Zürich
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Zürcher Regierungsrätin Fehr entschuldigt sich für verschleppte Ärztefehler-Fälle



Nationalraetin und Regierungsratskandidatin Jacqueline Fehr spricht an einer Wahl-Medienkonferenz der SP des Kanton Zuerich in Zuerich am Donnerstag, 5. Februar 2015. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Jacqueline Fehr Bild: KEYSTONE

Die Zürcher Justizdirektorin Jacqueline Fehr (SP) hat sich am Donnerstag für zu langsame Strafuntersuchungen bei möglichen Ärztefehlern entschuldigt. In der Vergangenheit seien diese zu wenig gut geplant gewesen und hätten deshalb zu viel Zeit in Anspruch genommen.

Fehr entschuldigte sich vor den Medien bei all jenen Menschen, die «zu lange auf eine strafrechtliche Beurteilung der aufwühlenden Vorgänge hätten warten müssen.»

Die organisatorischen Mängel traten gemäss einer Mitteilung vom Donnerstag vor allem zwischen 2011 und 2016 auf. Mittlerweile seien diese behoben. Fehr verpflichtet die Staatsanwaltschaften neu, die Untersuchungen präziser zu beobachten und detaillierter zu planen.

Pro Jahr kommt es im Kanton Zürich zu durchschnittlich 20 Strafanzeigen wegen möglicher Ärztefehler. (aeg/sda)

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