Abstimmungen 2018
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«Ja SRG: No-Billag Ja»: Wer unter diesem Slogan Werbung im «Tagi» einsteckt

Das überparteiliche No-Billag-Komitee wird vom Schweizerischen Gewerbeverband um den notorischen SRG-Schreck und FDP-Nationalrat Hans-Ulrich Bigler angeführt. Und wirbt im Tarnmodus für die No-Billag. 

08.01.18, 08:42 11.01.18, 16:41


Üblicherweise ist die Beilage «Fokus Energie» im «Tages-Anzeiger» ein eher dröges Beiheft. Produziert wird es von einer Marketingagentur und gefüllt ist es mit Themen rund um die Energieversorgung und mit Inseraten von Energielösungs-Anbietern für institutionelle oder private Häuslebauer.  

Vergangenen Donnerstag lag eine Seite im «Fokus Energie» thematisch quer. Sie handelte von Medienvielfalt und unten links prangte das Logo «Ja SRG: No Billag Ja».

Das ganzseitige Inserat in der Beilage zum «Tages-Anzeiger» vom Donnerstag bild: watson

Wer den Text geschrieben hat, ist nirgends zu erkennen. Lediglich oben links steht in Kleinbuchstaben «Publireportage» und unten rechts prangt der Werbespruch «Ja SRG: No-Billag Ja». Bei allen übrigen Beiträgen im Beilagen-Heft, das von der Smart Media Agency produziert wurde, sind die Autoren stets angegeben. 

Auf Nachfrage bei Pascal Buck, CEO des Schweizer Ablegers der Smart Media Agency, bestätigt dieser, dass die Anzeige vom überparteilichen Komitee «Ja zu No Billag» stammt. Doch warum wurde bei allen übrigen Texten des Beiheftes ein Autor angegeben, nicht aber auf dieser Seite? «Grundsätzlich sind die Inserenten für die Gestaltung der Seite zuständig. Bei solcher politischer Werbung gelten aber natürlich schärfere Regeln.»

Die Seite sei deutlich mit dem Aufdruck «Ja SRG: No-Billag Ja» gekennzeichnet. Der Verweis «Publireportage» am oberen Seitenrand kennzeichne zudem, dass es sich um eine Werbeplatzierung und nicht um eine redaktionelle Eigenleistung handelt. «Durch eine kurze Google-Suche des Slogans lässt sich einfach feststellen, von wem die Anzeige stammt», so Buck.

Verantwortlichkeit liegt beim Kunden

Bei der Tamedia sieht man die Verantwortlichkeit für das Inserat bei Smart Media. «Für die Inhalte einer kommerziellen Beilage ist ausschliesslich der Werbekunde, in diesem Falle Smart Media, verantwortlich», sagt Christoph Zimmer, Kommunikations-Leiter bei Tamedia.

Bei allen politischen Inseraten in journalistischen Publikationen von Tamedia gelte grundsätzlich die Regel, dass der Absender mit Name und Adresse klar erkennbar sein muss. Die Anforderungen an eine solche Anzeige liegen damit beim Begleitheft tiefer, als in der eigentlichen Publikation, in dem das Heft erscheint.

Doris Leuthard über die neue Billag-Gebühr

Video: undefined/SDA

«Die Spielregeln sind bei solchen bezahlten Beilagen lockerer, als bei eigentlichen journalistischen Erzeugnissen», sagt Medienanwalt Martin Steiger. Denn: Grundsätzlich sei in einem solchen Beilagenheft mit «Publireportagen» und sonstiger Werbung im Stil eines redaktionellen Beitrages zu rechnen.

Es gehöre zwar durchaus dazu, dass man einen Absender angibt, um den bezahlten Beiträgen mehr Glaubwürdigkeit zu verschaffen, dies hänge jedoch auch von der Stilfrage des Inserenten ab. Doch auch die Medien nimmt Steiger in die Verantwortung: «Es herrscht Wild-West-Stimmung bei den Medienhäusern, wenn es um die verbleibenden Möglichkeiten der Finanzierung geht. Bezahlte Beiträge müssten eigentlich klar deklariert werden.»

Das Versteckspiel ist vorbei

Was die Lauterkeit des Inserats anbelangt, sieht Steiger kein Problem. «Politische Meinungen dürfen einseitig und unwahr sein, die Lauterkeitsprüfung betrifft kommerzielle Kommunikation und nicht politische Propaganda vor Abstimmungen, sagt Steiger.

Bei der SRG ist man vom Slogan der Kampagne alles andere als begeistert. «Der Slogan ist nicht ehrlich. Denn ein Ja zur No-Billag-Initiative bedeutet ganz klar das Ende der heutigen SRG und ihren Sendungen und Formaten», sagt Edi Estermann, Leiter der Medienstelle bei der SRG.

Der Auftraggeber des Inserates weist alle Vorwürfe zurück: «Wir haben dieses Inserat geschaltet und mit unserem Logo klar markiert. Wir wollen dieses Logo und die damit verbundenen Argumente des überparteilichen Komitees ‹Ja zu No Billag› bis am 4. März so stark wie möglich verbreiten», sagt Bernhard Salzmann, Kommunikationsleiter des Schweizerischen Gewerbeverbandes (sgv). Der sgv führt das Sekretariat des überparteilichen Komitees.

Der Vorwurf, jemand wolle sich hinter diesem Logo verstecken, findet Salzmann sonderbar: «Es ist Abstimmungskampf, wir wollen das Komitee und seine Argumente so breit wie möglich bekannt machen und uns sicher nicht verstecken.» Das Logo wird in allen Kommunikationsaktivitäten des überparteilichen Komitees eingesetzt und soll nun bis am 4. März als Wiedererkennungszeichen dienen.

So wird «Wilder» aussehen, wenn dem SRF das Geld ausgeht

Video: watson/Emily Engkent, Lya Saxer, Angelina Graf

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 09.01.2018 09:07
    Highlight Die Argumentation des NoBillag Komitees passt mir auch nicht. Ich will eine starke, aber schlankere und ethisch verantwortungvollere SRG mit Gebühren. Wenn die SRG im Vorfeld angekündigt hätte, in Zukunft auf die Hälfte der Krimi-, Gewalt- und Zynikerfilme und die Hälfte der Sportsendungen zu verzichten und Satiriker aus allen politischen Lagern zum Zuge kommen zu lassen und dafür die Gebühreneinnahmen entsprechend zu senken, hätten wir jetzt diese unsägliche Abstimmungsdiskussion nicht. Aber die SRG und die damit verbandelten PolitikerInnen bewegen sich nicht.
    2 4 Melden
  • destin 09.01.2018 03:59
    Highlight Der bekennende Christ Bigler, Fan des ICF (International Christian Fellowship), FDP-Mitglied (damals Pharisäer bzw. Philister), sympathischer Zeitgenosse von so manchen irregeleiteten Schäfchen, Karrierist um jeden Preis (Bezahlung bitte in Silberlingen) möchte SRF (Samson) kahlrasieren. Gemäss dem modifizierten christlichen Motto: Eure Rede sei Ja! Ja! Nein! Nein! verwirrt er Freund und Feind mit der Aussage "Eure Rede sei Jein! Jein! ", damit des Kaisers (Privatwirtschaft) gegeben wird, was des Kaisers ist. Wahrscheinlich wird er erhört, denn selig sind die Armen im Geiste (Mt 5,1-12a).
    9 0 Melden
  • Zap Brannigan 08.01.2018 19:34
    Highlight Werbung bleibt Werbung. Auch wenn man sie "Publireportage" nennt. Oder "Paid Content", wie die dauernde Weinwerbung auf Watson.
    21 3 Melden
  • Lowend 08.01.2018 15:33
    Highlight Der einzige "Fehler" von SRF ist es, dass sie uns nicht täglich mit SVP Propaganda zudröhnen und dazu den Blocher-Psalm singen, denn eines ist sicher; Hätte sie brav im Sinne der SVP stramm rechtes Fernsehen wie Fox u.ä. gemacht, hätte es nie diese fundamentalistische und radikal neoliberale Zerstörungsinitiative gegeben!
    61 27 Melden
    • Graustufe Rot 08.01.2018 18:32
      Highlight Verstehen Sie doch: Nur die SVP macht ausgewogene Politik - innerhalb des bürgerlichen Schulterschlusses, die Linke stört und bringt die Ausgewogenheit aus der Balance. Ende Ironie.
      32 13 Melden
    • mein Lieber 08.01.2018 23:27
      Highlight Langweilige Linksrechtsrufer, die Schubladen sind falsch beschriftet, ich stimme JA und bleib trotzdem noch Links. Geht nicht in euren Schädel gell?
      11 9 Melden
  • äti 08.01.2018 15:26
    Highlight Wieviel wird mich der equivalente Medienkonsum zur SRG kosten bei gleicher Qualität und schweizerischem Informationsgehalt? #NoBillagNO
    47 15 Melden
    • zialo 08.01.2018 18:59
      Highlight Wenn sie bereit sind ganz starke Abstriche zu machen - Nachrichten, Skirennen usw. aus Deutschland schauen und auf viel verzichten - etwa 30-80 Franken pro Monat (Abo von teleclub sky mit sky sport).
      Sie bezahlen zukünftig mindestens soviel wie heute bekommen und bekommen garantiert weniger.
      30 11 Melden
    • amRhein 09.01.2018 09:03
      Highlight Die gleiche Qualität kann es nicht geben.

      Schlicht deshalb nicht mehr, weil man im Prinzip nicht mehr *allen* Bevölkerungsschichten verpflichtet ist, sondern der Quote, den Geldgebern, den Lobbyisten, vom Markt und seinen zum Teil schrägen Trends profitieren will, den lokalen aber auch überregionalen Aspekten gerecht werden kann. So fällt der nationale Zusammenhalt auseinander – und einzig der Markt regelt das. Welches unabhängige Medienunternehmen deckt die ganze Schweiz mit möglichst allen Bevölkerungsschichten ab und macht etwas für den nationalen Zusammenhalt?
      6 1 Melden
    • amRhein 09.01.2018 09:08
      Highlight Korrektur *und den lokalen aber auch überregionalen Aspekten nicht mehr gerecht werden kann.
      0 0 Melden
  • MikeT 08.01.2018 14:54
    Highlight In einer Demokratie darf man immer dafür oder dagegen sein. Dass man aber auf so bewusst verwirrende und unehrliche Art für seine Seite Stimmung macht, ist beschämend und der Schweizer Demokratie unwürdig.
    79 14 Melden
    • Sportfan 08.01.2018 17:10
      Highlight Was ich auch beschämend finde, dass es dafür (Stand jetzt) 4 Blitze gibt. An die Ehrlichkeit und Lauterkeit zu appelieren ist also in der heutigen Zeit schon falsch. Verrückt wie weit wir schon gekommen sind!
      45 9 Melden
  • Normi 08.01.2018 13:58
    Highlight Das Selbstherrliche und Arrogante verhalten vom BR & SRG ist doch viel schlimmer denn:

    erst nach der Initiative wurde was gegen die immer noch zu hohen Gebühren unternommen.

    Warum erst dann ?

    erst nach der Initiative wurde die unsägliche Billag abgeschafft, wobei wenn man ehrlich ist nur Geldeintreiber AB durch Geleintreiber XY getauscht wurde....

    Und wenn die SRG so ungemein wichtig für die Schweiz ist, warum gibt es nur Alles oder Nichts ?

    Und die Kantone wäre es weiterhin erlaubt Medien zu Unterstützen...
    34 93 Melden
    • Troxi 08.01.2018 15:15
      Highlight Ich versuche es mal so zu erklären, dass es etwas logisch wirkt. Das RTVG sorgte für viel Zoff, deshalb gab es 2015 das Referendum. Für einen Gegenvorschlag hätte man aus meiner Sicht das RTVG anpassen müssen. Und zwar Kapitel 2 Abgabe für Radio und Fernsehen (Art 68 ff). Eigentlich müsste man alle 114 Artikel überarbeiten aber eben, das würde deutlich länger als 1 Jahr gehen. Mit dem letzten Satz bin ich nicht ganz sicher. Zudem ist es besonders bei Randkantonen schwieriger, da diese selber nicht besonders auf Rosen gebettet sind.
      25 8 Melden
    • Normi 08.01.2018 15:24
      Highlight @Blitzer/SJW's

      Warum keine Antworten ?

