Idris in der Cafeteria Felix & Regula in Zürich. Er möchte anonym bleiben.  Bild: watson

Idris ist mit 20 Jahren aus Eritrea in die Schweiz geflüchtet. Wie? Frag besser nicht!

15 Monate dauerte seine Flucht von Eritrea übers Mittelmeer bis nach Zürich. Er überlebte die Sahara, einen libyschen Schlepperknast und die Überfahrt in einer Barke. Das ist die Geschichte von Idris aus Eritrea. 

25.04.15, 09:10 29.04.16, 22:41

Corsin manser

Mittwochnachmittag, Kreis 4, Zürich: Auf der Terrasse der Cafeteria Felix & Regula sitzen rund 30 Asylbewerber beim Mittagessen. Jeden Mittwoch organisiert Solinetz hier einen Mittagstisch. Das Essen ist gratis, heute gibt es Couscous mit Bohnen. 

An einem Gartentisch im Schatten sitzen zwei Männer und unterhalten sich mit gedämpfter Stimme. Ich gehe zu ihnen, stelle mich kurz vor und frage, aus welchem Land sie kommen. «Eritrea». Ich sei Journalist, ob sie Lust hätten mir von ihrer Reise von Eritrea in die Schweiz zu erzählen, fahre ich fort. «Natürlich, kein Problem», meinen sie, «aber zuerst holst du dir auch etwas zu essen und setzt dich nachher zu uns». 

Mit einem vollen Teller kehre ich zurück und nehme neben Aziz und Idris platz (Namen von der Redaktion geändert). Aziz spricht Englisch, ein wenig Deutsch und übersetzt für Idris. Zusammen erzählen sie mir die Geschichte, wie Idris von Eritrea über das Mittelmeer in die Schweiz geflüchtet ist.

Jedermann ist wilkommen: der Mittagstisch von «Solinetz». Bild: watson

Die Geschichte von Idris

«Es ist Sommer im Jahr 2012: Ich bin jetzt 18 Jahre alt. Seit einigen Monaten diene ich für die Armee. Das muss jeder junge Mann hier in Eritrea, es herrscht Wehrpflicht. Stationiert bin ich in Sawa, einem Armeestützpunkt ganz im Osten des Landes.

Die Zeit hier ist die Hölle. Wir haben kaum zu essen und zu trinken. Misshandlungen, Gewalt, Schläge: Das ist hier Alltag. Deswegen beschliesse ich, von hier abzuhauen. Zu desertieren, auch wenn man in Eritrea für dieses Delikt lange ins Gefängnis kommen kann. Bis zur sudanesischen Grenze sind es keine 20 Kilometer, das schaffe ich. 

Doch ich täusche mich, kurz vor dem Grenzübergang fassen sie mich. Eritreer, die mich umgehend in den Knast stecken. Ein halbes Jahr muss ich im Gefängnis ausharren. Eine Aussage machen darf ich nicht, einen Richter bekomme ich nie zu Gesicht. Ich werde gefoltert, muss hungern und bekomme fast nichts zu trinken. Dabei habe ich doch niemandem etwas getan.»

Seit Eritrea im Jahr 1993 die Unabhängigkeit erlangt hat, wird es von derselben Person regiert: Isayas Afewerki. Der 68-Jährige herrscht mit eiserner Hand über die sechs Millionen Einwohner und erstickt sämtliche Opposition bereits im Keim. Auf der Rangliste der Pressefreiheit (Press Freedom Index) belegt Eritrea den letzten Platz. Hinter Nordkorea

Bis zu 200 Internierungslager soll es gemäss Amnesty International in Eritrea geben. Es wird geschätzt, dass das Afewerki-Regime bis zu 10'000 politische Gefangene hält. Manche sitzen bis zu 20 Jahren im Gefängnis, ohne je vor ein Gericht zu gelangen. (Einen spannenden Artikel von Amnesty International zu diesem Thema findest du hier.)

Wirtschaftsflüchtling? Nein, das ist Idris nicht. Er wird politisch verfolgt, weil er der Armee entkommen wollte. 

Eritrea liegt ganz im Osten Afrikas, grenzt an den Sudan, Äthiopien und Dschibuti.  quelle: google maps

Leiden in der Sahara

«Eines Tages werde ich völlig unerwartet aus dem Gefängnis entlassen. Ich habe Glück, ich bin erst 19 Jahre alt und war nur ein halbes Jahr eingesperrt. Vielleicht bin ich verhältnismässig früh rausgekommen, weil ich noch so jung bin. Vielleicht aber auch nicht. Wer weiss das schon in diesem Land? 

Ich muss weg von hier. Nie wieder möchte ich in einen eritreischen Knast. In Asmara nehme ich Kontakt zu einer Schlepperbande auf. 2000 Dollar kostet die Überfahrt nach Äthiopien. Viel Geld für einen kurzen Weg. Meine Familie nimmt einen Kredit auf. Die Zinsen sind zwar hoch, doch wenn ich es einmal bis nach Europa geschafft habe, kann ich ihnen das Geld ja vielleicht zurückschicken. 

Ja, Europa ist mein Ziel. Der Weg dorthin ist lange und ich muss grosse Risiken eingehen. Viele Leute sterben auf der Flucht, das weiss ich. Doch alles ist besser als das Gefängnis oder die Armee in Eritrea.

Die Reise nach Äthiopien ist kurz und geht ohne grössere Probleme über die Bühne. Für weitere 1600 Dollar finde ich eine Organisation, die mich nach Libyen bringen soll.

Per Pick-up fahren wir über die Grenze in den Sudan, wir sind 35 bis 40 Leute auf dem Fahrzeug. Es ist zu eng, zu heiss und wir haben nur wenig Verpflegung. Quer durch die Sahara geht es in Richtung Norden zur libyschen Grenze. 

Die Wüstenhitze ist fatal. 15 Personen auf meinem Transporter fallen den Strapazen zum Opfer. Oder sind es bereits 20? Ich weiss es nicht. Die leblosen Körper werden einfach im Sand zurückgelassen.»

Flüchtlinge im Sudan, in der Nähe der libyschen Grenze. bild: orf.at

Die Sahara erstreckt sich über neun Millionen Quadratkilometer, das entspricht rund 225 Mal der Fläche der Schweiz. Selbst im Schatten verliert ein Erwachsener rund einen Liter Wasser pro Stunde, die Temperaturen klettern tagsüber auf bis zu 55 Grad. 

Man merkt es Idris beim Erzählen deutlich an, dieser Teil der Route nach Europa war für ihn der härteste, der gefährlichste. Die Chance, in der Wüste zu verdursten, war viel höher, als im Mittelmeer zu ertrinken. Die Sahara ist in den letzten Jahren offenbar ein Massengrab für Flüchtlinge geworden. 

Aziz und Idris sprechen mit uns über die Durchquerung der Sahara. 

Weiter nach Tripolis

«Ich halte durch, bleibe irgendwie am Leben. Zwei Wochen sind wir durch die Wüste gefahren. Eine lange Zeit, doch ich habe Glück, andere brauchen für diesen Abschnitt einen ganzen Monat. Kurz vor der libyschen Grenze tauschen wir das Fahrzeug. Es sind noch weitere Pick-ups mit uns unterwegs. Die Überlebenden werden jetzt in einen Container auf einem Truck gezwängt. 

Im Container kann man kaum atmen, so eng und heiss ist es. 130 Personen sind wir, alle auf engstem Raum eingesperrt. Viele schluchzen, einige schreien. 24 Stunden dauert diese Tortur, auch hier sterben Menschen vor meinen Augen. 

In Libyen angekommen, wechseln wir wieder auf einen Pick-up und fahren nach Tripolis.»

Tripolis ist die eigentliche Hauptstadt Libyens. Doch die international anerkannte Regierung und das Parlament sind nach Tobruk im Osten des Landes geflüchtet. In Tripolis haben im Moment die Islamisten der «Libyschen Morgenröte» das Sagen. 

Für Christen, wie es viele der eritreischen Flüchtlinge sind, kann das sehr gefährlich sein. Erst vor fünf Tagen tauchte ein Video im Internet auf, in dem 30 äthiopische Christen hingerichtet werden. Weil sie der «feindlichen Kirche» angehören, so die Erklärung der Täter.

Die Lage in Tripolis ist unübersichtlich. Der Staat hat das Gewaltmonopol verloren.  Bild: STR/EPA/KEYSTONE

Schleppergefängnis in Libyen

«Endlich habe ich es geschafft, habe die Sahara durchquert und bin bis zum Mittelmeer gekommen. Doch was kommt als Nächstes? Die Ungewissheit ist ständiger Begleiter auf meiner Reise. Ich bin der Willkür skrupelloser Schlepper ausgeliefert, die nur mein Geld wollen. Und das ist mir mittlerweile ausgegangen, 3600 Dollar habe ich bis hierhin bereits ausgegeben, für die Überfahrt nach Europa verlangen die Schlepper noch einmal 2000 Dollar. 

In Tripolis werde ich zusammen mit 300 weiteren Flüchtlingen in ein Haus gesperrt. Es ist wie im Gefängnis, bewaffnete Männer bewachen das Haus rund um die Uhr. Wir können das Gebäude nicht ein einziges Mal verlassen. Es sind keine Polizisten, die uns hier gefangen halten. Es sind Libyer, die mit den Flüchtlingen Geschäfte machen. Menschenhändler. 

