Energiewende
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Hansjörg von Gemmingen war mit seinem Tesla fast überall in Europa, unter anderem in Bulgarien, Portugal und mehrfach am Nordkap. screenshot: twitter

Tesla Model S schafft 1 Million Kilometer – das musst du über den Weltrekord wissen

Soll noch einer behaupten, Elektroautos taugten nicht für den Alltag.



Was ist passiert?

Erstmals hat ein Elektroauto die magische Grenze von einer (1) Million Fahrkilometern überschritten.

Der Typ: Tesla Model S 85+

Die Rekordmarke wurde am Donnerstag von einem Tesla-Fahrer in Deutschland erreicht. Es handelt sich um einen 52-Jährigen aus Karlsruhe. Laut Medienberichten ein gelernter Landwirt mit Adelstitel, der mit Devisen handelt und von seinem Vermögen lebt, Autofahren sei sein Hobby. Sein Name: Hansjörg-Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg.

Laut Berichten war er früher ein «Petrolhead», ein Freund schneller und starker Autos mit Verbrennungsmotor. Dann las er 2008 in einem Wirtschaftsmagazin von einem kleinen Startup in Kalifornien, das einen britischen Sportwagen zum Elektromobil umbaute – und bestellte wenige Wochen später mehr aus Spass einen Tesla Roadster.

Wie lange hat er für den Rekord gebraucht?

Keine fünf Jahre. 😜

Sein Model S habe er im August 2014 als Vorführwagen gekauft, mit einem Tachostand von 30'000 Kilometern.

Warum hat er das getan?

Sein Ziel sei es, für die Elektromobilität zu werben.

«Es wird so viel Bashing betrieben, dem will ich entgegenwirken.»

Über Elektroautos hielten sich viele Mythen hartnäckig – Hansjörg Freiherr von Gemmingen-Hornberg ist angetreten, sie zu widerlegen. Der Tesla-Vielfahrer sagt:

«Ich möchte der Welt zeigen, dass es funktioniert, auch im Elektroauto richtig viele Kilometer täglich zu machen. Dem Elektroauto-Bashing will ich damit entgegenwirken. Und ich zeige, dass das Tesla-Schnellladen in der Praxis funktioniert, dass man europaweit reisen kann, ohne Angst haben zu müssen, dass man auch wirklich Strom ziehen kann, und ob das mit den Zahlungsmodalitäten klappt.»

quelle: spiegel.de

Der Tesla-Akku hielt 1'000'000 Kilometer durch?

Nein. 😏

Im Interview mit dem «Manager-Magazin», publiziert bei spiegel.de, sagt der Tesla-Besitzer, der Akku sei einmal beim Tachostand von 290'000 Kilometern getauscht worden.

Der Tesla-Blogger Robin Engelhardt (Emobly) schreibt, für die folgenden 250'000 Kilometer sei das Fahrzeug mit einem Leih-Akku von Tesla unterwegs gewesen. Seit Kilometerstand 540'000 sei nun der aktuelle Akku drin, dieser halte also mittlerweile fast eine halbe Million Kilometer.

Er sei kein Fan des häufigen Schnellladens, sagt der Rekordhalter. Bedingt durch seine häufigen Fernreisen lade er zu rund 40 Prozent an Supercharger-Schnellladern. Er bemühe sich aber, alternative Lademöglichkeiten zu nutzen.

Wie gut hielt sich der Elektromotor?

Nun ja ... Bis zur Rekordmarke von 1 Million Fahrkilometer wurden vier Stück verschlissen. Wobei der aktuelle Motor schon seit Kilometerstand 390'000 verbaut sein soll.

Wie schnell und wie häufig war er unterwegs?

Im Schnitt legte er in den vergangenen vier Jahren rund 600 Kilometer am Tag zurück, um die Rekordmarke zu erreichen. Er sei immer ganz gemütlich unterwegs, zwar viel auf der Autobahn, aber selten mit mehr als Tempo 120.

Vor längeren Fahrten lade er den Akku auch mal auf 90 Prozent, aber fast nie nahe 100 Prozent.

«Auf der Autobahn stelle ich den Tempomaten auf 110 oder 120 km/h, das ist sehr akkuschonend. Über 130 km/h beschleunige ich nur punktuell. Und man sollte auch den Wechsel zwischen Beschleunigen und Rekuperieren nicht übertreiben. Denn der erzeugt sehr viel Abwärme, und das fördert die Degeneration der Zellen. Gleichmässiges Fahren ist für jedes Auto wesentlich besser.»