      Logic und so ist leider immer weniger vorhanden Videobeweis unten
      8 23 Melden
    • Normi 08.01.2018 15:33
      Highlight @Troxi

      Danke erstmal für die Antworten ist viel besser als als nur Blitzen besonders für unentschlossene Wähler...

      gibt es nicht einen Kantonalen ausgleich wo Reichere Kantone den Ärmeren Kantonen Geld geben ?
      5 20 Melden
    • Tikvaw 08.01.2018 16:09
      Highlight @Normi
      Deine Reihenfolge stimmt nicht.
      Das neue RTVG war schon in der Arbeit vor der NoBillag.
      Dabei war klar, dass danach mehr Geld reinkommen wird (mehr Haushalte, zusätzliche Unternehmen). Deshalb hat der BR nach der Annahme am Abstimmungstag auch gesagt, dass die Gebühren pro Haushalt sinken werden.
      Diese Reduktion wurde also schon vor NoBillag angekündigt, man wusste nur noch nicht den genauen Betrag.
      Auch das die Billag den Auftrag verliert wurde schon beim RTVG bestimmt, ebenfalls vor Zustandekommen der NoBillag. - Fortsetzung folgt:
      26 2 Melden
    • Tikvaw 08.01.2018 16:15
      Highlight Nach Annahme des RTVG wurde dann im Parlament, wie vom BR versprochen, angefangen darüber zu diskutieren wie es mit der SRG usw. in Zukunft aussehen soll. Dabei wurden parlamentarische Komissionen eingerichtet, die unterschiedliche Szenarien durchrechnen und analysieren sollen.
      Diese Kommissionen (aus Nationalräten) kamen z.B. zum Schluss, das mit 200.- die SRG den vom Gesetz vorgegebenen Auftrag nicht mehr erfüllen kann. Man hätte also zuerst den gesetzlichen Auftrag ändern müssen. Also "was ist Service-Public", Unterhaltung? Nur Infos? Usw. Die Räte konnten sich aber nicht einigen=NoChange
      25 1 Melden
    • Tikvaw 08.01.2018 16:21
      Highlight Also: Die N-Räte konnten sich nicht darüber einigen wie genau der gesetzliche Auftrag aussehen soll (die CH-Bevölkerung ist sich ja nichtmal einig). Gleichzeitig ist eine Änderung auf 200.- ohne Änderung dieses Auftrages nicht möglich, weil dann eben dieser zurzeit gültige Auftrag nicht mehr erfüllt werden kann. Deshalb hat auch eine Mehrheit den 200.- Vorschlag abgelehnt. Anstatt aber ihre Arbeit zu machen und sich auf einen neuen Auftrag zu einigen, machten die NR-Parteien Polit-Spielchen wie seit den letzten Wahlen immer häufiger. Der BR hat damit NICHTS zu tun! Der führt nur Gesetze aus.
      26 1 Melden
    • Normi 08.01.2018 16:23
      Highlight @Video-Blitzer

      Ein Kind darf sich nicht gegen Schläge wehren nur wegen seinem Geschlecht ? echt jetzt ?

      Unterste Schublade sowas !

      und ihr findet das Gut und richtig ?
      5 20 Melden
    • Sportfan 08.01.2018 17:26
      Highlight @Normi:

      Die Abstimmung über das RTVG war am 14. Juni 2015 // Die NoBillag Initiative wurde am 15. Januar 2016 eingereicht.

      Die Argumente beim RTVG waren damals schon so, dass Fr. Leuthard eine Senkung ankündigte. Sie ging von 400.-- aus, die Gegner behaupteten es werden 1000.-- sein.

      Danach wurde in Bern intensiv beraten und gerechnet und die Gebühr auf 365.-- festgesetzt. Dass nun einzelne SVPler kommen und 200.-- vorschlugen, entbehrt jeder Grundlage und ist wohl nur Taktik. Oder haben sie zum Gegenvorschlag schon mal gehört, was der umfassen soll, Sport, Unterhaltung oder was?
      20 6 Melden
    • Normi 08.01.2018 18:42
      Highlight irgendwie doch schade alle Parteien eigentlich nur Kindische Egoisten sind die anstatt einer Lösung für alle zu arbeiten sich nur Profilieren wollen...

      Es sollte doch wider um mehr Konsens gehen und nicht um Nonsens wie "wir sind die Guten, dass die Bösen"
      13 2 Melden
    • greystoke 08.01.2018 21:22
      Highlight Nehmen wir mal an die Kantone würden tatsächlich einspringen. Wer würde es in diesem Fall bezahlen? Die Steuerzahler! Es wären dann halt möglicherweise nicht alle, sondern nur die Steuerzahler aus dem Tessin, Graubünden und aus der französischen Schweiz. Und mit dem Finanzausgleich wären wir dann wieder in etwa gleich weit. Nein zu dieser dummen Initiative.
      6 1 Melden
  • Strassenfeger 08.01.2018 13:14
    Highlight Die Smart Media Agency landet mit auf der schwarzen Liste. Ab ins Nirvana!
    43 13 Melden
  • Zeit_Genosse 08.01.2018 12:44
    Highlight Bei No-Billag entscheiden die älteren Menschen, die SRF nutzen und dafür abstimmen gehen. Wer diese Gruppe erreicht und mobilisiert ist näher am Nein. Die eher rechts orientierten Mittelständler neigen zu einem Ja. Bei den Jungen neigen die linken zu einem Nein und die rechtsorientierten zu einem Ja. Die West-CH und Süd-CH werden nein sagen. Wer die Frauen, speziell die Mütter erreicht, kann das zünglein an der Waage mobilisieren. Einerseits stehen da Haushaltsausgaben einer staatlich ausgewogenen Mediensicherheit gegenüber. Es wird. ein Nein oder eben ein überraschendes Ja (wie bei MEI) geben
    18 13 Melden
    • durrrr 08.01.2018 14:03
      Highlight "Es wird ein Nein oder ein (überraschendes) Ja geben"
      Mit dieser Aussage hast du dich jetzt aber sehr weit aus dem Fenster gelehnt! ^^

      Und warum sollen Mütter das Zünglein an der Waage sein? Gehen die Haushaltsausgaben die Väter nichts an?
      37 2 Melden
  • Zeit_Genosse 08.01.2018 12:30
    Highlight Bei diesem Abstimmungskamp stehen sich potente Interessenvertreter und Geld gegenüber. Da wird Propaganda mit entsprechender Schärfe gemacht.

    Zu den Publireportagen. Diese Fremd-Kundenbeiträge sollen sich an den redaktionellen Inhalt anlehnen und klar markiert sein dass sie das nicht sind. In der Regel sind die Publireportagen 35% günstiger, für kommerzielle Unternehmen und akzeptieren im Layout das Firmenlogo. Tamedia akzeptiert scheinbar auch politische Propaganda zum Rabattpreis und politische Parolen als Logo. Da wünscht ich mir, dass man besser hinschaut und überlegt, ob das so gut ist.
    44 4 Melden
  • Thinktank 08.01.2018 12:30
    Highlight In einem Artikel über NoBillag Werbung setzt watson zwei Videos der Initiativgegner. Ist das Ideologie oder erhält watson dafür vom Bund oder den Kommitees Geld?
    19 83 Melden
    • Leo Helfenberger 08.01.2018 13:28
      Highlight @Thinktank: Nein, wir erhalten weder vom Bund noch von einem Komitee Geld.
      68 14 Melden
  • Christo 08.01.2018 12:21
    Highlight Schön, dass uns die No-Billag-Initianten immer wieder selber vorführen, wie es nach einem „Ja“ aussehen würde. Propaganda statt Fakten. Täuschung statt Information.
    114 17 Melden
  • a-minoro 08.01.2018 12:15
    Highlight In der Gratiszeitung "20 Minuten" druckt Tamedia beinahe täglich Artikel, welche Stimmung gegen die SRG machen. Die bringen sich schon mal in Position. Ist die SRG nach Annahme der Initiative zerschlagen, möchten sie sich dann ein gaaaaanz grosses Stück vom Werbekuchen abschneiden. Aber nein, die Befürworter der Initiative behaupten doch ständig, es geht nur um die Abschaffung der Gebühren... Was für ein Märchen! Eigentlich sollte auch der Hinterletzte endlich bemerkt haben, dass hinter dieser Initiatve ein bisschen mehr steckt.
    103 12 Melden
    • DäPublizischt 08.01.2018 12:52
      Highlight Das stimmt so nicht ganz. 20 Minuten schreibt reisserische Artikel (logo, Boulevardmedien halt), aber es gab schon einige Berichte über Initiativgegner und sogar einen Artikel darüber, wie gefährlich NoBillag sein kann. Selbst im Blick gab es einen Kommentar eines Redaktors, der sich gegen die Initiative ausgesprochen hat.
      Es gibt nebst der Weltwoche und der BAZ kaum Medien, die sich wirklich für diese Initiative aussprechen. Bei der NZZ sitzt halt ein Freund Blochers in der Chefredaktion. Da ist so etwas zu erwarten.

      Deiner letzten Aussage stimme ich aber voll und ganz zu! Drum Nein stimmen!
      51 8 Melden
    • mein Lieber 08.01.2018 23:35
      Highlight Naja, auch Watson schreibt reisserische Artikel. Hans was Heiri
      2 1 Melden
  • Roterriese 08.01.2018 12:06
    Highlight "Der Slogan ist nicht ehrlich. Denn ein Ja zur No-Billag-Initiative bedeutet ganz klar das Ende der heutigen SRG und ihren Sendungen und Formaten»
    und genau das stimmt nämlich auch nicht!
    28 160 Melden
    • Troxi 08.01.2018 12:20
      Highlight Nicht? Schon mal etwas Wirtschaftslehre gehabt?
      85 15 Melden
    • Sportfan 08.01.2018 12:21
      Highlight ... weil?
      57 7 Melden
    • Hinkypunk 08.01.2018 12:29
      Highlight Natürlich wäre es das Ende der HEUTIGEN SRG!
      88 12 Melden
    • phreko 08.01.2018 12:39
      Highlight Weshalb roterriese?
      35 7 Melden
    • Roterriese 08.01.2018 12:41
      Highlight @Troxi nö, aber abgeschlossenes Jurastudium.

      Verboten wird einzig die Subventionierung i.S. des Subventionsgesetzes sowie die Erhebung von Empfangsgebühren. Es steht der SRG oder dem Bund frei, alternative Finanzierungsmöglichkeiten zu prüfen und umzusetzen.
      19 70 Melden
    • Molty 08.01.2018 12:42
      Highlight Ja genau. Wenn der Grossteil der Einnahmen wegbricht, der Auftrag betreffend Kultur, Schweiz-Identität, etc. wegfällt und ein (nach Meinung der Initianten) Pay-TV Kanal draus wird, verändert sich überhaupt nichts. Sind ja nur Details, die SRG soll doch nicht so tun als würde die Gesetzesänderung tatsächlich umgesetzt werden wie geschrieben steht. Wenns die SVP macht, ists schliesslich kein Verfassungsbruch. Siehe Zweitwohnungs-Initiative.
      40 10 Melden
    • birdiee 08.01.2018 13:26
      Highlight Es heisst ja immer 'don't feed the troll' aber wie sieht es denn gemäss rotterriese nach einem anlfälligen ja schlussendlich aus?
      32 3 Melden
    • Troxi 08.01.2018 13:31
      Highlight Molty du lässt das RTVG ausser acht und dieses ist Einseitig gegen die SRG gerichtet und dieses wird gar nicht beachtet. Denn der wahre Ort über die Billag Gebühren versteckt sich im RTVG. Stattdessen streicht man den Service Public in der BV zusammen. Wer darf als nächstes dran? Die Post, Swisscom oder die SBB?
      26 2 Melden
    • Troxi 08.01.2018 13:48
      Highlight @Roterriese, dies stimmt Mehrheitlich alles. Aber nur Mehrheitlich. Die Billag-Gegner haben diesbezüglich eine Zeitbombe im Sack, die sie am 31.12.18 explodieren lassen können. Als Jurist sollte Ihnen das RTVG etwas vertraut sein und darin existieren sämtliche Einnahme Verbote für die SRG. Die Anspielung auf die Zeitbombe ist aus folgendem Grund, wird die No Billag angenommen, können die Befürworter die Änderungen im RTVG bezüglich Finanzierung rausschieben und dann steht die SRG mit den Finanzierungsverboten auf der Strasse. Art. 14 1&3, 24, 27, 34 etc. schränken die SRG massiv ein.
      21 1 Melden
    • Sportfan 08.01.2018 13:50
      Highlight @roterriese:
      Frei nach dem Motto: "Ich bezahl doch nicht, was ich nicht brauche"...

      Wer hat jetzt ganz genau ihr Jurastudium finanziert? Doch nicht etwa die öffentliche Hand oder?

      Falls sie den normalen Weg genommen haben, kostete alleine Ihr JUS Studium die öffentliche Hand 50'000 Fr. dafür hätten 111 Familien ein Jahr Fernsehen und Radio hören können. Und weil sie ja noch eine Matur dazu brauchten wohl ein ganzes Dorf.