Ich muss 2000 Dollar auftreiben, sonst bin ich für die Schlepper wertlos. Per Telefon erhalte ich die Möglichkeit, mit meinem Vater in Eritrea zu sprechen. Der Ernst der Lage wird ihm sofort klar. Kann er das Geld nicht besorgen, wird sein Sohn mit grosser Wahrscheinlichkeit hingerichtet. Beseitigt. Ja, ein Menschenleben hat in Libyen fast keinen Wert. 

Mein Vater überlegt nicht lange, er verkauft sein Haus, treibt so die nötigen Dollars auf und schickt sie nach Libyen. So bleibe ich am Leben. Drei Monate harre ich an diesem schrecklichen Ort aus und werde immer wieder mit Ketten geschlagen. Die Libyer mögen keine Christen. Das lassen sie uns deutlich spüren. Es fehlt uns hier an allem.» 

Aziz und Idris sprechen mit uns darüber, wie gefährlich es als Christ in Libyen ist. 

Der deutsche Innenminister Thomas de Maizière sprach vergangenen Montag von einer Million Flüchtlinge, die in Libyen auf eine Überfahrt nach Europa warten. Manche warten einige Monate, andere Jahre. Viele schaffen es gar nie auf ein Boot.

Im Jahr 2014 sind aus Libyen 170'000 Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa gekommen. Rund 33'000 davon kamen aus Eritrea.

Die Flüchtlingsroute über Libyen wird am stärksten frequentiert. bild: Spiegel online

500 Leute auf einem Boot 

«Eines Tages, irgendwann im August 2014, ist es soweit, das Boot, welches mich nach Europa bringen soll, steht bereit. Ich darf das Gefängnis endlich verlassen. 500 Menschen werden auf das Schiff gepackt. Es ist in miserablem Zustand und viel zu klein. 

Die allermeisten von uns werden eingesperrt in einen Raum unter Deck. Es hat keine Toiletten, kein Wasser, kein Essen und nur ein winziges Fenster. Wir dürfen den Raum nicht verlassen. Willst du die Überfahrt an Deck verbringen und nicht im Schiffsrumpf, musst du noch viel mehr als 2000 Dollar bezahlen. Manche machen das, doch die allermeisten sind zusammen mit mir gefangen in diesem stickigen Raum.

Drei Tage dauert die Überfahrt, ich habe keine Ahnung, was draussen passiert und wo wir sind. Geht das Schiff unter, haben wir keine Chance. 

In etwa so dürfte es bei Idris ebenfalls ausgesehen haben.

Ich habe grosse Angst, ich will doch leben!

Doch das Boot hält, wir schaffen es nach Sizilien. In der Nähe von Catania kommen wir an Land. Mit der italienischen Polizei oder den Behörden kommen wir erst gar nicht in Kontakt, die haben kein Interesse an uns und lassen uns einfach laufen.

In Catania löse ich ein Bahnticket nach Mailand, von dort geht es weiter in die Schweiz, wo ich einen Antrag auf Asyl stelle. Seit ich Eritrea verlassen habe, sind 15 Monate vergangen.»

Im Jahr 2014 sind im Schnitt täglich 466 Immigranten per Boot an der italienischen Küste angekommen. Die Renzi-Regierung ist mit diesem Ansturm überfordert und schafft es darum nicht mehr, alle Flüchtlinge zu registrieren. 

Im August 2014 waren total 22'430 Eritreer in der Schweiz registriert. Weitere spannende Informationen und Grafiken dazu findest du unter diesem Link.

Das Leben in der Schweiz

«Seit sieben Monaten lebe ich nun in der Schweiz. Mittlerweile bin ich 21 Jahre alt. Zusammen mit einem Mann aus Eritrea teile ich in Grüningen ZH ein Zimmer. Fast täglich nehme ich den Zug nach Zürich, um hier Deutschkurse zu besuchen. Hier habe ich neue Freunde gefunden, habe Aziz kennengelernt. 

Ich habe einen Ausweis mit Status «N», ich bin Asylsuchender. Ich möchte hier in der Schweiz bleiben, arbeiten und meine Familie in Eritrea unterstützen, welche, um meine Flucht zu finanzieren, ihr ganzes Hab und Gut aufgegeben hat. 

Doch mein Ausweis läuft Ende Sommer ab und ich weiss nicht, ob mein Asylantrag gutgeheissen wird. Bekomme ich einen B-Ausweis, ist alles gut. Wird mein Antrag abgelehnt, droht die Ausschaffung.»

Das mit dem Deutsch klappt doch bereits ganz ordentlich. 

Müsste Idris zurück nach Eritrea, ist es praktisch sicher, dass er wieder ins Gefängnis gesteckt wird. Eritreer, welche im Ausland Asyl beantragt haben, werden im Land von Isayas Afewerki als Verräter, als Dissidenten angesehen. 

Das letzte Wort gehört den Experten

800 Flüchtlinge verloren vergangenes Wochenende bei einem Bootsunglück im Mittelmeer ihr Leben. 

Seither werden die Lösungsvorschläge von verschiedenen «Experten» heiss diskutiert: «Das Mittelmeer zur militärischen Sperrzone machen», forderte Roger Köppel bei Günther Jauch, in der EU wird über ein «Schiffe-Versenken» debattiert.

Eine Stimme ging bis anhin aber fast komplett unter: Nämlich jene der Flüchtlinge selber. Die Stimme jener Menschen, welche selber mit dem Boot nach Europa gekommen sind. 

«Was muss sich ändern, damit diese Tragödie ein Ende nimmt? Welche Lösung schlägt ihr vor?», frage ich Aziz und Idris, während wir über die Zürcher Hardbrücke schlendern. Inzwischen sind noch zwei weitere Freunde hinzugekommen, sie möchten weiter nach Altstetten, wollen auch am Nachmittag einen Deutschkurs besuchen. Doch diese letzte Frage möchten sie noch beantworten:

«Wir brauchen Demokratie in Eritrea! Und Menschenrechte! Es kann nicht sein, dass ein Diktator über 20 Jahre an der Macht ist und mit seinem Volk macht, was er will. So lange dies so bleibt, werden die Eritreer flüchten und den Sprung über das Mittelmeer wagen. Egal, wie viel Risiko damit verbunden ist.»

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Zeno Hirt, 25.6.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 01.07.2015 08:47
    Highlight Wie geht es Idris inzwischen? Durfte er bleiben? Wäre schön, das zu erfahren.
    30 21 Melden
    • watsonfan 28.10.2015 09:18
      Highlight ja das würde mich auch brennend interessieren!
      5 10 Melden
  • melon 28.04.2015 10:35
    Highlight Speziell auf diesen Fall bezogen sehe ich nicht ein, dass dieser Mensch ein Flüchtling ist. Wenn man hier aus dem Militär "desertiert" bekommt man auch die MP zu spüren, beziehungsweise landet im Gefängnis.
    Natürlich ist der Militärdienst in Eritrea nich im geringsten mit dem in der Schweiz zu vergleichen, doch müsste man dann nicht allen Eritreern die ins Militär müssen Asyl in der Schweiz anbieten?
    So hart das auch klingen mag, aber wie wollen die Eritreer die Probleme in ihrem Land lösen, wenn alle davon laufen? Ich bin für die Unterstützung von der Bevölkerung in Eritrea – aber vor Ort.
    104 65 Melden
    • 1337pavian 03.05.2015 23:06
      Highlight Wir (weit gefasst: der Westen) unterstützen seit jeher die Zustände in den Afrikanischen Staaten. Deshalb ja der Flüchtlingsstrom!
      46 19 Melden
    • Yolo 27.08.2015 11:30
      Highlight Sagt ihnen die UNO Menschenrechtscharta etwas?

      Der Artikel 5 ist interessant: Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung
      oder Strafe unterworfen werden.

      Oder der Artikel 8 besagt: Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen
      werden.

      Das waren nur einige der Grundrechte die in Eritrea mit Füssen getreten werden.

      Ihre Sichtweise ist Arrogant und ein Hohn für jeden, der nicht so viel Glück hat in einem Land wie die Schweiz aufzuwachsen.
      50 50 Melden
    • Marlon Mendieta 19.03.2017 07:42
      Highlight Ihnen ist aber schon auch bewusst, das die Menschenrechte von weltfremden Theoretikern niedergeschrieben wurden.
      Ich bin ja auch zu 100 % damit einverstanden, aber wenn man die Charta wortwörtlich nimmt, hat wohl jeder 2. Mensch auf der Welt Recht auf Asyl.
      5 8 Melden
  • boxart 26.04.2015 10:58
    Highlight Hatte schon 2 Einsätze in Eritrea, wo ich EDV- und Drucksysteme installiert und die Leute geschult habe.
    Zu meinem erstaunen habe ich dort weniger Polizisten auf der Strasse gesehen, als hier in der Schweiz.

