
Kann Neo-Real-Coach Zinédine Zidane aufatmen und sich im Sommer doch massenweise Stars angeln?
Bild: Angel Fernandez/AP/KEYSTONE
Der FC Barcelona hat seine Transfersperre gerade hinter sich, ab Sommer trifft es Real und Atlético Madrid. Oder doch nicht? Mit ihren Einsprüchen könnten die Hauptstadtklubs Zeit gewonnen haben.
29.01.2016, 22:5430.01.2016, 10:37
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Die FIFA hat die einjährigen Transfersperren gegen Real Madrid und Atlético Madrid provisorisch ausgesetzt. Dies bestätigten die Teams aus der spanischen Hauptstadt. Beide hatten zuvor gegen die am 14. Januar verhängte Sperre Einspruch eingelegt.
So lange die Einsprüche nicht verhandelt sind, dürfen beide Klubs Transfers tätigen – sollte bis zum Sommer kein endgültiges Urteil gefällt sein, könnten auch dann neue Spieler verpflichtet werden. Ursprünglich hätten Real und Atlético nur bis zum Ende der aktuellen Transferperiode am 1. Februar um 23.59 Uhr einkaufen dürfen – danach hätten sie ein Jahr lang ohne neue Stars auskommen müssen.

Wird bei Real hoch gehandelt: Bayerns Torgarant Robert Lewandowski.
Bild: Michael Sohn/AP/KEYSTONE
Die FIFA-Disziplinarkommission hatte die Sperren gegen die beiden Stadtrivalen Atlético und Real mit diversen Verstössen gegen die Transferbestimmungen bei minderjährigen Spielern begründet. Die Spitzenklubs waren daraufhin mit zahlreichen prominenten Spielern in Verbindung gebracht worden, die noch in diesem Winter nach Spanien wechseln könnten. So wurde etwa Bayern Münchens Stürmerstar Robert Lewandowski als Kandidat bei Real gehandelt.
(aev/sid)
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