International

Schweden: Stefan Löfven zum Ministerpräsidenten gewählt

Stefan Löfven zum schwedischen Ministerpräsidenten gewählt

18.01.2019, 10:2918.01.2019, 10:29
Prime minister and party leader of the Social Democrat party Stefan Löfven waves at an election party in Stockholm, Sweden, Sunday, Sept. 9, 2018. Preliminary results of the 2018 Swedish parliamentary ...
Stefan Löfven

Der Sozialdemokrat Stefan Löfven ist in Schweden erneut zum Ministerpräsidenten gewählt worden. Dem 61-Jährigen reichte am Freitag aus, dass bei einer Abstimmung im Reichstag in Stockholm weniger als 175 der 349 Abgeordneten gegen ihn stimmten.

Erwartet wird nun, dass er voraussichtlich am Montag sein neues Kabinett vorstellt und eine Regierungserklärung abgibt. Löfven ist bereits seit 2014 schwedischer Regierungschef.

Damit endet in Schweden eine mehr als viermonatige und überaus zähe Regierungssuche. Wegen des starken Abschneidens der rechtspopulistischen Schwedendemokraten bei der Parlamentswahl im September hatten die traditionellen Parteienblöcke keine Mehrheiten mehr zusammenbekommen. Löfven, seine Sozialdemokraten und ihr Bündnispartner, die Umweltpartei, gingen schliesslich eine Regierungsvereinbarung mit den Liberalen und der Zentrumspartei ein. (aeg/sda/dpa)

Schweden führt die Wehrpflicht wieder ein

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Odi-Skimarke Stöckli verklagt Trump-Regierung: Weitere Schweizer Firmen wollen Geld zurück
Die amerikanische Regierung muss nach dem Hammer-Urteil des Supreme Court Milliarden von Dollar zurückerstatten. Noch ist völlig offen, wie dieses Verfahren ablaufen soll.
Stöckli hatte einen guten Riecher. Am Mittwoch, zwei Tage vor dem wegweisenden Zoll-Urteil des Supreme Court in Washington, verklagte der grösste Schweizer Skihersteller die amerikanische Regierung. In der 17 Seiten zählenden Klageschrift, die CH Media vorliegt, verlangt die amerikanische Stöckli-Tochtergesellschaft eine Rückerstattung der Strafzölle – die am Freitag vom höchsten Gericht im Land als rechtswidrig bezeichnet wurde.
Zur Story