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Eliud Kipchoge lief in Wien als erster Mensch die Marathon-Distanz unter zwei Stunden – in «Vaporfly» von Nike.
Eliud Kipchoge lief in Wien als erster Mensch die Marathon-Distanz unter zwei Stunden – in «Vaporfly» von Nike.Bild: EPA

Nach dem Rekordlauf wird Kipchoges Wunderschuh zum Streitpunkt

23.10.2019, 11:25

Der Weltverband der Leichtathleten nimmt das neueste Laufschuhmodell von Nike wegen möglicher Wettbewerbsvorteile genauer unter die Lupe. Mehrere Athleten haben nach übereinstimmenden Medienberichten World Athletics gebeten, das Modell «Vaporfly» zu untersuchen.

Mit den High-Tech-Schuhen des amerikanischen Ausrüsters war zuletzt Eliud Kipchoge in Wien als erster Mensch den Marathon unter zwei Stunden gelaufen. Auch seine kenianische Landsfrau Brigid Kosgei hatte vor zehn Tagen beim Chicago-Marathon einen Weltrekord aufgestellt. Und bei Triathleten – unter anderen bei der deutschen Hawaii-Siegerin Anne Haug – wird der Schuh immer häufiger benutzt.

Brigid Kosgei läuft in Chicago zum Weltrekord.
Brigid Kosgei läuft in Chicago zum Weltrekord.Bild: EPA

Die Technik-Kommission des Leichtathletik-Weltverbandes habe eine Arbeitsgruppe einberufen, die aus ehemaligen Athleten, Sozial- und Rechtswissenschaftlern, sowie Biomechanikern bestehe, berichtet der «Guardian».

Luftkissen und Karbon-Platten

Es geht auch um die Verfügbarkeit des Nike-Exemplars. Bisher gilt die Regel, dass ein Schuh für alle Athleten frei zugänglich sein muss und den Sportlern keinen unfairen Vorteil bieten darf. Die Athleten sind jedoch durch Sponsorenverträge oft an andere Ausrüster gebunden.

Der Schuh im Test eines Fachmagazins.Video: YouTube/RUNNER'S WORLD

Der Nike-Schuh dürfte aufgrund seiner neuartigen Bauweise energieeffizienter als andere Laufschuhe sein. «Die Luftkissen im Zusammenspiel mit dem Karbon-Platten stellen ein federndes Element dar», sagte Uwe Kersting, Sportwissenschaftler vom Institut für Biomechanik und Orthopädie an der Sporthochschule Köln, der Nachrichtenagentur dpa. Karbon-Platten hingegen seien bei Laufschuh-Herstellern schon länger in Gebrauch. «Man kann damit die Laufökonomie geringfügig verbessern», meint Kersting. (ram/sda/dpa)

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