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Stanley-Cup-Final, 3. Spiel 

Nashville Predators defenseman Mattias Ekholm (14), of Sweden, celebrates his goal against the Pittsburgh Penguins with defenseman Roman Josi (59), of Switzerland, during the third period in Game 3 of the NHL hockey Stanley Cup Finals Saturday, June 3, 2017, in Nashville, Tenn. (AP Photo/Mark Humphrey)

Jubel bei Roman Josi: Der Berner erzielte für die Predators das 3:1 gegen Pittsburgh. Roman Bild: Mark Humphrey/AP/KEYSTONE

Ein Tor, zwei Assists: Josi fegt Pittsburgh vom Eis

What a goal! Der Berner Roman Josi sorgte in der dritten Partie des NHL-Finals für die Wende. Im Power-Play erzielte Josi mit einem satten Schuss den Ausgleichstreffer für die Nashville Predators. Danach spielten sich Josi und sein Team in einen regelrechten Rausch:



Nashville kommt damit im dritten Spiel der NHL-Finalserie zum ersten Sieg und verkürzt gegen die Pittsburgh Penguins auf 1:2. Beim 5:1-Heimerfolg brilliert Roman Josi mit drei Skorerpunkten. Nashville gerieten nach zwei Auswärtsniederlagen zum Auftakt der Finalserie daheim früh in Rückstand, sorgten aber im zweiten Drittel für den Umschwung.

Hier hämmert Josi den Puck ins Tor

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Video: streamable

An diesem war Josi entscheidend beteiligt. Der Berner Verteidiger glich mit einem Schuss im Powerplay in der 26. Minute aus. 42 Sekunden später hatte er auch seinen Stock im Spiel, als Nashville durch Frederick Gaudreau in Führung ging und liess sich kurz vor Ende des Mittelabschnitts einen dritten Skorerpunkt zuschreiben, als James Neal zum 3:1 traf.

Alles klar machten die Predators im Schlussdrittel durch die Treffer von Craig Smith und Mattias Ekholm. Neben Josi kam auch Yannick Weber für die Gastgeber zum Einsatz. Mark Streit hingegen wartet bei den Pittsburgh Penguins weiterhin auf seinen ersten Finalauftritt. Sein Teamkollege Jake Guentzel, der überragende Rookie in den Playoffs, hatte in der 3. Minute das 1:0 erzielt. Das nächste Spiel zwischen den besten zwei Teams dieser NHL-Saison findet in der Nacht auf Dienstag in Nashville statt.

Trotz dem klaren Sieg hatte Nashville-Keeper Pekka Rinne alle Hände voll zu tun. Im Gegensatz zu den ersten beiden Partien spielte Rinne aber überragend. Der fast zwei Meter grosse Finne wurde vor Josi zum «Mann des Spiels» gewählt. Nachdem er in Pittsburgh 8 von 36 Schüssen hatte passieren lassen müssen, vereitelte er nun einige gute Chancen der Penguins.

«Josi ist so konstant, wie man es überhaupt sein kann in der NHL. Jeden Tag, in jedem Training, bei jedem Spiel zeigt er seine Qualitäten. Er ist in der Defensive so gut wie in der Offensive.»

Hohes Lob von Trainer Peter Laviolette.

Josi bemerkte nach dem Spiel, dass sein Team durch das Kollektiv glänze, dass immer wieder andere Spieler für den Unterschied sorgen würden. Allerdings gibt es beim Team aus Tennessee durchaus Konstanten. Zu diesen gehört zweifellos der 27-jährige Schweizer, der in den Playoffs schon sechsmal getroffen hat, so oft wie kein andere Verteidiger. Josi gelangen als erstem Verteidiger seit Duncan Keith 2010 drei Skorerpunkte in einem NHL-Finalspiel.

Bei den Penguins sass Mark Streit erneut nur auf der Tribüne. (amü)

Die meistgehassten Spieler der NHL 2017

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