Wahlen 2019
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Über 8000 watson-User verraten uns ihre Sorgen – und das Ergebnis überrascht

Im Wahljahr fühlen wir mit dem Sorgometer den Puls der watson-User. Von Sexnotstand bis Klimakrise: Wir zeigen dir, was unsere Leser im Leben wirklich beschäftigt.



Anfang Monat haben wir euch, liebe User, im Hinblick auf die Wahlen im Oktober mit 45 Aussagen konfrontiert. Ihr habt uns mitgeteilt, wie sehr euch Themen wie Klima, Migrationspolitik, Familie und Gesellschaft beschäftigen. Oder ob du das Gefühl hast, zu oft auf Youporn zu surfen.

Das Feedback ist überwältigend. Über 8000 watson-User haben den Fragebogen komplett ausgefüllt. Merci!

Das beschäftigt am meisten

Auf jede Aussage habt ihr geantwortet, wie sehr euch das Thema beschäftigt, auf einer Skala von 0 («beschäftigt mich nicht») bis 10 («beschäftigt mich sehr»). Das sind die Aussagen, die die höchsten Werte erzielten:

  1. Der Klimawandel gibt mir zu denken: 7,76
  2. Es beelendet mich, dass Europa Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken lässt: 7,09
  3. Die Gletscherschmelze bestürzt mich: 7,01
  4. Der ganze Plastikmüll beelendet mich: 6,94
  5. Die Krankenkassen-Prämien sind viel zu hoch: 6,87
  6. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein grosses Problem: 6,44
  7. Ich befürchte, im Alter keine ausreichende Rente zu erhalten: 6,22
  8. Die Debattenkultur im Internet macht mir Sorgen: 6,22
  9. Bei der Gleichstellung von Mann und Frau hat die Schweiz grossen Nachholbedarf: 5,97
  10. Für mich ist die Personenfreizügigkeit mit der EU zentral für den Wohlstand der Schweiz: 5,7
Swedish climate activist Greta Thunberg reacts with other young climate activists during a demonstration against climate change on the closing day of the «' Smile for Future Summit for climate' », in Lausanne, Switzerland, Friday, Aug. 9, 2019. More than 450 participants from 37 different countries met this week in Lausanne for the summer gathering of the «' Fridays for Future' » movement. (Jean-Christophe Bott/Keystone via AP)

Die junge Aktivistin Greta Thunberg hat viel Aufmerksamkeit auf Themen rund ums Klima gelenkt. Bild: AP

Das beschäftigt am wenigsten

Das sind diejenigen Themen, die euch am wenigsten Sorgen bereiten:

  1. Mein Cannabis-Konsum ist problematisch: 0,82
  2. An Wochenenden kann ich mich wegen der vielen Partys nur schlecht erholen: 1,28
  3. Ich bin unglücklich, weil mein Leben nicht so toll ist wie das der Leute in meinem Instagram-Feed: 1,55
  4. Ausländer nehmen mir meinen Job weg: 1,70
  5. Meine Schulden bereiten mir Sorgen: 1,84

Die Durchschnitts-Antworten zu allen Fragen findest du am Ende des Artikels.

Unterschiede zwischen Stadt und Land

Am meisten gespalten sind die Meinungen in Sachen Ausländer: In der Stadt ist das Gefühl, dass es in der Schweiz zu viele Ausländer hat, deutlich kleiner (2,44) als auf dem Land (3,39). Auf der anderen Seite bereiten die steigenden Mietpreise Städtern mehr Sorgen (4,92) als auf dem Land (3,96).

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Bild: watson

Einig sind sich Bewohner von Stadt und Land in Sachen Höhe der Krankenkassen-Prämien, Angst vor Cyber-Krieg und Lohnungerechtigkeit.

Auswertung nach Wohnort

Unterschiede zwischen Jung und Alt

Wir haben die Antworten fünf Altersgruppen zugeordnet: Unter-25-Jährige, 26- bis 35-Jährige, 36- bis 45-Jährige, 46- bis 55-Jährige und Über-56-Jährige. Die grössten Differenzen zeigen sich bei der Frage Onlinezeit und Internetsucht.

