Migros
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Überraschung bei der Wahl: Das ist die neue Migros-Präsidentin



Die Delegierten der regionalen Genossenschaften haben am Samstag in Zürich Ursula Nold zur neuen Präsidentin der Migros-Verwaltung gewählt. Sie tritt am 1. Juli 2019 die Nachfolge des zurücktretenden Präsidenten Andrea Broggini an.

Die ehemalige SBB-Managerin Jeannine Pilloud, die als offizielle Kandidatin aufgestellt war, unterlag Ursula Nold deutlich.

ARCHIVBILD ZUR WAHL DER NEUEN PRAESIDENTING DER MIGROS -- HANDOUT - Ursula Nold, Praesidentin der Delegiertenversammlung Migros Genosschafts-Bund, Aufnahme vom 9. April 2016, Zuerich. (obs/Migros-Genossenschafts-Bund) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Ursula Nold auf einer Aufnahme von 2016: Neue starke Frau der Migros-Genossenschaften. Bild: obs/Migros-Genossenschafts-Bund

Die Verwaltung als strategisches Organ des Migros-Genossenschafts-Bundes wird ab dem 1. Juli 2019 erstmals von einer Frau präsidiert. Die Mehrheit der Delegierten der Genossenschaften wählte am Samstagmorgen Ursula Nold zur neuen Präsidentin und Nachfolgerin von Andrea Broggini für die restliche Amtszeit bis zum 30. Juni 2020. Die Wahl erfolgte mit 73 zu 27 Stimmen.

Ursula Nold (49) ist seit 2008 Präsidentin der Delegiertenversammlung des Migros-Genossenschafts-Bunds. Zuvor war sie seit 1996 Mitglied im Genossenschaftsrat der Migros Aare und stand diesem ab 2004 als Präsidentin vor. Ursula Nold ist Mitglied in mehreren Verwaltungs- und Stiftungsräten und Dozentin an der PHBern.

«Die Migros wird mit Innovationsgeist und ihrer Nähe zu den Kunden ein sicherer Wert für die Schweizer Bevölkerung bleiben»

Ursula Nold

Nold dankte den Migros-Delegierten für das Vertrauen. «Ich freue mich, gemeinsam mit den regionalen Genossenschaften, der Verwaltung und der Generaldirektion mitzuhelfen, die Migros in die Zukunft zu führen. Die Kundenbedürfnisse ändern sich und damit auch die Ansprüche an die Migros als stark verankertes Unternehmen mit hohen sozialen Werten. In diesem dynamischen Umfeld bin ich überzeugt: Die Migros wird mit Innovationsgeist und ihrer Nähe zu den Kunden ein sicherer Wert für die Schweizer Bevölkerung bleiben», sagte Nold.

Jeannine Pilloud, Delegierte fuer OEV-Branchenentwicklung der SBB, stellt das Programm

Die Unterlegene: Jeannine Pilloud. Bild: KEYSTONE

Die offizielle Kandidatin Jeannine Pilloud (54), die vom Evaluationsgremium als externe Kandidatin fürs Präsidium empfohlen worden war, gratulierte Ursula Nold. «Ich bin überzeugt, die Delegierten haben eine gute Wahl getroffen. Ich bleibe der Migros selbstverständlich verbunden.»

Das Büro der Delegiertenversammlung wird über die Übergangslösung für Ursula Nold als Präsidentin der Delegiertenversammlung bis zu den Neuwahlen im Frühjahr 2020 befinden.

(sda)

