USA
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Biden gewinnt wie erwartet Serie von US-Vorwahlen



Democratic presidential candidate, former Vice President Joe Biden speaks in Philadelphia, Tuesday, June 2, 2020. (AP Photo/Matt Rourke)
Joe Biden

Bild: keystone

Ex-US-Vizepräsident Joe Biden hat weitere Vorwahlen in mehreren Gliedstaaten gewonnen. Der 77-Jährige sammelte damit Hunderte zusätzliche Delegiertenstimmen für seine geplante Nominierung als Präsidentschaftskandidat der Demokraten.

Die Staaten Indiana, Maryland, Montana, New Mexico, Pennsylvania, Rhode Island und South Dakota sowie die US-Hauptstadt Washington hatten am Dienstag Vorwahlen abgehalten. Vorläufigen Ergebnissen von Mittwoch zufolge siegte Biden - als einzig verbliebener Präsidentschaftsbewerber seiner Partei - erwartungsgemäss überall.

Biden ist bereits als designierter Herausforderer für Amtsinhaber Donald Trump bei der Präsidentenwahl im November gesetzt. Seine offizielle Kür als Präsidentschaftskandidat soll während eines Parteitages im August folgen.

Für eine Nominierung braucht er dort mindestens 1991 reguläre Delegierte auf seiner Seite. Nach Berechnungen des US-Senders CNN kommt Biden nach den jüngsten Abstimmungen nun auf mehr als 1900 Stimmen. Bei einer der nächsten Vorwahlen im Juni dürfte er die nötige Schwelle überschreiten, um sich auch rein formal die nötige Mehrheit für eine Nominierung zu sichern.

In Pennsylvania waren am Dienstag die meisten Delegiertenstimmen zu vergeben gewesen: 186. Nach Angaben der dortigen demokratischen Partei kam Biden in dem Bundesstaat nach Auszählung von mehr als 90 Prozent der Wahlkreise auf mehr als 77 Prozent der Stimmen. Der linke Senator Bernie Sanders, der Anfang April aus dem Rennen der Demokraten ausgestiegen war, kam demnach auf knapp 19 Prozent.

Sanders hatte bei der Bekanntgabe seines Rückzugs angekündigt, bei den restlichen Vorwahlen auf den Wahlzetteln zu bleiben, um weiter Delegiertenstimmen zu sammeln und sich so zumindest noch inhaltlichen Einfluss beim Parteitag zu sichern, wo auch über den programmatischen Kurs debattiert wird. (aeg/sda/dpa)

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hofer Ernst 04.06.2020 21:06
    Highlight Highlight Kann man in der USA auch einen jüngeren Kandidaten wählen?
  • äti 04.06.2020 07:24
    Highlight Highlight Das Team hinter einem Präsidenten ist wichtig. Ich denke, ein Team hinter Biden wird viel besser und konstruktiver sein als jenes von T.
  • Jo Kaj 03.06.2020 18:59
    Highlight Highlight DIE Chance für die Demokraten! Ich hoffe der Biden wird mit Hilfe von Sanders ein neues Amerika schaffen. Stellt euch das mal vor, Trömpels Nachfolger schafft das, was er angeblich sein Leben lang macht: "Make America great again!" Nach dem Impeachmentversuch habe ich wirklich gedacht die nächsten 4 Jahre wären gleich am Ar***. Welch' Ironie des Schicksals, das Vergnügen zu haben, wie sich dieser Idiot Tag für Tag unbeliebter (ja es geht!) macht. Ich warte sehnlichst auf den Tag, an dem dieser Vollhonk selbst ins jenseits katapultiert, wer weiss, vielleicht sogar vor seiner Amtsabgabe.
    • Basti Spiesser 03.06.2020 20:35
      Highlight Highlight Stellt euch das mal vor, Trömpels Nachfolger schafft das, was er angeblich sein Leben lang macht: "Make America great again!"

      Wie genau stellst du dir das vor? Gibts da ein konkreten Plan?
    • Jo Kaj 04.06.2020 13:00
      Highlight Highlight Nein, habe keinen konkreten Plan. Bleibe aber optimistisch, dass hoffentlich die grosse Mehrheit in den USA langsam aber sicher realisiert, dass nun die Zeit gekommen ist, aufmerksam einander zuzuhören und gemeinsam Pläne für die Zukunft zu entwickeln. Dies gilt für uns Europäer/Schweizer genau so. Auch wenn es kleine Schritte sind, hauptsache sie zielen in eine nachhaltige Zukunft. Nun hoffe ich dass das 21. Jahrhundert bald einen gemässigten Kurs einnimmt, denn sonst wird die Ära ziemlich erbärmlich ausgehen. Es bleibt viel Arbeit vor uns, mögen die Politiker weltweit ihr Netzwerk zum Besten
  • Basti Spiesser 03.06.2020 16:34
    Highlight Highlight Haben die jetzt brieflich abgestimmt?
    • Juliet Bravo 03.06.2020 21:22
      Highlight Highlight Wahrscheinlich ja. Wieso auch nicht?
  • James Smith 03.06.2020 15:46
    Highlight Highlight Ja klar wird Biden, der bekannte Progressive, sich die Wünsche Bernies zu Herzen nehmen.
    • Ludwig van 03.06.2020 21:52
      Highlight Highlight Wieso sollte sich der Gewinner die Wünsche des Verlierers zu Herzen nehmen?
    • James Smith 03.06.2020 22:02
      Highlight Highlight Als ich Biden mit progressiv betitelte habe ich gedacht, man merkt, dass der Rest auch nicht ernst gemeint ist sry
    • Neruda 03.06.2020 23:50
      Highlight Highlight @Ludwig van: Weil er aufgrund seiner Demenz seine eigenen vergessem hat.
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