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Unter-25-Jährige schätzen sich als deutlich internetsüchtiger ein als die älteren Gruppen. Bild: watson

Weitere Differenzen zeigen sich bei der Angst um die Altersrente (6,26 bei der jüngsten gegenüber 4,34 bei der ältesten Zielgruppe). Ausserdem fühlen sich die Jungen deutlich mehr gestresst.

Auswertung nach Altersgruppen

Unterschiede zwischen Geschlechtern

Betrachtet man die Antworten nach Geschlecht, sticht eine Frage besonders heraus: Frauen sehen in Bezug auf die Gleichstellung zwischen Frau und Mann in der Schweiz deutlich grösseren Nachholbedarf als Männer.

Hinweis: Unsere Umfrage beinhaltete nebst «weiblich» und «männlich» auch die Antwortmöglichkeit «divers». Diese wurde jedoch zu wenig häufig angewählt, um die Antworten statistisch auszuwerten.

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Bild: watson

Ausserdem sehen Frauen ihren Konsum von Youporn deutlich weniger problematisch. Frauen fürchten sich hingegen mehr vor Terroranschlägen als Männer.

Kaum erkennbar sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern bei Fragen nach Erfüllung der Arbeit oder Schulden.

Auswertung nach Geschlecht

Weitere Sorgen

In einem offenen Feld konntet ihr uns mitteilen, was euch sonst noch beschäftigt. Diese Themen wurden besonders häufig genannt.

«Rasanter Aufstieg rechtspopulistischer Parteien und Politiker weltweit.»

Alle Durchschnittsantworten

Das sind die Durchschnittsantworten auf alle Fragen, jeweils auf einer Skala von 0 («beschäftigt mich nicht») bis 10 («beschäftigt mich sehr»).

Du willst irgendwann Kinder? Dann schau dir diese Bilder NICHT an!

Wir alle hassen den Montag

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136
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136Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dönergott 21.08.2019 22:49
    Highlight Highlight And the echo chamber reverberates...
  • Snowy 21.08.2019 22:49
    Highlight Highlight .
    Benutzer Bild
    • Snowy 21.08.2019 22:58
      Highlight Highlight Wir benötigen eine grundlegende spirituelle und kulturelle Änderung unserer Lebensweise.

      Herz über Ego.
    • Rabbi Jussuf 22.08.2019 21:18
      Highlight Highlight Nein Snowy, das wäre unser Untergang, also der Untergang Europas.
      Ohne Ego läuft nichts auf dieser Welt. Wenn es nicht dein Ego ist, kommt halt ein anderes.
      Schon sicher keine spirituelle Änderung! Was dabei herauskommt, kannst du im Hugo Stamm Blog nachlesen.
      Kultur? Jedem hyperventilierenden Hype hinterherrennen, ohne zu merken, was wirklich los ist? Das ist ein Kinderkreuzzug.
      Nein.
      Bewusster leben wäre das Zauberwort. Mit Verstand, kritischer Vernunft und Nachdenken. Aber bitte nie das Herz überhand nehmen lassen. Das würde nur zu Chaos führen und die Ziele definitiv ins Gegenteil kehren.
  • Dan Ka 21.08.2019 18:21
    Highlight Highlight Ich wär dafür mit den Watsonianern Grönland zu kaufen und einen eigenen Staat auszurufen! 😅
  • bbelser 21.08.2019 18:13
    Highlight Highlight Wenn ich bei den Ergebnissen so sehe, wo das Herz der 8000 Befragten schlägt, bin ich fast ein bisschen stolz, Watson-Leser zu sein. Das hier fühlt sich jedenfalls viel mehr nach Community an, als so manche unterirdische Kommentarschlacht. Danke ans Watson-Team dafür...
  • Burdleferin 21.08.2019 16:15
    Highlight Highlight Danke! Das ist spannend!
    Einige der Sorgen, die die UserInnen selber schreiben konnten, beschäftigen mich am meisten. Formulieren ist nicht so mein Ding 😅
  • malu 64 21.08.2019 14:39
    Highlight Highlight Ich habe Angst davor wiedergeboren zu werden. Ich möchte den Scheiss, welchen wir unsern Nachfahren hinterlassen nicht miterleben.
  • obi 21.08.2019 14:22
    Highlight Highlight Auf dem Land, wo es weniger Ausländer hat, findet man, es habe zu viele Ausländer. Spricht Bände. #cityboy4life
    • bullygoal45 21.08.2019 15:20
      Highlight Highlight Es spielt weniger eine Rolle wie viel Ausländer, mehr man mit ihnen und sie mit uns umegehen.