Was hat's gekostet?

Der Besitzer sagt im Interview, er habe über die Distanz für knapp 13'000 Euro Reparaturen gehabt.

«Ich habe jetzt erst den zweiten Bremsensatz drinnen, der hat nun über 400'000 Kilometer gehalten. An der Vorderachse musste ich die ganzen Lager tauschen lassen. Doch das wäre bei einem Verbrenner viel früher notwendig gewesen.»

Er fahre für rund sieben Cent pro Kilowattstunde, das seien weit unter zwei Euro Treibstoffkosten auf 100 Kilometer, verriet er im «Spiegel»-Interview. Dafür müsse er «ausgesucht laden». An Teslas Superchargern lade er kostenlos, weil sein Model S zu jenen Fahrzeugen zähle, denen Tesla lebenslanges Gratisladen an Superchargern ermögliche. Zu Hause beziehe er von seiner Photovoltaikanlage günstigen Strom. Und es gebe auch viele kostenlose öffentliche Ladestellen.

Wie sind die Reaktionen?

Von Gemmingen hofft nun auf einen Eintrag ins «Guinness-Buch der Rekorde» – ihm zufolge gebe es weltweit keinen anderen Tesla mit einem derart hohen Tachostand.

Es gibt, wie zu erwarten, auch kritische Stimmen. Unter anderem wird bemängelt, dass ein Durchschnitts-Automobilist viel länger brauchen würde für 1 Million Kilometer.

Ein Spiegel-Leser kommentiert:

«Der Mann lässt durchblicken, dass er offenbar nur zum Spass durch die Welt fährt, damit er seinen Guinness-Eintrag hat. Egal, ob er das mit Kohlestrom oder mit Benzin macht: Das ist kein schönes Verhalten und verdient kein Interview.»

Elon Musk hat nicht – wie sonst schon häufig der Fall – mit einem eigenen Tweet reagiert. Vermutlich ist der Tesla-Chef noch mit der Cybertruck-Lancierung beschäftigt ...

Der Extrem-Tesla-Fahrer im Video:

abspielen

Video: YouTube/T&T Emobility, Ove Kröger

Quellen

(dsc, via golem.de)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Wie Elon Musk mit Tesla durchstartete

Der Polizei-Tesla im Einsatz

Play Icon

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

93
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
93Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Trip Nils 30.11.2019 14:02
    Highlight Highlight Interessant ist auch, dass er die letzten 300'000 km ohne Service oder andere Reparaturen gefahren ist. Zeig mir ein Auto das dasselbe kann.
    Viele schreiben hier, dass ja der Motor und Achse getauscht wurden, das stimmt, diese waren vorher aber noch von einer alten Generation. Die Aktuellen Teile halten seit fast 500'000 km. Erneut, gibt es kein anderes Auto das auch nur ähnliche Werte erreicht ohne Service. Ich ziehe meinen Hut vor Tesla.
  • P1erre991 30.11.2019 06:58
    Highlight Highlight Starke Leistung, egal wie sie entstanden ist.
    Und, er hat nichtmal gebrannt!😂😂😂😂😂
  • Noah Archer 29.11.2019 21:10
    Highlight Highlight Wenn man nun die Kosten für die Motoren, die Batterien und den Ladestrom aufrechnet, hat dieser Typ 750'000 Euro verplempert. Ein LKW mit einem Euro 5 Diesel hat sich gerade mal die Kolben eingefahren und dabei mehr Waren transportiert und im Schnitt sogar noch Geld verdient. Das für tausende Menschen.

    Oder ein 190er Mercedes Taxi mit 1 Million Kilometer ohne Reparaturen und ohne über einer Tonne Abfall auf dieser Strecke zurück zu lassen

    Diese Leistung des Teslas ist keine. Fertig.
    • DerHans 30.11.2019 07:25
      Highlight Highlight Was um Himmelswillen rechnen sie hier zusammen!? Sie verbreiten hier nur FUD! Diesen LKW oder Mercedes möchte ich sehen, der ohne Service und Ölwechsel nur schon 100‘000 km weit kommt.🤦🏼‍♂️
  • Zeit_Genosse 29.11.2019 19:45
    Highlight Highlight Da scheint jemand finanziell unabhängig zu sein und die einzige Mission ist täglich 4-6h im Auto zu sitzen. Das ist verschwendete Lebensenergie und auch Ressourcenverschleiss, weil des Fahrenwillens gefahren wurde.
  • Asmodeus 29.11.2019 19:27
    Highlight Highlight Der Typ entspricht etwa dem perfekten Klischee eines Tesla-Fahrers.