    Ich sehe keinen Grund, warum man die Flüchtlinge nicht in ihr Land zurückschicken soll.
    Wieso kann ein sogenannter Flüchtling nach Mailand fahren, dort schicke Kleidung kaufen und in Eritrea seine Verwandten besuchen? Der müsste nach den Spekulationen gefoltert und im Gefängnis sein, war aber nicht so.

    Die Leute von Eritrea müssten hier in diversen Berufen ausgebildet werden und nach Abschluss wieder zurück in ihr Land geschickt werden.
    Ich finde es gut, dass sich Eritrea absichert und ihre Bodenschätze wahrt. Die Ausbeuter Gesellschaft weltweit hält unberechtigte Sanktionen gegen dieses Land.
    105 65 Melden
  • Kronrod 26.04.2015 09:24
    Highlight Europa sollte die Eritreer an der Waffe ausbilden und zwecks Sturz des Diktators zurückschicken.
    61 49 Melden
  • Mira77 26.04.2015 00:29
    Highlight Danke für diesen Beitrag!! Ich wünsche den beiden alles Gute.. Schrecklich was sie erleben mussten
    65 40 Melden
  • Thomas Binder 25.04.2015 21:12
    Highlight Das Flüchtlingsdrama im Mittelmeer kann am besten gelöst werden, wenn wir alle noch viel egoistischer werden indem wir durch das Nichtaufnehmen von an Leib und Leben bedrohten Flüchtlingen nicht kurzfristig Geld sparen, sondern durch die Aufnahme von beispielsweise 50K Flüchtlingen langfristig nicht nur uns besser fühlen weil wir anderen "Gutes" getan haben, sondern auch zwischenmenschlich und vermutlich ökonomisch profitieren durch Vermehrung unseres Ansehens in der Welt mit Impetus, das Problem gesamteuropäisch derart lösen zu können, dass der Flüchtlingsstrom irgendwann wieder versiegt.
    40 81 Melden
    • Thomas Binder 26.04.2015 07:51
      Highlight Vermutlich verstehen dies manche falsch. Ich möchte den notorischen Egoisten eigentlich erklären, dass der Altruismus langfristig der viel bessere Egoismus ist.

      Wir müssen dem egoistischen homo oeconomicus, dem kurzfristigen rationalen Nutzenmaximierer, in und ausser uns klar machen, dass sich der noch ausgeprägtere aber zugleich ethischste Egoismus des homo cooperativus sive empathicus (aka Brückenbauers), des nachhaltigen emotionalen und rationalen Problem- und Konfliktlösers und somit Glücksoptimierers, in und ausser uns langfristig viel mehr auszahlt.
      40 48 Melden
    • Mikee 27.04.2015 16:48
      Highlight Manche verstehen es wohl auch falsch, weil sie keine Lust haben noch das Wikipedia zu öffnen oder den Text so genau zu lesen. Wenn du willst das dich die Leute verstehen benutze nicht in jedem Satz ein möchtegern-schlau-rüberkommen Wort und schreib wie normale Menschen.
      61 5 Melden
    • 1337pavian 03.05.2015 23:17
      Highlight Schachtelsätze verwirren sowohl Autor als auch Leser, nicht zuletzt wird dabei der Inhalt teilweise mehrdeutig, was auch zu Belustigung führen kann. Da dies aber ein ernstes Thema ist, bitte ich Sie, lieber Thomas Binder, ihr ominöses Brille-Anfassen niederzulegen, auf dass wir hier zur Tagesordnung übergehen, Ihre Äusserungen zu kommentieren.

      Zu Ihrem ersten Votum - wobei ich es mir herausnehme, konkrete Eckpunkte in ihrer Syntaxlawine zu targetieren - dies:

      Da sprechen Sie tatsächlich einen interessanten Punkt an; Die Assoziation von Sklavenschiffen huschte kurz auch durch meinen Kopf.
      19 2 Melden
    • Datsyuk * 26.08.2015 21:57
      Highlight 1337pavian, great!
      6 1 Melden
  • gaba 25.04.2015 16:40
    Highlight Sehr interessant. Würde mich interessieren, wie es ihm hier in der Schweiz geht und ob seine Wünsche in Erfüllung gegangen sind.
    52 28 Melden
  • Dewar 25.04.2015 16:20
    Highlight Zum Thema hat Mani Matter schon vor Jahrzehnten sehr passende Worte gefunden: "Dene wo's guet geit...". Und er behält bis heute Recht: In der blinden Dekadenz gibt es nichts, wovor Herr und Frau Schweizer mehr Angst haben, als dass sie plötzlich auf etwas verzichten müssen, zum Vorteil eines anderen, der es "nicht verdient" hat. Aber was haben Sie und ich dafür getan, in einem wohlhabenden, freien Land geboren zu sein? NICHTS, verdammt noch mal! Aber anderen, die auf Leib und Leben bedroht sind und alles auf's Spiel setzen gönnt man keinen Bruchteil des eigenen Glücks. Erbärmlich ist das.
    178 58 Melden
    • Babalu 27.04.2015 13:10
      Highlight word up!
      17 11 Melden
    • 1337pavian 03.05.2015 23:21
      Highlight Da muss man ja fast den Clausewitz hervorkrame, ne, "Nichts ist schwerer als der Rückzug aus einer unhaltbaren Situation." hat der gesacht, ja, das waren noch Zeiten aber wir haben doch auch gelitten, ja was haben wir gelitten, denn die Gewalt wirkt immer auch gegen den, der sie ausübt - alle haben am Schluss den Schaden, das ist die grosse Tragik, da muss ein Ende gemacht werden damit, endlich, jetzt, irgendwann aber dann schnell! Sofort!
      11 3 Melden
  • wololowarlord 25.04.2015 14:44
    Highlight vor einiger zeit gab es schon einmal massive flüchtlingsströme richtung westeuropa. Wahrscheinlich zu einem grossen teil unsere vorfahren. Damals war das mitunter ein grund für den untergang des römischen reiches. Die römer versuchten diese völkerwanderunen zu unterbinden - und scheiterten. Vielleicht ist nun die blüte europas auch vorbei. Schön wars.
    60 29 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.04.2015 14:03
    Highlight Ach, die Meinungen die hier zum Besten gegeben werden lassen mich nicht die globalen Asyl/Wirtschafts/Rechtssysteme hinterfragen, sondern viel eher unser Bildungssystem.
    Wir Europäerinnen schwimmen im Blut. Aber in erster Linie in unserem eigenen. Das war der Preis unserer Freiheit. Freiheit kann man nicht kopieren. Unsere Generation hat nicht mehr viel dazu beigetragen. Das waren eher unsere Mütter und deren Mütter Mütter und deren Grossvätter usw. Die Eriträerinnen sollen ihren Diktator stürzen und eine Zivilgesellschaft aufbauen. In Afrika, nicht in der Schweiz PUNKT
    111 75 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.04.2015 14:15
      Highlight Der Duden schlägt Eritreerin vor.
      49 41 Melden
    • Lowend 25.04.2015 14:19
      Highlight Ein richtig übler Blut und Boden-Kommentar, der an jedem Treffen von Neu-Nazis, oder bei der Pegida stürmischen Applaus ernten würde!
      91 114 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.04.2015 14:32
      Highlight Ich habe eher an den Sturm auf die Bastille gedacht. Sogar noch weiter zurück. Der 2WK und seine Schandtaten sind bei meiner Aussage, wenn überhaupt, nur Randnotizen. Für Neu-Nazis aber reflexhaft das Wahre. Übel wird mir bei so viel Vergesslichkeit und fehlendem Respekt vor den mutigen Müttern die für uns und eine besseres/gerechteres Europa den Kopf hinhalten mussten.
      Ohh Pardon, die Guillotine hat niemanden geköpft. Die Menschen wurden damals vom Storch weggetragen.
      47 12 Melden
    • Sille 25.04.2015 14:59
      Highlight Es steht Ihnen frei Ihr ganzes Vermögen, Ihre Wohnung und Ihre Zeit den Leuten zu verfügung zu stellen. Realität = Tatsache ist, das die Schweiz als kleines Land alles menschenmögliche versucht denjenigen zu helfen welche in unser Land kommen, aber auch der (reichen?) Schweiz sind Grenzen gesetzt. Wir sind ja nicht mal mehr in der Lage den eigenen welche unter dem Existenzminimum leben eine lebenswürde Zukunft geschweige den einen Job zu bieten. Anstatt immer mehr reinzulassen soll man sich zuerst mal richtig um diejenigen kümmern welche schon hier sind.
      92 46 Melden
    • Matthias Studer 26.04.2015 12:11
      Highlight Ironie der Geschichte. Der Westen fährt mit Hochgeschwindkeit zurück in die Zeit, gegen die unsere Vorfahren gekämpft haben. Gegen eine elitäre Oberschicht die so viel Geld hat, die sie niemals ausgeben können und die Unterschicht, die niemals vom Lohn leben kann.
      55 7 Melden
    • Chrigu91 26.04.2015 13:33
      Highlight @Sille: Gehts eigentlich noch... ich finde es absolut unangebracht zu sagen, dass wir erst unseren Leuten, denen es "schlecht" geht, helfen müssen. Im vergleich zu den Flüchtlingen aus Syrien, Libyen, Eritrea etc. geht es jedem Mensch in Europa und vor allem in der Schweiz um ein vielfaches besser als diesen Menschen, welche im Krieg alles verloren haben und den einzigen Ausweg darin sehen, ihr Leben aufs Spiel zu setzen und in ein Boot zu steigen. Denken Sie mal drüber nach.
      38 33 Melden
    • Sille 26.04.2015 18:19
      Highlight Chrigu
      Solange Flüchtlinge!!! vor allem junge Männer, welche x-tausend Euro an Schlepper bezahlen können, nach der Ankunft mit ihren eigenen Handys ihre schon in Europa angekommenen Verwandten kontaktieren können ist dies fuer mich KEIN echter Flüchtling. Echt ist beigott anders. Echte Flüchtlinge sind Frauen Kinder ältere Menschen und dann!!! die Jungen. Es tut mir auch in der Seele weh das durch die rücksichtslosen Schlepper soviele Menschen ums Leben gekommen sind aber bevor wir Wirtschaftsflüchtlingen welche anstatt dem eigenen Land beizustehen den Weg ins goldene Europa suchen und schlussendlich finanzieren, kommen bei mir diejenigen welche sich den Arsch für die Schweiz aufgerissen haben, und durch unsere eigenen europäischen Probleme in diese Situation geraten sind, dann kommen die Flüchtlinge welche schon in unserem Land sind. Danach kann man wieder über die Aufnahme von Wirtschaftsflüchtlingen diskutieren. Es ist für mich ausser Frage das man wirklichen Kriegsflüchtlingen helfen soll, aber es ist politischer Wahnsinn darüber nachzudenken diesem hausgemachten Irrsinn auch noch Hand zu bieten.
      40 23 Melden
    • Babalu 27.04.2015 13:12
      Highlight @ Lowend: bei Herr und Frau Schweizer leider eben auch...
      7 11 Melden
    • 1337pavian 03.05.2015 23:34
      Highlight @Tan Long I

