Konzernverantwortungsinitiative
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Kinderarbeit

Schweizer Firmen, die Produkte vertreiben, die zum Teil durch Kinderarbeit entstanden sind, sollen in Zukunft rechtlich belangt werden können. bild: shutterstock

Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.



Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

Oder einfach gesagt: Schweizer Unternehmen und ihre Tochterfirmen könnten für ihre Tätigkeiten im Ausland rechtlich belangt und bestraft werden.

Eine Analyse der Hilfsorganisationen «Brot für Alle» und «Fastenopfer» zählte allein in den Jahren von 2012 bis 2017 insgesamt 64 Verletzungen von Menschenrechten oder Umweltstandards durch Schweizer Konzerne. Die Dunkelziffer dürfte jedoch um einiges höher liegen.

Am häufigsten werden Rohstoff- und Nahrungsmittelkonzerne sowie Banken mit Menschenrechtsverletzungen in Verbindung gebracht. Dabei geht die Hälfte der 64 ermittelten Missetaten auf das Konto von lediglich fünf Unternehmen: Glencore, Nestlé, LafargeHolcim, Syngenta und Credit Suisse.

Grund genug, sich einige der Fälle genauer anzuschauen.

Glencores Schwefelgas-Kupferwerk in Sambia

Aussenminister Ignazio Cassis und Entourage beim Besuch der Mopani Kupfermine von Glencore in Sambia. Sein Departement hat gemäss SRF-Ombudsmann Roger Blum die Öffentlichkeit mehrfach unkorrekt darüber informiert.

Aussenminister Ignazio Cassis besuchte das Kupferwerk in Sambia im Januar 2019 und lobte dabei Glencore für das Eindämmen der Abgase. Zu Unrecht, wie sich herausstellte. bild: Tweet @ignaziocassis

Der erste Fall führt nach Sambia. Genauer gesagt in die Minenstadt Mufulira, in der Glencore im Jahr 2000 die Firma Mopani vom sambischen Staat übernommen hat.

Mopani betreibt ein Kupferwerk in Mufulira, welches in den letzten Jahren für viel Aufsehen gesorgt hat. Die Bewohner der Minenstadt klagen seit Jahren über Atemnot, es gibt Berichte über etliche Todes- und Krankheitsfälle in der Region. Grund dafür dürften ätzende Schwefelgase sein, die freigesetzt werden, wenn im Kupferwerk schwefelhaltiges Erz eingeschmolzen wird.

im Januar 2019 besuchte Aussenminister Ignazio Cassis die Schmelzhütte und lobte Glencore für die Fortschritte beim Eindämmen der Abgase. Glencore hatte zuvor schon einige mal Besserung gelobt. «Im Grossen und Ganzen sind die Grenzwerte eingehalten», sagte Cassis damals. Ein halbes Jahr später besuchte die «SRF-Rundschau» die Stadt und führte Messungen durch.

Ergebnis: Die Schwefeldioxid-Belastung betrug bis zum 77-fachen des Richtwerts der WHO. Glencore wollte gegenüber der «Rundschau» keine Stellung zu den Messungen nehmen.

Im August 2020 wurde Glencore vom Obersten Gerichtshof Sambias dazu verurteilt, der Familie eines Abgas-Opfers eine Million sambische Kwacha (rund 47'000 Franken) zu bezahlen. Das Gericht verdoppelte die Entschädigungssumme gegenüber dem Urteil der Vorinstanz, die Berufung von Glencore wurde abgewiesen.

Auf Anfrage von watson verweist Glencore auf ein Factsheet über die Mopani-Schmelzhütte. Darin heisst es, dass Glencore den Betrieb seit September dieses Jahres eingestellt hat, um Massnahmen zur Verbesserung der Luftqualität durchzuführen. Ab 2021 soll der Betrieb wieder aufgenommen werden.

Zudem schreibt das Unternehmen in einer Stellungnahme, dass sie vom Entscheid des Obersten Gerichtshof «enttäuscht» sei. Mopani hätte seit der Übernahme durch Glencore wesentliche operative Verbesserungen vorgenommen, die Firma würde die Schwefeldioxid-Emissionen seit kurzen sogar in Echtzeit messen. «Mopani wird weiterhin mit allen Stakeholdern zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass die Auswirkungen auf die lokale Gemeinschaft und die Umwelt möglichst gering sind.»

Die Dakota-Access-Pipeline und das Geld der Credit Suisse

FILE - In this Nov. 2, 2016 file photo, dozens of protestors demonstrating against the expansion of the Dakota Access Pipeline wade in cold creek waters confronting local police, near Cannon Ball, N.D. The Army Corps of Engineers is recommending that the federal government negotiate a settlement with North Dakota for more than $38 million that the state spent policing the monthslong pipeline protests against the Dakota Access oil pipeline almost four years ago. (AP Photo/John L. Mone File)

Demonstranten protestieren gegen die geplante Dakota-Access-Pipeline. Bild: keystone

Im Jahr 2016 protestierten Mitglieder der indigenen Sioux im US-Bundesstaat North Dakota monatelang gegen die geplante Dakota-Access-Pipeline (DAPL). Grund: Ein Teil der Leitung sollte durch die heiligen Stätten des Sioux-Indianerreservats gehen, wenige Meter unter einer Hauptwasserquelle.

Gebracht hats nichts. Die Pipeline steht mittlerweile. Greenpeace bezichtigte die Credit Suisse daraufhin, grösster Geldgeber des Projekts zu sein. Auf Anfrage von watson dementierte die Credit Suisse das vehement. «Die Behauptung, die Credit Suisse sei an der Projektfinanzierung der DAPL beteiligt oder sogar deren grösster Geldgeber, ist schlicht falsch und wird von der Bank entschieden zurückgewiesen. Die NGO, die die Aussage tätigte, musste sie im Nachhinein korrigieren. Die Credit Suisse hat damals bewusst entschieden, sich nicht an der Projektfinanzierung der DAPL zu beteiligen.»

Die Credit Suisse war vielleicht nicht direkt an dem Projekt beteiligt, sehr wohl machte sie jedoch mit verschiedenen Baufirmen Finanzgeschäfte, die beim Bau mitwirkten. Dafür steht die Grossbank seit Jahren in der Kritik und sie ist auch immer wieder Ziel von Protesten und Aktionen von Klimaaktivisten.

Vor einem Jahr hat sich die Credit Suisse freiwillig dazu verpflichtet, interne Richtlinien anzupassen. So sollen in Zukunft die Rechte indigener Gemeinschaften explizit beachtet werden.

Syngenta und die Pestizide

ZUR MELDUNG, DASS BEIM AGROCHEMIEKONZERN SYNGENTA ERIK FYRWALD NEUER CHEF WIRD UND SOMIT JOHN RAMSAY AUF ANFANG JUNI ERSETZEN WIRD, STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH 4. MAI 2016 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. - Ein Feld mit jungen Pflanzen und einem Schild mit dem Logo von Syngenta aufgenommen am Sonntag, 4. Mai 2014, bei Baltenswil. Syngenta ist weltweit einer der grossten Konzerne im Agrargeschaeft und der erste, der sich ausschliesslich auf diesen Wirtschaftssektor konzentriert. Das Unternehmen ist in der Sparte Pflanzenschutz (Syngenta Crop Protection) Marktfuehrer und in der Sparte

Syngenta steht seit Jahren in der Kritik wegen seines Geschäfts mit Pestiziden. Bild: KEYSTONE

Der Agrarkonzern Syngenta, der mittlerweile selbst ein Tochterunternehmen der ChemChina ist, steht seit Jahren in der Kritik wegen seines Geschäfts mit Pestiziden. Diese sollen für unzählige Vergiftungs- und Todesfälle verantwortlich sein.

