SP
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Cédric Wermuth und Mattea Meyer veröffentlichten am Montag ihr Programm für das Co-Präsidium. screenshot: matteameyer.ch

«Einbürgerung ab Geburt»: So präsentiert sich der «linke Aufbruch» von Wermuth und Meyer



Morgen Mittwoch ist es soweit: Die Bewerbungsfrist für die Nachfolge von Christian Levrat als SP-Chef läuft ab. Bisher haben sich folgende Duos gemeldet: Cédric Wermuth/Mattea Meyer und Priska Seiler Graf/Mathias Reynard. Sollte bis zum Mittwoch keine Kandidatur mehr dazukommen, wird das Rennen zwischen den beiden Tandems entschieden.

Doch wofür stehen die beiden Kandidaten für das SP-Co-Präsidium ein? Um diese Frage zu beantworten, haben Wermuth/Meyer am Montag ein eigenes Programm publik gemacht. Es trägt den Namen «Linker Aufbruch». Siese politischen Hauptpunkte stehen auf der Agenda des 33-jährigen Wermuth und der 32-jährigen Meyer:

Menschenrechte

Meyer und Wermuth setzen sich für das sogenannte Ius soli ein: «Wir wollen eine neue Offensive für eine Einbürgerung ab Geburt lancieren», heisst es in ihrem Programm. Die beiden Politiker sind der Ansicht, dass «die Schweizer Demokratie in dieser Beziehung nur halbfertig» ist. «Wer hier lebt, gehört dazu», liest man im Programm. Ihr separater Fokus auf die Migrantenrechte ist ein entscheidender Unterschied zum Programm von Seiler Graf und Reynard. Sie fokussieren sich auf Renten und Soziales, widmen sich jedoch keinen Migrationsfragen.

Klimagerechtigkeit

Auch im Hinblick auf den Kampf gegen die Klimaerwärmung gehen Wermuth/Meyer einen Schritt weiter als ihre Konkurrenz. Während Seiler Graf und Reynard in ihrem «Aktionsplan» «Investitionen in erneuerbare Energien und Gebäudesanierungen» fordern, geben sich Wermuth/Meyer mit solch «kleinen Fortschritten» noch nicht zufrieden. Es soll eine «Abgabe auf Milliardenvermögen» geben, um mehr finanzielle Mittel zu haben, um den SP-«Klimaplan» umzusetzen.

Und wo wollen sie ansetzen? Gemäss Programm zielen sie auf den Schweizer Finanzplatz, der zum Vorbild werden soll: «Wir wollen dort ansetzen, wo die Schweiz einen Hebel hat. Das ist neben der Industrie und dem Verkehr vor allem der Finanzplatz. Dieser verursacht 20 Mal mehr Treibhausgas-Emissionen als die gesamte Schweizer Bevölkerung. Wir wollen einen Finanzplatz, der den Menschen dient und nicht ihr Leben verschlechtert. Wir werden deshalb dafür kämpfen, dass der Schweizer Finanzplatz zum weltweiten Vorbild als sozialer und ökologischer Finanzplatz wird.»

Wirtschafts- und Sozialpolitik

In diesem Bereich sind dem jungen SP-Duo vor allem die hohen Mieten ein Dorn im Auge: «Wir wollen eine Offensive der Wohnpolitik, die den gesetzlichen Renditedeckel bei den Mieten durchsetzt.» Auch die Pflegeberufe sollen verbessert werden – in Form von höherem Lohnniveau und gesenkter Belastung.

SP als Zukunftspartei

Meyer und Wermuth sehen ihre Aufgabe auch darin, die eigene Partei der heutigen Gesellschaft und deren Bedürfnisse anzupassen. So schreiben sie: «Der Wandel der Erwerbsarbeit geht zügig voran. Die SP will nicht nur die Uberisierung der Arbeitsverhältnisse verhindern, sondern die Digitalisierung zum Wohle der Menschen nutzen. Wir wollen nicht einfach ein Recht auf Arbeit, sondern ein Recht auf gute Arbeit.»