      violence begets violence - die gewachsene lokale zivilgesellschaft ist allerdings selbstverständlich das (schwer zu erreichende) ziel!
      -
      @Lowend

      Billige ad-hominem-Sülze; Kübeln!
      -
      @Tan Long III

      Interessant, wieso nur diese Andeutungen? Füttern Sie uns an; Enthüllen Sie Quellen, je nu, ich bitte Sie! Mutige Mütter auf dem Schafott, da rauscht dem Unterdrücker das Blut!
      -
      @Sille I

      Denen helfen, die schon da sind, ja richtig. Aber wir müssen auch noch mehr reinlassen, ganz klar. Können wir irgendwie.
      Gleichzeitig muss an der Ursache gearbeitet werden: Unterdrückung und Angst.
      1 4 Melden
    • 1337pavian 03.05.2015 23:42
      Highlight @Matthias Studer

      Alte Wunden / nie geheilt

      @Chrigu91

      Sie machen es sich einfach und das ist grundsätzlich nicht das Schlechteste. Es ist aber einfach so, dass die ach so glücklichen Menschen in den reichen Ländern mitunter Kriege befürworten und dabei ihren Hass auch unverhohlen zeigen.
      Woher aber kommt dieser Hass? Dazu ein link: www.jaeger.uni-koeln.de/fileadmin/templates/publikationen/aipa/AIPA_2012_4.pdf

      (Der einzige Bindestrich im link ist der zwischen "uni" und "koeln"; "uni-koeln.de" etc.)
      -
      @Sille II

      'Wirtschaftsflüchtlinge' = 'vor der Wirtschaft fliehende M.', nicht 'in die ...'
      1 4 Melden
    • 1337pavian 03.05.2015 23:46
      Highlight @Babalu

      Mitunter sehr, das wird auch beklagt, zu Recht, man muss nur hinhören. Das Leben ist hart, wir Menschen aber bestehen zum Grossteil aus Wasser und müssen in den Fluss der Zeit eintauchen Dazu etwas Musik:
      0 5 Melden
  • Sille 25.04.2015 13:54
    Highlight Es ist doch ganz einfach, jeder der für die weitere Aufnahme von politischen Flüchtlingen plädiert, nimmt einen bei sich auf. Er ist dafür verantwortlich dafür das dieser genug zu Essen bekommt, krankenversichert ist, nicht straffällig wird und einen Job erhält. Es werden sich sicher innerhalb kürzester Zeit genügend Einzelpersonen, Familien finden welche diese Menschen mit offenen Armen in Enpfang nehmen. Dafür dürfen diese dann einen minimalen Steuerabzug vornehmen. Problem.... gelöst..
    74 74 Melden
    • Thomas Binder 25.04.2015 14:29
      Highlight Genau! Deshalb zahlt auch jeder, der mehr für die Bildung tun will, dafür nicht gerne mehr Steuern an den Staat, sondern nimmt einen Ungebildeten bei sich auf.
      68 15 Melden
    • Hans Jürg 25.04.2015 16:18
      Highlight Leider darf ich nicht einfach so jemanden als Flüchtling aufnehmen, auch wenn ich für sämtliche Kosten aufkomme. Die Fremdenpolizei verweigert die Einreisegenehmigung. Ich will das nämlich machen. Und wenn ich es mache, mache ich mich strafbar und bekomme eine Gefängnisstrafe.
      56 17 Melden
  • winu63 25.04.2015 13:47
    Highlight Alle reden immer nur von Asylanten. Da stimmt doch etwas nicht. Wo sind die Asylantinnen und die Kinder?
    79 15 Melden
  • badi@shlink.ch 25.04.2015 13:41
    Highlight Links-naive Medieneinfalt: wann merkt Europa, dass zwingend dem Beispiel Australiens zu folgen ist, will man diesem Schlepper-Geschäft die Grundlage entziehen. Heißt: Verstärkte Bemühung um Rettung oder Aufbringung von Flüchtlings-Booten sowie "Return to Sender". Fazit: auch unter Einsatz des Lebens sowie beträchtlichen Geldbeträgen bleibt Europa als Ziel eine Utopie. EUROPE DOESN'T MAKE YOU HOME!
    93 84 Melden
    • _kokolorix 25.04.2015 14:19
      Highlight hallo schlechtmensch. dann läuft ja alles super. viele flüchtlinge verrecken in der wüste, viele ersaufen im meer und die die es bis hier schaffen werden während oder nach der ausschaffung umgebracht. wieso beschwerst du dich eigentlich?
      59 66 Melden
    • badi@shlink.ch 25.04.2015 14:30
      Highlight an Kokolorix: außer Kokolores hast Du nicht viel zu bieten; wohl etwas zu Wohlstands-verwahrlost, um wenigstens noch des Lesens mächtig zu sein: die Flüchtlinge sind zu retten, soviel Humanität sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Wenn diese dann jedoch einfach auf Europa verteilt aufgenommen werden, erreichen wir damit zweierlei: Die Flüchtigen erkennen die große Chance und kommen in immer größeren Zahl. Und die Schlepper machen das Geschäft ihres Lebens. Beidem gehört die Grundlage entzogen. Ich hoffe, Du fühlst Dich gut, wenn Du mich als Schlechtmensch bezeichnest. Ich kann damit leben, da ich weiß, dass ich Dir argumentativ weit voraus bin. Also, träum weiter und genieß den Wohlstand, zu dem Du wahrscheinlich noch nicht viel beigetragen hast.
      76 36 Melden
    • koala 26.04.2015 01:26
      Highlight @badi@schlink.ch Australien als Paradebeispil aufzufassen, erscheint mir aber problematisch. Es mag sein, dass man so vielen Schleppern die Grundlage entzogen hat. Jedoch zeigen die Statistiken, auf denen dieser "Erfolg" basiert, nur die Fälle auf, welche sich in australischem Hoheitsgewässer abspielen. Was vor diesen Grenzen, also in Internationalen Gewässern, passiert hält die australische Marine streng unter Verschluss. Dort sterben täglich Menschen. Wie kann man bloss ignorieren?
      21 17 Melden
    • _kokolorix 26.04.2015 09:48
      Highlight also was möchtest du mit den geretteten tun? return to sender? der sender ist leider absolute not. die leute verlassen doch ihre heimat nicht zum vergnügen. sie werden wieder kommen, die schlepper werden noch einmal verdienen und wenn sie es überleben werden sie auf kosten der europäischen steuerzahler wieder gerettet und zurückgeschickt. das wiederholt sich solange bis sie irgendwann kein glück mehr haben und sterben. dein lösungsvorschlag ist einfach nur zynisch und menschenveracbtend. du denkst überhaupt nicht weiter, aus den augen aus dem sinn! diese menschen und ihre probleme haben etwas mit
      19 20 Melden
    • _kokolorix 26.04.2015 09:59
      Highlight uups falscher knopf. was ich eigentlich noch anfügen wollte war, das die probleme der flüchtenden mit der erwirtschaftung unseres überwohlstands zu tun haben. aber eine änderung unserer menschenverachtenden wirtschaftsweise liegt genauso weit ausserhalb unserer einflussmöglichkeiten wie die verbesserung der lebensumstände für die flüchtenden. aber nur dort liegt der eigentlich notwendige lösungsansatz.
      10 14 Melden
    • Babalu 27.04.2015 13:20
      Highlight Ausreisefreiheit gehört zu den Menschenrechten, schon vergessen oder nicht gewusst? Wie ich sehe, machst du andere an, dass sie nicht richtig lesen können, dann lies mal selber was über die Menschenrechte, du Wohlstandsegoist.
      6 12 Melden
    • 1337pavian 03.05.2015 23:52
      Highlight @kokolorix

      fahre nicht Auto, reise nie im Flugzeug, selten im Zug, manchmal mit dem Velo und viel zu Fuss, bewohne nicht zuviel Platz allein, esse weniger Fleisch, lebe mit den Menschen in deinem unmittelbaren Umfeld ein gutes, nur ein klein wenig einfacheres Leben und du tust schon das Mindeste.

