Blogs
Der Enthüller

Busengrapscher: Faton G. ist der jüngste Balkan-Macho der Schweiz

Auf frischer Tat ertappt. Hier begrapscht Faton G. die Brust einer Nachbarin. Das Wort Intimsphäre scheint ihm fremd zu sein.
Auf frischer Tat ertappt. Hier begrapscht Faton G. die Brust einer Nachbarin. Das Wort Intimsphäre scheint ihm fremd zu sein.Bild: KEYSTONE
Der Enthüller

Busengrapscher: Faton G. ist der jüngste Balkan-Macho der Schweiz

26.03.2015, 11:3627.03.2015, 09:09
buzz orgler

Basel (den) Ludmilla G. macht sich Sorgen. Vor drei Monaten brachte die gebürtige Albanerin ihren dritten Sohn zur Welt. «Anfänglich schien alles normal mit ihm. Faton ist gesund, schläft viel und weint nur selten. Doch je länger je mehr fürchte ich, dass er mit dem berüchtigten Balkan-Macho-Gen infiziert ist.»

So soll Faton bereits wenige Minuten nach seiner Geburt nach der Brust seiner Mutter gegriffen haben. Und das, ohne vorher zu fragen oder seine Grapsch-Aktion irgendwie anzukündigen. «Ich habe ihm natürlich sofort erklärt, dass das so nicht gehe. Auf eine Diskussion liess sich Faton allerdings nicht ein. Er reagierte aggressiv, begann zu schreien und versuchte erneut mit seinen kleinen Händchen meine Brust zu berühren.»  

Doch damit nicht genug. Mittlerweile habe Faton 23 Frauen ungefragt an den Busen gefasst. Und das mit gerade mal drei Monaten! «Ob Nachbarin, Oma oder Tante, er greift einfach zu oder legt seinen kompletten Kopf auf die Brüste. Wie diese aussehen ist ihm egal. Einer Nachbarin hat er sogar in den Ausschnitt gespuckt. Für mich scheint es, als fehle ihm jeglicher Respekt für Intimsphäre», klagt Ludmilla G. 

Frech: Faton G. weigert sich zu sagen, was ihm schmeckt. Schmeckt ihm allerdings etwas nicht, spuckt er es einfach aus. 
Frech: Faton G. weigert sich zu sagen, was ihm schmeckt. Schmeckt ihm allerdings etwas nicht, spuckt er es einfach aus. Bild: KEYSTONE

Auch Jugendpsychologe ist geschockt

Die Mutter steht vor einem Rätsel. Sowohl ihr Mann als auch ihre beiden Söhne Faton (13) und Hans Erwin (17) behandeln Frauen mit Respekt. «Sie wissen, dass man Mädchen mit ihrem Vornamen und nicht mit Schlampe anspricht, auch wenn sie wie welche gekleidet sind.»  

Jugendpsychologe André Güggenbuhl hat Faton G. getroffen. Auch ihn schockt die Unverfrorenheit des kleinen Machos. «In der Regel setzt sich das Balkan-Macho-Gen erst in der Pubertät durch. Und das auch nur bei schlechten Rollenvorbildern sowie mangelhafter Erziehung», sagt der Experte. Es sei extrem wichtig, den kleinen Racker bereits jetzt in die Schranken zu weisen. «Vom Busengrapscher zum ersten ‹Nutte-ich-fick-dich-tot› ist es nur ein kleiner Weg.»  

Das weiss auch Ludmilla G. In Gesprächen mit ihrem Sohn versucht sie herauszufinden, warum Faton tut, was er tut. Bisher vergeblich. «Er grinst nur und zeigt mit dem Finger auf meine Brust. Aber ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben.» 

Der Enthüller
Hart recherchierte Fakten, fundierte Kritik und realistische Analysen? Die gibt es anderswo. Chefredaktor Buzz Orgler und sein Praktikant Pavel Kulicka decken auf, was keiner wissen will. Ob Berichte über Schwulenhasser, die in Russland Asyl beantragen oder mit Zwiebeln verunreinigte Kebabs, die beiden gescheiterten Journalisten sind sich für keine satirische Schlagzeile zu schade. Und schneller als die Wahrheit sind sie noch dazu. 



www.der-enthüller.ch

Der Enthüller auf Facebook

Der Enthüller auf Twitter
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
GPT statt Finanzberater? Wo KI dir helfen kann und wo nicht
Portfolios zusammenstellen, Ausgaben analysieren oder Handelsstrategien umsetzen: KI kann längst mehr als Geldfragen beantworten. Was dir das bringt, wo es teuer werden kann und was du prüfen solltest, bevor du einem digitalen Helfer dein Geld anvertraust.
Letztens kam ein Herr zu mir in die Beratung – mit einem Portfolio, das ChatGPT für ihn zusammengestellt hatte. Auf den ersten Blick sah das interessant aus. Bis wir über seine persönlichen Ziele und seinen Umgang mit Risiken gesprochen haben. Dann stellte sich heraus: Das Risikoprofil des Portfolios passte nicht zu ihm.
Zur Story