      Ich habe die Neid Debatte nicht eröffnet ... Ich gönne Ihnen ihr Studium, obwohl ich daran mitbezahlt habe.
      45 7 Melden
    • äti 08.01.2018 14:24
      Highlight @roter, aha Juristerei erspart lesen:

      Bisheriger Abs. 3

      3 Der Bund versteigert regelmässig Konzessionen für Radio und Fernsehen.

      4 Er subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen. Er kann Zahlungen zur Ausstrahlung von dringlichen amtlichen Mitteilungen tätigen.

      5 Der Bund oder durch ihn beauftragte Dritte dürfen keine Empfangsgebühren erheben.

      6 Der Bund betreibt in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Fernsehstationen.

      --> Versteigern heisst was? Richtig: dem Saudi, Oligarch, Fox, dem der uns was befehlen will.
      29 4 Melden
    • Roterriese 08.01.2018 14:48
      Highlight @äti gerade eben nicht. Dieser Passus ist unbestimmt und muss mit Ausführungsgesetz umgesetzt werden. Dabei kann festgelegt werden, wer an diesen Versteigerungen teilnehmen kann, welche Auflagen erfüllt werden müssen und welche Leistungen erbracht werden müssen.
      3 33 Melden
    • Roterriese 08.01.2018 14:50
      Highlight @Sportfan hören sie bitte endlich auf Bildung, Gesundheit und öffentliche Strassen gegen Glanz und Gloria, der Tatort usw. abzuwägen.
      12 39 Melden
    • Sportfan 08.01.2018 14:55
      Highlight @Troxi:
      Ich bin kein Jurist, aber wenn ich ihren Text lesen, dann erscheint mir da ein gröberes Problem zu existieren. Können sie das für mich (eben nicht Juristen) erklären?
      15 4 Melden
    • äti 08.01.2018 15:15
      Highlight Die Schweiz wäre die erste europäische Demokratie ohne öffentliches Medienhaus.
      26 4 Melden
    • äti 08.01.2018 15:18
      Highlight @roter, "Dieser Passus ist unbestimmt und muss mit Ausführungsgesetz umgesetzt werden" ... das sehen die Initianten ganz anders.
      16 2 Melden
    • Troxi 08.01.2018 15:28
      Highlight Das RTVG ist in der Tat bei der Annahme von NoBillag ein gröberes Problem. Ich solperte darüber, weil ich die Behauptung hörte es gibt keine Grundlage. Die gibt es (Art. 68 RTVG). Am besten selber etwas durchlesen. Art. 14 Abs. 1 verbietet der SRG Werbung im Radio. Abs. 3 Ermächtigt den Bundesrat Werbung bei der SRG einzuschränken. Art. 24 ist der gesamte Programmauftrag. In Abs. 1 ist die SRG namentlich erwähnt. Insgesamt wird die SRG 74 Mal Namentlich im RTVG erwähnt. Aber eben. Für mich ist die No Billag eine üble Nebelpetarde oder sogeannte Mogelpackung.
      20 1 Melden
    • Roterriese 08.01.2018 15:32
      Highlight @äti dann erklären sie mir bitte WER die Konzessionen dann versteigern soll. Schon allein diese Frage ist nicht wirklich klar.

      @Troxi, ja, mit dem RTVG wird dann auch die Initiative umgesetzt und muss eh angepasst werden.
      2 15 Melden
    • Troxi 08.01.2018 15:47
      Highlight Man kann ein RTVG aber mit Garantie nicht innerhalb eines Jahres anpassen und wenn noch das Referendum ergriffen wird wars das. Was mich am meisten stört ist einfach, dass man die Bundesverfassung anpasst. Das RTVG nicht anfasst und dann noch so dreist ist zu sagen die SRG wird es auch nach einer Annahme noch geben. Was defaktor Richtig ist, wenn man es aber verpeilt das RTVG anzupassen indem man der SRG sämtliche Fesseln löst vor dem Inkrafttreten der NBI, dann heissts definitiv Lichter löschen. Und beim verpeilen können die NBI Beführworter mit der grossen Kelle anrühren, alles ablehnen!
      11 0 Melden
    • Troxi 08.01.2018 15:49
      Highlight Das Prinzip hinter Bildung, Gesundheit und Öffentlich-Rechtlichen Medien ist dasselbe. Überall wird mehr als 50% mit dem Volksvermögen durch Steuern oder Gebühren bezahlt. Warum sollte man es nicht Gleichsetzen können?
      12 0 Melden
    • Roterriese 08.01.2018 15:58
      Highlight @Troxi als Initiant musst du die Bundesverfassung anfassen, da kannst du das RTVG gar nicht anpassen ;) Oder gibts jetzt plötzlich eine Gesetzesinitiative? Das Parlament hätte ja als Gegenvorschlag das RTVG revidieren können.
      2 15 Melden
    • äti 08.01.2018 16:49
      Highlight @roterriese: "@äti dann erklären sie mir bitte WER die Konzessionen dann versteigern soll." - wär ich im Initiativkomitee - ich müsste es wissen und mitteilen. Bin aber nicht. Allerdings ist der O-Ton der Initianten: "Jeder kann, einzig der Markt richtet es". Da sehe ich nur einen Filter.
      12 1 Melden
    • Sportfan 08.01.2018 16:56
      Highlight @Troxi:
      Sorry, ich nochmal:
      Also sie als Jurist sehen es so, dass die Initiative mit dem heutigen Recht nicht in den verbleibenden 9 Mt. umsetzbar ist. Stimmt das?

      Quasi, dass man die SRG ins Wasser schmeisst, aber die heutigen Fesseln immernoch vorhanden sind?

      Wie lange müsste denn die Übergangs Zeit sein?
      4 0 Melden
    • Sportfan 08.01.2018 17:31
      Highlight @roterriese:

      Sauber:

      "Das Parlament hätte ja als Gegenvorschlag das RTVG revidieren können."

      Ein vom Volk explizit angenommenes Gesetz (Schon vergessen?), einfach so mal zu ändern?

      Ich verstehe ihr Demokratieverständnis immer weniger.
      6 2 Melden
    • Troxi 08.01.2018 18:03
      Highlight Hmm stimmt. Die Volksinitiative ist ungleich Gesetzesinitiative. Hast Recht auf Bundesebene existiert diese nicht. Trotzdem haben die Initianten eine Absicht hinterlassen in dem Sie eine Frist auf den Jahreswechsel setzten. Da bereits nur wenige Jahre seit dem letzten RTVG Referendum liegen. Ist es durch aus realistisch, dass wieder ein Referendum ergriffen wird und wenn dann noch so viele Fortschritte in der gleichen Zeit wie bei der MEI erzielt werden, ja dann sollte man als Initiant trotzdem ehrlich sein, dass wegen der Initiative die Möglichkeit besteht, dass es heisst Lichterlöschen SRG.
      6 2 Melden
    • Troxi 08.01.2018 18:18
      Highlight Oh da habe ich wohl etwas Nachholbedarf... Ich habe dich unbewusst in die Irre leiten lassen Sportfan, ich bin kein Jurist, der höchste Abschluss den ich besitze ist der Volksschulabschluss. Verbeisse mich nur gerne in gewissen Themen und da ist mir dann kein Aufwand zu viel um mich möglichst Weit und breit zu informieren. Möglich ist es schon wenn der Wille da ist, aber bei diesem Parlament, ich weiss nicht. Vielleicht war ich zu pessimistisch. Allerdings wenn wir die MEI anschauen... Naja, auf jeden Fall wir werden es sehen, falls ein Ja kommt ob es reicht oder nicht.
      1 0 Melden
    • Troxi 08.01.2018 18:32
      Highlight @Sportfan, Ich habe mich über die Teilrevision des RTVGs welches im 2015 vor Volk kam informiert und zwar über die Dauer. 2010 wurde der Bundesrat beauftragt ein neues Gebührensystem zu erarbeiten. 2 Jahre benötigte der Bundesrat selber zur Ausarbeitung. 2012 wurde es in die Vernehmlassung geschickt, dem Parlament übergeben. Bis ins Jahre 2014 Debattierten beide Räte bis das neue System feststand. 2015 landete es vor dem Volk. Wann es in Kraft trat konnte ich jetzt nicht herauslesen, wird wohl auf 1.1.16 gewesen sein. Also eine Langwierige Sache.
      0 0 Melden
    • Zap Brannigan 08.01.2018 19:47
      Highlight "Er war ein guter Jurist und auch sonst von mässigem Versand" (aus Ludwig Thoma, Der Vertrag. Sollte man als Jurist gelesen haben)
      4 1 Melden
    • mein Lieber 08.01.2018 23:39
      Highlight Team roterriese oder auch Team nicht empfänglich für Angstmacherei
      3 1 Melden
    • Wambolium 09.01.2018 06:49
      Highlight @roterriese

      BV Art. 93 wird bei der Annahme folgendermassen abgeändert:

      Abs 4: Er (Der Bund) subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen. Er kann Zahlungen zur Ausstrahlung von dringlichen amtlichen Mitteilungen tätigen.

      Mit den Billag Gebühren werden heute kleine TV und Radio Stationen unterstützt, die sonst nicht rentabel wären. Bei Annahme der No Billag könnten diese pleite gehen.

      Abs. 6 Der Bund betreibt in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Fernsehstationen.

      Dies bedeutet die Abschaffung der SRG als öffentlich-rechtlicher Sender.
      2 2 Melden
    • Roterriese 09.01.2018 08:46
      Highlight @Wambolium der Bund betreibt schon heute keine Radio- und Fernsehstationen. Die SRG ist ein privatrechtlicher Verein http://www.srgssr.ch/de/srg/verein/
      2 1 Melden
    • Wambolium 09.01.2018 09:37
      Highlight Okay dieser Punkt geht an dich. Aber ich stimmte trotzdem gegen die No-Billag, denn in der Verfassung steht heute, dass
      die SRG und die von der Billag subventionierten Sender objektiv, neutral und sachlich berichten müssen. Diese Pflicht fallt bei Annahme der Initative weg.
      0 2 Melden
    • Roterriese 09.01.2018 09:50
      Highlight @Wambolium, diese Pflicht kann dann per Ausfürhungsgesetzgebung umgesetzt werden ;)
      2 2 Melden
    • Wambolium 09.01.2018 10:02
      Highlight Dass unser Parlament die No-Billag Inititative bei Annahme so umsetzt, wie du es dir wünscht, ist sehr fraglich.
      1 2 Melden
    • Sportfan 09.01.2018 10:07
      Highlight @roterriese:

      Sie wollen nicht ernsthaft sagen, ein Punkt der die Initiative streicht, soll per Gesetz wieder gemacht werden? Ernsthaft? Was soll der Scheiss, hören sie mal auf uns zu verklickern, das Parlament rettet dann schon wieder alles.
      3 2 Melden
    • Roterriese 09.01.2018 10:16
      Highlight Das Parlament hat die Möglichkeit den Service Public nach Annahme der Initiative neu zu definieren. Das ist Fakt. Was das Parlament daraus macht, kann nicht vorausgesagt werden.
      2 3 Melden
    • Troxi 09.01.2018 12:58
      Highlight Das stimmt, aber wenn die Initianten wirklich wollen, dass die Initiative bis Jahresschluss in Kraft tritt, dan gibt es ein gewaltiges Problem, denn die Zeit wird dazu zu knapp, besonders wenn es Differenzen zwischen NR und SR gibt oder ein Referendum. Ich glaube nicht daran, dass die Zeit reicht. Deshalb verwendete ich auch den Begriff Zeitbombe hierfür.
      1 1 Melden
  • wasylon 08.01.2018 11:50
    Highlight Natürlich wird die SRG durch ein unabhängiger. 75% der Einnahmen sind staatliche Gebühren.
    Ich zitiere Roger Schawninski in der Zeitung Cash vom 20.12.1996:
    «Die Schweiz hat ein Staatsfernsehen, und das finde ich fatal. Der Bundesrat bestimmt was bei uns im Fernsehen kommt. Es gibt kaum ein Land, selbst in Osteuropa nicht, wo das Fernsehen so an der Kandare ist.»
    22 128 Melden
    • rosen nell 08.01.2018 12:19
      Highlight bitte? jetzt kommst du echt mit einem zitat von 1996?! kann es sein, dass sich seither die medienwelt etwas verändert hat? überlege doch mal...
      88 10 Melden
    • Hosch 08.01.2018 12:32
      Highlight Das nennt sich wohl selektive Wahrnehmung....
      Sie zitieren ein Interview mit ihm von 1996 wieso zitieren Sie nicht das Interview Wastons mit ihm von letzter Woche???

      https://www.watson.ch/!346804750
      43 5 Melden
    • wasylon 08.01.2018 12:37
      Highlight @rosen nell bei der SRG nicht. Sie ist immer noch gleich oder mehr abhängig vom Staat wie 1996.
      9 59 Melden
    • Sportfan 08.01.2018 12:42
      Highlight wasylon:
      Super, sie brauchen für Ihre Initiative Aussagen, die älter als sie sind. Respekt!