      Wenn ich an „Ausländer“ denke, kommen mir automatisch die Geschichten aus der Primar- und Sekzeit in den Sinn, als es immer und immer wieder Krach mit den Balkanern kam. Wir hatten auch Mitschuld, ganz klar. Jedoch spielt es keine Rolle ob es 5 oder 100 Ausländer im Dorf waren.
    • Rabbi Jussuf 21.08.2019 16:47
      Highlight Highlight obi
      Es sprocht nicht Bände, sondern wirft einen Haufen Fragen auf.
      Wer meint, dass es zu viele Ausländer hätte?
      In der Stadt, wo doch an die 50% Ausländer sind oder minsestens einen Migartionshintergund haben, wird die Sache wohl anders gesehen.
      Auf dem Land, wo vielleicht nicht wenige hingezogen sind, die ihren Kindern keinen übermässigen Anteil an Ausländern in der Schule zumuten möchten? Die werden wohl für "zuviel" stimmen.
      Schon möglich, dass das, was du insinuierst auch stimmt, aber eher kaum ins Gewicht fällt.
    • Grossmaul 21.08.2019 17:07
      Highlight Highlight Ist mir auch aufgefallen - vor allem, weil ich schon entsprechende Statistiken gesehen habe. Der Witz dran: in den Ballungszentren ist der Anteil an Mitbürgern mit Migrationshintergrund höher als in ländlichen Gebieten.

      Das soll mal wer erklären. Ich wäre gespannt warum.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pr0di 21.08.2019 13:08
    Highlight Highlight "Das Ergebnis überrascht" - mich überrascht das Ergebnis keineswegs. Watson und die Mehrheit der Leser stehen politischen eher links, daher überrascht es nicht, dass sozialdemokratische Themen am meisten beschäftigen. Die Unterschiede zwischen Mann und Frau sowie zwischen Jung und Alt sind aus meiner Sicht schlüssig. Trotzdem, spannende Umfrage.
  • Ich_bin_ich 21.08.2019 12:13
    Highlight Highlight Die Resultate überraschen jetzt nicht wirklich, wenn watson seine eigene Leserschaft befragt.

    Wenn sie im Hundeclub Hinterpfufigen Süd die Frage stellen, ob Hunde toll seien, kann ich ihnen das Resultat auch vorhersagen. Kein Problem.
    • Burdleferin 21.08.2019 16:18
      Highlight Highlight Ja, oder stell dir vor die LeserInnen von 20min wären befragt worden...
    • Mia Mey 21.08.2019 21:35
      Highlight Highlight Blick online wäre dann wieder anders
  • Adi E. 21.08.2019 11:40
    Highlight Highlight Der durchschnittliche Watson-User ist dementsprechend -> Aus der Stadt, politisch Links, ziemlich vermögend (bzw. Schludenfrei) und ziemlich hysterisch was das Klima betrifft.
    • Magnum 21.08.2019 13:10
      Highlight Highlight Und der durchschnittliche Wutkommentierer auf 20min wohnt auf dem Land, wird allenfalls von PNOS und SVP politisch vertreten, hat Schulden satt und ist ziemlich hysterisch, was die Migration und die Sicherheit betrifft?
    • Dominik Treier 21.08.2019 13:23
      Highlight Highlight Krankenkassenprämien und Ungleichheit weit oben und du kommst auf Vermögend... Ich glaube wer vermögend ist wählt wohl eher bürgerlich, also FDP und SVP oder Mitte-Gewäsch-Parteien wie die GLP...

