Aargau
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Aargauer rast mit 194 km/h – wie wenige Sekunden Spass eine Karriere ruinieren

Ein Familienvater stand vor dem Bezirksgericht Baden, weil er ausserorts auf 194 Stundenkilometer beschleunigte.

Claudia Laube / ch media



Zürich - 12.5.2015 - Das ist das erste selbstfahrende Auto der Schweiz. Die Swisscom macht Test mit einem selbstfahrenden Auto. Der VW Passat wurde mit Sensoren, Computern und Software ausgerüstet. Aus Sicherheitsgründen muss während den Tests immer eine Person hinter dem Steuer sitzen, um notfalls eingreifen zu können.

«Mir hat es den Schalter im Kopf nicht umgelegt», Peter F., Angeklagter (Symbolbild) Bild: k23video://11564787/11e4aa568266aa9b094a66ae86f5863b

Mit geradem Rücken sitzt der 54-jährige Peter F. (Name geändert) im Bezirksgericht Baden, in Erwartung eines lebensverändernden Urteils. Der adrett im dunkelgrauen Anzug gekleidete Vater von drei volljährigen Kindern passt so gar nicht ins Bild eines Rasers, das man haben könnte, wenn man vernimmt, welches Verkehrsdelikt er begangen hat: Im Jahr 2017 hat er auf gerader Strecke zwischen Bellikon und Remetschwil, notabene nicht mit seinem eigenen Wagen, auf rund 194 Stundenkilometer beschleunigt. Daneben sass sein Sohn, der alles filmte.

Peter F. sagt denn auch zu Gerichtspräsidentin Gabriella Fehr: «Normalerweise bin ich ein besonnener Automobilist. Das, was da passiert ist, ist absolut untypisch für mich.» Das Schlimmste nun sei weder die beantragte Busse von 5000 Franken noch die bedingte Haftstrafe von 18 Monaten, sondern der anstehende Fahrausweisentzug von zwei Jahren, erklärt der Beschuldigte, der bei einer Autogarage eine leitende Stellung innehat: «Mein Chef hat bereits angekündigt, dass ich im Falle einer Verurteilung nicht mehr im Betrieb arbeiten könne.»

Und mit 54 Jahren noch einmal auf Stellensuche zu gehen, werde wohl nicht ganz einfach.Deshalb hoffe er auf ein mildes Urteil. «Ich bin 35 Jahre lang ohne Auffälligkeiten Autogefahren, habe einen tadellosen Leumund, immer meine Steuern bezahlt und engagiere mich an meinem Wohnort.» Und um sich kooperativ zu zeigen, habe er einem abgekürzten Gerichtsverfahren zugestimmt. Dieses erlaubt ihm nicht, gegen das Urteil Berufung einzulegen.

Bild

Obwohl er vor den Trümmern seiner Karriere steht, sitzt er nicht da wie ein Häufchen Elend. Beäugt von einer ganzen Schulklasse der Oberstufe sagt er: «Ich stehe zu dieser Tat und bin überhaupt nicht stolz darauf. Mir hat es den Schalter im Kopf nicht umgelegt.» Er habe nicht geplant, so schnell zu fahren, er sei einfach auf dem Gas stehen geblieben.

Gerichtspräsidentin Fehr will es genauer wissen und berichtet davon, was im Video des Sohnes zu hören ist: «‹Jetzt haben wirs geschafft!›, haben Sie zu ihm gesagt.» Er habe wirklich nur von 0 auf 100 beschleunigen wollen, ergänzt F. und habe extra neben der Strasse angehalten und gewartet, bis kein Verkehr mehr war. Es seien nur ein paar Sekunden gewesen, in denen er so schnell gefahren sei, das passiere ihm ansonsten definitiv nicht.

Eine Lehre für alle

Wie schlimm die Nachwehen des kurzen Spasses sein würden, sei ihm erst nachher bewusst geworden: «Das alles trifft mich sehr hart, es geht mir nicht gut damit.» Auch sein Sohn fühle sich schuldig, weil er das Video gemacht habe: «Er steht unter Druck, auch wenn er wirklich nichts dafür kann.» Es sei deshalb umso schlimmer für ihn, dass er in diesen Sekunden nicht vom Gas gegangen sei.

«Ich bin natürlich froh, dass niemand zu Schaden gekommen ist. Trotzdem ist es jetzt ein grosser Wermutstropfen für mich, dass die Rasergesetze so hart sind.» Diesen folgt am Ende auch das Gericht: «Wir können hier nicht nach Gusto urteilen, wir sind an den Antrag der Staatsanwaltschaft gebunden», so Fehr.

«Sie waren auch nicht knapp über der Grenze, sondern begingen eine massive Übertretung.» Zwölf Monate seien die Mindeststrafe: «Die 18 Monate bedingt sind in Ihrem Fall also angemessen.» Sie hätte aber keine Bedenken, dass ihm so etwas noch einmal passiert, sagt Richterin Fehr: «Wir sind überzeugt, dass Ihnen das eine Lehre war.»

Peter F. selbst hofft, dass sein Fall auch den Schülerinnen und Schülern im Gerichtssaal eine Lehre ist und sie erfahren haben, dass es sich nicht lohnt, für ein paar SekundenGeschwindigkeitsrausch das Leben aufs Spiel zu setzen – weder das von anderen noch das eigene.

Wenn die Jugend gegen Raserei aufruft, dann kommt die Botschaft garantiert an

Bündner Blitzkasten narrt die Urner

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

12
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

106
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

75
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

114
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

148
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

124
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

95
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

12
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

106
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

75
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

114
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

148
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

124
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

95
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

239
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
239Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rerererere 31.08.2019 21:43
    Highlight Highlight Hätte es Tote gegeben, dann wäre (möglicherweise) auf Eventualvorsatz in Bezug auf Tötung erkannt worden. Weil nichts passiert ist, ist es wohl einfach über Art. 90 Abs. 3 SVG abgehandelt worden, bei dem der diesbezügliche Vorsatz irrelevant zu sein scheint. Eventualvorsätzlich versuchte Tötung Fehlanzeige...