      Dann freue ich mich doch auf die

      - Unabhängigkeit der Bauern, die natürlich auf den Staat verzichten werden, weil sie nachher viel besser sind,

      - Unabhängigkeit unserer Sport- und Jugendvereine, weil die ohne Staat soviel freier sind,

      - auf die Unabhängigkeit unserer Randregionen

      - auf die Unabhängigkeit unserer Bahn

      - auf die Unabhängigkeit unserer Strassen, mit PayStrassen (Maut) oder Werbung am Strassenrand wird alles viel besser und fairer.

      - Endlich Schulen, die Frei und gut sind!


      53 5 Melden
    • Roterriese 08.01.2018 13:14
      Highlight Naja die grösste Veränderung ist wohl, dass Schawinski jetzt auf der SRG-Lohnliste steht. Die Hand die einem füttert, beisst man nicht.
      10 70 Melden
    • TheManoure 08.01.2018 13:27
      Highlight Wie genau bestimmt jetzt der Bundesrat das Programm? Die SRG hat wie auch die Nationalbank einen gesetzlich festgelegten Auftrag, ist jedoch in der Umsetzung grundsätzlich frei. Jeder der das Gefühl hat die SRG handle nicht nach diesem Auftrag, kann sich an die dafür vorgesehene Ombudsstelle wenden.
      Natürlech legt der Bundesrat die Höhe fest, dies geschieht jedoch auf wirtschaftlichen Grundlagen. Wenn wir unerer Regierung (und dem Parlament als Kontrollinstanz) dies nicht mehr zutrauen könnten, wäre die Billag wohl eines der kleinsten Probleme.
      38 4 Melden
    • wasylon 08.01.2018 13:33
      Highlight @sportsfan da siehst Du was für ein Dinosaurier die SRG ist. Das Zitat ist 21 Jahre alt und stimmt immer noch🤣 Kennst Du das Sprichwort "wessen Brot ich esse, des Lied ich singe...."
      8 56 Melden
    • wasylon 08.01.2018 13:39
      Highlight @Sportfan interessant das die Gebühren mit Steuern vergleichst. Kann ich davon ausgehen dass die (wie Du sie nennen würdest) 5900 Schmarotzer demnächst auch ihre Gebühren zahlen? Immerhin reden wir ihr von 2.6 Mio Franken die Jahr für Jahr in der Kasse fehlen.
      3 36 Melden
    • wasylon 08.01.2018 13:42
      Highlight @Hosch klar redet er jetzt anders er ist auch im Sold der SRG. Wie macht man Kritiker mundtot? Man kauft sie.
      4 40 Melden
    • Fabio74 08.01.2018 13:52
      Highlight Als ob Schawinski auf das Geld angewiesen wäre
      22 4 Melden
    • hävi der spinat 08.01.2018 13:56
      Highlight Sportfan
      Ich dachte, die Armee von Operation Libero "Warriors" wollte unter ihren echten Namen schreiben?
      7 30 Melden
    • wasylon 08.01.2018 14:04
      Highlight @TheManoure da musst Du Rosche fragen. Das Zitat ist von ihm.

      Aber Du kannst dir deine eigene Meinung bilden.
      https://www.srf.ch/play/tv/rundschau-talk/video/rundschau-talk-mit-simonetta-sommaruga?id=3a1e7283-a076-4446-bce0-446b4ae08c63&station=69e8ac16-4327-4af4-b873-fd5cd6e895a7

      *Anmerkung
      Die beiden unkritischen Stichwortgeber sind nicht die Pressesprecher von Frau Sommaruga sondern Journalisten bei der SRG.
      7 18 Melden
    • äti 08.01.2018 14:09
      Highlight Die Schweiz wäre die erste europäische Demokratie (direkte!) ohne öffentliches Medienhaus.
      17 4 Melden
    • SemperFi 08.01.2018 14:10
      Highlight @wasylon/roterriese: Selbstverständlich würde Schawinski ohne sein SRG-Honorar zum Sozialfall.
      18 5 Melden
    • äti 08.01.2018 14:15
      Highlight @wasylon, solche Vorwürfe kannst du bei jedermann manchen. Das ist sehr billig.
      17 3 Melden
    • Troxi 08.01.2018 14:16
      Highlight Wasylon ihr habt das beste Argument gegen die No Billag ohne Absicht geliefert. Es es im Sinne einer Demokratie, dass Nachrichten auf dessen Satz ausgerichtet sind Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich sing oder auf die Unabhängigkeit, welche zu einer Meinungsbildung unerlässlich sind, weil Pro wie Contra vorhanden ist?
      19 3 Melden
    • Sportfan 08.01.2018 14:20
      Highlight @wasylon: Wenn sie schon "klugscheissen" mit Steuer und Gebühr, dann folgendes. Für jeden SRG Mitarbeiter wird die Billag bezahlt. Für jeden. Bei den 100% Angestellten übernimmt das die SRG. Könnte man abschaffen, klar. Aber dann erwarte ich, dass sie auch fordern, dass auch diese berufliche Goodies gestrichen werden.

      zB:

      ... kein Bauer darf die subventionierten Artikel selber essen oder er muss sie bezahlen

      ... Kein Offizier darf gratis in der Feldküche essen

      ... Kein SBB Mitarbeiter darf gratis Zug fahren

      Sind das jetzt auch alles Schmarozer?
      22 5 Melden
    • wasylon 08.01.2018 14:29
      Highlight @Troxi Quiz: Warum wurde "kein Plan B" Jean-Michel Cina Präsident der SRG:

      A Wegen seinen unternehmerischen Fähigkeiten.

      B Wegen seiner journalistischen Qualifikation

      C Er ist Parteifreund von Medienministerin Doris Leuthard.
      5 25 Melden
    • Sportfan 08.01.2018 14:34
      Highlight @wasylon:

      Wow, endlich kann ich ihnen mal recht geben. Wie macht man Kritiker Mundtot: "Man kauft sie..."

      Mal überlegen, worüber sprechen wir hier? Richtig, über Medien. Und über das einzige nicht kaufbare Medium der Schweiz, über die SRG.

      Na klingelts, warum die SRG so wichtig für einen funktionierend Staat ist?

      - weil es nicht mundtot zu machen ist, weil es der Bevölkerung gehört und somit unverkäuflich ist! Weil nur ein kritisches Medium verlässlich der Politik auf die Finger schauen kann, der Wirtschaft usw.

      Endlich scheinen sie es auch zu begreifen!
      34 10 Melden
    • Troxi 08.01.2018 14:47
      Highlight Wasylon zu eurer Quiz Frage nehme ich Antwort D, Die Verfügbare Zeit für Plan B ist genau so unrealistisch, wie die vorhandene Zeit bis zum Rauswurf von Grossbritannien. Denn das RTVG, welches die Erhebung der Gebühren vorschreiben würde, müsste man von Art. 1 bis Art. 114 in weniger als 12 Monaten auf den Kopf stellen, da es die SRG auf die Finanzen einschneidend wirkt. Wäre wie, die Post darf die Preise nicht erhöhen muss aber in jedem Kaff eine Poststelle haben und die Finanzen wären aus dem Gleichgewicht.
      12 1 Melden
    • wasylon 08.01.2018 14:58
      Highlight @sportsfan immer schön mit Whataboutism kommen um vom eigenen asozialen Verhalten ablenken.
      Aber ich so kann ich auch:

      Muss ein Arzt keine Krankenkasse mehr zahlen?

      Zahlt ein Lehrer keine Steuern mehr auf Bildung?

      Kein Polizist mehr für die öffentliche Sicherheit?

      Aber ihr SRG Mitarbeiter könnt ja wieder lustige Facebook Videos machen und auf die Solidaritättränendrüse drücken.
      Alle sollen solidarisch und Billag Gebühren zahlen. Alle nicht alle, eine Gruppe von unbeugsamen SRG Arbeitern weigert sich standhaft Billag Gebühren zu zahlen....
      3 23 Melden
    • P. Meier 08.01.2018 15:47
      Highlight @Sportfan
      Die SBB-Mitarbeitenden fahren nicht gratis, das "GA" ist Lohnbestandteil und wird versteuert. Einfach damit wir bei den Fakten bleiben. Dies etwas im Gegensatz zu gewissen Kommentaren hier.
      14 0 Melden
    • Sportfan 08.01.2018 15:51
      Highlight @Wasylon:
      Sie scheinen nicht mal einen Satz lesen zu können. Ich habe klar und deutlich geschrieben, jede Billag Gebühr wird bezahlt. Jede. Auch die der SRG Mitarbeiter. Einfach in diesem Fall von der SRG (Arbeitgeber) - als Mitarbeiter "Goodie".

      Es weigert sich also niemand die Gebühr zu bezahlen. NIEMAND!

      Ich nehme an, die SRG erwartet von ihren Mitarbeitern, dass sie zwecks Qualitätskontrolle und Konkurrenzbeobachtung zu Hause TV/Radio benutzen. Vielleicht deshalb bezahlt die SRG die Kosten. Ich weiss es nicht, finde es aber eigentlich nur logisch und ein sinnloses Geschrei um Peanuts
      9 3 Melden
    • hävi der spinat 08.01.2018 15:55
      Highlight Sportfan
      Bitte legen sie ihre finanziellen Verknüpfungen zur SRG offen.
      3 14 Melden
    • wasylon 08.01.2018 17:01
      Highlight @Sportfan ich weiss warum die SRG die Billag Gebühren ihrer Beamten zahlen muss.
      Die armen werden von ihren "Freunden" wegen des Lohnes ausgelacht😂 Knapp am Existenzminimum lebend brauchen sie ihr Goodie.

      https://www.blickamabend.ch/promi-news/srf-mitarbeiter-jammert-ueber-sein-geringes-gehalt-freunde-lachen-mich-wegen-meines-lohns-aus-id7800421.html

      Köstlich😆 Ein weiterer peinlicher social Media Flop der SRF Webserie "How i left my Billag Zwangsgebühr" 😀
      4 13 Melden
    • Sportfan 08.01.2018 17:06
      Highlight @P.Meier:
      Uuups sorry. Wirklich nicht ganz korrekt von mir.

      Es ging mir darum zu zeigen, dass jeder Beruf/Arbeitgeber seine "Goodies" hat und das zurecht. Ich glaube meine Beispiele sind klar genug, dass diese "NoGoodie" Diskussion Schwachsinn ist und nur von Wutbürgern befeuert wird.

      Soweit ich weiss, ist bei der SRG die Billag Gebühr auch Lohnbestandteil und wird ebenfalls versteuert. Also in etwa schon auch zu vergleichen, oder ist das ganz verkehrt? Falls ja, doppeltes Sorry!

      6 4 Melden
    • äti 08.01.2018 17:20
      Highlight @wasylon, im Ernst, hast du ein persönliches Problem betreffs SRG? Ich sehe nirgends etwas Sachliches obwohl es sowas auch geben könnte?
      8 3 Melden
    • Fabio74 08.01.2018 17:43
      Highlight @wasylon Ich frag mich wo deine Problem sind? Es kommt nur primitives dreinschlagen, Vorurteile, Behauptungen aber NULL Sachlichkeit.
      Danke Sportfan für deine Argumente.
      Und Nein Wasylon: Ich arbeite nicht bei der SRG oder kenne einen Mitarbeiter von dort
      8 3 Melden
    • wasylon 08.01.2018 17:51
      Highlight @äti echt? So geht mir mit den Billag finanzierten "Online Warriors" hier im Forum. Scheint wohl Ansichtssache zu sein.💁‍♂️ Aber im Gegensatz zur Billag Zwangsgebühr ist bei mir niemand Gezwungen mir zu Schreiben.....
      2 10 Melden
    • Sportfan 08.01.2018 17:52
      Highlight @hävi der spinat:

      Gerne, meine einzige finanzielle Verknüpfung zur SRG, ich bezahle die Billag Rechnung. Erst noch pünktlich.

      Ich liebe aber Sport und ich weiss, dass in der Schweiz praktisch alle Sportveranstaltungen den Jordan runter gehen, ohne die SRG. Kein Spengler Cup, Skirennen in den Schweizer Bergen, keine Tour de Suisse, keine wirtschaftliche Fussball und Eishockey Meisterschaft usw.

      Deshalb bezahle ich die 450.-- und weiss, SRF bekommt für den Sport nur 23.-- , aber das ist mir egal, weil alle etwas davon haben sollen.