Eines dieser Pestizide von Syngenta heisst Paraquat und ist in der Schweiz seit 1989 verboten. In rund 100 Ländern ist Paraquat aber noch zugelassen. Die NGO «Public Eye» bezeichnet das Pflanzenschutzmittel als tödlichstes Herbizid der Welt und wirft Syngenta vor, Vergiftungen bewusst in Kauf zu nehmen.

Syngenta bestreitet dies auf Anfrage und weist auf wissenschaftliche Studien und die Einhaltung von Gesetzen hin: «Die Pflanzenschutzbranche ist eine der am stärksten regulierten Branchen der Welt. Entsprechende Produkte durchlaufen schon vor ihrer Zulassung und dem anschließenden Verkauf umfangreiche Prüfungen», sagt eine Pressesprecherin von Syngenta.

Jedes Endprodukt, das ins Ausland verkauft und exportiert werde, würde die spezifischen regulatorischen Anforderungen der Einfuhrländer erfüllen. «Beispiel USA: Die United States Environmental Protection Agency (USEPA) hat Paraquat über viele Jahre hinweg einer detaillierten wissenschaftlichen Prüfung und Bewertung unterzogen. Das Ergebnis: Die Behörde hält das Mittel für sicher und für die entsprechende Nutzung geeignet.»

Hauptursachen für die Intoxikationen seien laut «Public Eye» jedoch vor allem schadhafte Sprühgeräte und fehlende Schutzkleidung, die sich die Bauern in Entwicklungsländern nicht leisten können. Syngenta sei sich dessen bewusst, verkaufe das Mittel aber weiterhin, auch in die ärmeren Regionen. Auch diesen Vorwurf weist Syngenta zurück. Das Unternehmen habe zwischen 2013 und 2019 über 42 Millionen Landwirte in Fragen der Arbeitssicherheit geschult.

Ein anderes Pflanzenschutzmittel Syngentas ist das Insektizid «Polo». Es soll zu den Mitverursachern einer Tragödie im indischen Distrikt Yavatmal gehören, bei der 2017 zwanzig Menschen starben und 800 weitere mit Vergiftungen hospitalisiert werden mussten.

In einer Stellungnahme dementierte Syngenta die Vorwürfe und bezeichnete die Medienberichte als «falsch und nicht wahrheitsgetreu».

Nestlé und die Kindersklaven auf Kakao-Plantagen

Elfenbeinkueste, Sinikosson, Kakaoplantage, Kakao, Plantage, Anbau, Landwirtschaft, Junge, Portrait, Kind, Kinderportrait, Kinderarbeit, Einheimischer, Bevoelkerung, Westafrika, Afrika, 02.10.2008. QF English: Ivory Coast, Sinikosson, cocoa plantation, agriculture, cultivation, boy, portrait, child labour, chocolate, West Africa, October 2, 2008.11 year old Ibra, using a machete tied to a stick to harvest cocoa pods from a tree on father's cocoa plantation on outskirts of village of Sinikosson.He does not attend school, work begins at 8 am.  He has no idea what happens to the cocoa beans.||Kakao an der Elfenbeinkueste.Der 11-jaehrige Ibra erntet mit seiner Machete reife Kakaofruechte auf der Kakaoplantage seines Vaters am Rande des Dorfs Sinikosson.Er besucht keine Schule, die Arbeit beginnt in der Regel um 8 Uhr morgens und umfa??t das abschneiden der Fruechte, einsammeln, mit der Machete aufschlagen, Bohnen entnehmen...Die Familie lebt von der Hand in den Mund und kann keinerlei Ruecklagen bilden.Der Verkauf der Kakaobohnen bildet fuer sie die einzige veritable Einnahmequelle.Ibra weiss nicht was anschliessend mit den Bohnen geschieht.Kakao ist der Grundstoff zur Herstellung von Schokolade.Das Land ist weltgroesster Kakaoproduzent und -exporteur, mit einer Ernte von ca. 1 Million Tonnen in 2008. Damit hat es einen Anteil von ca. 34 % der weltweiten Gesamtproduktion.Hauptsaechlich bedingt durch Koruption in Regierung und Kakaobehoerden und dem Eigeninteresse multinationaler Konzerne (Cargill, ADM, Callebaut, Nestl?â ) ist das Einkommen der Erzeuger

Ein Junge erntet Kakaofrüchte in der Elfenbeinküste. bild: Daniel Rosenthal/laif

Der grösste Nahrungsmittelkonzern der Welt, Nestlé, kämpft vor dem Obersten Gerichtshof in den USA gerade dafür, nicht wegen Kindersklaverei in der Elfenbeinküste verklagt zu werden. Ehemalige Kinderarbeiter aus Mali werfen Nestlé vor, Kindersklaverei auf Kakaoplantagen begünstigt zu haben. Dies, in dem Nestlé gewissen Plantagen, welche in Kindersklaverei verwickelt gewesen seien, Ressourcen zur Verfügung gestellt hätte. Damit hätte der Preis für Kakao gedrückt werden sollen. Nestlé selbst betreibt keine Plantagen, sondern kauft die Produkte nur ein.

Nestlé bestreitet die Vorwürfe. Sie könnten nicht bewiesen werden. Gleichzeitig ist sich Nestlé des Problems der Kinderarbeit auf den Plantagen bewusst. So schreibt der Konzern 2019 in einem Bericht zum Kampf gegen Kinderarbeit, dass 2019 immer noch über 18'000 Kinder auf den Kakaoplantagen der Elfenbeinküste arbeiten würden.

Gegenüber watson stellt Pressesprecher Christoph Meier jedoch klar, dass durch Hilfsprogramme von Nestlé bereits über die Hälfte dieser 18'000 Kinder von der Arbeit befreit werden konnten. «Kinderarbeit ist völlig inakzeptabel. Die Behebung der lokalen Armut ist zentral bei der Bekämpfung von Kinderarbeit. Wir tragen zur Verbesserung der Lebensbedingungen bei, indem wir mit hunderten Agronomen den Bauern helfen, ihre Anbaumethoden, die Qualität ihrer Erzeugnisse und damit die Einkommenssituation zu verbessern.»

Die Liste mit Vorwürfen gegenüber Nestlé ist lang und könnte an dieser Stelle beliebig weitergeführt werden. Berichte über Kinderarbeit, Ausbeutung und Umweltverschmutzung gibt es immer wieder. Der Konzern selbst versucht mit Hilfsprojekten, Schulungen und Kooperativen dagegen anzukämpfen. So hat er zum Beispiel den «Nestlé Cocoa Plan» ins Leben gerufen.

Der Nahrungsmittelriese ist der Ansicht, dass ein Rückzug aus der Elfenbeinküste, um beim Beispiel der Kinderarbeit zu bleiben, mehr Leid verursachen würde, als wenn man weiterhin Produkte aus der Region beziehen würde und mittels Hilfsprojekten, Schulungen und Kooperativen die Kinderarbeit zu eliminieren versuche.