Neben der Arbeit soll auch das Recht auf Bildung ausgebaut werden und eine «konsequente Friedenspolitik» verfolgt werden.

Die Kandidaten fuer die SP Praesidentschaftswahlen, Priska Seiler Graf , rechts, und Mathias Reynard, links, anlaesslich des Parteitag der SP Luzern vom Samstag, 8. Februar 2020 im Pfareiheim in Hitzkirch. (KEYSTONE/Urs Flueeler).

Der «Aktionsplan» von Reynard und Seiler Graf ist nicht so detailliert wie der «linke Aufbruch». Bild: KEYSTONE

Es fällt auf, dass Meyer und Wermuth in ihrem Programm höheren inhaltlichen Fokus haben und sie «linker» auftreten. Seiler Graf und Reynard werben damit, dass sie aufgrund ihrer ergänzenden Persönlichkeitsmerkmale wie Alter, Sprachregion und Lebensmodell, ein breiteres Feld abdecken. Ihr «Aktionsplan» ist ausserdem vorsichtiger und zusammenfassender geführt. Wie Seiler Graf auf Anfrage des «Tages-Anzeigers» sagt, ist es möglich, dass sie bei Bedarf mit Reynard noch ein detaillierteres Programm präsentieren werde.

(mim)

Franzohni Hemmige triff auf Cédric Wermuth

Play Icon

Abonniere unseren Newsletter

144
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
144Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Halimasch 18.02.2020 16:31
    Highlight Highlight Einmal mehr zeigt sich: Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht. Die Einbürgerung ab Geburt wäre zweifellos eine gute Idee, ist aber völlig illusorisch.

    Der richtige Weg wäre der Einsatz für Erleichterungen bei der Einbürgerung. Einfach utopische Ideen zu propagieren bringt überhaupt nichts, man läuft damit ins Leere. Es ist eine Illusion, dass man etwas bewegen kann, indem man einfach extreme Forderungen stellt.

    Mit einem solchen Aufbruch produziert die SP nur heisse Luft - und manövriert sich ins Abseits.
    • Liselote Meier 19.02.2020 10:17
      Highlight Highlight Na, na nicht mit dem Wort Utopie rumwerfen wenn man den Begriff nicht kennt.

      Das Geburtsortsprinzip existiert in duzenden Ländern und gab es auch hierzulande. Ergo alles andere als Utopisch.

      Eine Utopie ist ein fiktiver Entwurf, welcher Realisiert werden kann oder nicht, was sich aber erst zeigen kann, beim Versuch.