      Ich finde, "ich zahl nur..." eben doof und egoistisch.
      8 4 Melden
    • wasylon 08.01.2018 18:04
      Highlight @Fabio

      Danke für deine Kritik❤
      Ich werde deine Kritik an meine unabhängige Ombudstelle weiter leiten.
      Spätestens 40 Tage nach Einreichung deiner Beanstandung erstattet die Ombudsstelle einen Bericht mit den Ergebnissen ihrer Abklärungen und der Art der Erledigung der Beanstandung.
      Mfg Wasylon 😘
      2 9 Melden
    • wasylon 08.01.2018 18:32
      Highlight @hävi der Spinat
      Sportfan ist wohl nicht direkt bei der SRG Angestellt. Er bezahlt ja seine Zwangsgebühren selber😉 Ich tippe einmal auf das SRG Tochterunternehmen TPC.
      3 7 Melden
    • äti 08.01.2018 20:12
      Highlight @wasylon: völlig kontraproduktiv dafür ein weiterer Grund für #NoBillagNO. ;)
      8 3 Melden
    • wasylon 08.01.2018 20:35
      Highlight @äti
      Tja man kann es nicht allen recht machen 💁‍♂️ aber auch Du hast nur eine Stimme😎
      Und was die SRG Online Warriors stimmen müssen wissen wir ja....
      1 4 Melden
    • Toni K. 08.01.2018 21:29
      Highlight Gescheite Leute denken selber, statt alten Unsinn zu zitieren. Wer selber denkt, der weiss: Es ist gewiss nicht "der Bundesrat", der befiehlt, was die SRG sendet. Die SRG sendet Informationen gemäss allgemein anerkannten journalistischen Grundsätzen, punkt. Es passt allerdings zur Gesinnung mancher No-Billag-Freunde, solch kapitalen Blödsinn zu verbreiten wie wasylon. Die lügenhaften Sprüche des Gewerbeverbandes sprechen dazu Bände.
      5 1 Melden
    • wasylon 08.01.2018 22:30
      Highlight @Toni #SRG Online Warrior
      Jetzt hast Du aber Roger Schawinski aber ganz schön beleidigt.
      Für das was ihr nach journalistischen Grundsätzen sendet, bekommt ihr in letzter Zeit vom Ombudsmann ganz schön auf Dach.🤔
      2 3 Melden
    • rosen nell 08.01.2018 22:38
      Highlight wow, hier ist ja immer noch stimmung im saal 😃 und noch immer schmeisst man mit halbwissen um sich. leute, leute, wenn ihr euch schon dermassen ereifert, dann macht das doch präzise. könntet wenigstens mal an eine srf führung (ist gratis und die kleider können nachher nebenan im hagenholz entsorgt werden), aber so wüsstet ihr wenigstens etwas besser bescheid.
      5 1 Melden
    • hävi der spinat 08.01.2018 22:53
      Highlight Toni
      Danke. Sehr geistreich, dein Kommentar 😅
      2 5 Melden
    • wasylon 08.01.2018 22:54
      Highlight @Toni

      Wo waren den diese journalistischen Grundsätze der Rundschau im Fall Ignaz Walker?

      https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/bundesgericht-zum-urner-mordfall-die-unruehmliche-rolle-der-medien-im-fall-walker-ld.1289209

      «Aus unerfindlichen Gründen schlug es sich im Vorfeld des Prozesses ohne Wenn und Aber auf die Seite des Beschuldigten. Mit dem rechtskräftig verurteilten Auftragskiller als wackligem Kronzeugen kolportierten die Fernsehmacher in mehreren Sendungen eine abstruse Komplott-Theorie. »
      1 3 Melden
    • wasylon 08.01.2018 23:02
      Highlight @Toni
      «Das Bundesgericht geht in seiner Kritik an der «Rundschau» beziehungsweise am Schweizer Fernsehen noch weiter. Bei der Herausgabe eines Schreibens, das den Ermittlungsbehörden als Beweismittel hätte dienen sollen, habe SRF Einschwärzungen von Namen offenbar selektiv vorgenommen und dadurch den Sinn des Dokuments verändert, heisst es im Urteil. Dies kommt einer eigentlichen Manipulation gleich, schreibt das Bundesgericht an die Adresse von SRF.»

      Also früher nannte man das Schmuddeljournalismus. Und haben hat Brotz die Konsequenzen daraus gezogen? Nein man feiert lieber 50 J Rundschau.
      1 1 Melden
    • äti 08.01.2018 23:42
      Highlight Wer eine Polemik-Initiative baut, ohne sich zu kümmern was bei deren Annahme wirklich passiert und sich darin flüchtet, dass sie ja dann hoffentlich nicht umgesetzt wird, der betrügt das Volk und die Direkte Demokratie aufs Übelste. #NoBillagNO
      3 1 Melden
    • Sportfan 09.01.2018 00:29
      Highlight @wasylon:
      Der Fall "Ignaz Walker" ist wohl nicht ganz so einfach wie das die NZZ und Weltwoche vemitteln.

      Lesen sie mal den Text von Carmen Epp in der Medienwoche, welche seit Jahren den Fall begleitet.

      https://medienwoche.ch/2018/01/03/wie-alex-baur-aus-dem-fall-walker-einen-fall-rundschau-konstruierte/

      Sie kennt alles, hat recherchiert und teilt eher die SRF Sicht und zerlegt Alex Baur von der Weltwoche in alle Einzelteile. Der hat einen polemischen, schwach recherchierten und zT falschen Bericht gemacht, einfach um den Fall SRF anzuhängen. Lesen! Und ich freue mich auf ihre Antwort!
      2 1 Melden
    • Sportfan 09.01.2018 00:48
      Highlight @Wasylon:
      Naja, 16 Rügen vom Ombudsmann für 2016 (2017 gibt es noch keine Zahl) sind jetzt also nicht der ganz grosse Knaller. Immerhin 2 TV Kanäle und 3 Radio machen währen 365 Tagen 5 Programme. Das heisst, es kommt alle 2'700 Stunden ein Fehler vor. Finde ich immernoch recht qualitativ.

      Lieber so, als wie der Stv.Chefredaktor der Weltwoche Philipp Gut mehrfach wegen übler Nachrede verurteilt zu werden.

      Und ja, die Initiative (Darum geht es ja im Moment) will den Ombudsmann ja einstampfen!
      6 1 Melden
    • wasylon 09.01.2018 09:04
      Highlight @Sportfan
      Wir müssen gar nicht darüber Streiten welcher Journalist glaubwürdiger ist.
      Das Bundesgericht hat entschieden. Fertig punkt aus.

      Das Bundesgericht hat festgestellt das sich die Rundschau auf die Seite des Beschuldigten schlug. (neutrale Berichterstattung!)

      Was ich noch eigentlich viel schlimmer finde, man manipulierte bewusst Dokumente dass sie zu konstruierten Geschichte passen.

      Damit hat sich die Rundschau gegen sämtliche journalistischen Richtlinien verstossen.

      Das sich die Hüterin der Demokratie die SRG und Du einfach Bundesgerichtsurteile ignorieren ist stossend.
      2 3 Melden
    • SemperFi 09.01.2018 10:40
      Highlight @wasylon: Ich hab gar nicht gewusst, dass das Bundesgericht über die Rundschau zu richten hatte.
      3 0 Melden
    • Sportfan 09.01.2018 10:49
      Highlight @wasylon:
      Wir werden sehen, was richtig und was falsch ist/war. Das Urner Gericht beugt sich ja nochmals über die Akten. Einfach mal abwarten. Fakt ist, alle die sich eindringlich mit dem Fall beschäftigen sehen es nicht ganz so schwarz/weiss.
      3 1 Melden
    • wasylon 09.01.2018 11:18
      Highlight @semperfi
      "Es braucht viel, bis das Bundesgericht in einem Mordprozess in den Ermessensspielraum eines kantonalen Gerichts eingreift und einen Freispruch aufhebt."

      Die Urner Laienrichter waren durch das mediale Kesseltreiben der Rundschau so eingeschüchtert dass sie einen Freispruch Ignaz Walker erwirkten.

      Gut hat das Bundesgericht hier die Handbremse gezogen. Das die Bundesrichter die Rundschau Berichterstattung mit so harschen Worten verurteilten ist wohl einmalig in der Schweizer Mediengeschichte.

      1 2 Melden
    • wasylon 09.01.2018 11:21
      Highlight @Sportfan

      Rechtlich hat die Vorinstanz (Urner Obergericht).„in dubio pro reo“ willkürlich angewendet (das ist angesichts der Willkürkognition eigentlich nur möglich, wenn das Bundesgericht ohne jeden – nicht nur ohne jeden vernünftigen – Zweifel von der Schuld Walkers überzeugt ist
      1 2 Melden
    • wasylon 09.01.2018 12:18
      Highlight @Sportfan
      Der Vergleich zwischen der ungeschwärzten und der von SRF eingereichten geschwärzten Version dieses Schreibens zeigt weiter, dass die Einschwärzungen offenbar selektiv vorgenommen ...

      Durch die selektive Einschwärzung des Namens "V." entsteht demgegenüber der Eindruck, eine vierte Person, deren Namen nicht genannt werden soll, sei als Schütze ebenfalls in das Komplott involviert gewesen. Dies kommt einer eigentlichen Manipulation gleich.

      Verfälschte Tatsachen und Manipuliere Beweise.
      Ist das Qualitätsjournalimus à la SRG??
      1 1 Melden
    • Sportfan 09.01.2018 13:37
      Highlight @wasylon: Wie gesagt, wir werden sehen. Wir werden sehen. Wenn ihre Tirade auf dieser Begründung fusst:

      "Der Vergleich zwischen der ungeschwärzten und der von SRF eingereichten geschwärzten Version dieses Schreibens zeigt weiter, dass die Einschwärzungen OFFENBAR selektiv vorgenommen und der Sinn des Dokuments dadurch verändert wurde"

      Dann habe ich ein paar Fragen (Einfach weils um die Rundschau geht :-) ) - Ein Gericht macht eine Breitseite - weil ... OFFENBAR ... ???

      Wir werden sehen, wir werden sehen. Einfach SRF wird wohl auch Quellenschutz betreiben, wie alle anderen Medien auch!
      2 2 Melden
    • wasylon 09.01.2018 15:02
      Highlight @Sportfan
      Tja das Urner Urteil ändert aber nichts bezüglich des Bundesgerichts Urteil bezüglich SRF Rundschau.

      Hier hast Du es schwarz auf weiss und richterlich festgestellt : Die Rundschau Berichterstattung zum Fall Ignaz Walker war sensationsgeiler manipulativer Journalismus übelster Sorte.

      Du und andere Moralisten hier wo sonst am lautesten Fake News schreien, verteidigen plötzlich solche Revolverpresse. Heuchelei hoch zwei.

      Eins haben Du und SRF gemeinsam. Nur nie Fehler Zugeben, keine Konsequenzen ziehen, abstreiten, verschweigen, weiter machen wie bisher.
      1 3 Melden
    • äti 09.01.2018 15:50
      Highlight @wasylon: du behauptest:
      "Hier hast Du es schwarz auf weiss und richterlich festgestellt : Die Rundschau Berichterstattung zum Fall Ignaz Walker war sensationsgeiler manipulativer Journalismus übelster Sorte."

      Im BGE steht aber: "Das erwähnte Vorgehen (selektive Herausgabe von Unterlagen und selektive, den Sinn verändernde Einschwärzung einzelner Unterlagen) erscheint wenig verständlich. "

      Wer ist was "übelste Sorte"?
      4 3 Melden
    • wasylon 09.01.2018 16:20
      Highlight @äti
      Lesen und verstehen. Ist das so schwierig? Dein Anwalt deines vertrauen erklärt Dir das gerne.
      2 2 Melden
    • wasylon 09.01.2018 16:45
      Highlight @Sportfan & äti
      Offenbar versucht Ihr beide das Bundesgerichtsurteil. Wenn ihr beiden Hobbyjuristen schon keine Ahnung habt. Lest die Berichte NZZ Gerichtsreporterin Katharina Fontana. Im Gegensatz zu euch studierte Jura und stiess 1998 zur NZZ. Ab 2003 war sie in der Bundeshausredaktion tätig, seit 2013 berichtete sie aus dem Bundesgericht.