    Frage mich schon lange, welcher psychische Mechanismus dafür verantwortlich sind, dass die Strafrechtsdogmatiker nicht mal alle gemeinsam etwas gegen die "Fühlt-sich-richtig-an-Jurisprudenz" unternehmen. Denn dazu brauche ich die Beiträge dieser Leute nicht, sondern nur mein Gefühl.
  • zipfelgrind 31.08.2019 14:07
    Highlight Highlight Für alle die Fragen: Mindestentzugsdauer für den Führerausweis bei "Raserdelikten" nach Art. 90 Abs. 3 SVG oder nach Art. 90 Abs. 4 SVG (hier vorliegend) ist 2 Jahre. Der Führerausweisentzug wird auch nicht vom Gericht, sondern vom Strassenverkehrsamt angeordnet.
  • hämpii 31.08.2019 13:06
    Highlight Highlight Bin ich der Einzige hier, der das Rasergesetzt Verhältnisblödsinn findet? Es kann doch nicht sein, dass jemand wegem ein paar Sekunden unüberlegten Handelns seine Karriere ruiniert, dann wahrscheinlich keinen Job mehr findet und schlussendlich als Sozialhilfebezüger der Allgemeinheit auf der Tasche liegt...
    • Erbschleicher 31.08.2019 14:56
      Highlight Highlight Ja, bist der einzige. Von mir aus könnte man ihm auch die Sozialhilfe streichen.
    • humpfli 31.08.2019 18:01
      Highlight Highlight Nur so als Input: Ein Pistolenschuss braucht auch nicht mehr als 5 Sekunden.
  • Booker 31.08.2019 07:35
    Highlight Highlight Strafe muss sein und gerade bei einer solchen Tat wo er das Leben von sich und andern, seinem Sohn und Unbeteiligten, aufs Spiel setzt. Eine Lösung wäre es ja ihn jetzt für 10 Jahre Nus noch ein plombiertes Auto bis max. 80 km/h fahren lassen zu dürfen.
    Er ist zurechnungsfähig und erwachsen und wusste ganz genau auf was für ein Risiko, zumindest bezüglich Fahrausweisentzug und Busse, er sich einlässt.
    • Magnum 31.08.2019 12:00
      Highlight Highlight Wäre eher für so ein auf 45km/h abgeriegeltes Rentner- und Alki-Mobil. Damit könnte der Herr Werkstattleiter in 30er-Zonen noch immer für Tempoexzesse sorgen.
      Im Ernst: fürsorgerischer Ausweisentzug und gut ist. Und dann soll er den ihm unterstellten Mechanikern in der Werkstatt mal erklären, warum so ein Raserexzess einfach nur eines ist: strunzdumm.
  • malu 64 31.08.2019 02:42
    Highlight Highlight Alle Taten im Affekt handeln so! Ich habe den Schalter nicht umgelegt und habe halt zugeschlagen, zugestoßen, abgedrückt oder halt zu viel Gas gegeben. 114 km/h über dem Limit ist meiner Ansicht nach Gefährdung des Lebens.
  • Babuschka11 30.08.2019 22:57
    Highlight Highlight Wohne selber in der Nähe dieser "Rennstrecke". Mehrmals wöchentlich testen Raser (eines und auch mehrere Fahrzeuge) ihre Fahrzeuge. Man hört in den angrenzenden Ortschaften die aufheulenden Motoren bestens. Diese Beobachtung wurde mir sogar aus Insiderkreisen bestätigt. Ich kann es nicht nachvollziehen, dass die Polizei (Donnerstag, Freitag und Samstag) zwischen 24 und 02 Uhr nachts nicht mehr Präsenz zeigt. Tagsüber ist es schlichtweg kriminell, da es viele Fahrradfahrer, Landwirtschaftsfahrzeuge und einige Abzweigungen und Strassenquerungen ohne Fussgängerstreifen hat.
    • woezzl 31.08.2019 09:44
      Highlight Highlight Die Polizei ist dann eben mit den Horden von sich betrinkenden Wohlstandskids beschäftigt
  • lansky 30.08.2019 22:45
    Highlight Highlight und das "so nah" an der deutschen Autobahn.

    Schlaumeier.
    • Booker 31.08.2019 07:37
      Highlight Highlight Ja auch auf er deutschen Autobahn sind die Schweizer Laser nicht (mehr) willkommen. Auf vielen Streckenabschnitten gilt sogar Tempo 120, da wird man genauso zum Laser, auch wenn es schlussendlich vom Bussgeld her "billiger" kommt.
    • hämpii 31.08.2019 13:30
      Highlight Highlight Wie wird man denn zu einem Laser..? ^^
  • Grötzu 30.08.2019 22:27
    Highlight Highlight Alles nur Zufall. Zufälligerweise hat ein Kunde sein Auto in die Garage gebracht. Zufälligerweise hat dieses Auto viel, viel Power, da es in ein paar Sekunden auf 194kmh beschleunigen kann. Zufälligerweise wird dieses Auto für eine Spritzfahrt benutzt. Zufälligerweise ist der Sohn mit einer Videokamera dabei. Vermutlich hat er schon viele Spritztouren mit Kundenautos gemacht, aber zufälligerweise noch nie erwischt worden.
  • PlusUltra 30.08.2019 21:16
    Highlight Highlight Dass er sich dabei filmen lässt, sagt doch schon alles...
  • DerewigeSchweizer 30.08.2019 21:02
    Highlight Highlight Ich finde, einige Kommentaristen hier übertreiben, mit viel Schaum vorm Mund.

    Ja, das Gesetz wurde verletzt, der Mann ist strafbar.

    Aber es gehört auch zum Fall :
    "habe extra neben der Strasse angehalten und gewartet, bis kein Verkehr mehr war".

    Heisst: Da waren keine Drittpersonen, die hätten geschädigt werden können. Sein mitfahrender "Sohn" ist erwachsen und war selber freiwillig dabei.

    Bedeutet:
    "Gefährdung Dritter"
    oder
    "einer der Verletzte und Tote Billigend in Kauf nahm"
    oder
    "vorsätzliche versuchte Fahrlässige Tötung"

    trifft auf diesen Fall NICHT zu.
    • malu 64 31.08.2019 02:50
      Highlight Highlight Das ist eine öffentliche Straße! Hier fahren Fahrräder, kreuzen Traktoren die Straßen, eventuell Fußgänger die auftauchen, Tiere usw. Ich habe auch die Möglichkeit solche Wagen zu fahren. Aber dafür verlasse ich die Schweiz und fahre spät nachts auf der deutschen Autobahn.
      Da wo es zulässig ist. Dafür gibt es keine Entschuldigung, vor Gericht sollten alle gleich behandelt werden.
    • Amboss 31.08.2019 03:10
      Highlight Highlight So ein Unsinn.
      Natürlich bestand eine Gefährdung Dritter, nämlich:
      - langsamere Verkehrsteilnehmer (Traktoren, Velos, Mofas, E-Bikes, Fussgänger)
      - der gesamte Verkehr in Gegenrichtung (vorhin genannte plus Autos).
      Du siehst, Er nahm also durchaus Tote und Verletzte billigend in Kauf.
    • Booker 31.08.2019 07:39
      Highlight Highlight Und wenn dann eben doch von der andern Seite ein Auto oder Mottorad gekommen wäre oder ein Überholmanöver angesetzt hätte ?
      Wenn ein weg ein Auto entgegenkommt und man noch auf übersichtlichem Stück überholen möchte, macht es eben einen massiven Unterschied ob der Gegenverkehr mit 194km/h oder 80km/h unterwegs ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • G. 30.08.2019 20:41
    Highlight Highlight Wäre das jetzt Luzi Stamm gewesen, hätte es wieder was von Lockvogel-Fahrt geheissen.

