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Frauen-Nati: Das sagen die Spielerinnen nach dem Sieg gegen Malta

Géraldine Reuteler (SUI) left, celebrate the 6 - 1 goal with Smilla Vallotto (SUI), center and Aurééoe Csillag (S), right, during the qualifying match for the 2027 Women’s World Cup in Brazil, at the  ...
Die Schweizerinnen siegten problemlos gegen Malta.Bild: KEYSTONE

«Wir nehmen es, wie es kommt»: Der Weg an die WM bleibt für die Frauen-Nati steinig

Die Spielerinnen des Schweizer Nationalteams zeigen sich nach dem 6:1-Sieg gegen Malta zufrieden. Der erste Schritt auf dem Weg an die WM ist geglückt.
06.06.2026, 16:0206.06.2026, 16:02

Es ist zwar ein Pflichtsieg, den die Schweiz am Freitagabend gegen Malta einfuhr. Gegen die Weltnummer 91 setzte sich das Team von Trainer Rafel Navarro – die Nummer 25 der Welt – klar mit 6:1 durch. Während sich Spielerinnen und Coach nach dem 4:1 gegen dasselbe Team im Auswärtsspiel Anfang März noch nicht zufrieden gegeben hatten, sah das in Lugano mit zwei Toren mehr auf dem Konto anders aus.

Alle wollen an die WM

«Heute haben wir das Team auf dem Feld gesehen, das wir sehen wollen. Die Einstellung, die Energie, auch darum geht es», sagte Navarro an der Pressekonferenz nach dem Spiel, auch wenn mehr Tore laut ihm möglich gewesen wären. «Ich denke dieses Team und dieses Land verdienen es, in der höchsten Liga der Nations League zu spielen.»

Dank der drei Punkte steht die Schweiz nämlich bereits am zweitletzten Spieltag als Gruppensiegerin fest. Damit steigt die Equipe rund um Captain Lia Wälti nach einem Jahr in der Liga B wieder in die Liga A der Nations League auf.

Und: In der ersten von zwei Playoff-Runden im Kampf um die WM-Qualifikation wird die Schweiz einem Team aus der Liga A aus dem Weg gehen. «Das wusste ich gar nicht», sagte Aurélie Csillag unmittelbar nach dem Spiel lachend. «Aber das ist super. Wir wollen alle an diese WM nächstes Jahr. Wir nehmen es genau so, wie es kommt, und werden alles geben. Deswegen umso besser.»

«Wir werden es gut machen»

In dieselbe Kerbe schlug nach dem Spiel auch Smilla Vallotto – der Gruppensieg sei natürlich wichtig. Aber: «Um ehrlich zu sein, denke ich nicht, dass es eine grosse Rolle spielt, auf wen wir treffen», so die Mittelfeldspielerin. «Wir wissen, wir haben eine gute Qualität, und ich mag es, wie wir unter Rafel spielen.» Mit viel Ballbesitz – so wie es der Trainer will – mache es grossen Spass. «Ich glaube wirklich an uns als Team. Wen auch immer wir kriegen, ich denke, um ehrlich zu sein, wir werden es gut machen.»

Auf welches zweit- oder drittplatzierte Team aus der Liga B die Schweiz in der ersten Playoff-Runde trifft, zeigt sich am 18. Juni, wenn die Begegnungen ausgelost werden. Bis die Playoffs dann im Oktober beginnen, sei es wichtig, dass sich das Team weiter in die richtige Richtung entwickle, so Navarro.

Zuerst steht am Dienstag nun aber noch das Auswärtsspiel gegen Nordirland an. Ob bis dahin der Gruppensieg bereits gefeiert werde? «Wir feiern dann richtig, wenn wir an die WM können», so Lia Kamber. (riz/sda)

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