Genau deswegen hält Nestlé die Konzernverantwortungsintiative auch für den falschen Weg: «Die Eliminierung von Kinderarbeit kann nur in Zusammenarbeit mit den Familien, den NGOs und den Behörden geschehen und nicht im Gerichtssaal. Die amerikanische Klage trägt nicht zu diesem Ziel bei, im Gegenteil», sagt Pressesprecher Christoph Meierin Anlehnung auf den einführend genannten Rechtsstreit. Man würde die Berichterstattung Nestlés über ihre Projekte zur Bekämpfung der Kinderarbeit im Gericht als Beweis gegen sie verwenden. «Dieses Beispiel veranschaulicht, wie kontraproduktiv die Initiative ist. Eine Haftung über sämtliche Geschäftsbeziehungen hinweg macht das Engagement mit der ländlichen Bevölkerung zum Risiko.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Emil Eugster 18.10.2020 17:05
    Highlight Highlight Und in Indien wurden gestern Licypriya Kangujam, 9 Jahre als und Seth Aarav 12 Jahre alt von der Polizei verhaftet, weil sie am Strassenrand stehend für saubere Luft, Umweltschutz, Massnahmen gegen den Klimawandel und Schuldbildung und gegen Kinderarbeit demonstrieren.
    Das zu Zeiten, wo es dort riesige Überschwemmungen, Waldbrände, Abholzung und sonstige Umweltzerstörung gibt.
    So viel Angst hat Premier Modi vor dem kleinen Mädchen, weil ihre Stimme immer mehr Gewicht hat. Nur nicht bei uns.
    Watson https://mobile.twitter.com/LicypriyaK/ tu deine Arbeit und Berichte.
  • Demetria 18.10.2020 15:08
    Highlight Highlight Jaja, wer braucht schon innovative neue Technologie die sich womöglich noch gut verkaufen lässt. Oder ein Schweizer Startup, welches faire Schoggi auf den Markt bringt? Wir waren mit den Klima- und Wirtschaftsflüchtlingen die da gekommen sind doch so glücklich. Daher brauchen wir Diktatorengelder und Konzernen die den Armen der Welt sprichwörtlich das Wasser abgraben . Ich meine, wer putzt denn noch für 12 Stutz das Haus, wenn keine Verzweifelten mehr kommen, weil sie zuhause plötzlich auch fair bezahlte Jobs bekommen? Überfremdung war das nicht SVP Thema? Nein ehrlich Leute, geht doch jodeln!
  • Stef171 18.10.2020 13:44
    Highlight Highlight Unsere Böden sind ja auch vergiftet
    Sollten wir nicht auch hier die Verantwortlichen vor Gericht bringen.
    Obwohl gut gemeint mit der Initiative werden bei Annahme der Abstimmung kaum Änderungen eintreten.
    Leider gibt es Grossmächte und Unternehmen Weltweit die scherren sich ein Dre.. um Missstände wie Ausbeutung/ Umweltschäden etc. denen sind sogar die eigenen Bürger egal.
    Money rules the world.....war immer so und wird immer so bleiben
  • Kri-stu 18.10.2020 12:48
    Highlight Highlight Fast hämisch, dass der artikel mit einer Nespresso Werbung abgerundet wird. KI für einmal nicht so sensibel.
  • Booker 18.10.2020 12:10
    Highlight Highlight Achtung die Propaganda der Linken und Gutmenschen läuft auch Hochtouren. Alle Medien gestützt von eher links orientierten Journalisten springen darauf an. Wieder mal wird uns weiss gemacht, dass die kleine Schweiz die Welt retten kann. Die Banken wurden mit der Aufhebung des Bankgeheimnisses schon gebodigt, jetzt Industrieunternehmungen und als nächstes wohl die Pharmaindustrie. Die Schweiz schafft sich ab.
  • Lacando 18.10.2020 11:25
    Highlight Highlight Ich bin nicht sicher ob das der richtige Weg ist. Die Schweiz ist reich genug und könnte es mit einem Belohnungsprinzip versuchen. Immer nur mit noch mehr Bussen die Bundeskasse zu vüllen ist langfristig kontraproduktiv. Ein Belohnungssystem würde eher neue Unternehmen bringen als vertreiben.
  • Talken 18.10.2020 10:43
    Highlight Highlight Starten tut der Artikel mit 64 Missetaten. Dann geht er auf die Hälfte und 5 Firmen und dann wird je ein Beispiel herausgepickt. Und die Beispiele sind immer die selben über Monate hinweg.
    Und wie sieht es hier in der CH aus? Ich würde behaupten, dass es fast auf allen Bauernhöfen Kinder gibt. Diese helfen bei der Ernte mit z.B. Eier aus dem Hühnerstall einsammeln, Obst auflesen, Beeren pflücken, Tiere im Stall pflegen, mit dem Traktor etwas erledigen, usw.
    Ja, ist das jetzt Kinderarbeit und von der Initiative betroffen ist oder nicht? Auf der Alp serviert ein Kind ein Getränk/Plättli? Ok/nok?
    • Bullet-Tooth-Joni 18.10.2020 11:44
      Highlight Highlight Habe Sie sich auch nur im Ansatz mit der Initiative, derne Inhalt und der Problematik befasst?
      Bei solch dümmlich überspitzten Fragen zu Ende beschleichen mich da erhebliche Zweifel!
  • rodolofo 18.10.2020 09:28
    Highlight Highlight "Glencore wollte gegenüber der «Rundschau» keine Stellung zu den Messungen nehmen..."
    Solche Mitteilungen sind meist gekoppelt mit einem dürren Standard-Statement, das ebenso vom Kreml verfasst hätte sein können:
    - "Wir weisen diese Vorwürfe mit aller Entschiedenheit zurück!"
    - "Unser Unternehmen handelt immer gemäss geltendem nationalem Recht und ist bemüht, seine Qualitätsstandards ständig anzuheben und zu verbessern!"
    EBEN!
    Korrupte Schmarotzer-Diktaturen schaffen kein Recht, sondern Willkür-Sadismus!
    Und wenn "Er hat sich bemüht" in einem Arbeitszeugnis steht, dann bedeutet das "unfähig".
  • Rotom 18.10.2020 09:19
    Highlight Highlight Ganz klar ein Ja zur Initiative! Es wird endlich mal Zeit nicht nur Werbung mit Nachhaltigkeit und Fairness zu machen sondern sie auch tatsächlich zu betreiben.
  • 8bit 18.10.2020 06:50
    Highlight Highlight Fast gar nicht auffällig, wie hier in der Kommentarspalte plötzlich Leute auftauchen und mit hochtrabenden Worten versuchen, die Menschenrechtsverletzer in Schutz zu nehmen.