    Selbstdarsteller mit zuviel Geld.
    • dmark 30.11.2019 12:27
      Highlight Highlight ...und zu viel Zeit, weil er von seinem Vermögen leben kann.
  • mrgoku 29.11.2019 15:14
    Highlight Highlight lol... für die 1mio KM hat er etwa 10x neue Reifen benötigt (mindestens).

    dazu mehrmals antrieb gewechselt... LOL
    da fahre ich auch mit einem fiat 500 5 mio km...

    würde dennoch ein elektro fahren im alltag wenn die preise anständig wären :)
    • AY6 30.11.2019 11:29
      Highlight Highlight Gewagte Aussage wenn man bedenkt das beim Autobild Dauertest noch kein Wagen so schlecht abgeschlossen hat wie der Fiat 500..
  • Stoufel 29.11.2019 14:30
    Highlight Highlight "Autofahren sei sein Hobby" 🤦🏻‍♂️
    • DerHans 29.11.2019 14:45
      Highlight Highlight Es soll ja Leute geben, die sich täglich mit einem Velo einen Pass hoch quälen... Soll jeder wie er will.
  • köbi77 29.11.2019 14:21
    Highlight Highlight Naja... Gratis Solarstrom tanken, das wäre eine schöne Vorstellung. Da so eine Solaranlage schnell mal 50k kostet, ist dieser Strom alles andere als gratis. :-)
    • DerHans 29.11.2019 14:53
      Highlight Highlight Ja, dann lieber 50k in Autos investieren, die täglich an Wert verlieren. Am Haus meiner Eltern würde sich eine PV Anlage für 30k Fr. innerhalb von 10-15 Jahren amortisieren und die Immobile aufwerten.
    • gangdalang 29.11.2019 15:07
      Highlight Highlight Solaranlage EFH ca. 25k
      Solaranlage + Batteriesystem EFH ca. 35k
      Schlüsselfertig.
    • RicoH 29.11.2019 22:56
      Highlight Highlight @DerHans + gangdalang

      Schön für euch und eure Immobilien. Es gibt doch tatsächlich auch noch Leute, die sich eine Immobilie nicht leisten können.

      Von da her: euer Vergleich in Ehren, ist aber für die meisten nicht realistisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bigbackclock 29.11.2019 14:03
    Highlight Highlight Musk beschäftigt sich kaum mit der Präsentation. Mit dem Window-Gate hat der schlaue Fuchs einen sharable content kreiert, wodurch noch mehr über den Truck geredet wurde.
  • Score 29.11.2019 14:01
    Highlight Highlight Es ist interessant wie in den Kommentaren nun immer die schlechtesten Werte erwähnt werden. Dabei blenden sie aus (oder erwähnen nicht) was aktuell verbaut ist und wie lange:

    Bremssatz: über 400'000 Km
    Motor: 610'000 Km
    Akku: 460'000 Km

    Das sind doch beachtliche Werte die man Elektro Autos immer abgesprochen hat. UND es zeigt auch wie stark die ganze Branche noch in der Entwicklung ist. Denn offenbar wurde der Motor innerhalb der ersten 390'000 Km vier mal gewechselt wurde, seither nicht mehr. Auch der Akku scheint einiges stabiler geworden zu sein...
    • Patronus 29.11.2019 14:51
      Highlight Highlight Die statistische Relevanz eines Einzelfalls tendiert gegen null.
    • fluelimatt 29.11.2019 21:22
      Highlight Highlight Darum gibt es ja die Hitliste Tesla High mileage leaderboard. Da sieht man, dass dieser Typ nur einfach der erste einer sehr langen Liste ist.
  • Score 29.11.2019 13:49
    Highlight Highlight MIch würden die Kosten von Batterie- und Motortausch interessieren. Die wurden bei den 18'000 sicherlich nicht mit einberechnet. Aber ansonsten ist das alles auf jeden Fall viel günstiger als mit einem Benziner, da müssen wir gar nicht darüber sprechen. Und das er zu Hause mit Strom aus Sonnenenergie tankt macht es um so besser, gerade in Deutschland wo der Strommix ja noch alles andere als umweltfreundlich ist...
    • DerHans 29.11.2019 14:09
      Highlight Highlight So wie ich das verstanden habe, wurden die Motoren und der Akku durch die Garantie gedeckt.
    • fluelimatt 29.11.2019 21:22
      Highlight Highlight hat 8 Jahre Garantie
  • #StopptDenKurvenFetischismus 29.11.2019 13:43
    Highlight Highlight Auch E-Konsum ist Konsum und der beste Konsum ist der massvolle Konsum.

