DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Surface Studio: Microsofts erster All-in-One-PC, der weit mehr kann als jeder andere PC oder Mac.

Microsoft lässts krachen – und erfindet den iMac neu

Microsoft bringt einen All-in-One-Computer an den Start, der herkömmliche PCs und Macs alt aussehen lässt. Allerdings hat der Alleskönner seinen Preis. Und es gibt weitere neue Hardware und Software aus Redmond.

oliver wietlisbach / daniel schurter



In Eile? Hier gibts das Wichtigste zum Microsoft-Event in 90 Sekunden

abspielen

Video: YouTube/Microsoft

Da ist er also, Microsofts erster All-in-One-PC.

Der iMac-Rivale heisst Surface Studio. Im Gegensatz zum Apple-Computer hat das Windows-Pendant ein Touchdisplay und kann so optional per Finger und Digitalstift bedient werden. 

Bild

Das Surface Studio hat den dünnsten 28-Zoll-Monitor, der je gebaut worden ist. Und wie es der Name erahnen lässt, zielt Microsoft mit seinem ersten PC direkt auf Grafiker ab. 

Bild

Der Clou: Der offenbar sehr leichte Bildschirm lässt sich schräg stellen und wird zur Zeichenunterlage, die wie ein Grafiktablet für professionelle Anwender bedient werden kann.

Bild

Ein neues Zubehör ist Surface Dial: eine Art Drehknopf, mit dem man durch Dokumente scrollen, in Fotos zoomen oder die Tintenfarbe auswählen kann. Das runde Teil funktioniert auf dem Tisch sowie als Eingabegerät direkt auf dem Display.

Bild

Laut Microsoft kann man das Surface Studio ab sofort vorbestellen. Der Preis (inklusive Maus und Tastatur, Surface Dial sowie Surface Pen) startet bei 3000 Dollar.

Ein genaues Verkaufsdatum nannte der Windows-Konzern nicht. Eine begrenzte Stückzahl soll vor Weihnachten ausgeliefert werden. Das heisst: Viele werden sich gedulden müssen.

Bild

Die ersten Reaktionen

Die Konkurrenz spottet

Das neue Surface Book

Laut Microsoft hat das erste Surface Book von Ende 2015 die höchste Nutzerzufriedenheit aller Notebooks, inklusive aller Macbooks. Nun ja, Apple würde dem wohl widersprechen, aber beeindruckend sind die Spezifikationen des zweiten Surface Book auf jeden Fall. Es soll doppelt so schnell sein und satte 16 Stunden Akkulaufzeit liefern. Das sei dreimal mehr Akkuleistung als das Macbook Pro biete, berichtet Gizmodo. Man darf gespannt sein, wie Apple am Donnerstag nachlegt ...

Panos Panay, corporate vice president for Surface Computing at Microsoft Corp., displays the Surface Book during the company's media event in New York, Wednesday, Oct. 26, 2016. (AP Photo/Richard Drew)

Microsoft-Manager Panos Panay mit dem neuen Surface Book mit i7-Prozessor von Intel. Bild: Richard Drew/AP/KEYSTONE

Windows 10 «Creators Update»

Das nächste grosse Gratis-Update für Windows 10 kommt im Frühling 2017. Das sogenannte Creators Update fokussiert ganz auf neue Bildbearbeitungs- und 3D-Funktionen, die das erstellen von kreativen 3D-Bildern zum Kinderspiel machen soll.

Ein Beispiel: Microsofts neue 3D-Software erstellt aus fotografierten Objekten, zum Beispiel einer Sandburg, dreidimensionale Objekte.

Bild

Bild

«Paint 3D»

Diese 3D-Objekte können nun mit der runderneuerten Bildbearbeitungs-App «Paint 3D» in andere Bilder eingesetzt werden. 

Bild

Das Resultat ist eine dreidimensionale Foto-Collage, die etwa auf Facebook oder per WhatsApp mit Freunden geteilt werden kann.

Bild

Die 3D-Funktionen werden in alle populären Windows-Apps integriert und beschränken sich nicht nur auf Paint. Es ist also etwa auch möglich, in Powerpoint 3D-Objekte zu erstellen.

Bild

Mit Paint 3D kann man zudem 3D-Objekte an 3D-Drucker senden. So kann man etwa Minecraft-Objekte und -Figuren als 3D-Modelle exportieren und in 3D-Drucken. Zumindest Minecraft-Fans dürften dies lieben.

Bild

News zur Hologramm-Brille und zu Virtual Reality

News gibt es auch zu Microsofts Hologramm-Brille: Eine Demonstration auf der Bühne zeigt, wie man mit der Augmented-Reality-Brille auf Holotour gehen und fremde Städte in 3D erkunden kann.

Bild

Microsoft setzt aber auch auf Virtual-Reality: Partner wie HP, Dell oder Asus bringen zusammen mit dem Creators Update Windows-kompatible VR-Headsets, die ab 299 US-Dollar erhältlich sein sollen. Dies wäre massiv günstiger als bisherige VR-Brillen der Konkurrenz.

Bild

Und was gibt's für Gamer?

Die Xbox-App für Windows 10 wird mit dem Creators Update zum Twitch-Rivalen. Windows- und Xbox-Gamer können ihre Spiele also mit einem Klick streamen und die Freunde werden per Push-Nachricht informiert, sobald ein neuer Live-Stream online ist. Die Xbox-App erlaubt es künftig auch, unkompliziert eigene Computer-Spiel-Turniere zu veranstalten.

Bild

Wer mehrere Messenger wie WhatsApp, Skype und Facebook Messenger nutzt, wäre vermutlich froh, wenn alle Nachrichten an einem Ort zusammenkommen. Microsoft integriert mit dem Creators Update zumindest Skype, SMS und E-Mail direkt in der Windows-Taskleiste. 

Bild

Die Kontakte erscheinen dann als sogenannte Chat Heads in der Taskleiste.

Bild

Wer die Microsoft-Show in voller Länge sehen möchte, kann in dieser Story den Video-Stream abrufen (Obacht, Autoplay!).

Blick ins Allerheiligste: watson besucht das gigantische Microsoft-Hauptquartier in Seattle

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

«Über Social Media tragen Rechtsextreme ihre Ideologien in die Mitte der Gesellschaft»

Andre Wolf ist Faktenchecker bei der österreichischen Rechercheplattform Mimikama. In seinem Buch «Angriff auf die Demokratie» schreibt er über die Gefahren rechtsextremer Netzwerke, die das Internet unterwandern.

Herr Wolf, in Ihrem Buch schreiben Sie, dass seit Beginn der Pandemie intensiver Fake News verbreitet werden und der Hass im Netz zugenommen haben. Warum?Andre Wolf: Dieses Phänomen kann man immer dann beobachten, wenn etwas passiert, das viele Menschen betrifft und das Thema stark medial aufgegriffen wird. Im Fahrwasser der Berichterstattung tauchen dann viele Falschmeldungen auf. Das passierte schon 2015 bei der Flüchtlingskrise. Oder immer, wenn es islamistisch-motivierte Terroranschläge …

Artikel lesen
Link zum Artikel