    Ein JA zur Konzernverantwortungsinitiative ist die richtige Antwort darauf.
    • swisskiss 18.10.2020 08:01
      Highlight Highlight 8bit: Seit 1987 haben wir in der Schweiz das Gesetz über internationales Privatrecht, das genau diese Menschrechtsverletzungen in anderen Länder, als in der Schweiz einklagbar macht. es scheitert in fast allen Fällen an der Weigerung der betrofdenen Länder, die sich weigern, solche Fälle zu untersuchuchen oder Rechtshilfe zu gewähren. Je korrupter das Land, umso weniger Rechtssicherheit. Daran ändert auch dies Initiative absolut nichts, da bei jeder Klage die Beweislast beim Kläger liegt, der diese Beweise nicht erbringen kann. Menschenrechte werden nicht aus der Schweiz heraus geschützt
  • Schneider Alex 18.10.2020 06:03
    Highlight Highlight Die Klagehürden für die meist armen Leute, die in den Entwicklungsländern von Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden betroffen sind, sind zu hoch: 1. In vielen Entwicklungsländern gibt es kein funktionierendes Rechtssystem oder die Justiz dort ist korrupt. 2. Eine Schadenersatzklage von betroffenen armen Leuten aus Entwicklungsländern in der Schweiz ist unrealistisch, weil schwierig und teuer. 3. Eine Menschenrechts- oder Umweltverletzung muss auch in der Schweiz als Verletzung betrachtet werden.
    • swisskiss 18.10.2020 08:16
      Highlight Highlight Schneider Alex: Wer definiert was eine "Umweltverletzung" ist? Es gibt KEINE internationalen Umweltstandards, wie im Initiativtext so schön schwammig formuliert. Oder soll Schweizer Recht und Standards plötzlich auf andere Länder angewendet werden? Widerspricht dem Völkerrecht über die Souveränität von Staaten. Es mutet naiv und populistisch an, wenn man den Menschen einreden will, dass es reicht Schweizer Firmen an die Kandare zu nehmen und die Menschenechtvergehen und Umweltzerstörung werden zurückgehen. Das wunderbare Gewissen beruhigen ohne wirklich etwas Substanzielles machen zu müssen.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 18.10.2020 00:35
    Highlight Highlight Das Bild über dem Artikel ist wirklich etwas blöd gewählt und trifft die Schwere der Thematik nicht.

    Ein Bild von minderjährigen Kobaltminenkindern wäre passender. Und so klebt an jedem Tesla auch etwas Kinderblut...
    Benutzer Bild
    • DerHans 18.10.2020 01:19
      Highlight Highlight Ja weil Kobalt aus Kinderhänden ausschliesslich nur für Teslas gebraucht wird. Entschwefelung von Treibstoffen und Härtung von Motorenteilen werden ausschliesslich aus fairtrade Kobaltmienen bedient.
    • Bildung & Aufklärung 18.10.2020 04:17
      Highlight Highlight Hans, so "fairtrade" wie das FSC-Holz, welches halt (upsi daisy!) auch mal gerne aus den allerallerletzten wenigen Urwäldern (Wäldchen) Europas etc. gerodet wird?

      So "fairtrade" wie diese Fisch-Labels, welche einfach mal rein gar nichts nützen, von Delfin bis Schildkröten einfach genau so alles in die Schleppnetze packen, welche auch noch die ganzen Weltmeere verschmutzen und als treibende Netze weiterhin unendlich viele Lebewesen drin ersticken/verenden?

      Also eines der vielen blood- and greenwashing Labels, die eine Farce sind?

      Ausserdem hat Anti nirgends von "ausschliesslich" gesprochen!
  • Luca89 17.10.2020 22:56
    Highlight Highlight Mit dieser Initiative schiesst man sich selber und allen denen man helfen will ins Knie. Denken die Initianten etwas ernsthaft, dass z.B. Minenarbeiter bei chinesischen oder amerikanischen Firmen besser aufgehoben sind? Diese werden sich schön in Fäustchen lachen ab so viel helvetischem Moralistentum. Glauben sie, dass fragwürdige Regierungen noch Aufträge an Schweizer Firmen vergeben, die ihnen mit ihren imperialistischen Moralpredigen vorschreiben wollen, wie sie ihr Land zu führen haben? Das ist mit Abstand die dämlichste Initiative seit Jahren. Ein Ja wird gewaltigen Schaden anrichten.
    • bbelser 18.10.2020 00:26
      Highlight Highlight Ganz offensichtlich hast du dich weder mit Konzernverantwortung noch mit der Konzernverantwortungs-Initiative auch nur minimal beschäftigt.

      Aber die angelernten Reizworte hast du schön abgearbeitet!
      Obwohl: zweimal "Moral"?
      Na na...
      Das wissen wir doch, dass die Initiativgegner wie die Konzerne auf Moral pfeifen.
      Da könntest du noch etwas origineller und pfiffiger werden.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 18.10.2020 00:54
      Highlight Highlight Die Chinesen und Amerikaner beziehen ihre Rohstoffe massgeblich von Vitol, Glencore, Trafigura, Mercuria und Gunvor.

      Vitol und Trafigura haben ihren Sitz in Holland. Die anderen drei in der Schweiz. Noch Fragen?
    • Hendricks Malz&Hopfen 18.10.2020 02:18
      Highlight Highlight @Antinatalist: Und was hält besagte Konzerne davon ab, ihren Sitz einfach zu verlegen? Genau das werden sie tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hendricks Malz&Hopfen 17.10.2020 22:10
    Highlight Highlight Das sind keine guten Beispiele.
    Nr. 1: Die lokale Justiz ist eingeschritten, nach den dortigen Gesetzen, es war also kein schweizerischer Imperialismus nötig, wie die Initianten in fordern.
    Nr. 2: Das ist dermassen weit hergeholt, dass ich mich frage, weshalb das überhaupt hier vorkommt. Wenn ich einem Bäcker Mehl verkaufe und der lässt es dann ein Jahr rumstehen vor der Verarbeitung, bin ich dann Mitschuld an der Lebensmittelvergiftung der Bäckereikunden?
    Nr. 3: Aussage gegen Aussage
    Nr. 4: Da wird Kindersklaverei und -arbeit wild vermischt. Letzteres ist dort oft überlebensnotwendig.
    • Third_Lanark 17.10.2020 23:19
      Highlight Highlight Bezüglich Nr. 1: Weisst du, was die 47000 CHF Busse für das Milliardenschwere Unternehmen Glencore sind? Eine Lächerlichkeit!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 18.10.2020 00:25
      Highlight Highlight Und Glasenberg so: 47000 Franken fehlen in der Kasse? Ernsthaft jetzt? Du beanspruchst meine wertvolle Zeit, um mir mitzuteilen, dass läppische 47000 Franken in der Kasse fehlen; willst du eigentlich deinen Job loswerden?
  • Benster 17.10.2020 21:47
    Highlight Highlight Es wird ein JA von mir geben weil es nicht Schaden kann. Aber die Befürworter der Initiative nerven einfach nur. Jeden Tag kaufen sie Produkte dieser Firmen. Sie denken es ist so einfach für diese Firmen die Regeln in diesen Länder einzuhalten weil sie noch nie Business in diesen Ländern machen mussten. Naiv. Es ist viel komplizierter und es wird sich nichts ändern solange sie weiterhin fleissig ihre Kambucha Dosen mit Glencore Aluminiumdose trinken.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 17.10.2020 23:29
      Highlight Highlight Das heisst Kombucha. Getränke, die mit dem Pilz versetzt sind, sehe ich eher in Glasflaschen im Regal. Aber egal. Darum geht's nicht.