    Der 1'000'000km Rekord, sowie der hier unlängst dokumentierte 24h Rekord, sind unter diesem Aspekt gesehen "nicht massvoll"...

    (Holy moly, Was für eine Verschwendung des eigenen Lebens! Rechne mal wie lange der Mann im Auto sass... 49 Wochen, Tag & Nacht resp. 66 Wochen bei 8h Schlaf)
    • Martel 29.11.2019 14:36
      Highlight Highlight Er sagt, es sei sein Hobby und somit keine Zeitverschwendung. Für ihn ist wohl Zeitverschwendung mit Fremden im Internet Kommentare auszutauschen...
  • Froggr 29.11.2019 13:39
    Highlight Highlight Dieser Test ist ein Witz. Erstens suggeriert der Titel keineswegs, dass quasi der gesamte Antrieb mehrmals ausgetauscht wurde. Zweitens konnte der Herr seine Routen völlig frei wählen, sprich von Supercharger zu Supercharger fahren. Er sollte mal versuchen von Bergdorf zu Bergdorf zu fahren. Oder 10 Stunden Richtung Osten. Und drittens würde das auch jeder (zuverlässige) Verbrenner mitmachen, wenn der Motor vier mal (!!!) ausgetauscht wird.
    • Score 29.11.2019 13:53
      Highlight Highlight Du hast das nicht ganz begriffen. Die ganze Erdöllobby hat ja immer behauptet das sei mit Elektroautos nicht möglich. Dass das mit Benzinern (die seit knapp 100 Jahren entwickelt werden) möglich ist, darüber müssen wir ja gar nicht sprechen. Dass dies aber mit einem Elektroauto, welche ja erst seit kurzem ernsthaft entwickelt werden, ebenfalls möglich ist, das wurde immer abgesprochen.
      Also ich hab bei meinem Benziner nun etwas über 150'000 und bin darauf gefasst das langsam aber sicher die teureren Reparaturen kommen. Also noch nicht einmal 1/5 von dem was wir hier sprechen...
    • DerHans 29.11.2019 13:59
      Highlight Highlight Ach Froggr gehen einem langsam die Argumente aus? Welche Bergdörfer ohne Strom dürfen es denn sein? Und wusste auch nicht, dass nach Österreich die Stromversorgung aufhört. Ihr Petrolheads werdet nie müde, das Haar in der Suppe zu finden. Aber schön werdet ihr beim Thema Elektroauto zu Öko-Fundis und macht euch plötzlich Sorgen, dass Rohstoffe eingesetzt werden müssen.
    • CaptainRic 29.11.2019 18:12
      Highlight Highlight @Froggr Hoffe das mit dem "4x Verbennungsmotor wechseln!" ist ein Witz. Einen Elektromotor (der bei einem Tesla Model 3 (in der Produktion) ca. 800$ kostet) mit einem Verbenner zu vergleichen ist ja ein Witz. Dazu waren diese nicht defekt, sondern verursachten ein wenig mehr Lärm als sonst (ärgerlich wenn man so viel fährt). (Ich möchte hier noch einwenden, dass jeder Verbrenner nervige Geräusche von sich gibt.)
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheNormalGuy 29.11.2019 13:24
    Highlight Highlight "Hansjörg-Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg"