      Die Gruppe die du meinst sind Städter mit hohem Bildungsabschluss und gutem Einkommen, was aber nichts mit Vermöge zu tun haben muss, weil gerade diese oft der Meinung sind, dass das Egoistische Geld horten und andere später für sich arbeiten lassen, sowie dann kaum Steuern darauf zahlen, keine gute Lebensart ist.
    • bbelser 21.08.2019 13:33
      Highlight Highlight Willkommen im Club...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Th. Dörnbach 21.08.2019 10:59
    Highlight Highlight Und was überrascht jetzt? (Hat schon jemand gefragt, aber der Kommentar scheint verschollen...)
    • Matrixx 21.08.2019 11:07
      Highlight Highlight Das Resultat ist das Gegenteil der watson'schen Kommentarkultur.
  • bytheway 21.08.2019 10:28
    Highlight Highlight #2 Flüchtlinge im Mittelmeer: Wenn ich allerdings die vielen menschenverachtenden Kommentare bei solchen Artikeln lese (inkl. die vielen Herzen dazu), sprechen sie eine ganz andere Sprache.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 21.08.2019 11:19
      Highlight Highlight Sind meist Bot-Attacken.
      Ansonsten wäre würde es durchs Band so aussehen.
    • Satan Claws 21.08.2019 11:22
      Highlight Highlight Die Trolle haben leider vergessen hier abzustimmen, weil im Titel nichts über Ausländer stand.
    • Aurum 21.08.2019 11:23
      Highlight Highlight Die lauten sind die wenigen ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tenno 21.08.2019 10:25
    Highlight Highlight Mich überrascht, dass kaum jemand selber die Angst von Medien Manipulation genannt hat. Finde dad eine der grössten Gefahren.
    • Spooky 21.08.2019 19:06
      Highlight Highlight Tenno

      "Finde das eine der grössten Gefahren."

      Das finde ich auch. Aber es ist eben so, dass Manipulierte gar nicht merken, dass sie manipuliert werden. Das ist ja auch die Definition von Manipulation.
  • Asmodeus 21.08.2019 10:25
    Highlight Highlight "Mein Cannabis-Konsum ist problemantisch: 0.82"


    Logisch.