      Es geht darum, dass die breite Masse der Konsumenten das mitspielt, ohne ihr Dasein auch nur eine Sekunde zu hinterfragen. In diesen Köpfen dreht sich das Universum primär um sie selbst, auf dass sie ein bequemes, sicheres und möglichst unkompliziertes Leben haben. Jedes Ändern seines Verhaltens ist ein Kraftakt. Diesen aufzubringen in einer auf Wirtschaftswachstum und Konsumismus ausgelegten Gesellschaft ist ein Kampf gegen Goliath. Und Helden sind eben rar.
  • Gubbe 17.10.2020 20:56
    Highlight Highlight Ich habe noch nie verstanden, wieso immer von Ausbeutung von schweizer Firmen in 3-Ländern geschrieben wird. Es sind nicht Schweizer, die in diesen Ländern die Gesetze machen. Es ist auch nicht so, dass z.B. in Indien die Leute gleich viel verdienen wie hier. Wieso sollten wir da Stundenlöhne von ~14 Fr. bezahlen, wenn der Monatsdurchschnitt 400 Fr beträgt. Wieso sollte man allen den sogenannten schweizer Standart aufzwingen. Die Arbeitenden sind in ihren Ländern so zu bezahlen, dass sie den Durchschnittslohn erreichen.
    • Waseli 17.10.2020 22:59
      Highlight Highlight Es geht nicht darum, dass Schweizer Löhne ausgezahlt werden.
      Es geht um:
      -Vergiftung der Menschen und Umwelt
      -Vertreibung und Töten lokaler Bevölkerung zur Gewinnoptimierung
      -Unmenschliche Arbeitsbedingungen (16 Stundenarbeit, "Löhne" die nur Firmenintern ausgegeben werden können)
      -etc.
    • _kokolorix 17.10.2020 23:05
      Highlight Highlight Es geht bei der Initiative nicht um Mindestlöhne wie bei uns, (Die Schweiz hat im Fall gar keinen Mindestlohn), sondern um die Einhaltung von lokalen Gesetzen durch Subunternehmen von hiesigen Konzernen.
      Wegen der allgegenwärtigen Korruption können solche Verstösse meist nicht im eigenen Land eingeklagt werden
  • El Vals del Obrero 17.10.2020 20:28
    Highlight Highlight Ich weiss, ich wiederhole mich bei jedem Artikel zu diesen Thema, aber es ist halt wichtig:

    Wenn eine Schweizer Privatperson z.B. in das IS-Gebiet reiste oder offizieller Henker in Saudi-Arabien, Iran oder USA wird und er danach in der Schweiz gefasst wird, würde er doch auch nach schweizerischen Gesetzen dafür bestraft, obwohl seine Tätigkeit nach den dortigen lokalen Gesetzen in Ordnung wäre.

    Warum soll das bei Firmen anders sein?
    • Toxic Buddha 17.10.2020 21:27
      Highlight Highlight Mindestens 12 Leute haben deine Aussage nicht verstanden. Hier nimm 1Like
    • Hendricks Malz&Hopfen 17.10.2020 22:12
      Highlight Highlight Der Vergleich von natürlichen und juristischen Personen ist allerhöchstens amüsant aber keineswegs sinnvoll oder erhellend.
    • swisskiss 17.10.2020 22:24
      Highlight Highlight El Vals del Obrero: 1. Lektion internationales Recht:"Die völkerrechtliche Souveränität der Schweiz wird verletzt, wenn ein Staat seine Rechtsordnung in unzulässiger Weise auf das schweizerische Territorium und somit auf die schweizerische Gebietshoheit ausdehnt. Besonders einschneidend ist die Souveränitätsverletzung dabei in solchen Fällen, in denen die Durchsetzung ausländischen Rechts zu einem direkten Konflikt mit spezifischen Normen des schweizerischen Rechts führt." Und selbstverständlich gilt das auch vice versa!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thom Mulder 17.10.2020 20:21
    Highlight Highlight 1. Die Konzerne handeln erst, wenn man sie dazu zwingt, sei es rechtlich oder mit Medienberichten.

    2. Konzerne und Bundesrat drängen auf Selbstregulierung. Dies wir jedoch seit Jahrzehnten vorgeschoben und hat nachweislich nichts gebracht. Gehandelt wird nur wenn etwas an die Öffentlichkeit dringt, und nur so lange es in den Medien bleibt.

    3. Konzerne bringen immer den gleiche Spruch "wir haben Massnahmen ergriffen, jetzt ist alles besser" - ein Jahr danach sieht es aber in der Regel immer noch gleich schlimm aus.

    4. Konzernverantwortung JA
    • Bildung & Aufklärung 18.10.2020 03:13
      Highlight Highlight Nein, nein, profitorientierte (ist ja klar, sind ja kein Pestalozziverein - sowas sagen sie genau so auch alle immer selbst) erzkapitalistische Unternehmungen handeln aus der sog. EIGENVERANTWORTUNG dann schon richtig.

      Kannst fast alle bei FDP, SVP und Konsorten fragen. Woher ich das weiss? Weil sie es gefühlt jeden Tag, bei jeder einzelnen kritischen Sache, seit Jahrzehnten mantraartig wiederholen und damit ganz bewusst frech unser aller Intelligenz massivst beleidigen. Also ob wir so strunzblöd wären. Und selbst wenn, als ob wir nicht Jahrzehnte lange zuschauen könnten, wie N.I.X. passiert.
  • mystiker 17.10.2020 19:50
    Highlight Highlight Wir tragen zur Verbesserung der Lebensbedingungen bei, indem wir mit hunderten Agronomen den Bauern helfen, ihre Anbaumethoden, die Qualität ihrer Erzeugnisse und damit die Einkommenssituation zu verbessern.»

    Das nennt man Gewinnoptimierung...
    • Bildung & Aufklärung 18.10.2020 03:17
      Highlight Highlight Sie nennen es "menschenfreundlicher Altruismus."

      "Lueged, wie wir den armen AfrikanerInnen mit unserem patentierten Saatgut, unserem Glyphosat und der ganzen Agroindustrie so nett - weil auch unser Herz links schlägt - helfen... Ohne uns sind die schon damals als wir herzlich kolonialistisch aushelfen kamen, nicht in die Pötte gekommen..."
  • Smeyers 17.10.2020 19:39
    Highlight Highlight Ich wiederhole mich gerne, ich werde ein NEIN in die Urne legen.

    Es kann nicht sein, dass Schweizer Firmen verantwortlich gemacht werden für lokale Gesetze und Firmen die Ihre Lieferanten sind, Ihnen aber nicht gehören. Es ist eine Form der Bevormundung und Neoimperialismus, welcher hier als Wohlrat verkauft wird.

    Dazu kommt die umgekehrte Beweisführung, man muss beweisen das man Unschuldig ist: „im Zweifel gegen den Angeklagten“ und das in der Schweiz?!