    füll mal diesen Namen bei Forumularen mit vorgegebenen Kästchen ein...
  • Meyer Andrej 29.11.2019 13:22
    Highlight Highlight 13000€ Reparaturen, neue Motoren, neuer Akku, alles klar und der Strom kommt aus dem Kohlemeiler. Hauptsache das Gewissen ist grün.
    • Inspector Callahan 29.11.2019 15:28
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Trip Nils 30.11.2019 14:19
      Highlight Highlight 500'000km ohne jegliche Reparaturen, das ist die Schlagzeile, nicht dass man Teile von älterer Generation tauschen musste. Tesla hat in den letzten Jahren ein grossen Schub in der Qualität und langlebigkeit der Teile gemacht. Die Batterien ab nächstem Jahr sollen über 1 Mio. Meilen halten.
  • sowhat? 29.11.2019 13:22
    Highlight Highlight Die Kosten für die Ersatzakkus und die Ersatzmotoren würden mich noch interessieren sowie die graue Energie. Ich bezweifle ob so ein Tesla auch dann noch wirklich umweltfreundlicher ist als ein Durchschnittsdiesel.
    • Froggr 29.11.2019 13:41
      Highlight Highlight Grösstenteils ist er es nicht. In Regionen mit besonders CO2 neutraler Stromproduktion ist der Tesla jedoch tatsächlich umweltfreundlicher als ein Verbrenner (Schweiz, Norwegen). In so ziemlich allen anderen Ländern ist er um ein Vielfaches umweltschädlicher als ein Verbrenner.
    • Tilman Fliegel 29.11.2019 13:41
      Highlight Highlight Aber er stinkt nicht so.
    • Johnny Geil 29.11.2019 14:14
      Highlight Highlight Warum interessiert sich eigentlich niemand dafür, woher denn der Strom für das Raffinieren des Benzines herkommt? Oder wie wird das Motorenöl hergestellt?

      Aber immer schön erzählen, dass diese bösen Akkus soooo umweltschädlich sind.

      Das Elektroauto ist umweltfreundlicher - wenn man denn wirklich alle Aspekte anschaut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Forest 29.11.2019 13:07
    Highlight Highlight Schönes Märchen passend zur Adventszeit...
    • Forest 29.11.2019 13:57
      Highlight Highlight Ihr könnt blitzen so viel ihr wollt. Um 1Mio in weniger als 5 Jahre zu erreichen muss man täglich knapp 600km fahren (inklusive Samstag, Sonntag, Feiertage sowie Ferien)
    • DerHans 29.11.2019 14:25
      Highlight Highlight Forest, jetzt wurde uns doch Jahre lang eingeredet, ein Auto sollte 1000km Reichweite haben. Also nehme ich an, fahren Millionen Menschen täglich diese Strecke. Oder war das alles nur ein Vorwand, um das Elektroauto schlecht zureden?
      Oder wollen sie dem Herrn unterstellen, er habe die Software manipuliert?
    • Martel 29.11.2019 14:48
      Highlight Highlight Steht ja so im Artikel. Sie haben wohl einfach drauflos kommentiert ohne den Artikel zu Ende zu lesen?
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Martel 29.11.2019 12:59
    Highlight Highlight 250‘000 km für einen Motor ist ganz normal, sogar eher wenig (vorausgesetzt man pflegt und unterhält sein Auto korrekt). Elektroautos haben sicher viele Vorteile, der Punkt für Langlebigkeit geht hier aber nicht an Tesla.
    • Bruuslii 29.11.2019 14:08
      Highlight Highlight martel: und wieviele ölwechsel berechnest du für die 250t km? und was passiert mit dem alten öl? wievile reparaturen und ersatzteiel am motor selbst?
      bitte auch gleich die quellen dazuschreiben, danke.