    Die Kiffer sehen keine Probleme und die Nichtkiffer haben keinen Cannabis-Konsum ;)
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 21.08.2019 11:21
      Highlight Highlight Ist ja auch logisch. Kiffen macht schließlich schizophren und gleichgültig.
      Weshalb uns das vollkommen egal ist. 🤪
      Ich wollte ja zuerst etwas ernstes schreiben. Aber das wäre überhaupt nicht lustig gewesen. 😜
  • Rantanen 21.08.2019 10:23
    Highlight Highlight Nur den Mittelwert in den Daten darzustellen, ist sehr problematisch. Eine andere Darstellung (Boxplot, Histogramm) oder zumindest eine Standardabweichung würde viel mehr Informationen über die Verteilung der Daten zulassen. Erst dann lassen sich geeignete Schlüsse ziehen.
    Sehr schade, dass man diese riese Menge an Daten nicht besser ausgewertet hatte.
  • Ökonometriker 21.08.2019 10:14
    Highlight Highlight Ach wirklich? Die Landbevölkerung hat ein Problem mit dem Bevölkerungswachstum?
    Wer hätte nur gedacht, dass die Leute mit den längeren Pendlerwegen mehr unter den zunehmend verstopften Zügen und Strassen leiden...
    • Kung Fury 21.08.2019 10:46
      Highlight Highlight Das hat aber vorwiegend mit den vielen Arbeitgebern zu tun, die kleinere Standorte schliessen und alles in den Städten zentralisieren. Und: Die teils überteuerten Mieten in den Städten zwingen viele Leute in die Agglomeration oder aufs Land zu ziehen. So oder so werden die Arbeitswege dadurch länger und die Transportwege immer mehr überlastet. Ein Bevölkerungswachstum ist da, ja. Allerdings wird meiner Meinung nach das subjektive Empfinden davon mitunter von den oben genannten Faktoren fälschlicherweise verstärkt.
    • Eskimo 21.08.2019 11:13
      Highlight Highlight Die Stadtbewohner haben weniger bedenken wegen der Zuwanderung aber finden dass die Mieten zu hoch sind...
      Könnte da nicht auch ein Zusammenhang bestehen...?🤔
    • Magnum 21.08.2019 13:14
      Highlight Highlight @Eskimo
      Die Pensionskassen und ihr Streben nach Rendite sind mindestens so krasse Mietzins-Treiber wie die Zuwanderung. Auch die Hauseigentümer sind da nicht ganz unbeteiligt. Aber klar: Auf der Zuwanderung rumreiten ist simpler, da es Dich ja sicher nicht betrifft. Nur: Der Weg zur Erkenntnis ist nicht immer simpel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • messanger 21.08.2019 10:10
    Highlight Highlight Die Aufteilung nach Alter sollte die Gruppe >65 enthalten. Mit Erhalt der Rente/AHV ändert sich vieles. Ihr habt aber die älteste Gruppe >55. Damit werden Rentner und Arbeitende vermischt.
    • who cares? 21.08.2019 16:00
      Highlight Highlight Ich nehme an, die Zahl der >65 Watsonleser und Umfragebeantworter ist zu klein.
  • Mrxy74 21.08.2019 09:56
    Highlight Highlight Hoffentlich lesen das die "Hüter des Apfels" (SVP) und hinterfragen sich wenigstens EINmal...
    • paco95 21.08.2019 11:05
      Highlight Highlight Naja es war ja klar dass das Ergebnis so rauskommt. Die Leserschaft sowie Watson selbst ist ja ziemlich linksorientiert.
    • Magnum 21.08.2019 11:06
      Highlight Highlight Die Hüter des Apfels und Jäger der Würmer haben diesen Artikel bereits entdeckt und ihre Troll- und Blitzsoldaten losgeschickt, um aus einem Thema, das um einen Durchschnittswert von 3.0 gondelt, eine glatte zehn zu machen.
      Dass sich die subjektive Empfindung von besorgten Migrationsskeptikern (aka Fremdenhassern) nicht mit dem Durchschnittswert von 8000 Besuchern einer nicht als rechtsreaktionär bekannten Publikation decken muss, sollte ja eigentlich einleuchten.
    • Eskimo 21.08.2019 11:18
      Highlight Highlight Die Watson Leser sind nun mal nicht sehr repräsentativ für die ganze schweizer Bevölkerung. Und um die sollte es aber gehen in der Politik...Vielleicht sollten sich andere Parteien auch mal bei der Bevölkerung umhören anstatt nur Berichte über Greta und Trump auf Watson zu lesen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • mille_plateaux 21.08.2019 09:45
    Highlight Highlight Bekommt ihr für Youporn-Nennungen Geld?
    • Sibesiech 21.08.2019 10:19
      Highlight Highlight Dabei gibt es doch viel besseres! 😉
    • Kung Fury 21.08.2019 11:24
      Highlight Highlight Hauptsache https :-D
    • Mia_san_mia 21.08.2019 11:25
      Highlight Highlight @Sibesiech: Das ist so 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • 3,2,1... vorbei 21.08.2019 09:42
    Highlight Highlight Was ich auch sehr interessant finde, ist der Punkt wo die Antworten nach Geschlecht aufgelistet sind. (Slideshow)

    Die Männer sind anscheinend besorgter was die Umwelt und der Klimawandel angeht.
    ABER dennoch essen die Männer nicht zu viel Fleisch.
    Ich als Mann esse auch viel Fleisch muss ich gestehen. Und auch mir bereitet der Klimawandel deutliche Sorgen.
    Aber ich verzichte dennoch nicht auf Fleisch. Dafür gehe ich jeden Tag (Sommer wie Winter) mit dem Fahrrad zur Arbeit. Ich bin mir aber bewusst, das ich mein Fleichkonsum einschränken sollte.