  • Arabra 18.02.2020 12:56
    Highlight Highlight Einbürgerung ab Geburt ist totaler Müll. Was ich mir aber sehr gut vorstellen könnte ist automatische einbürgerung für hier geborene und vor allem wohnhaften ab dem 18 lebensjahr. Mal ehrlich, die Kinder die hier geboren werden und hier aufwachsen sind schon von der Mentalität her Schweizer. Die gehören zu uns.
    • TJ Müller 18.02.2020 15:37
      Highlight Highlight Warum ist denn Einbürgerung ab Geburt totaler Müll? Jast du auch ein Argument, weshalb denn ein grosser Teil der Welt das jus solis kennt, wenn es so totaler Müll ist? Sind alle amerikanischen Staaten total verblödet? Und waren wir das vor nicht allzulanger Zeit auch? Etwas Geschichte würde euch selbstherrlichen Schweizern manchmal echt gut tun. Hast du ein Argument, weshalb zwei gleichzeitig und am gleichen Ort geborene Kindern, unterschiediche Rechte erhalten sollen? Wie kannst du dies begründen?
    • TJ Müller 18.02.2020 17:10
      Highlight Highlight Interessant, dass eine Frage so massiv geblitzt wird, jedoch niemand Antwortet. Haben die anwesenden Wutbürger denn keine Argumente?
    • Arabra 19.02.2020 09:01
      Highlight Highlight Das Argument was dagegen spricht und übrigens auch USA ein problem hat ist geburtstourismus. Ein Schweizer*in hat nunmal mehr Macht in diesem Land und das hat übrigens kein anderes. Ich möchte Schweizer an meiner Seite die sich mit unserer Mentalität, mit unserem Land und unserer Gesellschaft identifizieren kann. Das ist nur gegerecht. Grenzen definieren eine Gemeinschaft wie man zusammen Leben möchte und das ist gut so. Es darf aber nicht sein, dass wir offensichtliche Schweizer nicht als solche behandeln und darum ab 18, denn ab da hat man auch das stimm- und wahlrecht.
  • In vino veritas 18.02.2020 12:50
    Highlight Highlight Wie so oft. Viele gute Ansätze, aber leider teilweise mangelhafte Umsetzung sowie vereinzelte Ziele, welche jeden ohne Lenin Büste im Wohnzimmer vertreiben. Warum kann man kein gesundes Verhältnis zur Migration haben? Die, die nicht so extrem links sind gehen zu den Grünen. Jene, welche gegen eine ungezügelte Einwanderung sind gehen zur GLP oder wenn ihnen die Umwelt egal ist zur SVP. Die SP hat ihre Basis aus den Augen verloren und muriet immer mehr zur Partei der Cüplisozialisten. In Deutschland ist die SPD mit dieser Politik beteis krachend gescheitert...
    • Chrigi-B 18.02.2020 13:33
      Highlight Highlight Oder die Corbinistas auf der Insel - Sitze verloren die sie fast 100 Jahren hatte....
  • TJ Müller 18.02.2020 12:38
    Highlight Highlight Krass wie hier das Jus soli so durch den Dreck gezogen wird, obwohl dies bis vor gar nicht allzu langer Zeit völlig normal war und bis jetzt auf der halben Welt gültig ist.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Abstammungsprinzip#/media/Datei:Jus_soli_world.svg
  • Sapere Aude 18.02.2020 12:10
    Highlight Highlight Immer die gleichen Dünkel, wenn jemand auch nur ansatzweise progressive Ideen vorschlägt. Hauptsache den Status quo aufrecht erhalten, von welchem lediglich eine privilegierte Minderheit profitiert.
    • troop5444 18.02.2020 12:37
      Highlight Highlight Progressiv geht auch ohne kopfloses Vorpreschen....
    • Sapere Aude 18.02.2020 14:31
      Highlight Highlight Oh es gibt hier durchaus sachliche und konstruktive Kritik an den Plänen, die selbst bei mir nicht grosse Begeisterungsstürme auslösen. Grundtenor ist dennoch, Wermuth ist ein Sozialist und hat nichts gearbeitet, deshalb sind seine Beiträge schlecht.

      Ach ja und das ius sangius ist ein alter Zopf.
  • bossac 18.02.2020 11:11
    Highlight Highlight Ich unterstütze politisch in so vielen Punkten linke Ideale (z.B. gerechte Steuern für Reiche, faire Arbeitsbedingungen, Umweltaanliegen, Unterstützung sozial Schwachen) aber die SP & Grüne haben oftmals so weltfremde und naive Ansichten. Gerade die SP hat dadurch ihre einstige Basis, die Arbeiter, in grossen Teilen an die SVP verloren, weil sie es nicht schafft das „Ausländer-Thema“ sachlich anzugehen.
    • Baguette 18.02.2020 11:32
      Highlight Highlight Ah, und die SVP geht das "Ausländer-Thema" demzufolge sachlich an?
    • Liselote Meier 18.02.2020 11:38
      Highlight Highlight Nein ein Teil der Arbeiterschaft hat sich vom Nationalismus einlullen lassen und hat sich Spalten lassen und vergessen was die Formel "Proletarier aller Länder vereinigt euch" aussagt.
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 18.02.2020 11:47
      Highlight Highlight Als würde die SVP die Ausländer-Thenarik sachlich angehen.