    Ich bin mit Ausweisentzug und Geldbusse einverstanden. Was ich nicht so gut finde, dass sich ein Arbeitgeber dazu hinreissen lässt, den bereits Bestraften noch zu entlassen.

    Eine Entlassung oder eine Trennung in gegenseitiger Einvernahme lässt sich bei einer Bewerbung immer sehr schwer erklären...

    Der Ausweisentzug ist länger als die Rahmenfrist beim RAV. Wird dieser Mann zu einem Sozialfall bezahlt es der Steuerzahler...

    Just sayin‘
    • PeteZahad 31.08.2019 03:27
      Highlight Highlight Falls er die Spritztour im Kundenfahrzeug ohne Wissen des Chefs resp. des Kunden gemacht hat, so ist dies ein massiver Vertrauensbruch und könnte wohl auch als Grund für eine fristlose Entlassung reichen.

      Just sayin'
    • tr3 31.08.2019 14:16
      Highlight Highlight Ob Kundenfahrzeug oder nicht, erklär mir mal, wie er seinen Job ohne Ausweis weiter ausüben soll
  • JZ4EVER 30.08.2019 19:45
    Highlight Highlight Er hat einen Fehler gemacht und muss nun dafür gerade stehen. Dass er nun anscheinend entlassen wird finde ich sackschwach von seiner Firma.
    • Rön73 31.08.2019 07:23
      Highlight Highlight Warum? In vielen Garagen ist der Besitz des Führerscheins Pflicht für eine Anstellung. Er hat zudem noch Glück, dass ihn sein Arbeitgeber nicht angezeigt hat, immerhin hat er ein Kundenfahrzeug missbraucht.
      Und dann immer dieselbe Leier: „Habe immer meine Steuern bezahlt“...
    • malu 64 31.08.2019 20:30
      Highlight Highlight In seinem Job ist der Ausweis ein muss. Wie bei einem Berufsfahrer. Nun muss er einen anderen Verkaufsjob suchen. Gibt ja noch andere Branchen. Oder er verkauft Versicherungen.
  • Beat-Galli 30.08.2019 18:50
    Highlight Highlight Ich freue mich auf die vielen Blitze.

    Ich sage trotzdem dass Gefängnis und Bedingte Gefängnisstrafen bei etwas, das als Krasse Geschwindigkeitsübertretung gilt trotzdem der falsche Weg ist.

    Gegen die Bussen und den Entzug des Führerscheins sage ich nichts. Und in diesem Fall ist es auch der schlimmere Teil.

    Aber so lange kein Schaden entstanden ist, sollten diese Gesetzte wieder überdacht werden.

    Allerdings gibt es einen Unfall, in aller Harte durchgezogen.

    Sonst müsste man alle die ein Risiko eingehen ähnlich behandeln.

    Kein legales Bergsteigen, Tauchen, Schwimmen, Wander.,
    • Ticitaca 31.08.2019 07:09
      Highlight Highlight @beat-galli ich verstehe, was du sagen willst. Aber trotzdem ist es von mir ausgesehen nicht dasselbe, ob ich mich selbst "gefährde" indem ich tauche, klettere, wandere, etc... Im Strassenverkehr sterben sehr oft unbeteiligte Drittpersonen - diese gilt es zu schützen. Ein Raserdelikt ist kein Kavaliersdelikt... Es gefährdet aktiv Menschenleben.
    • Ritiker K. 31.08.2019 11:26
      Highlight Highlight Zuerst jemand töten?

      Diese Haltung erachte ich schlichtweg als Ignorant. Die Raser-Tempi wurden ganz klar so definiert, dass es eine Überschreitung ist, welche ausserhalb des Rahmens sind und 'nicht kontrollierbar' Sie gelten sogar für die Blaulichtorganisationen.

      Da zu schreiben 'solange nichts passiert sollte man nicht so hart sein' NEIN. Die Person hat bewiesen, dass sie kein Verhältnis zu der Gefährdung hat die eine überrissene Geschwindigkeitsüberschreitung zur Folge hat.

      Wer so Leute verteidigt, muss sich von mir den Vorwurf anhören lassen, die Gefahren des Rasens kleinzureden.
    • Beat-Galli 31.08.2019 13:32
      Highlight Highlight Rasertempi wurden von Mensch definiert und ist nicht Gott gegeben.

      Bergsteigen gefährdet Natur und jeden darunter. Ein Stein auf dem Kopf sollte dann auch mehrere Jahre Gefängnis bedeuten. EinSchwimmer gefährdet die Rettungsschwimmer wenn jemand in Not gerät....
      Usw Alle Handlungen können irgendwie für irgend jemand eine Gefährdung sein.


  • sunshineZH 30.08.2019 18:41
    Highlight Highlight Wir brauchen einfach eine Rennstrecke in der Schweiz...aber bei unserem Autofeindlichem Land kann man darauf lange warten 😃 Darum hald weiterhin über die schönen Österreichischen Pässe oder die deutsche Autobahn 👍
    • Rön73 31.08.2019 07:24
      Highlight Highlight In Österreich wird übrigens recht viel kontrolliert, was Geschwindigkeitsüberschreitungen angeht. Ist also nicht unbedingt zu empfehlen.
    • Ritiker K. 31.08.2019 11:39
      Highlight Highlight Es gibt in der Schweiz eine Rundstrecke auf der ganz legal 'sportlich' gefahren werden darf.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Circuit_de_Ligni%C3%A8res
    • sunshineZH 31.08.2019 14:08
      Highlight Highlight @Rön73c Passstrassen wie z.B. der Grossglockner sind ohne Probleme genug schnell zu befahren 😃

      @Ritiker K. Ist aber keine öffentliche Rennstrecke

  • wizzard_of_randalf 30.08.2019 17:44
    Highlight Highlight wer nicht denken kann & die konsequenzen nicht kennt, für ein bisschen spass.... muss es auf die harte tour lernen. zu spät dafür ist es nie, aber hart. richtiges urteil!
  • forevernewbie 30.08.2019 17:09
    Highlight Highlight hätten wir eine rennbahn oder einen platz für drag races, wäre das nie passiert.
    zudem zeigen solche beispiele, dass die geschwindigkeitsbegrenzungen lächerlich tief sind.
    es gibt viele gerade stellen wo 150+ kein problem sind.
    aber ich weiss, dass die meisten hier anderer meinung sind. spassbremsen halt.
    • Magnum 31.08.2019 12:07
      Highlight Highlight Woher willst Du wissen, dass die Existenz einer offiziellen Rennstrecke diesen Herrn daran gehindert hätte, seinen Sohnemann einen Tempoexzess in einem Kundenfahrzeug filmen zu lassen?
      Denkst Du, der Werkstattleiter wäre mit seinem Sohn und dem Kundenfahrzeug zur Rennstrecke gefahren? You dreamer, you.

