Justiz
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epa07483410 US actress Felicity Huffman leaves the John J Moakley Federal Court House after facing charges in a nationwide college admissions cheating scheme in Boston, Massachusetts, USA 03 April 2019.  EPA/KATHERINE TAYLOR

Felicity Huffmann musste sich vor Gericht verantworten. Bild: EPA/EPA

Bestechungsgeld an Uni bezahlt: «Desperate Housewives»-Star bekennt sich schuldig

In einem Statement bekennt sich US-Schauspielerin Felicity Huffmann schuldig. Sie hat Schmiergeld bezahlt, um ihrer Tochter den Zugang zu einer Elite-Uni zu verschaffen.



Die in einem Hochschul-Bestechungsskandal angeklagte US-Schauspielerin Felicity Huffman («Desperate Housewives») hat ihre Schuld eingeräumt. Laut Staatsanwaltschaft ist die 56-jährige Huffman unter 14 Angeklagten, die in dem Betrugsprozess auf «schuldig» plädieren werden.

Huffman soll laut Anklage 15'000 Dollar Schmiergeld gezahlt haben, um zu erreichen, dass Antworten ihrer ältesten Tochter beim landesweiten Einstufungstest SAT nachträglich aufgebessert werden. In dem Betrugsskandal sollen wohlhabende Eltern ihren Kindern unrechtmässigen Zugang zu Elite-Universitäten verschafft haben.

Mitte März wurde die Schauspielerin in Los Angeles verhaftet und Anfang April in Boston vor Gericht gestellt. Ihr drohen mehrere Monate Haft und eine Geldstrafe.

In einer Mitteilung teilte Huffman am Montag mit, dass sie mit «tiefem Bedauern und Scham» für ihr Handeln die volle Verantwortung für ihre Taten übernehmen wolle. Ihre Tochter habe «absolut» nichts von dem Vorgehen gewusst. Auch ihr Ehemann, der Schauspieler Wiliam H. Macy hat offenbar nichts von der Aktion gewusst. Er war nicht angeklagt.

Huffman entschuldigte sich bei ihrer Familie und den Studenten, die jeden Tag hart dafür arbeiten, an einem College aufgenommen zu werden.

Insgesamt sind 50 Personen angeklagt, die durch Beschiss bei Prüfungen ihren Kindern Zugang zu Elite-Universitäten verschafft haben sollen. Es sollen Bestechungsgelder von gesamthaft 25 Millionen Dollar geflossen sein. Unter den Angeklagten finden sich weitere Prominente. Darunter auch Huffmanns Schauspielkollegin Lori Loughlin («Full House»).

(sda/dpa)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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    Alle Leser-Kommentare
  • Graf Von Mai 09.04.2019 07:46
    Highlight Highlight Man haz Zugang zu den besten Schulen, den besten Nachhilfelehrern, einem rundum sorglos Paket quasi und trotzdem schafft man es nicht ohne Schmiergeld an die Uni.

    Mir tun diese Kinder leid. Wie unfähig kann man sein?
  • raphi_niert 09.04.2019 06:50
    Highlight Highlight Die Eltern sind die Bösen und werden angeklagt, aber für der Uni, die die Schmiergelder angenommen hat, hat es keine Konsequenzen?
    • who cares? 09.04.2019 07:01
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass die Uni Einfluss auf den landesweiten Einstufungstest hatte.
    • Citation Needed 09.04.2019 07:04
      Highlight Highlight Sollte schon noch folgen! Beides ist daneben.
    • Volare 09.04.2019 11:00
      Highlight Highlight Die Unis haben auch kein Geld erhalten. Es wurden systematisch Personen an gewissen Schlüsselstellen geschmiert. Dahinter stecken Organisationen, die Schülern mit der Applikation für die Unis helfen. Meistens bleibt es in einem legalen Rahmen. Finanzstarke Eltern mit den richtigen Beziehungen haben es sich für ihre Kinder jedoch erkaufen können.
  • fczzsc 09.04.2019 03:14
    Highlight Highlight Irgendetwas sagt mir, dass das nur die Spitze eines massiven Eisbergs (Skandals) ist.
    Money walks, money talks...

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