      Aber Hetze und Schuldzuweisung sind halt einfacher.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 18.02.2020 11:09
    Highlight Highlight Schön zu sehen, dass sich Wermuth/Meyer aktiv dafür einsetzen, dass Graf/Reynard ins Präsidium gewählt werden. 😉
  • Goldjunge Krater 18.02.2020 10:29
    Highlight Highlight Würde die Einbürgerung ab Geburt für alle Menschen gelten oder nur für in der Schweiz geborene?

    Und sind in der SP Einzelkandidaten nicht mehr erlaubt oder was ist der Hintergrund dieser doppelten Doppelkandidarur? Gender-Dings und so..?
    • tr3 18.02.2020 11:16
      Highlight Highlight Ähm... Hä?
    • 044 508 39 39 het sie gseit 18.02.2020 13:04
      Highlight Highlight Ja. Es IST tatsächlich Gender.

      In der SP ist ein nur männlicher Kandidat nicht mehr erwünscht. (weisser Mann zumindest)

      So muss ein ambitionierter aber männlicher Kandidaten immer noch eine Frau im Schlepptau haben. (vielleicht in Zukunft auch noch zusätzlich eine homosexuelle Person)

      Das ist heute eben SP
    • TJ Müller 18.02.2020 15:40
      Highlight Highlight Hä? Wenn die Schweiz das jus solis einführt, zahlt die logischerweise für alle in der Schweiz geborenen Menschen. Was ist denn dies für eine dumme Frage? Was ist denn die Alternative? Überlegst du auch etwas bevor du kommentierst, oder schaltet dein Gehirn ab sobald du die Buchstabem SP liest?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 18.02.2020 10:13
    Highlight Highlight **Im Hauptquartier der Grünen knallen die Champagnerkorken**

    Meine Güte, sollten diese 2 weltfremden Politiker wirklich gewählt werden:

    Guet Nacht SP.
    • Halimasch 18.02.2020 16:39
      Highlight Highlight POCH lässt grüssen...
  • demian 18.02.2020 10:11
    Highlight Highlight Wermuth und Meyer, die Totengräber der SP.
    • Watson, Parteiblatt der Linken 18.02.2020 13:19
      Highlight Highlight Gut so 🥳
  • WID 18.02.2020 10:00
    Highlight Highlight Alles schöne Programmpunkte, es wird aber wie immer bei der SP an den falschen Stellschrauben geschraubt.
    • geissenpetrov 18.02.2020 12:24
      Highlight Highlight Was wären den die richtigen Stellschrauben?
    • 044 508 39 39 het sie gseit 18.02.2020 14:12
      Highlight Highlight ZB. das Thema ü50 Arbeitsmarkt
      👋
  • d10 18.02.2020 09:59
    Highlight Highlight Mit dem Juso-Präsidium wird die SP Schweiz den gleichen Weg gehen wie die SPD in Deutschland.
    • Benjamin Schlegel 18.02.2020 11:11
      Highlight Highlight Eben nicht. Die SPD hat auf den 3. Weg gesetzt um damit verloren. Wermuth und Meyer setzen eben gerade nicht auf den 3. Weg.
    • Gwdion 18.02.2020 11:24
      Highlight Highlight Im Gegenteil. Die SPD ist seit Schröder so weit nach rechts gerückt, dass sie von der Union weitgehend ununterscheidbar, komplett profillos geworden ist und in der Folge deutlich an Relevanz eingebüßt hat. Die SP in der Schweiz hingegen ist bisher vor allem deshalb verhältnismäßig erfolgreich, weil sie ziemlich konsequent an linken Positionen festhält.
      Solche länderübergreifenden Vergleiche sind aber ohnehin immer sehr spekulativ, da die Parteien sich in komplett unterschiedlichen Parteiumfeldern bewegen. Wie würde die SPD in der Schweiz bestehen, die SP in Deutschland?
    • Liselote Meier 18.02.2020 13:52
      Highlight Highlight Nein überall wie die Sozialdemokraten einen bürgerlichen Kurs fahren, haben sie Schiffbruch erlitten wie eben die Deutsche SPD oder die Französische PS.