      @badi...

      Soll ich neidisch sein auf die Schlepper? Die auch nur Opportunisten sind, genau wie deine SVP-Vorbilder? Genau wie jeder Unternehmer - mit wenigen Ausnahmen - weil sie doch alle nicht die nötigen Visionen haben und wenn doch, dann werden sie ausgebootet. ---> Kannibalische Weltordnung!(JZ)
      7 11 Melden
  • Thomas Binder 25.04.2015 13:20
    Highlight M. E. wäre die beste Variante, unseren Fehler von 2013 zu korrigieren, das für alle Beteiligten fairste und humanste Asylverfahren, das Botschaftsasyl, wieder einzuführen und damit als "gutes" Beispiel die EU unter öffentlichen Druck zu setzen, dies auch tun zu müssen.
    Dann bestünde für an Leib und Leben bedrohte Flüchtlinge kein Grund mehr, lebensgefährliche Schlepperreisen anzutreten und hätten reine Wirtschaftsflüchtlinge keine Möglichkeit mehr, sich unter diesen zu verbergen bis sie anlässlich der Asylverfahren in den Aufnahmeländern nach (zu) langer Zeit als solche ermittelt werden.
    67 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.04.2015 14:04
      Highlight Thomas hat Watson gefunden. Toll :-)
      20 11 Melden
    • 1337pavian 03.05.2015 23:59
      Highlight Darf ich mich unter deinem Schleier der Ignoranz verbergen, Thomas Binder? Die Art und Weise, wie hier und in der schweizerischen Öffentlichkeit gegen sog. 'Wirtschaftsflüchtlinge' gehetzt wird - die, wie ich schon sagte, eher VOR DEN als IN DIE Wirtschaften des Westen FLÜCHTEN - ist (und ich will das veröffentlicht haben) bedenklich nahe an faschistischer Propaganda.

      'Deserteure werden erschossen' - das ist doch genau das Pathos der Härte, vor dem sie geflüchtet sind! Aber ihr ignoriert die Fakten, wie ihr es immer tut, weil es eure Positionen und wichtiger, die oberhalb, zementiert! Teufel!
      4 8 Melden
  • Thomas Binder 25.04.2015 12:46
    Highlight Anstatt Empathie und Rückgrat zu demonstrieren, von der Plutokratie zur Demokratie zurückzukehren und von den Finanzoligarchen unsere uns und anderen gestohlenen Ressourcen zurückzufordern, auch damit wir genügend Ressourcen haben um Bedürftige daran teilhaben zu lassen, duckmäusern wir gegen oben, treten wir als wohlstandsverwahrloste zynische Mollusken gegen unten, schotten wir Europa ab gegen arme an Leib und Leben bedrohte wirklich Bedürftige und verehren wir die zynischsten Mollusken dafür, dass sie uns bei jeder jauchigen Gelegenheit versichern, völlig richtig zu liegen - unglaublich!
    83 28 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.04.2015 13:09
      Highlight Sie sprechen mir aus der Seele. Wenn es möglich wäre, würde ich Ihnen 100 Likes geben.
      23 15 Melden
    • Thomas Binder 25.04.2015 13:27
      Highlight Danke, aber übertreiben Sie es bitte nicht. Wunderbare Menschen wie Noam Chomsky oder Robert Reich sagen uns schon lange, was Sache ist. Im "Zeitalter des Narzissmus" sollten nur die "psychopathischen" Populisten, die Erfüllungsgehilfen der "psychopathischen" Finanzoligarchie, Individuen und globale Konzerne, ignorieren und dafür wieder mehr ersteren, bescheidenen empathischen Intellektuellen, zuhören.

      Noam Chomsky: Why you can not have a Capitalist Democracy


      Robert Reich: Inequality For All - Documentary
      19 11 Melden
    • 1337pavian 26.08.2015 19:41
      Highlight Der Film mit Reich ist ziemlich nüchtern.
      Und hoffnungsvoll. Man kann sagen: Optimistisch.

      Aber Herr Binder? Woher haben Sie plötzlich diesen alttestamentarischen Furor hervorgekramt?

      "Mollusken" ist ja tatsächlich ein schönes Wort, wobei die Beteiligung der Zunge - die bekanntlich einem Mollusken in vielerlei Hinsicht ähnlich sieht - an der Aussprache das Ganze in unsäglicher Weise erhöht.
      0 0 Melden
  • Harry Held 25.04.2015 12:17
    Highlight Genau das ist doch der Punkt. Hier hat ein ganzer Clan Geld gesammelt, um in einen weiteren reinen Wirtschaftsflüchtling, aber sicherlich keinen politischen Flüchtling zu investieren. Eine spontane Verzweiflungsflucht würde anders ausschauen. Würde selber ja wahrscheinlich gleich handeln, aber wegen der Fülle von gesunden jungen Männern, auf denen die Hoffnungen von zahllosen Anverwandten ruhen, werden richtige Flüchtlinge nicht mehr als solche erkannt
    53 76 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 25.04.2015 12:31
      Highlight Wirtschaftsflüchtling oder politischer Flüchtling spielt doch keine Rolle!?! Wenn es in seinem Land nicht mal möglich ist anngenug essen zu kommen und Leute hungern, egal ob aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen, dann sollte man ihnen helfen.
      78 37 Melden
    • Harry Held 25.04.2015 13:05
      Highlight Warum dann nicht gleich Luftbrücken einrichten und aus allen Elendsländern aufnehmen? Menschenrechtspathos fordert auf Dauer auch von der Schweiz einen Preis, der dann auch Gutmenschen überraschen dürfte.
      48 53 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.04.2015 13:11
      Highlight es kann auch sie treffen. vor nicht allzu langer zeit sind arme schweizer nach amerika ausgewandert (so nennt man das bei uns, ist aber nichts anderes als wirtschaftsflucht) um ihr glück zu suchen.
      75 23 Melden
    • Maxx 25.04.2015 14:23
      Highlight Ja, das stimmt Banda69, aber lesen Sie mal nach wie schlecht es den ausgewanderten Schweizern z.B. in Brasilien im vorigen Jahrhundert ging. Die (wir CH) wurden in Brasilien oft als Sklaven gehalten. Die hätten von heutigen Zuständen geträumt. Heute kriegen Sie das Vollpacket. Und zurück will niemand mehr.
      31 25 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 25.04.2015 15:22
      Highlight Wir aind nicht bereit etwas für andere zu tun, wenn das am Schluss bedeutet, das wir weniger haben. M
      16 14 Melden
    • gaba 25.04.2015 16:57
      Highlight Luftbrücken dünken mich ein gutes Mittel gegen Schlepper. Dank @Harry Held für die gute Idee.
      Die Kosten würden die Flüchtlinge sogar selber übernehmen. Ein Flugticket kostet ja ein Bruchteil der Schlepperkosten.
      ... und für alle, die dann ein Anstieg des Flüchtlingsstroms befürchten: Es ist in der Zwischenzeit eine Wissenschaftliche Erkenntnis, dass nicht mehr kommen. Die Leute gehen, weil es zu Hause kein menschengerechtes Überleben gibt, nicht weil es bei uns so schön ist. Sowas kann man auch schnell selber erkennen, wenn man einmal die Welt etwas bereist hat.
      29 12 Melden
    • 1337pavian 04.05.2015 00:05
      Highlight @gaba

      Das ist die einzige Existenzberechtigung des Flugzeugs:
      Diese Wahnsinnsmaschinen können Hilfsgüter/Menschen in/aus abgeschnittene/n Gebiete/n hinfort/transportieren!

      Sie sind ein kluger Mann, Herr Gaba, da trommelt der unleserliche, rätselhafte 1337pavian freudig auf die Kokosnuss!