    • ceciestunepipe 21.08.2019 10:39
      Highlight Highlight Ich glaube, da hast du die Farben vertauscht.
    • Mia_san_mia 21.08.2019 22:06
      Highlight Highlight Mach nur weiter mit dem Fleisch. Lass Dir nichts falsches einreden.
  • Mia_san_mia 21.08.2019 09:38
    Highlight Highlight Wow den Watson Usern gehts sehr gut... In den den Top 10 hat es nur 3 wichtige Sachen, und die kommen sogar erst auf 5-7 😳
    • Beggride 21.08.2019 10:25
      Highlight Highlight Mia_san_svpgeblendet
    • Mia_san_mia 21.08.2019 11:23
      Highlight Highlight @Baggride: Gar nichts SVP, zu denen kannst Du von mir aus gehen 😄
    • Mia_san_mia 21.08.2019 12:42
      Highlight Highlight @Beggride: Übrigens finde ich es ein bisschen beleidigend, wenn Du mit der SVP kommst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 3,2,1... vorbei 21.08.2019 09:36
    Highlight Highlight Die Unterschiede bei Punkt 3 sind ja wohl keine Überraschung.
    Auf dem Land wo z.B. 800 Einwohner leben machen 20 Ausländer mehr oder weniger "viel" aus.
    In der Stadt fällt dies wohl nicht ins Gewicht.
    • who cares? 21.08.2019 09:43
      Highlight Highlight Das gleiche gilt auch für das Bevölkerungswachstum. Im Dorf bekommt man jeden Neubau mit. Meines hat sich in den letzten 10 Jahren enorm verändert.
    • Magnum 21.08.2019 09:58
      Highlight Highlight Es gibt hier einen wichtigeren Effekt: Wer bestimmt, was sich Herr und Frau Schweizer unter Ausländer vorstellt und ob diese als Problem wahrgenommen werden? Ist es die meist unproblematische Alltagserfahrung (typischerweise in Städten mit hoher Interaktionsdichte)? Oder sind es Blick, 20min und SVP, welche Ausländer als das Böse schlechthin darstellen, welche die heile Schweiz überrennen wollen?
      Der schlimmste Ausländer ist IMMER der imaginäre Ausländer, und Ausländerhass hat mit dem Ausländeranteil eher weniger zu tun - umso mehr mit verantwortungslosen Demagogen und Medien.
    • Rabbi Jussuf 21.08.2019 10:08
      Highlight Highlight Guter Punkt!
      Weiter sollte auch untersucht werden, wie viele von der Stadt aufs Land gezogen sind, u.a. wegen zu viel Ausländern in der Stadt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohmann94 21.08.2019 09:34
    Highlight Highlight Bei der Frage wegen der Gleichstellung geht es um das kleine aber feine Wort „grossen“. Die Schweiz hat im Vergleich zu sehr sehr vielen Ländern bestimmt KEINEN „grossen“ Nachholbedarf. Es bedarf vielleicht noch einiger Anpassungen, aber das sind Kleinigkeiten und es werden Probleme aufgebauscht, die eigentlich nicht wirklich notwenig wären, während andere Themen der Gleichstellung (z.B. Scheidungsrecht, Elternzeit, Militärdienst) schön klein gehalten werden. Alles was mit Gleichstellung zu tun hat, ist einfach sehr sehr oft „motzen auf hohem Niveau“.
    • Bettmümpfeli 21.08.2019 11:44
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass gewisse Themen kleingehalten werden. Da gibt es eher eine Wahrnehmungsdiskrepanz und Geschlechter-Bias. Wer ein Unrecht nicht am eigenen Leib erfährt, hat oft Schwierigkeiten, sich mit den Empfindungen der Betroffenen wirklich auseinanderzusetzen. Ausserdem befindet man sich schnell in einer Bubble, auch was Männer/Frauenthemen betrifft und ordnet auch alles was dazu veröffentlicht wird in seine persönliche Wichtigkeitsskala ein.
      Ich als Frau könnte sagen, dass motzen über den Militärdienst, motzen auf hohem Niveau ist, da es mich nicht tangiert und mir recht egal ist.
  • Tjuck 21.08.2019 09:33
    Highlight Highlight "Volksverblödung durch die sozialen Medien."

