen Firmen wie Cisco. Apple, Google usw..? Z. B. Hast du schon mal in Deinem Googleaccount die History auf Googlemap angeschaut? Da ist jede Beiz, jeder Flughafen, jederNachtclub(😋) etc, in dem Du die letzten Jahre warst aufgelistet... Odet z. B warum steigen die (amerikanischen) Ciscorouter (Cisco=amerikanische Netzwerkfirma/Pendant zu Huawei) immer dann bei Swisscom aus (und dann ist die schwezweote Telefonie betroffen, wenn der amerikanische Präsident an den WEF kommt? Dasist Zufall., wahrscheinlich, aber mach dir keine Illusionen..
    • _kokolorix 16.02.2020 09:59
      Highlight Highlight Ja, Cisco würde so etwas nie tun...
    • ChlyklassSFI 16.02.2020 10:11
      Highlight Highlight Und du bezüglich den USA und Deutschland?
    Weitere Antworten anzeigen
  • solani 16.02.2020 09:04
    Highlight Highlight 😂 ich dachte das thumbnail sei ein gefotoshopptes bild wo immer wieder der selbe typ hineinkopiert wurde😂😂😂
  • Nathan der Weise 16.02.2020 08:52
    Highlight Highlight Alte Weisse Männer
    • MAOAM 16.02.2020 13:15
      Highlight Highlight Du meinst: Alte Weise Männer. 😂
  • Andi Weibel 16.02.2020 08:50
    Highlight Highlight Erstens: Es ist schon auffällig, dass alles FDP-ler und CVP-ler in den Fall involviert sind.

    Zweitens: Frau Amherd scheint das Problem nicht verstanden zu haben. Das Problem sind nicht die Enthüllungen der Medien. Das Problem ist, dass ihre Partei-Gschpänli aus ideologischer Verblendung das Recht und die Neutralität mit Füssen getreten haben.
    • Vecchia 16.02.2020 09:47
      Highlight Highlight "Das Problem sind nicht die Enthüllungen der Medien."

      Markwalder hat auch versucht SRF für den Fall verantwortlich zu machen.

      Die benehmen sich langsam ähnlich, wie ausländische Politiker, die, kaum an der Macht, die Pressefreiheit eingeschränkt haben...
    • Ueli der Knecht 16.02.2020 13:43
      Highlight Highlight " Es ist schon auffällig, dass alles FDP-ler und CVP-ler in den Fall involviert sind."

      SVP ist auch involviert. Die SVP hatte die ganze Zeit das Militärdepartement (und damit auch den militärischen Nachrichtendienst) unter ihrer Kontrolle.

      Das Verteidigungsdepartement wäre hauptverantwortlich, dass die Schweiz ihre Verpflichtung zur "immerwährenden bewaffneten Neutralität" erfüllt. Offensichtlich hat die Schweiz genau diese für ihre Souveränität und territoriale Unversehrtheit wichtigste Verpflichtung über Jahrzehnte schamlos verletzt, womit das VBS die Existenz der Schweiz aufs Spiel setzt.
  • Astrogator 16.02.2020 08:36
    Highlight Highlight "Kann mich daran nicht erinnern" - Die Standart Aussage wenn jemand schuldig ist und eine Aussage macht, die ihn nicht belasten soll.

    Zwischendurch fragt man sich, ob die Leute auch ein bisschen dumm sind.

    So will sich Villiger nicht daran erinnern, ist sich aber gleichzeitig sicher, dass er damit nichts zu tun hat. Ja wie jetzt, Erinnerung vorhanden oder nicht?

    Dann ist die Karriere Villiger schon immer nach dem Motto verlaufen: nehmen was man bekommt, bei Schwierigkeiten abhauen und behaupten von nichts zu wissen, war in der Politik so und dann bei der UBS.
  • N. Y. P. 16.02.2020 08:22
    Highlight Highlight Die Schweiz hilft ausländischen Nachrichtendiensten andere Staaten auszuspionieren.

    Die Schweiz lockt allerlei dubiose Firmen ins Land.

    Die Schweizer Justiz hat Beisshemmung gegenüber globalen Firmen und Institutionen. Lauber ist sogar mit seinem Gianni per Du.

    Kä Luscht findet, es gehöre zum courant normal, wenn Staaten Journalisten zerstückeln. Man soll da nicht päpstlicher als der Papst sein.

    etc. etc.

    Wir sind wahrlich ein Staat mit Vorbildsfunktion.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 16.02.2020 08:45
      Highlight Highlight Mir kam da beim Lesen Ihres Kommentars der Begriff "Organisiertes Verbrechen" in den Sinn.