      Yahahahaaaa!
      4 2 Melden
  • Lowend 25.04.2015 12:07
    Highlight Man müsste mal einige der eiskalten, präpotenten Schweizer Unmenschen von Amtes wegen verfolgen und sie mit Internierung zur sozialen Umerziehung bedrohen, damit sie merken, was Verfolgung, Flucht und Asyl bedeuten.
    66 75 Melden
    • Maria B. 25.04.2015 12:42
      Highlight Lowend: Vielleicht wäre es noch besser, Ihnen historisch auf die Sprünge zu verhelfen. Einerseits ist Eritrea noch nicht allzulange von Äthiopien, welche es stets weiter bedroht, gezwungen, längeren Militärdienst zu verordnen um seine Freiheit zu bewahren. Was andererseits zahlreichen Jungmännern in ihrer persönlichen Selbstverwirklichung nicht sonderlich gefällt. Deshalb desertieren sie ja auch. Kommt hinzu, dass in der Schweiz offiziell Dienstverweigerung kein Asylgrund mehr ist, zumal man auch hierzulande solches bis vor wenigen Jahren bestrafte. Die Aufnahme unzähliger junger Eriträer in der Schweiz hat also weniger mit "präpotenten Unmenschen", sondern mit klaren Fakten und seitens der Flüchtlinge aus diesen Gebieten hauptsächlich mit ihren wirtschaftlichen Erwägungen zu tun. Wobei es zugegebenermassen mit den wirklich am Leben bedrohten Syrern naturgemäss schon etwas anders aussieht. Aber hier ist, wenn ich es richtig verstehe und interpretiere, bloss von Eriträern die Rede, welche Zuflucht in unser offenbar unerschöpfliches Sozialsystem suchen.
      45 38 Melden
    • Lowend 25.04.2015 13:09
      Highlight Was sie da behaupten grenzt an Geschichtsklitterung und dient nur dazu, dass präpotente Unmenschen sich aus der Verantwortung stehlen können. Wenn es überall auf der Welt so sicher ist, empfehle ich ihnen eine Reise in alle diese Krisengebiete. Es ist im übrigen keine Leistung, Schweizer zu sein, sondern reiner Zufall, dass sie hier geboren wurden und ihre Sozialsystem-Aussage, spricht leider Bände! Flüchtlingen vorzuwerfen, dass sie aus wirtschaftlichen Gründen fliehen und selber wirtschaftliche Gründe zu nennen, um sie nicht aufnehmen zu müssen, ist an Doppelmoral kaum mehr zu überbieten!
      51 41 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.04.2015 13:22
      Highlight @Maria B:
      na wenn es Ihnen nur darum geht, dass diese Menschen sich nicht bei uns bereichern, warum stört es Sie denn dass Schlepperbanden diese Flüchtlinge schröpfen? Würden diese nicht x-tausende Franken für eine Überfahrt verlangen - sondern dies gratis tun - dann würden ja noch viel mehr Menschen dastehen, welche Ihresgleichen als Wirtschaftsflüchtlinge deklassifizieren.

      Und bevor mir hier wieder etwas unterstellt wird: ich finde gerade bei Eriträern sollte es klar sein, dass diese Menschen Asyl verdienen. Werden diese Menschen abgeschoben - und dazu gibt es Beweise - droht der Kerker.
      30 20 Melden
    • badi@shlink.ch 25.04.2015 13:48
      Highlight Wer mit 20 nicht links denkt, hat kein Herz. Wer mit 50 immer noch links denkt, hat keinen Verstand. Vereinigte Gutmenschen, begreift es ein für allemal: wenn wir unseren Wohlstand bewahren, die Sozialwerke auch zukünftig nutzen und den Menschenhändlern & Schleppern ein für allemal das Handwerk legen wollen - dann gibt es nur eins: dem Beispiel Australiens folgen!
      59 44 Melden
    • Lowend 25.04.2015 14:07
      Highlight Badi, dieser üble Propaganda-Spruch aus dem rechten Eck ist an Blödheit nicht mehr zu überbieten, oder wollen sie behaupten, dass z.B. ein A. Einstein keinen Verstand hatte, denn er war Zeit seines Lebens ein bekennender Linker. Können rechte Unmenschen eigentlich nicht eigenständig denken, denn wieso müssen sie sonst dauernd ihre ausgelutschten Plattitüden aus dem Giftschrank des svP-Propagandaministeriums rauf und runter labern!
      46 40 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.04.2015 14:08
      Highlight badi, meinst du den Wohlstand, der v.a. auf der Ausbeutung anderer beruht, die wir jetzt ersaufen lassen sollen?
      40 29 Melden
    • Maxx 25.04.2015 14:27
      Highlight Na, na Lowend, dass ist aber noch kein Grund der Ganzen Welt der es schlecht geht Asyl zu gewähren. Oder dürfen die einen Armen kommen aber die anderen Armen nicht. Wie selektiv! Ich erinnere das es ganz viele Ländern gibt wo viele Leute am unteren Limit leben. Nach Ihrer Auffassung, dürften dann alle kommen. Sie crazy Gutmensch.
      37 13 Melden
    • badi@shlink.ch 25.04.2015 14:41
      Highlight Lowend (nomen est omen): einfach nur dem niedlichen Professor Ziegler nach dem Maul quatschen und überholte sozialistische Rezepte, die sich noch nie und nirgends in der Praxis bewährt haben, ist auch nicht gerade ultimo Ratio. Sie und ihresgleichen reagieren immer mit demselben Pavlow'schen Reflex: bürgerlich eingestellte Menschen mit einem Hang zu Selbstverantwortung und Sympathien zum Liberalen Gedankengut der FDP sind SCP-Parteisoldaten, können nicht eigenständig denken und formulieren und gehören ins braune Eck gestellt. Freundschaft!
      32 13 Melden
    • Lowend 25.04.2015 15:00
      Highlight Ja Maxx, sie vermeintlicher Unmensch. Immer schön am Propaganda runterbeten? Wir müssen nicht die ganze Welt aufnehmen und Menschen sind keine Flut, oder Tsunami, wie es die Fremdenfeinde gerne ausdrücken, aber in unserer Verfassung steht geschrieben, dass wir verfolgten Menschen Asyl gewähren, doch verfassungsfeindliche Schweizer lassen sie lieber im Mittelmeer ersaufen! Es geht hier nicht um helfen, oder nicht helfen, sondern um wissentlichen Mord an zehntausenden Menschen, wenn wir nicht handeln!
      27 32 Melden
    • Lowend 25.04.2015 15:57
      Highlight Sehr geehrter badi. Leider geht liberale Einstellung und ein Vokabular aus der svP Giftküche nicht zusammen. Schreiben sie ohne diese üblen Kampfbegriffe wie "Gutmensch" und ähnliches, denn dieser Begriff stammt aus dem Vokabular von Göbbels und entlarvt die braune Gesinnung gewisser Menschen. An ihren Worten werdet ihr sie erkennen!
      20 33 Melden
    • 1337pavian 04.05.2015 00:13
      Highlight badi erkennt man nicht nur an seinen worten, sondern vor allem an den aussagen, zu denen er sie so eloquent zu verflechten weiss. Ich zitiere:

      "Lowend (nomen est omen) ... dem niedlichen Professor Ziegler nach dem Maul quatschen ... Sie und ihresgleichen ... Pavlow'schen Reflex (...)" etc.

      Los jetzt, runter vom hohen Ross mit dir! Hör gefälligst auf, hier alle runterzumachen. Und zu dem "Wer mit 20 nicht links denkt, hat kein Herz. Wer mit 50 immer noch links denkt, hat keinen Verstand.": Eine armselige Haltung, die du damit einnimmst, eine gebeugte Haltung. Sei kein Sklave der Gewohnheit!
      7 10 Melden
  • whatthepuck 25.04.2015 11:35
    Highlight Spannend zum lesen. Es bestärkt mich aber in meiner Ansicht, dass die Lösung nicht heisst: "50'000 in der Schweiz aufnehmen!". Die Probleme liegen in Afrika, in den jeweiligen Ländern. DORT muss angesetzt werden. Die Leute kommen nicht der Schweiz wegen, sondern des Geldes wegen. Werden ihnen Perspektiven in der Heimat eröffnet, sind alle glücklicher. Warum duldet der Westen keinen Gadaffi, der Lybien zu Wohlstand führte, aber das Regime in Eritrea? Wie wärs wenn "die beste Armee der Welt" Entwicklungszusammenarbeit leistet und aufzeigt, wie man einen Wehrdienst erträglich gestaltet?
    69 22 Melden
    • Jol Bear 25.04.2015 15:26
      Highlight Richtig, die Aufnahme von x-Tausend Boots-Flüchtlingen in Europa ist nichts als momentane, aus Menschlichkeit notwendige Symptombekämpfung. Auf lange Sicht, und bereits jetzt, ist das zum Nachteil sowohl von Afrika als auch Europa. Die Ursache der Misere liegt primär bei den Regierungen in den Herkunftsländern. Aber wo bleiben hier die grossen mächtigen Weltpolitiker? Wo die UNO? Ganz offensichtlich besteht ganz einfach kein resoluter Wille, die Situation in diesen Ländern zu verbessern oder überhaupt Einfluss zu nehmen. Wahrscheinlich hat es in Eritrea kaum Erdöl oder keine sonstigen interessanten Rohstoffe.
      27 2 Melden
    • gaba 25.04.2015 17:04
      Highlight Auch wenn die langfristige Lösung in Afrika liegt, braucht es auch kurz- un mittelfristige (Übergangs-)Lösungen. ... und einige davon liegen wohl hier.
      20 10 Melden
  • rothi 25.04.2015 11:10
    Highlight Vielen Dank Watson für diesen Beitrag! Finde es sehr eindrücklich, was die jungen Männer schon erleben mussten und welche Gefahren und Strapazen sie auf sich genommen haben (und auch finanzielle Mittel). Das ist Qualitätsjournalismus. Mal die betroffenen fragen.
    92 24 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.04.2015 13:30
      Highlight Qualitaetsjournalismus oder einfach wieder mal ein draenendruesendrueckender lueckenfueller ?