      Nein: Die Exzesse rücksichtsloser Raser und Verkehrsgefährder taugen NICHT als Argument für eine Rennstrecke in der Schweiz, womöglich noch mit Steuergeldern gebaut.
  • Dönergott 30.08.2019 17:08
    Highlight Highlight Recht so! Weg mit em Lappe! Solchen Scheiss brauchen wir auf den Strassen nicht. Ist mir absolut schnurz ob der Familienvater, Anwalt, Ausländer, Hobbykokser oder sonstwas ist. Weg von den Strassen.
  • Magnum 30.08.2019 16:12
    Highlight Highlight Raser sind Gefährder, welche die Verletzung anderer Verkehrsteilnehmer für ihren *Spass* billigend in Kauf nehmen. Wer sich solche Tempoexzesse erlaubt, hat hinter einem Lenkrad nichts verloren und sich eine Denkpause redlich verdient.
    Wenn der Job vom Lappen abhängt, wäre Denken VOR dem Rasen ein sinnvoller Ansatz. Mein Mitleid divergiert gegen Null, sorry.
  • Satan Claws 30.08.2019 15:38
    Highlight Highlight https://www.welt.de/wams_print/article766562/Tempo-kann-suechtig-machen.html

    https://www.zurich.at/versicherung/kfz-versicherung/auto/info/tunnelblick
    • El Vals del Obrero 30.08.2019 18:49
      Highlight Highlight Deshalb wäre ich auch für niederschwellig zugängliche kontrollierte Abgabeprogramme für die Speed-Junkies ("Speed" im wörtlichen Sinn), sprich abgesperrte Rennstrecken.

      Diesbezüglich stimme ich sogar mit manchen der Kommentaren aus der Raser-Fraktion überein. So wie Gassenzimmer bewirken sollen, dass keine Spritzen auf Spielplätzen rumliegen, so sollten solche Rennstrecken dafür sorgen, dass es keine unbeteiligten Opfer gibt. Selbst wenn man die Sucht nicht nachvollziehen oder gutheissen kann, sollte die Vermeidung von Schäden an Unbeteiligten denoch höher gewichtet werden.
    • Kong 30.08.2019 23:31
      Highlight Highlight die Straftat bleibt aber interessante Untersuchung, jeder Fahrer kennt das Phänomen, jedoch ist die Kontrolle solcher „Gelüste“ nötig
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 30.08.2019 15:24
    Highlight Highlight Wieso haben soviel Leute Mitleid mit einem der Verletzte und Tote Billigend in Kauf nahm?
    Das sind nicht 10kmh zuviel das sind 101 über Limit.

    Das kann man durchaus als Vorsätzliche versuchte Fahrlässige Tötung einstufen.

    Ich gehe auch nicht mit ner Knarre auf die Strasse und Drücke beim erstbesten ab um zu schauen ob Geladen ist oder?
    • Aglaya 30.08.2019 18:59
      Highlight Highlight Der zweite Absatz ergibt juristisch keinen Sinn. Vorsatz und Fahrlässigkeit schliessen sich gegenseitig aus, es geht nur entweder/oder. Und einen fahrlässigen Versuch gibt es auch nicht.
    • Kiril 30.08.2019 21:41
      Highlight Highlight Ich persönlich habe Mitleid mit ihm, weil er Reue zeigt, und das tun Raser für gewöhnlich nicht. Die schimpfen eher über den bösen Staat, der sie von ihrem "Spaß" abhält. Noch dazu hat er zumindest gewartet, dass die "Bahn" frei ist. Wieder etwas, was Raser normalerweise nicht tun. Und dass er auf den Fahrausweis angewiesen ist, nehmen die meisten hier offenbar als "Pech" hin, aber sag das mal einem, der wirklich seinen Job verliert, ins Gesicht. Vielleicht sollten wir lernen, Menschen eine zweite Chance zu geben. Nicht allen, aber denen, die sie nutzen werden.
    • Asmodeus 30.08.2019 23:41
      Highlight Highlight Kiril. Er zeigt Reue weil er erwischt wurde. Und er heult rum wegen der harten Gesetze.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HerrWeber 30.08.2019 14:50
    Highlight Highlight Der hatte sein Kind dabei und mitgefährdet. Ne, das geht gar nicht.
  • Hummingbird 30.08.2019 14:47
    Highlight Highlight Selber Schuld. Wenn überhaupt so schnell fahren, dann auf der deutschen Autobahn, dort, wo es erlaubt ist. Wäre nicht so weit weg von ihm gewesen ...
    • Grötzu 31.08.2019 22:17
      Highlight Highlight Also, Schweizer Autofahrer lebt euch in Deutschland aus. Kommt es dort zu einem Unfall, spielt es keine Rolle. Sind ja nur Deutsche.
  • fidget 30.08.2019 14:28
    Highlight Highlight Ehrlich gesagt habe ich kein Mitleid mit diesem Herrn, auch wenn im Artikel mit seinen Lebensumständen versucht wird solches zu erwecken. 194 km/h fährt man nicht unbewusst im 80er. Das Gericht hat korrekt nach Gesetz entschieden. Unsere Rasergesetze lassen dahingehend keinen Spielraum und sind sehr klar formuliert. Man kann eigentlich nur noch sagen, dass zum Glück nichts Schlimmeres passiert ist.
  • Don Alejandro 30.08.2019 13:32
    Highlight Highlight Taten kann man nicht rückgängig machen, auch mit noch so einfühlsamer Reue. Think twice, before...
  • BoJack Horseman 30.08.2019 13:32
    Highlight Highlight Wer solche Entscheidungen trifft, hat es nur verdient, seine Führungsrolle zu verlieren.
    • Henzo 30.08.2019 16:55
      Highlight Highlight Jeder macht mal einen Fehler. Die einen werden dabei erwischt, die anderen kommen davon ohne Konsequenz. Ich kann nicht von mir behaupten tadellos zu sein. Nur weil man eine Führungsrolle hat, heisst das nicht, dass man perfekt ist. Was er gemacht hat war idiotisch - zweifelsfrei. Aber das er unter Umständen ausgesteuert wird, finde nicht gerecht ...allerdings geht es hier um Recht und nicht Gerechtigkeit....
  • maylander 30.08.2019 12:57
    Highlight Highlight Das Märchen glaubt er wohl selbst nicht. Beschleunigung von 0 auf 100 getestet und dann 194km/h gefahren. Der hatte wohl noch einen Meilentacho eingebaut, dann kommt es fast hin.
    Schnell auf Googlemaps die Strasse gesucht und was sieht man da: An beiden Enden der 80er Strecke befindet sich eine Garage. Diese Strecke wurde sicher nicht nur einmal als Teststrecke gebraucht.
    • Butschina 30.08.2019 15:38
      Highlight Highlight Auf der Strecke sind viele zu schnell unterwegs. Sie wissen wohl nicht, dass sie kurz vorher an der SuvaRehaklinik vorbeigefahren sind wo es etliche verunfallte zuschnellfahrer und Opfer von Rasern hat. Mitleid habe ich mit dem Herren keines. Wenn ich die Gesetze bestimmen würde, hätte der Vater und der Sohn das Billet weg. Dem Vater würde ich es sogar für immer wegnehmen.
    • Mimimi_und_wow 30.08.2019 18:37
      Highlight Highlight In Mitteleuropa gibt es keinen Sippenhaft und dem Sohn wird die Chance gegeben es besser zu machen oder seine eigenen Fehler zu machen.
    • Butschina 31.08.2019 01:02
      Highlight Highlight Mimimi darum schreibe ich ja falls ich die Gesetze machen würde, was ich aber nicht tue. Der Sohn war Volljährig und hat laut Video genau gewusst was abläuft. Korrekt hätte er dem Vater besser gesagt er solle nur von 0 auf 80 beschleunigen. Er wusste genau dass das Verhalten illegal ist. Daher kommt meine Meinung.
  • bbelser 30.08.2019 12:45
    Highlight Highlight Interessant: alle, die sonst immer für hartes Durchgreifen und pfefferscharfe Konsequenzen sind, schreien hier auf einmal nach Kuscheljustiz. 230 Tote pro Jahr im Strassenverkehr unter anderem durch solche Fahrlässigkeit, über 3000 Schwerverletzte... Was für ein seltsames Rechtsverständnis. Aber kein Wunder in einem Land, das tatsächlich mal eine Autopartei hatte.
    • Past, Present & Future 30.08.2019 19:31
      Highlight Highlight Auch interessant: alle, die sich sonst (zurecht) für Augenmass und die Berücksichtigung weiterer Umstände stark machen, sehen kein Problem darin, dass in der Raser-Gesetzgebung kein Spielraum für die Richter vorhanden sind.

