DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Indien: Fluten durch abgestürzten Gletscher – 150 Personen werden vermisst



Im Norden Indiens werden nach einer massiven Sturzflut mindestens 150 Menschen vermisst. Ein riesiger Gletscher war zuvor von einem Berg abgebrochen und in einen Fluss gefallen.

Der Unfall ereignete sich am Sonntag in der Gegend um Joshimath im nordindischen Bundesstaat Uttarakhand nach Angaben von SN Pradhan, dem Vorsitzenden des indischen Katastrophenschutzes.

Eine Brücke sei weggeschwemmt und ein Elektrizitätswerk beschädigt, sagte Pradhan. Der gesamte Gletscher bewege sich flussabwärts, man habe deshalb bereits tieferliegende Dörfer gewarnt und eine Evakuierung in die Wege geleitet, so Pradhan weiter.

Zwei Arbeiter des staatlichen Stromerzeugers wurden tot geborgen, weitere 150 Arbeiter wurden vermisst, wie der Sender CNN-News18 berichtete. Der Pegel in den Flüssen Rishiganga und Alakananda steige, sagte der indische Innenminister Amit Shah.

Teams des indischen und lokalen Katastrophenschutzes, sowie Mitglieder der Grenzpolizei und der Armee waren auf dem Weg in die betroffene Gegend. (sda/dpa)

Update folgt...

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Gletscher in Gefahr

1 / 12
Gletscher in Gefahr
quelle: getty images south america / mario tama
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Alpen-Initiative-Schmähpreis für Grönlandwasser an Manor verliehen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Was die Ausbreitung der Delta-Variante in Grossbritannien für die Schweiz bedeutet

Die hochansteckende indische Variante macht in Grossbritannien schon drei Viertel aller Fälle aus. Die ersten Studien zur Wirksamkeit der Impfung bei der Delta-Variante dürften auch für die Schweiz von Interesse sein.

Die steigenden Fallzahlen in Grossbritannien sorgen seit Tagen für Schlagzeilen. Tatsächlich bereiten die Kurven den britischen Behörden Sorgen – schliesslich wären für den 21. Juni weitere Öffnungen geplant. Doch der Impfvorreiter Grossbritannien hat in den letzten Tagen erstmals seit Anfang März wieder mehr Fälle pro Million Einwohner registriert als die Schweiz.

Für den Anstieg verantwortlich sind im Vergleich zu früheren Wellen vor allem jüngere Personen aus stark betroffenen Regionen im …

Artikel lesen
Link zum Artikel