Windows
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Microsoft stellt den kostenlosen Support für Windows 7 ein. Mit Folgen ... bild: shutterstock

Teurer Windows-Fail in Deutschland: 30'000 Behörden-PCs betroffen

Ende 2019 stellt Microsoft den Support für Windows 7 ein. Wer danach noch Updates will, muss zahlen – oder auf Windows 10 upgraden. Doch das bereitet den Berliner Verwaltungen grosse Probleme.



Ein Artikel von

T-Online

Etwa 30'000 Rechner mehrerer Berliner Verwaltungen erhielten fehlerhafte Windows-Upgrades. Als Folge müssen die betroffenen Behörden die derzeitige Umstellung auf Windows 10 von vorne beginnen. Das berichtet der «Tagesspiegel» unter Berufung auf Berlins IT-Staatssekretärin.

Laut Sabine Smentek entsprechen die Upgrades nicht mehr den aktuellen Datenschutzstandards. Bisher sind laut «Tagesspiegel» etwa 60'000 Behördenrechner auf Windows 10 umgestellt. Von der Panne wäre also jeder zweite Computer betroffen. Smentek sagte auf Nachfrage des «Tagesspiegel», dass die Umstellung der Rechner auf das korrekte Windows-10-Update im Laufe des kommenden Jahres abgeschlossen sein werde.

Wo hakt es?

Laut einem Bericht der Zeitung «Die Zeit» scheitern die Berliner Behörden bisher daran, ihre IT wie geplant zu modernisieren. Eigentlich sollten die Computer der Berliner Verwaltung und Justiz bereits in den vergangenen Monaten vom Betriebssystem Windows 7 auf das neuere Windows 10 umgestellt werden. Denn ab Mitte Januar beendet Microsoft den kostenlosen Support, Sicherheitslücken werden danach nicht mehr automatisch geschlossen.

Dennoch laufe rund ein Drittel der Rechner immer noch mit dem alten Betriebssystem, berichtet die «Zeit». Derzeit verhandele das Land mit Microsoft über einen Supportvertrag, der den Schutz über den 14. Januar hinaus garantieren solle.

Wie die Innensenatsverwaltung auf Anfrage mitteilte, gibt es in der Berliner Verwaltung rund 82'000 IT-Arbeitsplätze. Davon nutze gut ein Drittel Windows 7, der grössere Teil (62 Prozent) Windows 10 und der Rest Windows 8.1 ., das ebenfalls ein bereits sicheres System sei. Die interne Zielmarke für die Umstellung war den Angaben zufolge der 30. November.

Auch für bis dahin nicht umgestellte Arbeitsplätze solle gewährleistet werden, dass die Berliner Verwaltung umfassend arbeitsfähig bleibe, so die Senatsverwaltung. Zu den Support-Kosten lasse sich noch keine Aussage treffen. Laut dem «Tagesspiegel» kommen auf den Landeshaushalt Mehrkosten in sechs- bis siebenstelliger Höhe zu.

Verwendete Quellen:

(avr/t-online.de)

Redaktioneller Kommentar zu den Risiken und Nebenwirkungen von kommerzieller Software:

Vor 30 Jahren erschien Windows 1.0: Vom Urwindows bis Windows 10

«Wo finde ich jetzt dieses internet.ch?» – Eltern und Technik

Play Icon

Mehr zu Windows 10 und den neusten Updates

Microsoft hat gerade die lästigste Sache an Windows 10 behoben

Link zum Artikel

Microsoft warnt vor neuem WannaCry – was Windows-User jetzt wissen müssen

Link zum Artikel

Das nächste grosse Windows-Update kommt im Mai– und das sind 7 neue Features

Link zum Artikel

Malware per Update – Hinterhältiger Angriff auf Windows-Notebooks von Asus

Link zum Artikel

Windows-Update macht Ärger – so löst man die Probleme

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Mehr zu Windows 10 und den neusten Updates

Microsoft hat gerade die lästigste Sache an Windows 10 behoben

12
Link zum Artikel

Microsoft warnt vor neuem WannaCry – was Windows-User jetzt wissen müssen

8
Link zum Artikel

Das nächste grosse Windows-Update kommt im Mai– und das sind 7 neue Features

23
Link zum Artikel

Malware per Update – Hinterhältiger Angriff auf Windows-Notebooks von Asus

3
Link zum Artikel

Windows-Update macht Ärger – so löst man die Probleme

4
Link zum Artikel

Mehr zu Windows 10 und den neusten Updates

Microsoft hat gerade die lästigste Sache an Windows 10 behoben

12
Link zum Artikel

Microsoft warnt vor neuem WannaCry – was Windows-User jetzt wissen müssen

8
Link zum Artikel

Das nächste grosse Windows-Update kommt im Mai– und das sind 7 neue Features

23
Link zum Artikel

Malware per Update – Hinterhältiger Angriff auf Windows-Notebooks von Asus

3
Link zum Artikel

Windows-Update macht Ärger – so löst man die Probleme

4
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen

Bill Gates hat richtig gerechnet – und nichts dazugelernt

Es ist Zeit, den gütig dreinschauenden Nerd als das zu sehen, was er wirklich ist: ein knallharter Geschäftsmann und hochintelligenter Demokratiefeind.

Mein Artikel über Bill Gates von letzter Woche hat einen Nerv getroffen. Das war zu erwarten angesichts des hohen Ansehens, das der Microsoft-Gründer geniesst, und wegen der Summen, um die es bei der Diskussion über die amerikanische Superreichen-Steuer («Wealth Tax») geht.

Die populärsten Kommentare, die Tausende Herzen erhielten, sympathisierten alle mit Gates. Und einige User meinten sinngemäss, man solle dem armen Bill sein hart verdientes Geld lassen, er unterstütze wohltätige Projekte …

Artikel lesen
Link zum Artikel