USA
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Voters caste their ballots at a polling station in Richmond, Va., Tuesday, Nov. 5, 2019. All seats in the Virginia House of Delegates and State senate are up for election. (AP Photo/Steve Helber)

Ein Wahllokal in Virginia. Bild: AP

Herbe Schlappe für Trumps Republikaner: Demokraten triumphieren in Virginia und Kentucky



Ein Jahr vor der nächsten Präsidentschaftswahl in den USA hat Amtsinhaber Donald Trump bei Wahlen in zwei Bundesstaaten einen Dämpfer erhalten: Die gegen Trump kämpfenden Demokraten setzten sich am Dienstag bei Wahlen in Virginia und Kentucky durch.

Im Bundesstaat Mississippi siegte bei der Gouverneurswahl laut US-Medienberichten allerdings der republikanische Kandidat Tate Reeves.

Mit besonderer Spannung erwartet wurde das Ergebnis der Gouverneurswahl im traditionell konservativen Bundesstaat Kentucky. Der amtierende republikanische Gouverneur Matt Bevin wurde dort nach dem offiziell vorliegenden Auszählungsergebnis mit einem halben Prozentpunkt vom demokratischen Herausforderer Andy Beshear geschlagen. Bevin erkannte seine Niederlage zunächst nicht an.

Trump hatte bei einem Wahlkampfauftritt in Kentucky am Montagabend vor 20'000 Anhängern gesagt, wenn der Sieg an die Demokraten gehe, wäre dies eine «sehr schlechte Botschaft». Seine Anhänger könnten ihm das nicht antun.

In Virginia errangen die Demokraten erstmals seit 25 Jahren die Mehrheit in beiden Parlamentskammern. Der Parteichef der Demokraten, Tom Perez, sprach von einem «historischen Sieg», der Trump «und alle Republikaner bis ins Mark erschüttern» sollte.

Die Demokraten würden nunmehr «in jedem Wahlgang in jedem Bundesstaat» mit «nie dagewesener Energie» um den Sieg ringen. Und so würden sie Trump im kommenden Jahr schlagen, fügte Perez hinzu.

Trump hatte bei einer Grossveranstaltung in Florida im Juni formell seine Bewerbung um eine zweite Amtszeit verkündet. Vor den aktuellen Wahlen hatte er sich in Mississippi und Kentucky in den Wahlkampf eingeschaltet, in Virginia jedoch nicht. (mim/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • cal1ban 06.11.2019 15:13
    Highlight Highlight Es gibt garantiert eine Neuauszählung in Kentucky. Die Wahl um den Attorney General oder den Secretary of State konnten die Reps klar für sich entscheiden.

    https://elections.ap.org/dailykos/election_results/2019-11-05/state/KY
  • Campino 06.11.2019 13:39
    Highlight Highlight Es geht doch!

    Ich glaubte immer daran, dass von den 332 865 306 US Bürger, nicht alle so Strohdumm sein können.

    Für die ganze Welt (mehrheitlich), währe es bestimmt eine Erleichterung wenn dieser "Mensch" nicht mehr gewählt würde.
  • L.G. 06.11.2019 11:33
    Highlight Highlight Sorry, ich bin da etwas pessimistisch!
    Wir werden uns sicher 4 weitere jahre mit dem Mr. Orange Vergnügen müssen.
  • rolf.iller 06.11.2019 10:59
    Highlight Highlight Ditch Mitch!
  • DieFeuerlilie 06.11.2019 10:51
    Highlight Highlight Ach, wie schön! Endlich mal gute Nachrichten!

    Ich glaube fest daran, dass die Mehrheit der US-Wähler nicht so blind und ignorant ist, wie viele der Trump-Wähler..
  • Gawayn 06.11.2019 09:05
    Highlight Highlight Das Schlimme bei den Amis ist,
    Ja sie könnten ihn wieder wählen.
    Genauso, wie sie Bush damals wieder wählten.

    Der Ami versteht die Botschaft:
    "Ich kann einen Job haben, damit Waffen und Essen kaufen." (In der Reihenfolge...)

    Manipulation, Betrug, Missbrauch, oder gar ein Latein Wort "Quid pro Quo", hingegen kaum oder gar nicht.

    Selbst wenn, wird es denen egal sein.
    Der Colt glänzt noch immer und der Burger schmeckt genauso gut...
  • adrianrbf 06.11.2019 08:56
    Highlight Highlight Und die Schlappe für Trump ist wichtig! Sie zeigt den republikanischen Politikerinnen und Politikern, dass ihre Sitze wackeln, wenn sie Trump unterstützen.
  • Avalon 06.11.2019 08:49
    Highlight Highlight Eine Ohrfeige für die Reps :-) Cool, weiter so!
  • Bee89 06.11.2019 08:15
    Highlight Highlight Das Problem ist ja immer noch das Electoral College, welches schlussendlich die Wahl entscheidet. Und solange dieses besteht, kommt es einfach immer wieder zu unfairen Wahlausgängen, da dieses nicht repräsentativ ist für die Bevölkerungsverteilung
  • Cpt. Jeppesen 06.11.2019 07:53
    Highlight Highlight Die Gouverneures Wählen in Kentucky sind ebenfalls an die Dems gegangen, wenn auch knapp (ca. 5200 Stimmen Vorsprung). Dort aber kann sein, dass die Reps das Wahlergebnis anfechten werden.
  • DerRaucher 06.11.2019 07:18
    Highlight Highlight Ein Hoffnungsschimmer. Die Amis können einfach nicht so blöd sein den noch mal zu wählen. Auch wenn ich immer noch daran glaube das es doch so kommen wird.
    • Swissbex 06.11.2019 07:59
      Highlight Highlight Naja, sie habens schonmal hingekriegt... Ich befürchte also das schlimmste.
    • Pukelsheim 06.11.2019 08:20
      Highlight Highlight Das Problem sind halt die Swing States. Und je nach Kandidat treten noch andere Probleme auf: „The new poll suggests Senator Elizabeth Warren might struggle with some battleground swing voters, and found evidence that both gender bias and ideological doubts were hurting her.“
      (Quelle: https://www.nytimes.com/2019/11/05/podcasts/the-daily/whos-ahead-2020.html)
    • Juliet Bravo 06.11.2019 08:41
      Highlight Highlight Hab ähnliche Befürchtungen wie ihr. Und St. Petersburg ist offenbar auch schon wieder hoch aktiv. Eine gewisse Hoffnung finde ich aber ob der Resultate in Virginia und Kentucky durchaus berechtigt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Militia 06.11.2019 06:53
    Highlight Highlight Die Wahlen wurden doch sicher von den Fake-News-Liberal-Do-Nothing-Democrat Media manipuliert! 😅
    Unverhofft kommt manchmal, vielleicht besinnen sich die Amis ja doch noch um und jaen ihn demokratisch aus dem Amt.
  • Joe "I beat the socialist" Biden 06.11.2019 06:50
    Highlight Highlight "sie können als Trend-Ermittlung für die Präsidentschaftswahlen im November 2020 dienen"

    Nun ja, aber die Demokraten haben bereits 2016 mit Hillary Clinton in Virginia gewonnen. Mit Abstand sogar.

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