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Erarehumanumest 23.03.2019 21:39
    Highlight Highlight Als MGB-Mitarbeiter bin ich gottenfroh. Diese selbstverliebte Pilloud braucht niemand.
    • bintang 23.03.2019 22:26
      Highlight Highlight Wir haben sie bei der SBB erlebt, eibe Frechheit diese Person!
  • Makatitom 23.03.2019 21:34
    Highlight Highlight Schön dass Blender wenigstens bei der Migros nicht so leicht an Pöstchen kommen, der Leistungsausweis der ehemaligen Chefin Personenverkehr ist ja wirklich nicht überragend, nett gesagt
  • Olmabrotwurst 23.03.2019 19:05
    Highlight Highlight Hehe wäre die SBB-Frau es geworden, müsste man beim Wäggeli ein 5er einstecken ohne Rückgabe ;) und Cumulus Punkte nur halb soviel Wert^^
  • In vino veritas 23.03.2019 18:41
    Highlight Highlight Hura! Hopfen und Malz sind doch noch nicht verloren! Es ist eine Unsitte der heutigen Zeit, dass wildfremde Person die wichtigsten Posten einer Firma bekleiden. Interne Person kennen den Betrieb besser und wissen auch über Feinheiten des Betriebes, der Kunden, der Produkten usw. bescheid, die man nicht einfach so schnell lernen kann.
  • Sophon 23.03.2019 18:16
    Highlight Highlight Ach was die Migros gehört sowieso mir !!
  • ujay 23.03.2019 17:10
    Highlight Highlight Nana, nicht wirklich eine Ueberraschung, umgekehrt wärs eine gewesen.
  • Triple A 23.03.2019 15:06
    Highlight Highlight Die Präsidentin leitet die „Verwaltung“. Bei einer AG wäre dies die Präsidentin des Verwaltungsrats. Eine Frau, die Insiderin ist, eine Organisation, die nicht der Not gehorchend, zentralisiert (soCOOP) und ein Umfeld, das vor Innovation nur so sprüht, da müssen sich alle in- und ausländischen Konkurrenten warm anziehen!
    • Stormrider 23.03.2019 17:59
      Highlight Highlight Grosser Untetschied: eine AG zahlt Gewinnsteuer.
    • Astrogator 23.03.2019 20:42
      Highlight Highlight @Stormrider: Wie wenn Genossenschaften keine Gewinnsteuern zahlen müssten....
  • Freilos 23.03.2019 14:19
    Highlight Highlight Was macht ein Migros Präsident denn so? Ich kannte früher Bolliger, heute Zumbrunnen. Von den Präsidenten habe ich noch nie was gehört.
    • Baba 23.03.2019 17:17
      Highlight Highlight Bolliger und Zumbrunnen waren/sind die Präsidenten der Generaldirektion (ehemals Verwaltungsdelegation) des Migros Genossenschafts Bundes (MGB).

      Das Präsidium der Verwaltung des MGB entspricht dem Präsidium eines Verwaltungsrates, also dem strategischen Element eines Unternehmens.

      Ich bin froh für die Migros, hat die Verwaltung Frau Nold zur neuen Präsidentin gewählt. Frau Pilloud hat ganz einfach keinen Plan vom Detailhandel (der sich massiv vom öV unterscheidet).
    • Astrogator 23.03.2019 18:46
      Highlight Highlight "Frau Pilloud hat ganz einfach keinen Plan vom Detailhandel (der sich massiv vom öV unterscheidet)."
      Wenn sie Ahnung vom ÖV hätte, wäre sie nicht "freiwillig" aus der Konzernleitung der SBB ausgeschieden um das letzte Jahr ihres laufenden Vertrages auf einem "Dummen-August"-Posten bloss mit Grundlohn abzusitzen. Und die SBB hätte dann nicht freiwillig und unter grossem Bedauern auf eine Verlängerung des Vertrages verzichtet.
    • Baba 23.03.2019 22:13
      Highlight Highlight Astrogator, ich habe bewusst meine Meinung zu Frau Pillouds Leistungen bei ihrem früheren Arbeitgeber nicht geäussert. Es geht im Artikel um die Wahl des Verwaltungspräsidiums des MGB und wenn vor der Wahl eine quer einsteigende Kandidatin erklärt, sie werde nun künftig in der Zeitung alle Artikel zum Detailhandel lesen, bekomme ich einfach Bibeli. Es hat mich sehr gefreut, dass die Verwaltung hier souverän (und wie ich denke, im Interesse der Migros) entschieden hat.

      Aber wie gesagt, ich finde, Frau P.s Leistung bei der SBB steht hier nicht zu Diskussion, ihr Leistungsausweis ist bekannt 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • drüber Nachgedacht 23.03.2019 14:03
    Highlight Highlight Uff da bin ich aber froh.

    Da kann man nur aufschnaufen als Migros Kunde.
  • Dr Barista 23.03.2019 14:00
    Highlight Highlight Eine SBB Vergangenheit ist heutzutage kein Freibillet mehr für Wahlen an die Spitze anderer Unternehmungen.
    • Pisti 23.03.2019 14:10
      Highlight Highlight Jeannine Pilloud‘s Leistungsausweis war auch ziemlich schlecht bei der SBB.
    • Astrogator 23.03.2019 16:01
      Highlight Highlight Es geht wohl eher um ihren "Leistungsausweis" bei der SBB.
  • JonahI 23.03.2019 12:46
    Highlight Highlight Gut so. Pilloud ist ja nur noch am Ämtli-Sammeln, seit sie bei den SBB degradiert worden ist.
  • Fabulus Bong Dong 23.03.2019 11:57
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • bintang 23.03.2019 21:49
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • rundumeli 23.03.2019 11:18
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.

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