      Aber ihr seid wie zwei Verschwörungstheoretiker. Die biegen sich die Wahrheit auch zurecht.
      1 2 Melden
    • SemperFi 09.01.2018 16:45
      Highlight @wasylon: Ich hab das Urteil jetzt dreimal gelesen und Ihr Zitat gesucht und immer noch nicht schwarz auf weiss gefunden. Fake News?
      3 1 Melden
    • wasylon 09.01.2018 17:33
      Highlight @semperfi
      das die juristische Fachsprache ein bisschen anders ist Umgangssprache soviel solltet auch ihr in der Grundschule mitbekommen haben.
      Wenn es euch an Fachverstand fehlt, fragt jemand der ich damit auskennet.
      3 2 Melden
    • äti 09.01.2018 18:28
      Highlight @wasy, das mit dem Sachverstand ist so ein Ding. Allerdings, dich fragen würde ich nicht. Denn, liest du deine Kommentare weisst du warum. Was hat überhaupt der Meister Walker in diesem Thread zu tun? Gehts hier um Glarner-Zieger oder was? Verwandtschaftsprobleme?
      3 2 Melden
    • Sportfan 09.01.2018 18:54
      Highlight @wasylon:

      Machen wir ja, wir fragen SIE, wie und wo das:

      "sensationsgeiler manipulativer Journalismus übelster Sorte" steht.

      Wir lesen nur "offenbar" und "nicht verständlich". Mehr nicht. Aber sie können es uns sicher vorteubelen, äh vorzeigen!
      2 1 Melden
    • rosen nell 09.01.2018 22:37
      Highlight jetzt kontert der wasy noch mit der grundschule 😄 alter, cool down.
      3 1 Melden
    • wasylon 10.01.2018 07:50
      Highlight @Sportfan

      Offenbar kennst Du Bedeutung von den einfachsten Wörtern nicht. Das Du dir keinen Duden kaufst erscheint mir wenig verständlich.

      Jetzt verstanden?

      @rosen nell. Ja das mit der Grundschule war übertrieben😉 Jeder mit einem Lehrabschluss hatte zumindest das ZGB und OR in der Hand.

      Offenbar gehe ich da von zu hohen Anforderungen aus. Die selektive Wiedergabe von Wörtern und den Sinn verändernde Aussagen einzelner Sätze erscheint mir wenig verständlich.
      Oder die Aussagen sind eindeutig wider besseren Wissens anzusehen🤣



      .
      1 2 Melden
    • wasylon 10.01.2018 08:02
      Highlight @sportfan
      Kleiner Tipp
      Langsam solltest Du echt in deine berufliche Weiterbildung investieren. Statt dir deine "Bildung" vom Fernseher zu holen.
      Sonst sieht es nach dem 4.März düster aus.
      Ansonsten sucht MySports noch Kabelträger. 😂
      0 1 Melden
  • Madison Pierce 08.01.2018 11:43
    Highlight Rechtlich ist das Inserat wohl in Ordnung, es steht ja in einer Beilage, die als Werbung deklariert ist und nicht im redaktionellen Teil.

    Aber der Tagi sollte sich Gedanken machen, für was er sich her gibt. Inserate sollten nie aussehen wie redaktionelle Artikel, auch nicht, wenn "Anzeige" oder "Publireportage" darüber steht.
    65 6 Melden
  • ricardo 08.01.2018 11:35
    Highlight Solche Publireportagen liefern schon mal einen Vorgeschmack, was Tamedia und der Gewerbeverband unter "Medienvielfalt" verstehen. Da lobe ich mir doch den Status Quo mit unabhängiger Information.
    100 12 Melden
    • Sportfan 08.01.2018 12:53
      Highlight ... und welche bei Fehlleistungen noch gerügt werden können. Was nachher ja nicht mehr geht.

      Und wenn ich in diesen vielen Diskussionen sehe, dass Menschen (Leider enorm viele) nicht einmal mehr in der Lage sind, einen einfachen Initiativtext zu lesen und zu verstehen, dann wird mir ehrlich gesagt Angst und Bange um unser Land.
      30 7 Melden
  • durrrr 08.01.2018 11:33
    Highlight Traut Watson seinen Lesern eigentlich nicht zu, wahre Botschaften hinter Abstimmungsslogans zu erkennen und ihnen kritisch gegenüberzustehen? Oder warum macht man sich extra die Mühe lehrerhaft diese kryptische No-Billag Werbung richtig zu deuten und mit einem Beitrag zu würdigen!?
    32 75 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 08.01.2018 11:54
      Highlight @durrr, das ist nichts neues bei Watson, hat schon Löpfe fertig gebracht. Demnächst ist Watson auf CNN Level.
      22 58 Melden
    • phreko 08.01.2018 12:42
      Highlight @durrrr: Nein.

      Kannst ja mal die Pisa-Studien im Zusammenhang mit dem Leseverständnis anschauen.
      Der Rest ist dann Dunning-Kruger-Effekt...
      20 7 Melden
    • äti 08.01.2018 14:05
      Highlight @durrrrr, was dürfte Watson deiner Meinung nach noch publizieren?
      8 7 Melden
    • SemperFi 08.01.2018 14:12
      Highlight @durrr: Ja was jetzt? Kryptisch oder leicht zu lesen? Entscheiden Sie sich doch bitte!
      3 4 Melden
    • durrrr 08.01.2018 15:19
      Highlight * Unter "kryptisch" beziehe ich mich hier natürlich auf die verschleierte Aussage (Sinn) der Werbung und nicht auf die Sprache oder Wortzeichen. Leicht zu lesen sollte es daher auch mit ihrem Alphabetisierungsgrad sein ;)
      3 6 Melden
    • Fabio74 08.01.2018 17:44
      Highlight Muss man neuerdings die SVPler fragen was gebracht werden darf?
      6 1 Melden
    • Toni K. 08.01.2018 21:32
      Highlight Na, die watson-Leserschaft durchschaut natürlich das gewerbliche Lügengebilde. Aber es gibt noch andere Adressaten im Lande, die auf solch plumpe Wahlwerbung leider hereinfallen könnten. Deshalb ist es richtig, die Strategie des Biglerschen Verbandes offenzulegen.
      2 2 Melden
  • ubu 08.01.2018 11:29
    Highlight Was für eine Überraschung. Die Tagesanzeiger-Gruppe hat ja das grösste Interesse an einem Ja zur destruktiven No-Billag-Initiative. Follow the money ... . Hier wird's genauer erklärt: https://www.infosperber.ch/Artikel/Medien/SRG-No-Billag-Tamedia-AZ1
    62 10 Melden
    • Surf & Turf 08.01.2018 13:40
      Highlight Nochmals. Smart Media hat nichts mit dem Tagesanzeiger zu tun, und auch nichts mit sonst irgendeiner Publikation. Es ist eine Agentur, welche der Wirtschaft Inserate und Publireportagen verkauft. Inhalte sind egal, politische Lager ebenfalls. Themenspecials machen sie jeweils nur, um möglichst viele Bereiche der Wirtschaft abdecken zu können. Und dann kaufen sie bei den Zeitungen einen ganz normalen Werbeplatz in Form einer Beilage. Das ist bekannt. Oder benötigt nur ein kleinstes bisschen Medienkompetenz oder gesunden Menschenverstand, um es herauszufinden.
      5 3 Melden
    • Surf & Turf 08.01.2018 13:40
      Highlight ... oder machst du den Tagi auch für den Inhalt der Aldi-Werbebeilage verantwortlich?
      5 3 Melden
  • Switch_On 08.01.2018 11:27
    Highlight Meine Hoffnung ist, dass viele die No-Billag unterstützen „Nein“ ankreuzen weil sie s nicht checken😉
    69 19 Melden
    • Roterriese 08.01.2018 12:14
      Highlight Der offizielle Titel der auch auf der Abstimmungskarte stehen wird, lautet wie folgt: "Eidgenössische Volksinitiative 'Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren)'".
      17 32 Melden
  • N. Y. P. 08.01.2018 11:12
    Highlight Herrjemine, unser Herr Bigler.

    Ich bin froh, dass Sie, Herr Bigler, mit Ihrem Gewerbeverband die no billag - Kampagne anführen. Ihr Negativimage könnte entscheidende Prozente bringen, dass es bei der no billag ein krachendes NEIN gibt.

    Dieses Inserat zeigt, wenig überraschend, dass Sie mit unlauteren Methoden zum Erfolg kommen wollen.

    Ihr Palmarès umfasst bereits eine krachende Niederlage (USR III). Eine weitere wird im März hoffentlich folgen.

    Danke nochmals, dass Sie helfen, dass no billag mit einem krachenden NEIN enden wird.


    97 18 Melden
    • The oder ich 08.01.2018 13:03
      Highlight Es wäre schon noch interessant zu wissen, was der Herrgott, an den Nationalrat Hans-Ulrich Bigler zu glauben vorgibt, von dessen grobschlächtigem, um nicht zu sagen hinterhältigem, Propagandakampf hält. Zu Matthaeus 5:37 passt das ja nicht gerade.
      21 0 Melden
    • Sportfan 08.01.2018 14:48
      Highlight @The oder ich:

      Wir werden morgen seinen grossspurig angekündigten "Plan B" sehen. Er hat ihn auf jeden Fall für den 9.1. angekündigt. Dann muss/kann er zeigen wie er den Plan B sieht.

      Aber von einem, der bei der USRIII log, beim RTVG wusste, dass die Gebühr nachher 1000.-- betragen wird, der einen fertigen "Plan B" bei der AHV Reform versprach und nachher mit seiner Partei mit leeren Händen um die Ecke kam, da erwarte ich ehrlich gesagt nicht so viel. Aber wir werden sehen. Urteilen wir morgen und hören auch den 160 Parlamentarier zu, die gegen NoBillag sind.

      13 0 Melden
  • äti 08.01.2018 11:12
    Highlight Wer eine Polemik-Initiative baut, ohne sich zu kümmern was bei deren Annahme wirklich passiert und sich darin flüchtet, dass sie ja dann hoffentlich nicht umgesetzt wird, der betrügt das Volk und die Direkte Demokratie aufs Übelste. #NoBillagNO
    96 20 Melden
    • EvilBetty 08.01.2018 12:12
      Highlight und verschwendet Steuergelder.
      45 6 Melden
    • durrrr 08.01.2018 12:36
      Highlight Es gibt gewiss gute Gründe um gegen No-Billag zu sein, aber hierbei liegst du mMn falsch. Die Initianten stehen nicht Pate zum "Unternehmen SRG". Sie haben auch keine Bringschuld und Verantwortung darüber wie sich die Medienlandschaft ändern wird bei einer anfälligen Annahme weiterentwickelt. Es geht einzig und allein um die legitime Disskusion über eine Finanzierung durch Gebührenerhebung. Gibt es eine Initiative über Steuererhöhung von Unternehmen zB, sind die Initianten hinterher auch nicht in der Pflicht Strategien für die Unternehmen zu entwerfen....
      7 13 Melden
    • Roterriese 08.01.2018 13:10
      Highlight 1:12, Bedingungsloses Grundeinkommen, usw. wären nach der Logik von EvilBetty wohl auch Verschwendung von Steuergeldern, oder?
      6 32 Melden
  • Butschina 08.01.2018 11:11
    Highlight Dass politische Meinungen unwahr sein dürfen, da hört es bei mir auf. Das ist das gleiche wie Initiativen, die gar nicht legal umgesetzt werden können.
    Leider wird es langsam zur Normalität, dass uns Lügen aufgetischt werden. Schleierhaft ist für mich, dass viele immer wieder darauf reinfallen. Eine Initiative, die Fordert, dass die Wahrheit gesagt, geschrieben wird würde ich begrüssen.
    75 7 Melden
  • Sheldon 08.01.2018 11:10
    Highlight "No-Billag" ist sowieso das Unwort des Jahrzehnts. Denn erstens zieht die Billag keine Gebühren mehr ein, da ab 2019 eine Firma mit dem Namen Serafe die Gebühren einziehen wird/würde. Und dann das englische no. Korrekt wäre: Initiative Gegen Gebühren für den öffentlichen Sender. Wenn man dann ja schreibt, meint man nein.
    Weshalb das Parlament nicht einen geistreichen Gegenvorschlag ausgearbeitet hat. Z.B. klarer Auftrag, klare Leitplanken bei Werbung und einfache Finanzierung über die Steuern. Da hätte man schon beim Inkasso einiges eingespart.
    37 10 Melden
    • m. benedetti 08.01.2018 11:35
      Highlight Ja, da hat das Parlament geschlafen. Zwangsgebühren gehören abgeschafft. Ein Gegenvorschlag für eine gerechtere Finanzierung des Service Public würde wohl locker angenommen. Nun Chance verpasst und jetzt droht der Katzenjammer.
      22 33 Melden
    • Sportfan 08.01.2018 11:52
      Highlight Ich finde es gut, dass die Gebühr keine Steuer ist, denn dadurch kann sie nicht für Strafaktionen genutzt werden. Das Parlament kann jede Steuer kippen/kürzen. So kann nur das Volk oder der Bundesrat die Gebühren ändern (zumindest ein kleiner Schutz). Und wenn das Geld direkt vom Staat kommt, dann hat der Vorwurf "Staatsmedien" zumindest finanziell seine Berechtigung. So wie es ab 19 kommt, kostet das Inkasso 17 Mio/Jahr.