      ein elektromotor hält wie gesehen auch nicht ewig, ist aber praktisch wartungsfrei. ich hab damals bei der sbb in der lehre auch elektromotren gewartet!
      - rotor ausbauen (d.h. die "achse" rausnehmen)
      - säubern
      - kugellager wechseln
      - zusammenbauen
      - motor fertig!
    • Trip Nils 30.11.2019 14:23
      Highlight Highlight Nochmal lesen, der neue Tesla Motor hält aktuell seit 600'000 km. Es gibt nicht einen einzigen Benziner der ohne Service auch nur annähernd in die Nähe dieser Laufleistung kommt.
  • corona 29.11.2019 12:53
    Highlight Highlight Tolle Leistung macht Hoffnung für die Zukunft! Nur stellen sich mir da schon noch ein paar Fragen..
    Was kostet es denn den Motor zu wechseln? Und die Kosten für die Batterien? Zählt für mich auch zu den Reperaturkosten.. dann reichen die 13'000€ niemals.
    • Caturix 29.11.2019 12:59
      Highlight Highlight Ich glaube der Motor kostete ihn nichts, der hat Garantie, da die Motoren alle einen Baufehler hatten. Die sollten über 1 mio km halten.
      Akku kann man ja wieder aufbereiten, da muss man nicht gleich alles tauschen. Aber vielleicht war da auch ein Baufehler drin. Der neue schein ja besser zu halten wie beim Motor.
    • Meyer Andrej 29.11.2019 13:23
      Highlight Highlight Ein Akku Wechsel bei einemJaguar I Pace kostet 45000.-. Also Karre wegschmeissen, grün, es ist so schön grün zu sein!
    • Froggr 29.11.2019 13:42
      Highlight Highlight Meyer Andrej: Beim Tesla kostets auch ungefähr so viel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pümpernüssler 29.11.2019 12:35
    Highlight Highlight 4 Motoren und 3 Akkuwechsel später, hat er 1 Mio Km geschafft. Was für eine Leistung... Und es wird weiterhin als Grün angesehen.
    • Lemontree 29.11.2019 13:10
      Highlight Highlight Ein Akku!
    • Bruuslii 29.11.2019 13:35
      Highlight Highlight lemontree: er hat schon recht, es waren 3 akkus. 1. akku beim kauf, 2. akku geliehen, 3. akku bis jetzt (knapp 500t km).

      pümpernüssler: schaff das mal mit einem verbrenner! da müsste auch >3mal der motor gewechselt werden. und der ist auch "sondermüll"
      und denk an den strom, der für die benzinherstellung und -logistik drauf geht. auch an alle extraöle, die ein otto so braucht. 🤦🏻‍♂️

      ein akku kann mittlerweile recycliert werden!
    • bjoern85 29.11.2019 15:41
      Highlight Highlight Wieviele teile bei einem verbrenner ersetzt werden müssten und wieviel fossiler brennstoff genutzt worden wäre, sei mal dahingestellt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Xonic 29.11.2019 12:28
    Highlight Highlight Batterien und Motor wurden mehrmals getauscht. Natürlich fährt ein Auto dann 1‘000‘000km, egal ob Verbrenner oder Elektro. 😅

    • Beat-Galli 29.11.2019 12:41
      Highlight Highlight Nur kommst du mit 13000 Euro nicht weit, wenn du Motoren wechseln musst beim Verbrenner...
    • V-REX 29.11.2019 12:41
      Highlight Highlight Naja, meistens rostet die Karrosserie vorher durch, dann schaffst du keine 1'000'000 km 🤔
    • The_P 29.11.2019 12:48
      Highlight Highlight Es ging ja auch nicht darum zu sagen „(m)ein Tesla fährt 1 Mio KM und Dein Auto nicht“, natürlich gibt es x andere Fahrzeuge, mit denen das möglich ist. Es ging darum zu zeigen, dass ein Elektroauto absolut alltagstauglich ist, es schon vor 5 Jahren war und heute erst recht. Es gibt nach wie vor viele Menschen, die denken, mit einem Elektroauto kommt man knapp zum Dorfbäcker und zurück.
    Weitere Antworten anzeigen

Analyse

Die Schweizer Corona-Warn-App kommt – das sind die wichtigsten Fakten

Der Bundesrat hat wichtige Details verraten zum geplanten digitalen Contact Tracing. Noch bleiben viele Fragen offen. Derweil stösst das DP-3T-Protokoll auch im hohen Norden auf Interesse.

Die Schweizer Corona-Warn-App kommt, wie der Bundesrat am Mittwoch informierte. Sie ist als Ergänzung zur herkömmlichen personenbezogenen Kontaktverfolgung geplant. Die Anwendung stammt vom Software-Konsortium DP-3T. Dieser Beitrag gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Das Wichtigste in Kürze:

Das ist eine andere Bezeichnung für Contact-Tracing-App, in den Medien ist auch von Corona-Warn-App die Rede.

Die Entwickler der «Schweizer Lösung» DP-3T, um die es in diesem Beitrag geht, verwenden …

Artikel lesen
Link zum Artikel