      Opportunisten auf beiden Seiten!
  • Dr. Who 30.08.2019 12:33
    Highlight Highlight Klar, 194 ist viel zu schnell und absolut nicht zur Nachahmung empfohlen. Doch wirkt die Strafe beim Durchlesen des Artikels für mich schon sehr unverhältnismässig, Bedingte Haft von 18 Monaten für zu schnelles Fahren? Da kann man doch nur noch den Kopf schütteln.. Der Mann tut mir ehrlich Leid. Er sieht seinen Fehler ja ein. Er scheint aber kein notorischer Raser zu sein und hat mit seiner "Tat" vermutlich niemanden ernsthaft gefährdet. Auch nach Anpassung von Via Sicura sind die Gesetze in CH mMn immer noch viel zu hart.
    • Wandervogel 30.08.2019 13:57
      Highlight Highlight Naja, nur wenn man den Fehler einsieht, soll man vor der Strafe gefeit sein? Dann würde ja niemand mehr verurteilt werden. Die harten Rasergesetze sind in der Schweiz mehr als bekannt und waren ihm ja auch bewusst. Er ist absolut der Einzige, der für dieses Urteil verantwortlich ist. Gesetz ist Gesetz.
    • Erba 30.08.2019 14:55
      Highlight Highlight Die Strafe ist absolut gerechtfertigt. Der Typ nimmt ja sogar noch seinen Sohn mit zum Filmen. Das ist höchst fahrlässig
    • Neruda 30.08.2019 15:56
      Highlight Highlight Ich kenne den Mann nicht und war bei der Verhandlung nicht dabei. Daher könnte er genau so gut alle angelogen haben. Das können wir ja nicht wissen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thurgauo 30.08.2019 12:21
    Highlight Highlight Als Werkstattchef weiss er wohl ganz genau was für strenge Gesetze gelten und mindestens so viel wird er auch über Autos wissen. So einer beschleunigt sicher nicht unwissend auf fast 200.
  • woezzl 30.08.2019 12:20
    Highlight Highlight Ausweis weg. Punkt.
  • Meyer Andrej 30.08.2019 12:15
    Highlight Highlight Wenn das ein mildes Urteil gibt, dann können wir den Raserartikel beerdigen! Mit dieser Geschwindigkeit ausserorts, das hat nichts zu tun mit einmal beschleunigen, das ist kriminell. Wenn ein Reh plötzlich auftaucht sind diese Beiden tot!
    • _kokolorix 30.08.2019 21:53
      Highlight Highlight Na ja, das Reh auf jeden Fall, im Auto wird dabei nicht viel passieren, ausser das die Karre danach Schrott ist. Aber das Reh hat auch mit 80 nicht gute Karten...
    • Na_Ja 30.08.2019 23:56
      Highlight Highlight @_kokolorix
      Viele weichen bei Hindernissen auf der Fahrbahn instinktiv aus, weil sie nicht damit rechnen und keine Zeit zum Überlegen bleibt (umso kürzer, je höher die Geschwindigkeit). Mit diesem Tempo von der Strasse abzukommen, verläuft meist nicht mehr so glimpflich. Schäden am Auto werden dann zweitrangig.
  • Pius C. Bünzli 30.08.2019 11:37
    Highlight Highlight Ab is chefig!
    • Magnum 30.08.2019 16:17
      Highlight Highlight Bedingte Strafe von 18 Monaten: Da geht gar niemand ins Gefängnis, es sei denn, er zeigt sich während der Bewährungsfrist uneinsichtig.
    • Pius C. Bünzli 30.08.2019 16:32
      Highlight Highlight Ja leider typisch Kuscheljustiz
  • Schubjak 30.08.2019 11:29
    Highlight Highlight Schnell fahren in der Schweiz ist wie russisches Roulette. Es muss jederzeit und überall mit einer Kontrolle gerechnet werden.
    Dass man sein Fahrzeug austesten möchte, ist nachvollziehbar. Nur sollte man die "Teststrecke" vorher abfahren und nach möglichen Fallen Ausschau halten.
    Die Alternative ist, mit seinem Fahrzeug eine Rennstrecke zu besuchen und dort gefahrlos beliebig schnell fahren zu können.
    • Medizinerli 30.08.2019 11:45
      Highlight Highlight "Nur sollte man die "Teststrecke" vorher abfahren und nach möglichen Fallen Ausschau halten."

