Wirtschaft
Banken

Milde Bussen: UBS-Aktie gefragt

Milde Bussen: UBS-Aktie gefragt

20.05.2015, 09:4520.05.2015, 13:04

Die Anleger zeigten sich am Mittwochmorgen erleichtert über die Einigung der UBS mit den US-Behörden im Fall von Devisenmarkt- und Referenzzinsmanipulationen. Der Wert der UBS-Aktien legte bis 9.30 Uhr um fast 3 Prozent zu.

Die ausgesprochenen Bussen sind deutlich geringer als befürchtet. Die Grossbank muss insgesamt 545 Millionen Dollar Busse zahlen und kommt um eine Strafklage herum. Branchenbeobachter hatten bis zu 800 Millionen Dollar erwartet.

Angekratzter Ruf begrenzt

«Die Bussenhöhe ist tiefer als erwartet und vollständig durch Rückstellungen gedeckt. Zudem ist die Unsicherheit bezüglich des potenziell teuersten Rechtsfalles vom Tisch», schrieben die Analysten der ZKB. Die negativen Effekte aufgrund des angekratzten Rufes seien begrenzt.

Inwiefern das Schuldbekenntnis im wieder aufgerollten Libor-Fall negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit haben wird, sei im Moment noch eher schwierig absehbar. Die Experten geben sich in ihren ersten Einschätzungen aber auch hier zuversichtlich, dass dies keinen grossen Einfluss auf die zukünftigen Gewinne der UBS haben wird. (egg/sda/awp/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
EZB lässt Leitzinsen trotz Inflationsgefahren konstant
Die Europäische Zentralbank hält die Leitzinsen trotz Sorgen vor einer neuen Inflationswelle wegen des Iran-Kriegs unverändert. Der für Sparer und Banken wichtige Einlagenzins bleibt bei 2,0 Prozent, wie die Notenbank in Frankfurt mitteilte. Damit tastet die EZB zum sechsten Mal in Folge die Zinsen nicht an. «Der Krieg im Nahen Osten hat zu deutlich unsichereren Aussichten geführt. Er hat Aufwärtsrisiken für die Inflation und Abwärtsrisiken für das Wirtschaftswachstum zur Folge.»
Zur Story