    Trifft absolut zu. Auf Facebook usw. kenne ich mich nicht aus. Aber man lese nur mal Kommentare beim Blick, 20min, Nau... Im Ausland ist die Lage übrigens nicht besser. Wie soll so Demokratie überhaupt noch funktionieren, fragt sich der besorgte Leser. Aber zum Glück sind diese Leserkommentare nicht immer repräsentativ...
    • Th. Dörnbach 21.08.2019 09:54
      Highlight Highlight Die angesprochenen Leute waren zuvor schon gleich blöd. Nur kriegten sie keine Plattform und konnten sich nicht so gut gegenseitig hochschaukeln.
    • Walter Sobchak 21.08.2019 10:08
      Highlight Highlight Ich hoffe dass diese Kommentare nicht repräsentativ sind. Denn wenn sies wären, würden wir auf ein riesen Problem zusteuern.

      Forderungen die man immer wieder liest: Pranger für potenzielle (nicht verurteilte) Straftäter; Rechte Parolen, mit Forderungen die Stark an Zustände zu Zeiten des NS erinnern, Aufruf zu Lynchjustiz etc.

      Mir kommt jedes mal das kalte Kotzen wenn ich sowas lese. Muss mich dann immer beherrschen, dass ich keine Diskussionen anfange, da diese eh zu nichts führen.
    • Rabbi Jussuf 21.08.2019 10:13
      Highlight Highlight Th.
      Das kann man besonders bei Twitter schön beobachten. Was da bis hinauf zu bekannten Politikern und sonstigen Promis getwittert wird, ist absolut unterirdisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 21.08.2019 09:29
    Highlight Highlight Nr. 3 Unterschied Stadt/Land - Nichts neues an der Front.
  • fant 21.08.2019 09:28
    Highlight Highlight Weitere Sorgen: Wirklich wichtige Sachen wie "Schleichende Akzeptanz der Gesellschaft für einen autoritären Rechtsstaat und anti-demokratische Kräfte." und "Wachsende soziale Ungleichheit und immer grössere Schere zwischen Arm und Reich." neben "Schafft es Federer, nochmals ein Grand-Slam-Turnier zu gewinnen? "

    🤣🤣

    Sind jetzt Watson-User einfach goldig und nehmen nicht alles so ernst (Grund zur Freude) oder sind sie so verpeilt dass sowas ernsthaft als "Sorge" empfunden wird?

    • legalizeit 21.08.2019 10:22
      Highlight Highlight Humor isch ume!
    • Playlister 21.08.2019 13:03
      Highlight Highlight watson-user sind goldig und nehmen nicht alles so ernst
  • Salamikönig 21.08.2019 09:25
    Highlight Highlight Speziell das die Menschen auf dem Land, mehr der Meinung sind, dass es zu viele Ausländer in der Schweiz hat, als Stadtbewohner, wo es eigentlich mehr Menschen mit Migrationshintergrund hat.
    • Sandro Lightwood 21.08.2019 09:47
      Highlight Highlight Halt das Unbekannte, das einem Angst macht.
    • DasDing 21.08.2019 10:02
      Highlight Highlight Fällt mehr auf auf dem Land, da viel weniger Einwohner pro km2
    • Rabbi Jussuf 21.08.2019 10:16
      Highlight Highlight Nein, es ist nicht das Unbekannte. Das hätte man vor 50 Jahren noch sagen können. Heute sicher nicht mehr.

      Es zeigt sich in einer Untersuchung in DE, dass junge Familien aufs Land ziehen um ihre Kinder nicht in Schulen mit hohem Migrationsanteil schicken zu müssen. Das wird in der Schweiz nicht anders sein. Jedenfalls gab es diese Fälle schon vor Jahrzehnten.
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