      Wie stellt sich z.b. der junge mann vor hier ohne (aus)bildung sprache geld zu machen um seine familie/kredite zu unterstuetzen. Was wurde ihm versprochen ?

      Koennen sie sich vorstellen was man in einem land wie Eritrea sein muss um kredite von USD 5600 zu erhalten und was ich mit dem betrag auf der hand fuer mich und meine familie damit erreichen kann/koennte. In einem land mit einem BNE von weniger als 500 USD.

      Warum stellt ein reporter keine fragen ? Waer die antwort nicht druckreif ?

      39 28 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.04.2015 14:09
      Highlight Du hast aber schon gelesen, dass der junge Mann regelmässig einen Deutschkurs besucht?
      22 19 Melden
    • Thomas Binder 25.04.2015 14:10
      Highlight Sehe ich Ihre Ottograpfie, verstehe ich, dass Sie sich vor dem Potenzial dieses jungen Mannes fürchten.
      25 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.04.2015 15:03
      Highlight @thomas binder
      wenn sie in der lage sind sich in meiner (mutter)sprache genauso verstaendlich auszudruecken wie ich in der ihren
      lasse ich ihr argument ueber mein "ottograpfie" gerne gelten. Da sie das, so vermute ich nie koennen werden argumentieren sie naechstes mal bitte zur sache anstelle der person. PS. ich bin uebrigens trotzdem copyright schweizer :)

      @rhabarber - ja hab ich. Sollte man eine sprache nicht lernen bevor man irgendwo einzuwandern versucht ?
      24 16 Melden
    • 1337pavian 04.05.2015 00:16
      Highlight @zzyzxx

      Geld allein ist wertlos - nur Papier (oder Metall).
      Ohne Vertrauen ist dieses Geld völlig wertloses Zeug!

      Die kannibalische [vgl. neoliberale, ausbeuterische] Weltordnung fördert nicht das Vertrauen zwischen den Menschen.
      2 7 Melden
    • Sir Jonathan Ive 25.08.2015 15:43
      Highlight @deleted
      achso ja klar. die sprache muss vor der einwanderung erlernt werden... ich hatte ganz vergessen das die eritreanische regierung jedem der vorhat zu fliehen noch eine zeitspanne zur verfügung stellt in der sie - ohne sich vor verfolgung fürchten zu müssen - zuerst die sprache des landes erlernen dürfen in welches sie zu flüchten gedenken..
      ausserdem stellt die regierung den zukünftigen flüchtlingen berater zur verfügung, die mit ihnen abklären welches europäische land denn am besten zu ihnen passt, damit sie sich auf das entsprechende land vorbereiten können.
      3 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.04.2015 11:08
    Highlight Ich wünsche Idris Glück und hoffe dringendst, dass sein Antrag angenommen wird. Jemanden wie ihn zurückzuschicken, kommt einem Mord gleich.
    Es erinnert eindeutig an die Situation an den Schweizergrenzen während des letzten Weltkriegs. Die Schweiz war nicht halb so neutral, wie sie sich rückblickend gerne sehen würde.
    69 35 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.04.2015 11:39
      Highlight Zitat aus der Reportage:
      "Ich habe einen Ausweis mit Status «N», ich bin Asylsuchender. Ich möchte hier in der Schweiz bleiben, arbeiten und meine Familie in Eritrea unterstützen, welche um meine Flucht zu finanzieren ihr ganzes Hab und Gut aufgegeben hat. "

      Was sind das anderes als wirtschaftliche Interessen? Er nimmt den Platz eines an Leib und Leben bedrohten in Anspruch um seine Familie zu finanzieren. Dies mit den Juden im WW2 zu vergleichen ist schlicht grotesk.
      48 80 Melden
    • corsin.manser 25.04.2015 11:53
      Highlight Er hatte in Eritrea die Wahl: Armee oder Gefängnis. An beiden Orten herrschten absolut unmenschliche Bedingungen. Er hat sich dann zur Flucht entschieden. Das hat nichts mit wirtschaftlichen Interessen zu tun. Da geht es um Leben und Tod.

      Dass er jetzt Geld auftreiben muss, ist die Folge seiner Flucht, aber nicht der Grund.
      92 25 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.04.2015 12:19
      Highlight Wenn Sie das sagen Herr Manser. Sie sind der Profi und haben mit dem Mann gesprochen.
      15 47 Melden
    • 1337pavian 04.05.2015 00:22
      Highlight Dass hier immer wieder von 'wirtschaftlichen Interessen' der Flüchtlinge gefaselt wird ist eine derart schallende Ohrfeige sowohl ins Gesicht derer, die wahrlich an Leib und Leben bedroht sind als auch in jenes ihrer Familien und Freunde und nicht zuletzt ist es eine Diskreditierung derjenigen, die sich bemühen, ihnen die höchst nötige Hilfe angedeihen zu lassen.
      Schämen Sie sich allesamt in Grund und Boden!
      10 7 Melden
  • Angelo C. 25.04.2015 10:33
    Highlight Es verwundert eigentlich schon, dass WATSON nicht die beiden Hauptthemen in diesen Zusammenhängen kolportiert, welche derzeit alle anderen Medien so sehr beschäftigt. Da wäre die gestrige ARENA mit den kranken Vorstellungen eines Daniel Vischer und eines unsäglichen Lukas Bärfuss, aber auch die grotesken Wahlkampfparolen Hans Grunders und seiner niedergehenden Partei BDP, der fordert, die Schweiz müsse sofort 50'000 Flüchtlinge übernehmen (...). Oder schlimmer noch : die nirgends in Europa umsetzbaren Illusionen des Migrationsforschers François Gemenne, der sagt, dass man "überall die ganzen Grenzen öffnen müsste." Dafür kriegen wir hier kompensatorisch eine langatmige Rührgeschichte serviert, die sicher auch tragisches beinhaltet, jedoch daran vorbeiredet, wie die Schweiz - die eh am drittmeisten Flüchtlinge in ganz Europa aufnimmt - mit sowas sinnvoll umgehen sollte. Ich meine etwas, was hierzulande mehrheitsfähig wäre....

    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Wir-sollten-die-Grenzen-oeffnen/story/11835049
    http://tagi.ch/12937284


    54 51 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.04.2015 11:34
      Highlight Danke für deine Ansicht. Teile sie vollumfänglich. Man kann es kaum besser formulieren.
      34 38 Melden
    • Rocky77 25.04.2015 11:56
      Highlight Wenn Sie das Interview mit François Gemenn wirklich gelesen hätten, würden Sie jetzt wissen, dass eine Öffnung bzw. Legalisierung von den Grenzen bzw. Drogen nie zu einem grösseren Ansturm führte, sondern z.B. bei den Drogen genau das Gegenteil der Fall war/ist.
      Im Bericht von "Watson" wird nie erwähnt, dass Idris wegen des Geldes und der Schweiz nach Europa kam, sondern schlicht aus tödlicher Verzweiflung.
      40 24 Melden
    • Angelo C. 25.04.2015 11:56
      Highlight Jean Paul Pimmel : Gern geschehen, auch wenn dafür allenfalls Dutzende von dislikes zu ernten sein werden :-)!

      Die meisten Menschen sind nicht dazu fähig Ratio gegen Emotio zu setzen und einen an sich hehren Gedanken dann auch realistisch zuende zu denken. Es hat nicht nur mit Mathematik und absehbarer Vorausberechnung zu tun, weil die Grundlagen oder der Wille dazu oft fehlen, sondern das Manko, auch unschönen Realitäten ins Auge zu blicken.
      32 26 Melden
    • Joshzi 25.04.2015 12:00
      Highlight Menschlichkeit braucht keine Mehrheiten, denn Mehrheiten haben schon dabei zugeschaut, wie 6 Millionen Juden vergast und viele Hunderttausend andere ummgebracht wurden oder so wie unsere Grossväter, an der Grenze zurück in den Tod geschickt haben.Herr Bärfuss hat eindrücklich entlarvt, dass hinter der Hetze nur Hass,Neid und Missgunst steht, und keinerlei Fakten. 50'000 sind ein Cervelat weniger für jeden von uns, ist das ihr Argument? Sie nennen nur eine Zahl, keine Bezüge, nichts. Sie erscheinen mir nur als ein weiterer fremdenfeindlicher Hetzer. Krank ist, wer seine Ängste über alles stellt
      51 25 Melden
    • mamina 25.04.2015 12:02
      Highlight @Angelo C. Wenn Sie ein wenig im Internet schauen würden, so müssten Sie feststellen, dass in vielen Ländern geholfen wird. Dass es in vielen Ländern Flüchtlingscamp gibt und die Schweiz sich beschämend aufführt (Rührgeschichten ein neues Schimpfwort, Unwort).
      Wenn wir mit unserem Reichtum an 1. Stelle stehen, ja dann können wir wieder diskutieren.
      Früher mussten die Schweizer auch in den Knast, wenn der Militärdienst verweigert wurde was beschämend ist. Heute würden gewisse Gruppen gerne wieder da anknüpfen. Soviel zu Arena.