      Ob die Gebühr allerdings einkommensabhängig gemacht werden kann, das darf man diskutieren. Nur glaube ich, dass die gleichen Kreise dann diese Idee bekämpfen werden.
      20 9 Melden
    • Roterriese 08.01.2018 12:12
      Highlight Weil sich unter anderem die SP verweigert hat einen Gegenvorschlag auszuarbeiten. Lediglich die SVP hat einen Gegenvorschlag vorgeschlagen, dieser wurde aber versenkt.
      7 57 Melden
    • Roterriese 08.01.2018 12:42
      Highlight @Blitzer, es ist Fakt, dass einzig die SVP einen Gegenvorschlag vorgeschlagen hat. Es wäre der SP freigestanden einen eigenen Gegenvorschlag in die Debatte einzubringen.
      8 38 Melden
    • phreko 08.01.2018 12:44
      Highlight @Roterriese: die Billag wird auf nächstes Jahr um fast 100.- gesenkt. Wenn das kein "Gegenvorschlag"ist, der bereits umcesetzt wurde, was dann?
      27 6 Melden
    • sigma2 08.01.2018 13:16
      Highlight @sportfan

      Da liegst du falsch, es handelt sich sehr wohl um eine Steuer: Als Steuer wird eine Geldleistung ohne Anspruch auf individuelle Gegenleistung bezeichnet.

      Jeder bezahlt, er muss nicht einmal ein Empfangsgerät (TV, PC, Smartphone etc.) besitzen.


      Und ja, da hat dich Doris ganz schön über den Tisch gezogen, denn eigentlich müsste die Höhe einer Steuer durch das Parlament/Volk festgelegt werden. Deshalb hat es Doris tunlichst vermieden, von einer Steuer zu sprechen, obwohl es sich um eine solche handelt.
      4 13 Melden
    • Sheldon 08.01.2018 13:26
      Highlight Gebühren senken, ohne Konzept ist wohl kaum der grosse Wurf und der Gegenvorschlag der SVP war auch mangelhaft. Mein Eindruck ist der, und da gebe ich dem BDP-Landolt 100%-ig recht, dass die guten Sachpolitiker im Parlament und auch im Bundesrat fehlen, welche über das Vorgartentürchen hinaus denken. Möglichst medienwirksam auf die andere Seite dreschen und nur noch die Wahlen im Auge. So werden wichtige Reformen verunmöglicht und das Familiensilber (SRG) wird aus dem Fenster geworfen.
      18 1 Melden
    • P. Meier 08.01.2018 15:56
      Highlight @roterriese Team #NoBillag
      Interessant. Gem. Ihrer Stellungnahme betreffend Gegenvorschlag scheint die SVP eine politische Minderheit zu sein. Oder ist es auch möglich, dass ein Scheitern des Gegenvorschlags nicht als "schlimm" eingestuft wurde und somit auch keine anderen Parteien überzeugt wurden? Gerade bei der SVP finde ich die Aussage "Wir wollten und wurden leider überstimmt" doch sehr unterhaltend. Vor allem, wenn ich das Resultat in Zahlen anschaue.
      6 0 Melden
    • Sportfan 08.01.2018 16:05
      Highlight @sigma2:
      Ob ich eine Gebühr oder Steuer bezahle ist mir so was von egal, das Geld ist weg. Punkt.

      Ob Steuer usw. ist eine reine Klugscheisser Debatte. Nerd Wissen.

      Für mich entstehen daraus zwei Unterschiede.

      1. Einkommensabhänig, können wir gerne diskutieren.
      2. Kontrolle. Über Steuern befindet das Parlament, über Gebühren der Bundesrat. Mir ist der Bundesrat wesentlich lieber und verlässlicher, zumal der Bundesrat vom Parlament korrigiert werden kann, umgekehrt ist das sehr schwierig.

      Für mich ist es also wesentlich lieber, wir nennen das Ding Gebühr. Warum denn nicht?
      7 0 Melden
  • sweta 08.01.2018 11:03
    Highlight Die letzten 3 Monate publiziert die Blick Gruppe 388 anti "No Billag " Artikel.
    Ringier verdient sich an der Billag eine goldene Nase.

    Nur um hier die Kräfteverhältnisse etwas aufzuzeigen.
    Wir werden in Zukunft noch mit pro Billag Artikeln, wie diesem hier, überhäuft.
    Es geht um viel Geld.
    21 48 Melden
    • dan2016 08.01.2018 11:31
      Highlight Quelle? Ich nehme nicht an, dass du diese gezählt hast. Und unter was läuft der SRG Lohnjammeri? Schawinski rechnet mit SRG ab?
      27 8 Melden
    • P. Meier 08.01.2018 11:33
      Highlight Für den Ausgleich gibt es das Gratisblatt mit entsprechendem Online-Auftritt von Tamedia.
      26 3 Melden
    • Gustav.s 08.01.2018 11:36
      Highlight Andere wie z.b 20 Minuten gehören zu Tamedia, die wiederum sind mit Goldbach zusammen, dann gehts zu SevenOne Media.
      SevenOne Media ist der schweizer Ableger der Pro7firma. also das CH Fenster von Sat1, Pro7...
      Ja, es geht um viel Geld, unser Geld das ins Ausland soll.
      Rechts will keine fremde Richter? Wenn die ganze Schweiz nur noch fremdgesteuerte Medien konsumiert ist dies sowas von egal!
      48 9 Melden
    • Sportfan 08.01.2018 12:06
      Highlight @sweta: Sie werden uns sicher noch begründen, warum Ringier sich mit der Billag eine goldene Nase verdient? Wegen Admeira? Da können alle mitmachen, wenn sie wollten. Eine offene Plattform für alle Medienschaffende in der CH, man darf mitmachen, muss aber nicht. Admeira gibt es auch ohne Billag.

      Und ja, dafür hat TA mit 20min und Bund in dieser Zeit 571 Pro "NoBillag" Artikel publiziert. (Auch ich kann SMD)

      Also nicht rumweinen. Auch beim Tagi geht es um viel Geld, denn die profitieren bei einem Out der SRG - die kaufen ja Goldbach und da kann dann niemand mitmachen wie bei Admeira.

      20 7 Melden
  • joevanbeeck 08.01.2018 11:01
    Highlight Wenn die Inserenten und Mitglieder von «Fokus Energie» in ihrer Geschäftstätigkeit genau so ehrlich sind wie in diesem "NoBillag" Inserat berücksichtige ich bei der zukünftigen Renovation meines Hauses lieber ausländische Energiefirmen.
    36 2 Melden
    • dan2016 08.01.2018 11:32
      Highlight Am besten direkt fragen, hilft extrem, habe so für meinen Arbeitgeber 18000 CHF Inseratekosten zurückbekommen
      8 2 Melden
  • David Rüegg 08.01.2018 10:55
    Highlight Alleine dieser Fall zeigt, was unabhängige Medien wert sind, welche nicht auf Werbung oder finanzstarke Investoren angewiesen sind.
    53 9 Melden
    • Sportfan 08.01.2018 12:19
      Highlight Genau und deshalb will die Initiative ja den "Lauterkeits" Artikel spühlen.

      Wer die Arena gesehen hat, hat dort den Journalisten (Christoph J. Walther) auf der ProSeite sicher auch gesehen. Der fordert eine Medienfinanzierung über gekaufte Artikel, welche kaum als solche zu erkennen sind. Sein Credo in einem seitigen Artikel in der NZZ:

      «Nur Fundamentalisten beharren auf der Trennung von Redaktionellen Inhalten und PR»

      Einfach mal googeln und ihr werded sehen, was die Befürworter für "zeitgemäss" halten. Es ist nur noch erschreckend!
      31 1 Melden
  • Graustufe Rot 08.01.2018 10:49
    Highlight 2) Der Slogan: "Ja SRG: Ja No Billag" ist höchst unredlich. Dem Volk wird wieder mal Sand in die Augen gestreut.
    Dass die SRG nach einem Ja zu No Billag weiterexistieren wird, ist eine kühne Behauptung. Wie soll sie weiterbestehen, wenn die Gebühren wegfallen, und ein grosser Teil der Werbeeinnahmen? Die grossen Marken, werden wohl kaum Werbung schalten bei einer zur Bedeutungslosigkeit geschrumpften SRG. Ich frag mich auch, ob die Verlagshäuser und "Agenturen" die SRG-Werbung grad mal so übernehmen und in ihre eigenen Online-Portale stellen können.
    44 9 Melden
    • Roterriese 08.01.2018 12:09
      Highlight Es ist auch eine kühne Behauptung, dass die SRG nach einem Ja nicht mehr bestehen würde und sofort liquidiert werden müsste.
      10 43 Melden
    • derEchteElch 08.01.2018 12:09
      Highlight „Dass die SRG nach einem Ja zu No Billag weiterexistieren wird, ist eine kühne Behauptung„

      Es ist auch eine kühne Behauptung, dass sie bei einem Ja zur Initistive nicht mehr weiter existieren kann.

      Man kann darüber nicht urteilen, denn der Verwaltungsrat kann die SRG in jede erdenkliche Richtung umstrukturieren.
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    • Walter Sahli 08.01.2018 12:48
      Highlight Man muss, glaube ich, keinen Nobelpreis für Wirtschaft haben, wenn man daran zweifelt, dass ein Unternehmen, nach Wegfall von 75% der Einnahmen, gleich weiter bestehen kann...
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    • Kreasty 08.01.2018 13:36
      Highlight "Dass die SRG nach einem Ja zu No Billag weiterexistieren wird, ist eine kühne Behauptung"

      Und was ist dies ausser eine Behauptung?

      Abgesehen davon geht es vielen, wie mir, ja nicht um eine Abschaffung, sondern eine Revision der Gebühren.
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    • Walter Sahli 08.01.2018 14:06
      Highlight Kreasty, und steht was von Revision im Initiativtext? Oder vielleicht sogar im Titel?
      Ups, nein! Da ist von Abschaffung der Gebühren die Rede! Diese Initiative will keine Diskussion über den Inhalt und sie will auch keine Revision der Gebühren! Sie will einzig die SRG lahmlegen. Und wer das bestreitet ist entweder vollkommen naiv oder ein Blender!
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    • derEchteElch 08.01.2018 14:51
      Highlight @Walter; die Diskussion wurde vom linken Parlamentariern nach der Annahme des RTVG verweigert, trotz Versprechen im Wahlkampf. Es ist nicht die Aufgabe des Volkes, die Arbeit des Parlaments zu tun.

      Das Volk korrigiert missstände und nicht wahrgenommene Chancen.
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    • Walter Sahli 08.01.2018 15:03
      Highlight Elch, auch Dich mache ich gerne auf den Initiativtext aufmerksam. Es geht nicht um eine Diskussion, sondern darum, der SRG die Existenzgrundlage zu entziehen.
      Kannst Du mir noch kurz sagen, wann ein Parlamentarier eine Diskussion über die SRG Inhalte im Parlament gefordert hat?
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    • Fabio74 08.01.2018 17:48
      Highlight @elch Wenndie SVP was ändern will, muss sie nicht warten bis jemand auf Knien daher kommt und ein Gesetz ändern will. Sie kann Änderungen aktiv verlangen.
      Hiesse halt man müsste mal arbeiten im Parlament. Überzeugungsarbeit leisten, Mehrheiten finden. Aber das überfordert die Rechten. Darum lieber jammern und die Verfassung zumüllen
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    • Kreasty 09.01.2018 08:18
      Highlight Und ich hab den Initiativ Text geschrieben oder wie?
      Ich kann nicht abstimmen, deswegen gebe ich nur meine Meinung kund.

      Aber anstatt ein Kompromiss zu finden, regt sich die Schweiz zur Zeit in 2 verschiedenen Camps auf und so kommt man nicht vorwärts, wäre ja auch zu schön :)
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  • Majoras Maske 08.01.2018 10:44
    Highlight Gehört wohl zum guten Ton den Wählern das Gegenteil von dem zu versprechen, dass sie bekommen würden. Die Art und Weise wie diese NoBillager kommunizieren spricht ja sowieso wieder für sich. Die schweizer Politik ist gar nichts mehr besser als Trump...
    87 9 Melden
  • rodolofo 08.01.2018 10:41
    Highlight Danke Watson, dass Ihr diese Sache an die "grosse Glocke" hängt, welche mir als regelmässigem und teilweise sogar begeistertem Tagi-Leser auch auffiel und sehr sauer aufstiess!
    Als zunehmend aufmerksamer und hellhöriger Hobby-Polit-Detektiv habe ich noch ein weiteres pikantes Detail gefunden:
    Der unsympathische Anführer der ganzen No-Billag-Vollprivatisierungs-Aktion, Bigler (FDP), behauptete in einem Interview, dass die Abstimmung-Kampagne des Gewerbeverbands am 9. Januar starten werde.
    Wann erschienen diese ganzseitigen, als Tagi-Informationen getarnten, Inserate?
    Datum von heute?
    ...
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    • Surf & Turf 08.01.2018 11:54
      Highlight Egal, ob man dafür ist, oder dagegen: Ein wenig Medienkompetenz zu lernen schadet niemandem. Im Gegenteil. Und sämtliche Publikationen der Smart Media sind nun mal zu 99,9 % bezahlt, d.h. nicht neutral. Und haben nichts mit der Publikation, denen sie beigelegt sind zu tun. Das sollte man eigentlich wissen.