      Ich bin absolut kein Fan der Radar"fallen", aber die Aussage geht gar nicht. Immerhin geht's um Menschenleben. Eine 80er Strecke ist leider nun mal nicht für 194 km/h konzipiert. Und zudem hat der Sohn gefilmt, auch eine Falle..
    • Frausowieso 30.08.2019 12:01
      Highlight Highlight es war nicht mal sein eigenes Auto. Und wenn man es einmal testen will, dann fahrt man nach Deutschland auf eine freie Autobahn. So etwas macht man nicht auf einer 80er Strecke mit Gegenverkehr, Velofahrern und evtl Wild auf der Strasse. Einfach nicht!
    • Meyer Andrej 30.08.2019 12:21
      Highlight Highlight Du hast nichts begriffen! Wegen so Leuten wie Dir brauchen wir solche dumpfsinnigen Gesetze. Wenn jeder Verkehrsteilnehmer eigenverantwortlich handeln würde, könnte man bei wenig Verkehr auf der Autobahn 180 fahren, aber im Wohnquartier mit Kindern 20. Die Gesetze kommen nicht ohne Grund obwohl es vielfach mühsam ist, aber solche Leute wie ihr beiden zwingen den Gesetzgeber dazu!
    Weitere Antworten anzeigen
  • sunshineZH 30.08.2019 11:23
    Highlight Highlight Autos werden immer sicherer, sparsamer und besser aber die Geschwindigkeit wird nicht nach oben angepasst, wieso?
    • Bündn0r 30.08.2019 11:47
      Highlight Highlight Weil sich unser Bedarf nach Sicherheit ebenfalls nach oben bewegt.
      Zustände wie vor 50 Jahren sind im Bereich der Verkehrssicherheit heute nicht akzeptabel.
    • JayPi 30.08.2019 11:47
      Highlight Highlight Weil auch der Verkehr immer mehr zunimmt. Die Geschwindigkeiten müssten wohl eher nach unten korrigiert werden, da das Stau verringert und so den Durchsatz der Strassen erhöht.
    • Oigen 30.08.2019 11:49
      Highlight Highlight weil der fussgänger nicht besser, sparsamer, sicherer wird. sonder immer mehr abgelenkt ist
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goldjunge Krater 30.08.2019 11:10
    Highlight Highlight Einerseits soll er für sein Vergehen bestraft werden wie es im Gesetz vorgesehen ist. Wenn der Richter aber beeinflussen kann, ob der Mann evtl zum Sozialfall wird, soll er sich das gut überlegen.
    • Meyer Andrej 30.08.2019 12:21
      Highlight Highlight Glaube mir, Sozialfall werden ist für den betroffenen schlimmer wie für den Staat!
    • Haokeaanig 30.08.2019 12:31
      Highlight Highlight Auch mit 54 kann man noch einen neuen Job suchen.
    • Astrogator 30.08.2019 13:42
      Highlight Highlight Gilt das auch für ausländische Straffällige?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 30.08.2019 11:06
    Highlight Highlight Hätte er stattdessen doch nur eine Frau vergewaltigt, dann wäre seine Karriere und seine Pension nicht ruiniert gewesen. Als Ersttäter hätte er mit grösster Wahrscheinlichkeit auch keine unbedingte Strafe erhalten.
    • Evan 30.08.2019 11:24
      Highlight Highlight Verbreitest du Fakenews, oder gibt es füeine Aussage irgendwelche Grundlagen?
    • Too Scoop 30.08.2019 11:31
      Highlight Highlight Unser Alltagswissen reicht nicht aus, um solche Behauptungen zu stellen.
    • Meyer Andrej 30.08.2019 12:23
      Highlight Highlight Ja oder das Nachbarskind mehrfach sexuell belästigen. Die Strafen sind, ohne diesen Psycho zu verteidigen, in keinem Verhältnis mit Gewaltataten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Unkel Wullewu 30.08.2019 10:59
    Highlight Highlight Da es technisch heute mit Galileo problemlos möglich ist, dass das Auto jederzeit die Höchstgeschwindigkeit selbsständig kennt und einhalten kann, stellt sich die Frage, ob der Staat nicht eher verpflichtet wäre, es einzuführen, anstatt solch harte und weitreichende Strafen auszusprechen. Die Politik lässt es zu, dass heut zu Tage ein Auto in der Schweiz noch auf 194km beschleunigen kann. Und fährt dann grausam in das Leben eines Mannes ein, der es einmal tut. Wären die Autos auf Schweizerboden nur schon auf max 120km limitiert, dieser Prozess hätte nicht stattgefunden.

    • reaper54 30.08.2019 11:16
      Highlight Highlight Der Chinesische Überwachungs&Kontrollstaat bekundet sicherlich ein sehr starkes Interesse an dieser Idee...
    • Statler 30.08.2019 11:18
      Highlight Highlight Da würde die Autoindustrie aber kräftig aufheulen.

      Aber Du hast natürlich recht. Es ist absoluter Blödsinn, Autos zu bauen (und eine Zulassung zu geben), die es ermöglichen so schnell zu fahren. Was nützt mir ein Auto, das 400km/h fährt, wenn ich dann doch mit 50 innerorts und 120 auf Autobahnen dahintuckern muss? Macht doch keinen Spass!
      Dass die Verlockung dann gross ist, halt doch mal das Gaspedal durchzutreten, liegt in der Natur der Sache.
    • alias 30.08.2019 11:35
      Highlight Highlight Man will ja von den SchweizerbürgerInnen nicht verlangen, dass sie noch denken oder mit gesundem Menschenverstand agieren. Kann ja jedem mal passieren, dass er nach 35 Jahren korrektem fahren, die Geschwindikeitslimite vergisst und dann aus Versehen 114!km/h zu schnell fährt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Medizinerli 30.08.2019 10:50
    Highlight Highlight Sorry ganz ehrlich, ob adrett gekleidet oder im Jogging-Anzug, vor Gericht sind alle gleich. Ein Familienvater, der auf den Führerschein angewiesen ist, soll sich solche Aktionen zweimal überlegen. 1. Gefährdung anderer, 2. Gefährdung von ihm und seinem Sohn. "Normalen" Rasern wird auch der Ausweis entzogen.
    • Grabeskaelte 30.08.2019 16:18
      Highlight Highlight Vor Gericht sind alle gleich? Da weiss der Luzi aber anderes zu berichten 😉
    • Medizinerli 30.08.2019 16:32
      Highlight Highlight Keine Ahnung wer Luzi ist? Aber wenn sich ein Richter durch das "Jammern" wegen Führerscheinentzug einlullen lässt, nur weil der Herr adrett gekleidet ist und sich einsichtig zeigt, zahle ich ab jetzt auch keine Bussen mehr für 1-2 km/h zu viel. Lieb und nett bin ich auch und adrett kleiden kann ich mich auch :)
    • Grabeskaelte 31.08.2019 00:03
      Highlight Highlight Ich bin ganz bei ihnen, helfe aber gerne mit dem Luzi ;-).
      https://www.watson.ch/!616134651