      Das organisierte Verbrechen strebt immer dahin, ihre Geschäfte legal machen zu können. Es gibt eben erfolgreiche und weniger Organisationen.
    • N. Y. P. 16.02.2020 09:19
      Highlight Highlight @Stefan Morgenthaler-Müller

      Die Schweiz (FDP, SVP) ist dem organisierten Verbrechen behilflich*, sich hier niederzulassen. Gesetze werden so zurechtgebogen, dass diese dubiosen Firmen sich das Schweiz - Mäntelchen überziehen können.

      *ist ein bisschen zu hart formuliert. Ich versuche es diplomatischer auszudrücken: Die Schweiz steht dem organisierten Verbrechen zumindest nicht im Weg..
    • 044 508 39 39 het sie gseit 16.02.2020 09:47
      Highlight Highlight Ich finde Ihren Kommentar völlig übertrieben.
      Die Schweiz ist tatsächlich in vielen Bereichen absolutes Vorbild.

      Oder in welchem Staat möchten Sie lieber Leben?
      (ja natürlich kann man immer vieles noch besser machen).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alteresel 16.02.2020 07:56
    Highlight Highlight Enorm, wie das Erinnerungsvermögen gerade bei Politikern im Alter abnimmt!
    • rodolofo 16.02.2020 08:36
      Highlight Highlight Sogar Carla Del Ponte kann sich nicht mehr erinnern!
      Wie soll sie denn da jemanden verhaften können?
    • Trollgeflüster 16.02.2020 08:59
      Highlight Highlight Zum Glück gibts wohl ganze Bunker voller Dokumente, die die Erinnerungen einiger Herren wieder auffrischen werden...
    • PeteZahad 16.02.2020 09:06
      Highlight Highlight @rodolfo Carla del Ponte lässt niemanden mehr verhaften, die ist im Ruhestand.
    Weitere Antworten anzeigen
  • memento 16.02.2020 07:48
    Highlight Highlight Also das Klonen wurde auch schon beherrscht, die Militärköpfe sehen alle gleich aus inkl. Koller
  • hämpii 16.02.2020 07:45
    Highlight Highlight Jaja, heilige Neutralität und so.... Alles Häuchler!
  • rodolofo 16.02.2020 07:38
    Highlight Highlight Delamuraz hat doch eben erklärt, dass er Villiger's Aussagen glaube, der aussagt, er habe von nichts gewusst und von noch weniger erfahren, betreffend geheimdienstlicher Machenschaften bei der Crypto AG!
    Und jetzt taucht er selber als dritter Verdächtiger auf?
    Ach, so läuft der Hase also!
    Und Koller ist doch offensichtlich das Double von Villiger!
    Wenn Einer von Beiden keine Zeit hatte für ein geheimes Treffen mit einem Kontakt-Mann der CIA, oder vom BND, wurde er vom jeweils anderen Bundesratskollegen vertreten.
    "Soihäfeli, Soitekkeli" sagt der Volksmund solchen (verdeckten) Kooperationen...
    • Vecchia 16.02.2020 09:42
      Highlight Highlight Mit allem einverstanden, aber Delamuraz lebt nicht mehr. Es war wohl eher Couchepin der sich in letzter Zeit geäussert haben soll.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 16.02.2020 07:20
    Highlight Highlight Was berichten die Medien aus den dutzenden Staaten, welche im Vertrauen in die neutrale Schweiz die Cryoto Geräte gekauft und nun erfahren, dass diese Maschinen ihre verschlüsselten Nachrichten den Amerikanern und Deutschen zugänglich gemacht haben?

    PUK, Aufarbeitung gut und richtig, aber welche Konsequenzen zieht das nach sich?

    Meiner Meinung nach ist das ein Verbrechen von immenser Tragweite. Wer dafür ins Gefängnis kommt: Niemand.





  • Schneider Alex 16.02.2020 06:05
    Highlight Highlight So geht das Image der Schweiz als neutrales Land nach und nach bachab! Auch unser Kniefall vor Forderungen der EU weicht unsere Neutralität weiter auf. Als nächstes sollten allfällige "geheime" Beziehungen zur NATO untersucht werden.
    • äti 16.02.2020 10:11
      Highlight Highlight Was für dich ein Kniefall ist, heisst schlicht 'Verhandlungen' und ist das auch. Mit der EU existieren wir länger. (Ausser man steht auf Abhängigkeit von China, Saudi, USA, etc, dann empfehle ich dir subito passende Sprach-, Benimm-Kurse). Also, nicht alles vermischeln.
    • Fisherman 16.02.2020 19:33
      Highlight Highlight Beziehung/Verbindung zur NATO:
      Habe die Motorfahrer RS 1986 gemacht. Die damaligen neuen Saurer 6/10DM waren mit NATO Anhänger Stecker ausgestattet (neben den normalen Steckern, die wir für den 3.5 T INF Anhänger benutzt haben).
      Noch Fragen zur Beziehung mit der NATO?

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