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    • Gelöschter Benutzer 25.04.2015 12:10
      Highlight @angeloc: auf Watson ernte ich sehr gerne dislikes.
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    • Gelöschter Benutzer 25.04.2015 12:45
      Highlight Ja, wenn man Ratio u. Emotio trennt, käme folgendes heraus:
      - Rational ist, dass der Westen (belegbar) mitverantwortlich ist an den Zuständen in Afrika . Rohstoffausbeutung auch durch in der CH ansässige Firmen.

      Lieferung von unseren Lebensmittel (was wir nicht fressen wollen) nach Afrika. Import von z.B. Hünern und gleichzeitig Export (von Geld) und als Folgerung: die Lokalproduktion kommt zum Erliegen.

      -Emotional reagieren die, die meinen Rational zu sein. Sie wehren ihre Mitverantwortlichkeit dezidiert ab. Sie wollen sich nicht schuldig fühlen und das ist eine emotionale Reaktion.
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    • Angelo C. 26.04.2015 02:03
      Highlight Joshzi : Keinerlei Fakten? Es geht hier um Cervelats oder peanuts? Aha....na denn :

      Deine und Bärfuss' deckungsgleiche Ansichten werden hier argumentativ und überlegt von einem verantwortungsbewussten Journalisten auseinandergenommen und die wahre Problematik unmissverständlich dargelegt. Dieser realistischen Einschätzung zufolge habe ich deinen rein emotionalen Nachsätzen nichts hinzu zu fügen, diese führen sich durch die ebenso logischen wie zuende gedachten Argumente des linken Journis von selbst ad absurdum :-). http://tagi.ch/16097760
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    • 1337pavian 04.05.2015 00:52
      Highlight Der kleine Hinweis zum Schluss auf die Migration aus Lateinamerika ist eigentlich ein ganz grosser: So sehr Sie Jean Ziegler für seine Unzulänglichkeiten geisseln, Sie vermögen doch seine Argumente nicht zu entkräften, Sie scheuen ja nur schon die Diskussion derselben! Wieso? Weil seine als Thesen nachvollziehbar ein Tabu beleuchten und benennen: Das Tabu der Ausbeutung des Menschen wie auch der Erde durch den Menschen. Rechnen Sie nur weiter nach dem Intra-Muros-Prinzip und beklatschen Sie weiter die Hoffnungslosigkeit und Gleichgültigkeit der Rechten. Zum Wohl!
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  • zombie1969 25.04.2015 09:45
    Highlight Wenn Europa nicht alle aufnimmt, und dazu gibt es keine Mehrheit in den hiesigen Bevölkerungen, nirgends, muss irgendjemand die Selektion vornehmen und durchsetzen. Die Aussortierten werden weiterhin über das Mittelmeer oder wie auch immer zu kommen versuchen. Der Versuch, das Ganze in Afrika zu stoppen, ist naiv. Die Leute, die kommen, sind Experten für die Situation in ihren Heimatländern und sie wetten ihr Leben darauf, dass sich nichts ändert.

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    • 1337pavian 04.05.2015 00:57
      Highlight Vier Sätze, der dritte Bescheinigt der Hoffnung ihre Naivität.
      Dann sind wir eben naiv.
      Fehr in der Arena schnauzt gerade im Hintergrund:
      "Sie sind doch ein intelligenter Mensch (...) [Schwenk auf Symptombekämpfung; Entwicklungshilfe, Hilfsgüter] (...) und Sie wollen doch auch effizient sein (...)" etc.
      Diskussionskultur pur. Fehr ist gefährlich, wie die ganze Rechte. Brandgefährlich. Die Linke kann nicht viel mehr als zusehen, wie immer.
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  • little_miss_trouble 25.04.2015 09:43
    Highlight Danke für diesen eindrücklichen Beitrag. Genau das ist für mich der notwendige Journalismus in dieser angespannten Lage..
    97 24 Melden
    • Angelo C. 25.04.2015 11:29
      Highlight Wieso ist das "notwendiger Journalismus"? Weil er den Weg ebnen sollte, um hier Zehntausende von Analphabeten und beruflich nicht integrierbare arme Menschen aufzunehmen, die dann ein ganzes Leben lang von der eh ausblutenden Sozialhilfe alimentiert werden sollen? Wo sollen sie untergebracht werden, wenn heute schon praktisch jede Gemeinde auf die Barrikaden geht, wenn noch ein weiteres Asylzentrum bei ihnen eröffnet werden soll? Wie sollen solche Vorstellungen à la Daniel Vischer und Lukas Bärfuss, schlimmer noch François Gemenne, hierzulande mehrheitsfähig werden? Sie werden es nicht, auch wenn viele Flüchtlingsberichte berechtigt auch mitfühlende Emotionen wecken. Man sollte dennoch in seinen Beurteilungen realistisch bleiben....
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    • corsin.manser 25.04.2015 11:56
      Highlight Um ein realistisches Bild der ganzen Situation zu erhalten, ist es meiner Meinung nach durchaus angebracht, auch einmal die Flüchtlinge selber sprechen zu lassen. Um die geht es ja, nicht um die Politiker.
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    • Angelo C. 25.04.2015 12:09
      Highlight Corsin Manser : Diese Ansicht teile ich durchaus. Nur ist es halt so, dass letztlich die Politik urteilen muss und wird, wie man hierzulande, oder auch im gesamten Europa, damit umgehen wird. Das ist eine gesicherte Erkenntnis.
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    • corsin.manser 25.04.2015 12:34
      Highlight Klar, die Meinung der Politiker ist natürlich auch relevant.
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    • Gelöschter Benutzer 25.04.2015 13:57
      Highlight "realistisches Bild der ganzen Situation"

      und Du hast nicht den eindruck, dass dir genau das erzahlt wird was du hoeren willst bzw. musst, weil sonst das ganze kartenhaus zusammenfallen wuerde. Die instruktionen an die fluechtlinge durch die schlepper und vor allem der bereits angekommenen sind klar, haltet euch daran sonst gehts schneller zurueck als ihr denkt.
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    • corsin.manser 25.04.2015 15:20
      Highlight "Auf der Rangliste der Pressefreiheit (Press Freedom Index) belegt Eritrea den letzten Platz. Hinter Nordkorea.

      Bis zu 200 Internierungslager soll es gemäss Amnesty International in Eritrea geben."

      Und du willst mir sagen, das Leid der Eritreer sei ein Hirngespinst, das einem Kartenhaus gleicht?
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    • tösstaler 25.04.2015 22:38
      Highlight mal etwas auszoomen und die Sache von weiter her betrachtet, räumlich wie zeitlich: seit jeher gab es unvorstellbar grausame Katastrophen für die Erde und deren Bewohner. Ob das im Sinn einer Selbstregulierung unseres blauen Planeten war kann ich nicht beantworten, wird wohl aber durchaus Sinn gemacht haben, obwohl z.Bsp. die 'Sintflut' noch etwas früh war für den damaligen Populationsstatus der Erde. Was mir fehlt bei den hehren humanistischen Sprüchen hier und anderen Ortes ist die mangelnde Erkenntnis, das dies für uns Westeuropäer wohl kaum zu bewältigen ist, da könnt ihr soviele Jutesäcke kaufen wie ihr wollt, ihr steht einfach neben den Schuhen und habt wohl zu wenig zu tun im realen Leben. Vor ein paar hundert Jahren gings uns hier auch eher mies, und der Gang über die Grenze bekam nicht allen gut.
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    • Gelöschter Benutzer 27.04.2015 17:41
      Highlight @corsin
      (Unter journalismus verstehe ich, thema
      aus verschiedenen richtungen zu beleuchten.
      Auch kritisch fragen zuzulassen und aussagen
      in frage zu stellen.)

      Natuerlich ist es ein kartenhaus und luftschloss
      welches dir praesentiert wird. Wie sonst sollte
      man sonst ein recht zu bleiben und unterstuetzung
      ableiten.

      UND ganz klar duerfte die lage in Eritrea fuer die
      normalen buerger total beschissen und aussichtlos
      sein. Was sonst ausser einer verzweifelten lage
      bringt sie dazu heim, freunde, verwandte hinter
      sich zu lassen und sein glueck tausende km weiter
      wo scheinbar milch und honig fliessen zu suchen.

      Ich habe verwandte die das selbe aus dem alten europa
      in richtung einer neuen welt gemacht haben, um 182x
      aus dem baselbiet nach nord- und suedamerika.
      Bauern & handwerker auf der suche nach einem besseren
      leben. Einige sind auch dabei untergegangen.

      Nun, doch es kann so nicht funktionieren, auch mit aller
      romatischen verklaerung (beider seiten) nicht. Ich kenne
      nun in der schweiz, den angrenzenden laendern keine gegend in welchen man diese menschen ansiedeln und eine zukunft geben koennte. Auf weitere aspekte der raeumlichen und sozialen integration will ich gar nicht erst eingehen.

      Doch in ihren ursprungs- und nachbarlaendern sieht das alles ganz anders aus. Und darueber hab ich mich bereits schon etwas ausgelassen.
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    • 1337pavian 05.05.2015 21:02
      Highlight Zuerst nimmt man ihnen ihre Zukunft, dann ist man sich zu schade, etwas zu geben. The west is the best!
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