      (... und bevor du wieder versuchst, mich politisch in die rechte Ecke zu stellen, mein Lieber: Ich werde Nein stimmen, bin aber sehr dafür, dass das Konzept der SRG überarbeitet wird. Und finde deswegen einen Diskurs mehr als nur wünschenswert.)
      11 3 Melden
    • rodolofo 08.01.2018 17:33
      Highlight @ Surf & Turf
      Das mag ja sein.
      Aber der Täuschung-Effekt verstärkt die Irreführung und die Lügen sogar noch!
      Das ist nicht nur verlogen, sondern auch noch hinterhältig und an der Grenze zum Kriminellen!
      Aber wie schon in Sachen "Steuerhinterziehung" und Panama-Briefkastenfirmen haben die Herren Bigler, Rickli und Konsorten vorgesorgt:
      Alle Ticksereien völlig Legaaal!
      Der liberale Aal windet sich aalglatt durch alle Maschen, denn die Maschen sind weit, sehr weit...
      4 1 Melden
  • Graustufe Rot 08.01.2018 10:33
    Highlight 1)Mir ist es wurscht von wem die Anzeige kommt
    Es reicht mir zu wissen, dass sie von No Billag-Befürwortern stammt. Die gewundenen Erklärungen der Herren Buck (CEO von Smart Media Agency, welche die Beilage zahlte) sowie Zimmer und Steiger, weisen mich aber darauf hin, dass die grossen Verlagshäuser wie Tamedia (Tagi) und bisher unbekannte "Agenturen" ein Interesse an einer Privatisierung von SRG haben müssen. Natürlich wegen des Geldes. SRG mit seinen grossen Werbeblöcken ist offenbar der dukatenscheissende Esel aus dem Märchen "Eslein streck Dich".
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    • .:|GüggoldKukuk|:. 08.01.2018 10:48
      Highlight Ja, kein Bauer dieser Welt gäbe seine Kuh die Gold scheisst freiwillig her.
      17 4 Melden
    • martinsteiger 08.01.2018 14:01
      Highlight @Abbaio: Haben Sie mich gerade zum Teil einer Verschwörung gegen die SRG erklärt? 🤔
      2 1 Melden
  • Mäf 08.01.2018 10:24
    Highlight Starke SRG? Mit No-Billag? JA zur SRG aber No-Billag JA? Chume nüm drus...
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    • rodolofo 08.01.2018 10:42
      Highlight Kein Wunder. Ist ja auch gelogen!
      Wie können wir Lügner verstehen?
      Indem wir ihren Ratschlag umdrehen!
      Das Gegenteil von dem, was sie vorschlagen, dürfte ziemlich genau richtig sein.
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    • _helmet 08.01.2018 10:45
      Highlight Die Strategie der Initianten ist, der Bevölkerung zu versuchen, weiszumachen, dass die SRG auch ohne Gebühren noch besteht, weil die Umfragen gezeigt haben, dass relativ viele das noch glauben und deshalb wagen, ja zu stimmen. Klassisches Hinters Licht führen der Stimmbevölkerung.
      72 18 Melden
    • Urs-77 08.01.2018 10:59
      Highlight Dachte das selbe!
      24 4 Melden
    • ubu 08.01.2018 11:28
      Highlight ... und genau das ist das Ziel der No-Billag-Leute. Wenn Du eine starke SRG willst, musst Du Nein stimmen.
      30 7 Melden
    • P. Meier 08.01.2018 11:29
      Highlight Die gleiche Mogelpackung wie die Initiative selber. Es geht ja nicht um die Billag, es geht teilweise um die Empfangsgebühren, es geht aber vor allem um das Verbot der Finanzierung von Radio-/Fernsehstationen in der Schweiz durch Öffentliche Gelder.
      38 1 Melden
    • Töfflifahrer 08.01.2018 14:27
      Highlight Na ja kein Wunder, die No-Billag Heinis bedienen sich bei den Methoden von Trump. Einfach mal ne Lüge rauslassen und die Gegner dann als Fake News diskreditieren. Das scheint beim Arbeitgeberverband auch Einzug gehalten zu haben. Dass es denen nur darum geht, dass Unternehmen auch zahlen müssen, bleibt da dann schon unerwähnt.
      14 1 Melden
  • amore 08.01.2018 10:20
    Highlight „Politische Meinungen dürfen einseitig und unwahr sein, die Lauterkeitsprüfung betrifft kommerzielle Kommunikation und nicht politische Propaganda vor Abstimmungen.“ Eine Schande für unsere Demokratie, dass bei Abstimmungen und Wahlen einfach so mit Lügen und Unwahrheiten geworben werden kann. Leute, die das tun, sollten strafrechtlich belangt werden können. Und weil sich dazu nichts ändern wird, bleibt Politik im Grunde ein schmutziges Geschäft. Leider.
    392 32 Melden
    • Mafi 08.01.2018 10:55
      Highlight Wahlen und Abstimmungen könnten aber auch zu gerichtsschlampereien werden, siehe Amerika. Ist eine schwirige Gratwanderung.
      6 9 Melden
    • Bits_and_More 08.01.2018 10:55
      Highlight Naja, das ist nicht immer ganz einfach zu beantworten. Bei der NoBillag Initative sagen die Befürworter, dass die SRG weiter bestehen kann, die Gegner dass die SRG geschlossen wird und die Mitarbeiter auf die Strasse gestellt werden.
      Wo liegt nun die Wahrheit? Vermutlich irgendwo dazwischen.
      Aber wirklich wissen kann das zum heutigen Zeitpunkt niemand.
      Sind es nun des wegen schon Unwahrheiten?
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    • Graustufe Rot 08.01.2018 11:07
      Highlight Vom Volk gewählte Politiker, hier vertreten im Abstimmungskomitee dürfen also "einseitig und "unwahr" ihre Meinung vertreten! Dann ist es keine Meinung, sondern unwahr. Darf man Unwahrheit Lüge nennen? Das Volk wird von seinen Vertretern belogen?? Mindestens ist es eine freche Behauptung zu sagen, die SRG werde nach einem Ja weiterbestehen. Ich schätz mal: Zu 100% wird die SRG nach einem Ja Richtung Bedeutungslosigkeit schrumpfen und zu 50% Wahrscheinlichkeit wird sie schleichend ganz verschwinden.
      35 3 Melden
    • Linus Luchs 08.01.2018 11:12
      Highlight amore, ich bin entschieden gegen die No-Billag-Initiative und habe keine Freude an dieser Werbung, die als redaktioneller Beitrag getarnt wird. Aber: Es ist keine Schande für die Demokratie, wenn dieses Inserat erscheinen darf, im Gegenteil. Es ist Ausdruck von Demokratie. Gegner der Initiative dürfen ebenfalls Inserate schalten.

      Betr. strafrechtliche Konsequenzen: Wo liegt die Grenze zwischen falscher Meinung und Lüge? Wer sollte das beurteilen und Strafen verfügen? Was du vorschägst, führt zu einer Gesinnungsdiktatur. Aber du hast Recht: Politik ist ein schmutziges Geschäft.
      23 8 Melden
    • mein Lieber 08.01.2018 11:21
      Highlight Das gilt bei allen Abstimmungen 😉
      5 1 Melden
    • mein Lieber 08.01.2018 11:25
      Highlight Es ist nicht minder gelogen wenn die Initiativgegner behaupten dass die SRG nach einer Annahme nicht mehr existieren kann. Polemik vom Feinsten.
      10 39 Melden
    • Hierundjetzt 08.01.2018 11:35
      Highlight Man nennt das Meinungsfreiheit. Unschön aber korrekt.
      7 12 Melden
    • Madison Pierce 08.01.2018 11:41
      Highlight Das Problem ist, eine Instanz zu finden, welche "die Wahrheit" definiert. In der Politik geht es viel um Dinge, die nicht absolut wahr oder falsch sind.

      Aber wenn "starke SRG" und "keine Gebühren" im gleichen Inserat stehen, kann sich auch ein politisch nicht so gebildeter Leser vorstellen, wie viel Wahrheit da dran ist.

      Bedenklich finde ich, dass lügende Politiker vom Stimmvolk nicht abgestraft werden. Da müsste das Volk konsequenter sein.
      26 1 Melden
    • Graustufe Rot 08.01.2018 12:28
      Highlight @chrutonddrunder. Sie schreiben: wer sagt, die SRG werde nach einem Ja nicht weiter existieren, der lüge auch. Wenn der SRG die Gebühren und Werbeeinnahmen entzogen werden, liegt es nach gesundem Menschenverstand auf der Hand, dass sie untergeht.
      20 2 Melden
    • mein Lieber 08.01.2018 13:10
      Highlight Abbaio, der gesunde Menschenverstand sagt mir dass die SRG Führung nicht so dumm ist dass sie keine Perspektive mehr hat. Und falls doch dann darf von Misswirtschaft gesprochen werden.
      4 11 Melden
    • Graustufe Rot 08.01.2018 13:40
      Highlight @chrutondchabis. Hab ich's mir doch gedacht! Wenn die SRG untergeht, nachdem man ihr die Einnahmen weggenommen hat, ist dann das "Missmanagement" der SRG Führung schuld wenn die SRG Konkurs macht!
      15 2 Melden
    • äti 08.01.2018 14:29
      Highlight @chrutund, Versteigern heisst dem Meistbietenden. Egal wer. Der Preis, nicht die Schweiz!

      Bisheriger Abs. 3

      3 Der Bund versteigert regelmässig Konzessionen für Radio und Fernsehen.

      4 Er subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen. Er kann Zahlungen zur Ausstrahlung von dringlichen amtlichen Mitteilungen tätigen.

      5 Der Bund oder durch ihn beauftragte Dritte dürfen keine Empfangsgebühren erheben.

      6 Der Bund betreibt in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Fernsehstationen.
      4 1 Melden
    • mein Lieber 08.01.2018 16:10
      Highlight Abbaio und äti, ja und?
      1 6 Melden
  • panaap 08.01.2018 10:18
    Highlight Jetzt unabhängig ob ich es gut oder schlecht finde, welcher Depp hat für den Claime NoBillag bei einer Abstimmung bei der man ein Ja Bewerben will erfunden.
    150 18 Melden
    • P. Meier 08.01.2018 16:05
      Highlight Das war kein Depp!
      So kann man alle Stimmenden abholen, welche nur Titel und keine Inhalte lesen. Die Billag gehört sicher nicht zu den geliebten Unternehmen. Wenn gegen diese Firma etwas unternommen und gleichzeitig noch im eigenen Portemonnaie gespart werden kann, reicht die Info durch den Titel.
      6 1 Melden
    • panaap 08.01.2018 16:42
      Highlight Das mit der Billag verstehe ich schon. Aber halbes Jahr lang mit NO bombardiert werden und dann im März den link zu Ja machen finde ich komisch.
      1 2 Melden

Roger Schawinski im grossen No-Billag-Interview: «Das ist völlig durchgeknallt»

Der Schweizer Medienpionier und Radio-Unternehmer Roger Schawinski meldet sich in der No-Billag-Debatte mit dem in Rekordzeit geschriebenen Buch «No Billag? Die Gründe und die Folgen» zu Wort. Ein Gespräch über die Vernebelungstaktiken der Initianten, die Chancen der Initiative und «Morning Joe».  

Ihr Buch ist flott geschrieben und es bietet eine verständliche Einordnung der Problematik. Aber kann ein Schnellschuss auch seriös sein?Roger Schawinski: Dies ist mein Fachgebiet, in dem ich mich seit Jahrzehnten auskenne. Und ich habe wohl mehr praktische Erfahrungen im In- und Ausland als andere.

Sie tragen aber ziemlich dick auf. Man hat den Eindruck, die Schweiz werde bei einem Ja zur No-Billag-Initiative untergehen. So ein Quatsch. Haben Sie das Buch überhaupt gelesen? Das schreibe …

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