    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 30.08.2019 10:45
    Highlight Highlight Wenn der Mensch glaubt, dass er nicht erwischt wird, dann ist er bereit, Gesetze zu brechen. Da spielt es gar keine Rolle, wie drakonisch die Strafen sind. Beim Strassenverkehr wäre es problemlos möglich, eine technische Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit von den Herstellern zu fordern. Da Verkehrsbussen aber Teil der Budgetplanung des Staates sind, sind wir als Gemeinschaft alle froh, dass sich nicht alle an die Gesetze halten.
    • gecko25 30.08.2019 11:07
      Highlight Highlight sind sie dann auch froh, wenn sie die Sozialleistungen solcher Leute übernehmen dürfen, wenn diese keine Stelle mehr finden ?
    • Dragonlord 30.08.2019 16:08
      Highlight Highlight So en Seich! Ich bin nicht froh über diesen Budgetposten, somit ist Deine Aussage schon widerlegt.
      Das Problem liegt wohl eher bei der Autolobby und dem Datenschutz.
    • [CH-Bürger] 30.08.2019 19:41
      Highlight Highlight @gecko:
      nein, das finde ich auch nicht ok!

      ich fände es aber auch GANZ OK, wenn diesem Täter die Sozialleistungen gekürzt würden, aufgrund seiner (um es gelinde auszudrücken) wenig bedachten Aktion!

      kriegt von mir keine Sekunde Mitleid!
      wenn er vielleicht wegen 1-2 km/h ins Rasergesetz gefallen wäre, könnte man auf die Tränendrüse drücken.

      aber 194 anstelle von 80 ist einfach nur eine krasse Übertretung, die eine entsprechende Strafe verdient; Punkt!!
  • DeDanu 30.08.2019 10:45
    Highlight Highlight Ich finde diese Kriminalisierung und Karrierezerstörung nach wie vor völlig unverhältnismässig. Anstatt Nulltoleranz und drakonischer Strafen wäre es sicher viel zweckführender, legale Möglichkeiten zu schaffen wo man auf abgesperrtem Gelände die Fahrzeuge auch mal richtig schnell bewegen kann. Ist aber in der braven ÖV verherrlichenden und Autoverteufelnden Schweiz wohl undenkbar. Lieber ansonsten unbescholtene Menschen wegen abstrakter Gefährung dafür ins Gefängnis schicken. Zzzzzzz 🙄
    • Nik G. 30.08.2019 11:08
      Highlight Highlight Kann er in Deutschland tun. Dieses gesamte Thema hat überhaupt nichts mit der ÖV verherrlichende und überhaupt nicht Autoverteufelnder Schweiz zu tun. Sie versuchen einen Täter als Opfer darzustellen. 194 km/h ausserorts?! Velo, Töff oder Tier keine Chance zu reagieren. Bedingt Gefängnis heisst übrigens nicht, dass er ins Gefängnis geht.
    • Karoon 30.08.2019 11:12
      Highlight Highlight Autoverteufelnde Schweiz? Die Schweiz hat eine der höchsten Motorisierungsdichten der Welt (deutlich über Nachbarländern und EU-Schnitt). Auch weist sie ein überdurchschnittliches hohes Strassen- und Autobahnnetz auf.

      In welchem Paralleluniversum lebst du?
    • PlayaGua 30.08.2019 11:15
      Highlight Highlight Wenn er das will, kann er auf den Nürburgring. Und wenn einer die Geschwindigkeit um 114 überschreitet hat das nichts mit Nulltoleranz zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • L.G. 30.08.2019 10:40
    Highlight Highlight 2 Jahre führerschein Entzug finde ich generell zu wenig, alle die derart Rassen sollte man mindestens für 5jahre aus dem Verkehr ziehen. 194km ist keine lappalie. Wenn der Typ bei seinem Sohn so importieren will ist er selber schuld.
    • reaper54 30.08.2019 11:21
      Highlight Highlight Naja ganz ehrlich auf der genannten Strecke wenn es wirklich keine anderen Fahrzeuge hat war die Gefährdung effektiv nicht so gross, respektive Juristisch ausgesprochen nur “abstrakt”. Jeder der mit 40km/h auf die Autobahn auffährt begeht dagegen eine konKrete Gefährdung. Das sollte massiv härter geahndet werden.
    • Amboss 30.08.2019 12:30
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Denk-mal 30.08.2019 10:28
    Highlight Highlight Ich fahre seit 1968, unfallfrei. So eine Idee UND noch vor seinem Sohn umzusetzen, wäre ich nie im Stand gewesen. Ich weiss nicht welche Neuronen sich in den heutigen Hirnen herumtreiben. Ich weiss nur, dass man immer von Exzessen hört, aber gewisse Typen nicht lernfähig sind und solchen Blödsinn machen. Mir tut sein Sohn Leid, ihm ist nicht bewussr was sein Vater tat. Die Spassgesellschaft verwischt heutzutage alles. Man liebt seinen Vater und bewundert um alles was er tut. Mann, wenn Sie das lesen, merken Sie sich das für Ihre Zukunft mit Ihrem Sohn!
    • Nr 756 30.08.2019 11:01
      Highlight Highlight Mimimi, früher war alles besser.
    • mukeleven 31.08.2019 02:14
      Highlight Highlight ... wars auch @ iisprinzässin!
      da fuhren wir noch mit 100 und ohne auspuff durchs bauerndorf und der dorfpolizist, wachtmeister stumpen-edi, hat uns jungs zugewinkt. 😉
  • hopplaschorsch12 30.08.2019 10:27
    Highlight Highlight der scheint mir nicht die hellste kerze auf der torte zu sein! ich gehe davon aus, er wird angemessen bestraft. alles andere wäre ein skandal.
  • Jackjackson 30.08.2019 10:23
    Highlight Highlight Hätte der typ z.B. einen Mitbürger Spitalreif geprügelt wäre er in unserem Rechtssystem besser weg gekommen
    Treurig aber wahr
    • kobL 30.08.2019 10:46
      Highlight Highlight Ach ja?
      "Schwere Körperverletzungen sind Verbrechen und mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren oder Geldstrafe nicht unter 180 Tagessätzen bestraft (Art. 122 StGB). "
    • eigiman 30.08.2019 11:25
      Highlight Highlight Spitalreif ist nicht gleich schwere Körperverletzung. Just sayin'.
    • DasDing 30.08.2019 11:37
      Highlight Highlight Bis zu ist der springende punkt. Der richter hat ermessensspielraum. Daher schon gut möglich, dass die strafe kleiner ausfällt.
      Beim raserartikel besitzt der richter keinen ermessensspielraum.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Howard271 30.08.2019 10:18
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Matrixx 30.08.2019 10:17
    Highlight Highlight "sondern der anstehende Fahrausweisentzug von zwei Jahren."