    Der Stimmenfang geht soweit, dass Solidarsuisse, Fotos manipuliert die Kinderarbeit suggerieren sollen.
    • lilas 17.10.2020 20:04
      Highlight Highlight Bitte belege diese Aussage bezüglich manipulierten Fotos von Solidarsuisse
    • Jörg Hufschmid 17.10.2020 20:49
      Highlight Highlight Doch. Schweizer Firmeb MÜSSEN verantwortlich gemacht werden. Jeder der dagegen ist, ist gegen Menschenrechte, Demokratie und Natur. Die Basis der Schweiz!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • sealeane 17.10.2020 19:36
    Highlight Highlight Ich las hier mehrmals "kann nicht bewiesen werden" oder "es ist nicht ganz wahrheitsgeträu" und ähnliche Sätze. Also ein vollkommenes Demeti von den oben genanten Vorwürfen klingt anders.
    Und genau deshalb braucht es die Initative! Solange sie sich mit PR-Aussagen und "aber im Land ist es ja erlaubt" (obwohl schädlich) herausschwatzen können kommen die Firmen ihrer Verantwortung eben nicht nach!
    • Dave1974 17.10.2020 20:16
      Highlight Highlight Eine Sorgfaltspflicht.
    • Hendricks Malz&Hopfen 17.10.2020 22:19
      Highlight Highlight @seleane: Aha. Bei einem Ja hiesse es doch immernoch genau gleich «"kann nicht bewiesen werden" oder "es ist nicht ganz wahrheitsgetreu"». Weshalb sollte sich daran was ändern? Soweit ich weiss ist auch nicht jeder Dieb geständig, bloss weil Diebstahl verboten ist...
  • Bildung & Aufklärung 17.10.2020 19:35
    Highlight Highlight Meine guten Freunde, welche diese Inaitive klar ablehnen und auch sonst mit ihrem inneren Reichtum und ihrer Liebenswürdigkeit glänzen, meinen noch:

    "Aber der Bub da auf dem Titelbild, der lacht doch, hat Spass bei der Arbeit, so schlimm kanns also gar nicht sein. Und ihm die Arbeit jetzt wegzunehmen wäre ja total fies, wenn man dann nur annähernd fairere Löhne bezahlen müsste... Er ist sicher dankbar, geben ihm die Konzerne einen Job. Die NäherInnen in Bangladesh können genau so wie die mausarmen Krampfer aus Rumänien auf unseren Feldern, froh sein, haben sie so ein sog. (mini-) Einkommen!"
    • next_chris 17.10.2020 20:33
      Highlight Highlight Ich hatte als 16 jaegriger ein Gehalt von 280chf pro Monat, in der Schweiz. Als Schueler jeden Sommer Kirschenpfluecken gratis, im Herbst Trauben lesen, gratis. Neben all den Bauhilfsarbeiten oder Forstarbeiten als Teenager. Btw 20jahre gratis arbeit bei Turnfesten, Dorffesten, usw..... das ist alles ok? Weil Schweizer Kultur?
    • next_chris 17.10.2020 21:00
      Highlight Highlight Hab noch was vergessen warens 7chf pro tag in der Rekrutenschule? Und danach im WK? Klingt fuer mich nach krasser Unterbezahlung, Ausnuntzung von Rekruten und Soldaten, die auch noch zum Skipisten praeparieren benutzen werden obwohls doch Bauunternehmen gaebe. Kann ich diese unglaubliche Ausnutzung verklagen? Eventuell in den USA? Oder irgend wo in Afrika?
    • Toxic Buddha 17.10.2020 21:37
      Highlight Highlight @next_chris
      Was Bitte läuft mit dir falsch? Musstest du die Jobs machen weil deine Familie sonst verhungert wäre? Oder das 7 Tage die Woche ohne Schulbildung oder Kindheit gehabt zu haben? Und ein bitte, kram nich Lehrlinglöhne als Argument hervor. Und zu deiner "harten" Zeit im obligatorischen Wehrdienst, die Piste wird aus Kosten Gründen vom Militär gemacht. Du meinst 7 Franken Sold pro Tag, plus Verpflegung, plus Erwerbsersatz und die Kk wird während dem Dienst übernommen. Wenn du Tatsache nur die 7.- Franken bekommen hast, ist daran niemand dran Schuld ausser du selbst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • next_chris 17.10.2020 19:32
    Highlight Highlight Was ist falsch wenn der Bundesrat Glencore in Zambia besucht? Es ist gut dass sich die Behoerden selbst ein Bild vor Ort machen. Ich begruesse es sehr dass der Bundesrat in Zambia war und nicht nur auf meisstens einseitige NGO Berichte hoert. Ich habe selbst einen Besuch des Schweizer Botschafters im Congo bei Minen vermittelt und ein Nachtessen mit dem Botschafter, aller Schweizer Firmen im Katanga und Organisationen wie Rotes Kreuz, Médecins sans Frontières organisiert. Es ist ueberraschend wie wenig die offizielle Schweiz weiss was vor Ort geschieht. NGOs dominieren in Public Relations.
    • Bildung & Aufklärung 17.10.2020 19:40
      Highlight Highlight Mal im Ernst, wieviel bezahlt dir Glencore hierfür eigentlich?
      Oder ist sowas einfach im exorbitanten (damit könnte man gleich 2'000 Kindersklaven bezahlen, heh!) Gehalt (Weihnachtsgeschenke wie Uhren, Iphones etc. nicht inkludiert) miteinberechnet?

      Dich sieht man hier selten bis gar nie, aber sobald es thematisch um deinen Lohnzahler Glencore geht, kriechst du aus dem Lo... Büro hervor.

      Auffälliger gehts halt wirklich nicht mehr.

      Grüss den guten Menschen, den 'Glencore-Vater', das Vorbild "Marc Rich" von uns. (wie oft wurde er jetzt eigentlich verurteilt? Oder immer freigekauft?)
    • Hadock50 17.10.2020 19:43
      Highlight Highlight Es ist nicht falsch. Aber ich vermute mal es wurde nur das gezeigt, was man zeigen wollte.....😉
    • Konsortin Sha'ira 17.10.2020 19:45
      Highlight Highlight Wer hat gesagt es sei falsch, dass sich Cassis vor Ort ein Bild gemahct hat? Was definitiv und unstreitig falsch war (das gab er später auch zu!) war seine Aussage, dass es keine Mängel gäbe, dass alles in Ordnung sei, etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nachteule 17.10.2020 19:23
    Highlight Highlight Bis eben war ich noch unentschieden. Hatte aber auch noch gar nichts dazu recherchiert. Nach diesem Artikel ist's ein klares Ja.
  • next_chris 17.10.2020 19:21
    Highlight Highlight Fall nummer 1 zeigt doch dass es die Initiative nicht braucht. Die lokale Justiz ist zustaendig und es funktioniert. Warum muss dass in der Schweiz verklagt werden wenn es doch in Zambia ist? Deren Justiz ist zustaendig, niemand sonst, alles andere ist kolonialistisch.
    • Ueli der Knecht 17.10.2020 19:38
      Highlight Highlight Wenn die lokale Justiz funktioniert und die gleichen Massstäbe bezüglich Menschenrechte und Umweltschutz anwendet wie die Schweiz, dann muss das auch nicht in der Schweiz verklagt werden, @next_chris.

      Viele Fälle zeigen aber, dass die lokale Justiz nicht funktioniert, zb. in Failed States wie Kongo, oder in Staaten wie China, Pakistan, Israel oder Indien, die Gesetze anwenden, welche systematisch Menschen- und Kinderrechte verletzen oder die Umwelt schädigen.
    • Hadock50 17.10.2020 19:45
      Highlight Highlight Es sind Schweizer Unternehmer.
      Wenn die hier in der Schweiz so handeln würden wie sie es im Ausland tun, würden Sie bestraft.
      Noch fragen ?
    • next_chris 17.10.2020 20:22
      Highlight Highlight At Ueli.... Justiz im Kongo ist muehsam, aber es funktioniert. Warum hilft man dann nicht bei der Ausbildung and den Universitaeten? Da gaebe es Handlungsbedarf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bildung & Aufklärung 17.10.2020 19:21
    Highlight Highlight Und wer sich jetzt - aus welchen Gründen auch immer, vielleicht weil man noch jünger ist und noch nicht soviel Zeit/Energie in das Verständnis politischer Realitäten stecken wollte/konnte - noch immer nicht ganz sicher ist, wie die Damen und Herren aus der 'Grosswirtschaft' (anständige KMUs etc. natürlich ausgenommen), Hochfinanz und dem rechten und neoliberalen grossen Block (Hauptsache FDP, $VP, teils CVP/GLP) so ticken, dem und der sei gesagt, dass diese Leute ganz offen und unverhohlen skrupellos hinstehen und sagen, dass "Einhaltung Menschenrechte halt "geschäftsbeinträchtigend" sei. . .
  • reactor 17.10.2020 19:18
    Highlight Highlight Da gibts doch gar nichts zu überlegen. Klares Ja!
  • Bildung & Aufklärung 17.10.2020 19:17
    Highlight Highlight An lebens- und menschenfeindlichem Zynismus ist Nestle, wie all solche juristischen Personen - mit echten kaputten monetär steinreichen Personen dahinter - halt echt gar nicht zu toppen.
    Ja, das erstaunt sehr bei Wasserräuber (Ex-Nestle-Boss: "Gratis Trinkwasser ist kein Menschenrecht") und Menschen-Sklaventreibern... Not.

    "Kinderarbeit kann man nur in ZUSAMMEN-ARBEIT verhindern..." Mh, ihre Anstrenungen sieht man ja! *Würg*
    Mit Betonung auf ARBEIT, welche diese Kinder seit jeher für solche Konzerne für einen Hungerlohn (haha, passt ja, die hungern ja auch sonst) verrichten 'dürfen'.
    • Hendricks Malz&Hopfen 17.10.2020 22:36
      Highlight Highlight Ich erzähl Dir mal eine lustige Anekdote aus dem Geographieunterricht, damals am Gymnasium. Da das ganze schon ein paar Jährchen her ist, weiss ich nicht mehr genau wo sich angekündigtes abgespielt hat, aber ich glaube es war in Indien.

      Ein paar westliche NGO-Helden haben sich gegen Kinderarbeit dort eingesetzt und konnten das auch durchsetzen. Was ist passiert? Nun die Kinder gingen natürlich nicht aus Spass zur Arbeit, sondern weil dieses Einkommen für die Familien existenziell war.. Also kurzum unsere NGO-Helden haben durch Naivität und Unwissen eben mal einige Familien getötet. Ende.

    • Smeyers 17.10.2020 22:45
      Highlight Highlight Nestle ist in den verschiedenen Ländern so lokal verankert, dass viele glauben das Nestle eine dem jeweiligen zugehörigen nationale Firma ist, mit nationalen Produkten. Lokalen Angestellten- dein Bild des Bösen Konzerns ist lächerlich.
  • Emil Eugster 17.10.2020 19:15
    Highlight Highlight Habe gerade im Migros Weihnachtsdekoration gesehen.
    Ein Kerzenleuchter, rund, etwa 15cm hoch mit vielen Reihen aus ca. 120 grossen, geschliffenen Glassteinen rundherum. Mit Nylonfaden zusammengeknotet. Boden aus Metall.
    Made in India.
    Fr.12.90
    Da haben sich viele Indische Kinderlein die Finger wundgeknotet.
    Schöne Feiertage allerseits.
    (Wie der im Vordergrund auf dem Foto)
    Benutzer Bild
    • Bildung & Aufklärung 17.10.2020 19:47
      Highlight Highlight Hey, ist ein Schweizer Konzern (inkl. Duo-/Monopolstellung, hihi), also eine saubere, gute Schweizer Sache!

      "Switzerland first!", um es in Anlehung derer zu sagen, welche ihre "Make 'Murrica Great Again" billigst in China produzieren lassen...

      (im Ernst, danke für dein Posting und das daraufhinweisen. Sind wir ehrlich, das sind so wichtige Themata, welche 'wir' in Industrieländern als grosse Profiteure ständig mit aller Kraft verdrängen, in dem 'wir uns' ständig in noch mehr Konsumismus (wie diese Deko z.B.!) stürzen. Zum puren Leid von den ausgebeuteten und so oftmals getöteten Lebewesen...
    • Bildung & Aufklärung 17.10.2020 19:50
      Highlight Highlight Was Jesus v. N. Christ himself (so wegen Weihnachten und so) wohl dazu sagte...

      "Wir feiern den barmherzigen, rein auf purste Menschlichkeit bedachten Jesus und seine humanitäre Botschaft, Weihnachten!"
      Ganz besinnlich und still... ...tropft das Blut von unseren Ramsch-Weihnachtsdekos.
  • Konsortin Sha'ira 17.10.2020 19:09
    Highlight Highlight "So sollen in Zukunft die Rechte indigener Gemeinschaften explizit beachtet werden."
    Dieser Satz allein sollte Brechreiz hervorrufen. Wieso muss man dazu erst eine Leitlinie erarbeiten? Wieso ist das nicht Standard? Was würden die Bewohner eines Appenzeller Dorfes sagen, was würden wir alle sagen, wenn es uns so erginge wie den diversen indigenen Völkern weltweit? Und dabei versuchen die meisten dieser Völker nur, ihr Land zu bewahren! Sie versuchen ihre Umwelt zu schützen, und wir mit unserer Konsumgeilheit sind daran Schuld, dass sie und ihre Umwelt umgebracht werden.
    • Bildung & Aufklärung 17.10.2020 19:25
      Highlight Highlight Word. Du hast so recht. Obwohl ich auch nicht mehr 14 bin, jagt mir sowas nach all den Jahren echt immer wider aufs neue einen eiskalten Schauer den Rücken herunter.

      "Ja wenns Regeln, Leitlinien, Leitplanken, Verordnugnen und Gesetze, sowie viel Druck der KonsumentInnen etc. gibt, dann sollte man dann schon mal etwas auf die Rechte von Individuen (egal welche und wieviele Beine die haben!) achten..."

      Da fragt man sich wirklich, bei welchem Satan solche Menschen in die Ausbildung gingen. Null, wirklich null Menschlichkeit oder Empathie, was soweit jedes Kind zu Geburt selbstvers. mitbekommt.
    • Samurai Gra 17.10.2020 20:37
      Highlight Highlight Nur Norwegen hat die Charta für Indigene Völker unterzeichnet, als einziges Land mit Indigener Bevölkerung (Samen) weltweit.

      Die "Musterdemokratie" Schweden mit ihrem Apartheidssystem (die Samen sind Bürger 2. Klasse mit weniger Rechten) hats nicht Unterschrieben damit sie den Samen in Lappland weiterhin das Land für den Bergbau klauen können.

      Zum Kotzen
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 17.10.2020 23:21
      Highlight Highlight Du willst Antworten auf deine Fragen? Auch dafür ist diese allumfassende Doku über das menschliche Versagen die beste aller Zeiten.
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  • swisskiss 17.10.2020 19:08
    Highlight Highlight Als im Jahr 2014, die "Lex Aegis" eingeführt wurde, ein Gesetz, dass die Meldepflicht für international tätige Sicherheitsfirmen verlangte, verliess Aegis Defence Services ,innert 5 Monaten Basel und velegte ihren Hauptsitz, Genauso werden Glencore und co, handeln. Es ist naiv zu glauben, dass die Schweiz ein Milliardenbusiness mit solchen Gesetzen behindern kann.