    Zwei Jahre? Und danach wird er wieder auf die Strasse gelassen, wo er wieder "besonnen" Autofahren darf, mit 194 km/h?

    Nimmt ihm den Ausweis auf Lebzeiten weg, dass er zu seiner zukünftigen Arbeitsstelle mit öV oder Velo gehen muss und keine Leben mehr gefährdet!
    • Kalsarikännit 30.08.2019 10:25
      Highlight Highlight Hört, hört! Hört, hört! Die Wutbürger sind wieder unterwegs!
    • hopplaschorsch12 30.08.2019 10:53
      Highlight Highlight wieso denn wutbürger? sehe es genau gleich wie Matrixx. sorry, aber wenn ein über 50-jähriger, dreifacher Familienvater, einfach mal so wegen lustig im 80er ein Auto auf über 190 km/h beschleunigt, ist dass einfach eine massive Straftat! täte es ihm denn auch leid, wäre er nicht geblitzt worden? zum glück ist kein unbeteiligter zu schaden gekommen! und jawoll...nehmt ihm den ausweis auf lebzeiten weg!
    • DasDing 30.08.2019 11:38
      Highlight Highlight Und am besten noch an den öffentlichen pranger oder was? *kopfschüttel*
    Weitere Antworten anzeigen
  • Offi 30.08.2019 10:16
    Highlight Highlight Pech gehabt, es gibt viele welche das Auto dringend zur Ausübung des Jobs benötigen, Hirn vorher einschalten, 194 auf einer 80er Strecke ist schon ein wenig viel und das noch mit einem Kundenfahrzeug ... ist extreme Gefährdung von sich selbst, dem Sohn als Beifahrer und den anderen Verkehrsteilnehmern ! Strafe muss sein!
    • Mario Conconi 30.08.2019 10:27
      Highlight Highlight Wo steht etwas darüber, dass es sich um ein Kundenfahrzeug gehandelt hat??? Es stehet: Mit seinem EIGENEN Wagen.
    • Nr 756 30.08.2019 11:02
      Highlight Highlight @Mario ; Zitat aus dem Artikel: "notabene nicht mit seinem eigenen Wagen"
    • Stefanix19 30.08.2019 11:06
      Highlight Highlight @Mario Conconi, es steht „notabene NICHT mit seinem eigenem Wagen“
    Weitere Antworten anzeigen
  • pusteherz 30.08.2019 10:13
    Highlight Highlight Immerhin scheint er einsichtig zu sein. Blöd wars trotzdem...
  • ingmarbergman 30.08.2019 10:13
    Highlight Highlight Führerausweise müssen viel öfter eingezogen werden.
    Und man muss sich irgendetwas überlegen für die Velofahrer die Rotlichter und Fussgänger ignorieren. (Sage ich als jemand, der in der Stadt ZH mit dem Velo zur Arbeit fährt.)
    • kobL 30.08.2019 10:48
      Highlight Highlight Überlegen muss man sich nichts, nur kontrollieren. Aber die Polizei bekommt leider nicht annähernd genügend Ressourcen für das. Leider.
      (bin auch Velofahrer)
    • DemonCore 30.08.2019 13:26
      Highlight Highlight Nur ist beim überfahrenen Rotlicht eines Velofahrers das Gefährdungspotential sehr viel kleiner... Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.
  • Licorne 30.08.2019 09:55
    Highlight Highlight Bin ich blöd? Irgendwie finde ich keine Textstelle darüber, ob er den Fahrausweis nun abgeben muss oder nicht..?
    • The oder ich 30.08.2019 10:05
      Highlight Highlight Der Führerausweisentzug ist nicht Gegenstand dieses Strafverfahrens. Er geschieht unabhängig vom Urteil als aministrative Massnahme.
    • tromboner 30.08.2019 10:07
      Highlight Highlight Ich nehme an das Urteil ist noch ausstehend.
    • moedesty 30.08.2019 10:07
      Highlight Highlight 18 Monate bedingt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • andrew1 30.08.2019 09:51
    Highlight Highlight In deutschland wären das 600 euro, 2 punkte und 3 monate ausweisentzug. https://www.avd.de/bußgeldrechner/
    hier muss man ja gerade übertreiben. Würden nur verbrechen mit geschädigten wie mord oder körperverletzung auch hier so hart angepackt wie in deutschland. Aber hier fokussieren sich polizei, staatsanwaltschaft und medien lieber auf autofahrer. Das einzige land der welt wo zu schnelles fahren als schlimmer angeschaut wird als mord und totschlag.
    • WindowsUpdate 30.08.2019 10:34
      Highlight Highlight Wer mit solchen Geschwindigkeiten ausserhalb einer Rennstrecke fährt, nimmt einen Unfall mit Todesfolge in Kauf. Daher ist diese Strafe angemessen. Beim zweiten Punkt bin ich aber mit dir einverstanden. Andere Verbrechen werden unverhältnismässig (zu) milde bestraft.
    • Da Fü 30.08.2019 10:36
      Highlight Highlight Whataboutismus ist hier nicht angebracht. Mord und Totschlag mit einem Raserdelikt zu vergleichen ist irgendwie wie Äpfel und Birnen... U know?
    • Erbschleicher 30.08.2019 10:40
      Highlight Highlight Wann wurde ein Mord in der Schweiz mit weniger als 18 Monaten bedingt bestraft? Quelle? Oder reines Wutbürgergezetere?
    Weitere Antworten anzeigen

40-Jähriger stach auf Schwangere ein: «Geht es noch skrupelloser?»

Ein 40-Jähriger wollte ein Baby abtreiben und seine Frau töten. «Versuchter Mord», urteilte das Bezirksgericht Aarau.

«Geht es noch skrupelloser?» Mit dieser Frage brachte Oberstaatsanwältin Carmen Laffranchi die Sicht der Anklage auf den Punkt. Als Beschuldigter stand Josef (Name geändert), ein 40-jähriger Eritreer, vor dem Bezirksgericht Aarau. Zur Last gelegt wurden ihm in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau der versuchte Mord an seiner Ehefrau und versuchter strafbarer Schwangerschaftsabbruch. Der Tathergang, so wie er in der Anklageschrift geschildert wird, war unbestritten. …

Artikel lesen
Link zum Artikel