    Kommt noch dazu, dass es äusserst befremdlich ist, wenn Schweizer Standards für Sozial- oder Umweltschutz, in anderen Ländern gelten soll und lokale Gesetzgebung ignoriert. Eine etwas andere Form des Kolonialismus.
    • bbelser 18.10.2020 00:53
      Highlight Highlight Wenn ich durch mein Ja dafür sorgen kann, dass sich nicht nur bei uns, sondern auch in Ländern, von denen wir profitieren, ordentliche Standards und Menschenrechte durchsetzen, dann darfst du mich gerne dafür Kolonialist nennen.

      Hier von Kolonialismus zu sprechen, ist zwar unsinnig und ohne Zusammenhang, und du weisst das auch, aber wir wollen mal nicht so sein...
  • Bildung & Aufklärung 17.10.2020 19:05
    Highlight Highlight Danke für diesen BRANDWICHTIGEN (kompett abgesehen von der Iniative!) Artikel.

    All die Gigel-Artikel jeglicher Couleur in Ehren, aber angesichts solcher grausamen, höchstverbrecherischen Mitmenschen aus unserer Gesellschaft, muss es viel, viel mehr solchen Journalismus geben.

    Das sind mit die allerwichtigsten Themata überhaupt in unserer Gesellschaft und Zeit! Wer etwas anderes behaupten will, darf gerne den Platz mit einem der Sklav*innen und masslos ausgebeuteten, mausarmen Menschen in Not tauschen und das sein Statement dann nochmals wiederholen.

    Geniesst den Abend.
    • Hendricks Malz&Hopfen 17.10.2020 22:39
      Highlight Highlight Und Du denkst bestimmt nach Annahme dieser Initiative würde sich etwas verbessern. Das einzige, was sich ändern wird ist, dass Du vielleicht eine Nacht ruhiger schlafen kannst.
  • Lacando 17.10.2020 18:59
    Highlight Highlight Ich werde erst die Gesetzesvorlage lesen und mich erst dann entscheiden.
    • Bildung & Aufklärung 17.10.2020 19:27
      Highlight Highlight Supi, Respekt. Die Vorlage hättest du schon lange lesen können. Hey, und nicht vergessen, mach dann auch erst noch die Shareholder- und Stakeholdervalue-Rechnung, bevor du dich - total hirnrissig und gutmenschlich - noch zu einem Entscheid hinreissen lässt, welcher deinem Bankkonto eventuell ein paar Fränkli schaden bringen könnte.

      "Realistisch sein", heisst das in Neusprech glaubs.
    • Hadock50 17.10.2020 19:47
      Highlight Highlight Ich hoffe du wirst Dich richtig entscheiden !
  • Jetzt_erst_recht 17.10.2020 18:55
    Highlight Highlight Die Initiative ist sehr wichtig. Die meistens Schweizer Unternehmen handeln verantwortungsvoll. Nur wenige schwarze Schafe, hier im Artikel fünf Grosskonzerne, handeln verantwortungsvoll. Erst nach grossem medialen Druck ändern sie etwas an ihren Machenschaften und machen dann schöne PR.
    Die Initiative hat eine präventive Wirkung, damit es gar nicht mehr zu so vielen Missständen kommt. Deshalb stimme ich klar: JA!
    • swisskiss 17.10.2020 19:19
      Highlight Highlight Jetzt_erst_recht: Das ist nur noch naiv! 14 der 20 grössten Rohstoffhandelsfirmen der Welt, haben ihren juristischen Hauptsitz in der Schweiz. Innert einm Jahr nach Annahme der Initiative sind diese Firmen weg. Verlust von rund 3 Milliarden Steuersubstrat für ein reines Gewissen. Völlig sinnbefreite Initiative, die absolut nichts an den Missständen in den 3 Welt Ländern ändert, sondern wie bei der Steuerflucht, Firmen in Länder abwandern lässt, die nur minimalste Sozial - und Umweltgesetzgebung haben.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 17.10.2020 23:18
      Highlight Highlight Die meisten Schweizer Firmen schliessen die Augen. Zumindest dann, wenn sie im Ausland tätig sind. Da gibt es nichts schönzureden.

      Ein JA an der Urne ist keine Frage, sondern ein Muss. Allerdings ist auch das im Endeffekt nur Kosmetik und zeugt davon, dass man mit der Praxis nicht einverstanden ist. Je kleiner das Unternehmen, umso eher schlüpft es durch. Den Grossen kann man noch so halbwegs auf die Finger schauen, aber auch dort verlieren sich die Spuren schneller, als man hinsehen kann.
    • Bildung & Aufklärung 18.10.2020 04:08
      Highlight Highlight Viele SchweizerInnen ("Firmen" kommt dann noch dazu) schliessen die Augen. Vor sehr vielem. Diese Verbrechen im Ausland welche hier dann ein paar läppische Steuerfränkli generieren, vorallem aber Oligarchen und Reiche noch reicher machen, sind nur ein Teil.
      Ich weiss es so gut, weil ich ja genau auch -z.T. Indoktrination/Sozialisierung, z.T. Behäbigkeit und Ignoranz wofür ich mich heute sehr schäme, die Augen so schloss und 'selig' mit vielen MitschweizerInnen mitwatschelte.

      Und Antinata, ich glaube, dass Grosse im Endeffekt mind. gleich viele Mittel/Komplexität zu Verschleierungen haben.
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  • Wellenrit 17.10.2020 18:43
    Highlight Highlight Ich wiederhole mich gerne aber ich werde ganz klar ein Jahr für die Initiative abgeben! Es wird Zeit Verantwortung zu überleben was unser Geld in der Welt anrichtet! Man kann auch mit weniger schädlichen Produkten Geld verdienen!
    • Bildung & Aufklärung 17.10.2020 19:10
      Highlight Highlight Vorallem ist es ein absolut indiskutabler sog. No-Brainer.

      Geld welches mit Tötung, Vernichtung, Zerstörung, Ausbeutung etc. geraubt wird, ist absolut Tabu. Da gibts überhaupt rein gar nichts zu diskutieren, wo kämen wir da denn hin?

      Wer das abstreiten will, muss ganz dringenst seinen moralischen Kompass checken und mal mit seinen Eltern sprechen. Ob die wissen, das man so ein verkommener Unmensch wurde, welcher Geldgier über anderes Leben stellt?

      Was Karin-Keller-Sutters & Co. Eltern so zu ihren menschlich so endlos verkommenen Zöglingen wohl sagen? Wäre auch mal interessant zu wissen.
    • Hadock50 17.10.2020 19:41
      Highlight Highlight Ein Jahr ? Lieber ein "JA" 😉 (bitte auf dem Stimmzettel dann nicht verschreiben, sonst ist die Stimme ungültig) Danke ! 👍
    • DunkelMunkel 17.10.2020 20:23
      Highlight Highlight “Wer das abstreiten will, muss ganz dringenst seinen moralischen Kompass checken und mal mit seinen Eltern sprechen. ”

      Nein, das muss er oder sie nicht.
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