      Die Labour in England fährt seit Corbyn wieder einen Linken Kurs und hat wieder massivst dazu gewonnen.

    Weitere Antworten anzeigen
  • luegeLose 18.02.2020 09:49
    Highlight Highlight Wirtschaftspolitik der SP : man nehme das Geld der anderen und verteile es einfach um. In einer Demokratie darf jeder mal seinen Senf dazugeben, zum Glueck vertreten diese Traeumer lediglich 15 Prozent.
    • geissenpetrov 18.02.2020 12:27
      Highlight Highlight «man nehme das Geld der anderen und verteile es einfach um»
      Gibt es für diese unreflektierte Behauptung auch eine Quellenangabe ausserhalb Deines Stammtisches?
    • 044 508 39 39 het sie gseit 18.02.2020 13:08
      Highlight Highlight Ja aber je mehr von dieser Umverteilung profitieren um so mehr wählen dafür zum Dank diese unsägliche Partei.
      Die SP kauft sich so ihre Wähler zusammen.
  • homo sapiens melior 18.02.2020 09:45
    Highlight Highlight Geburtentourismus!
    Schon mal gehört? Einbürgerung ab Geburt bringt Geburtentourismus. In den USA leben grosse Agenturen nur davon, dass sie Schwangeren dazu verhelfen, ihr Baby in den USA zu gebären. Die haben sogar in China Vertretungen.

    Da ich ein sozialer Mensch bin und eine gesunde Natur befürworte und verteidige, wähle ich oft links und grün. Aber das geht zu weit. Wermuth und jeder, der das unterstützt ist unwählbar.
  • ostpol76 18.02.2020 09:42
    Highlight Highlight «Wer hier lebt, gehört dazu»

    Und was ist mit denen die wegen ihrer Kultur gar nicht dazu gehören wollen?

    Zum Glück für alle wird die SP immer unwählbarer.
  • Futuropolis 18.02.2020 09:39
    Highlight Highlight Immer schön auf den Finanzplatz los.... Dass es dort mittlerweile rekordhohe Arbeitslose hat und die 50+ Problematik immer mehr zum drastischen Problem wird, interessiert wieder mal nicht. Nur weil ein paar sehr wenige sehr viel verdienen, heisst das noch lange nicht, dass es allen in der Branche gut geht. Schaut mal auf die Medizin- und Pharmabranche. Zu einfach von der SP und wieder mal absolut nichts dabei gedacht. Ich frage mich ernsthaft, wie man solch eine Politik noch unterstützen kann. Über die anderen Punkte möchte ich nicht einmal schreiben...
  • PC Principal 18.02.2020 09:32
    Highlight Highlight Wie kommen die darauf, dass der Finanzplatz 20 mal mehr C02 ausstösst als die Schweizer Bevölkerung? Es ist wohl eher so dass die Unternehmen, welche Kunden dieser Banken sind, das C02 ausstossen und nicht die Banken seber.

    Ausserdem hat die Schweiz hier nicht wirklich einen Hebel. Das sind globale Konzerne mit einzelnen Tochtergesellschaften überall. Die Schweiz kann nicht befehlen, was UBS of America für Geschäfte tätigt, das ist eine Amerikanische Firma mit Amerikanischen Mitarbeitern nach Amerikanischem Recht.
    • geissenpetrov 18.02.2020 12:46
      Highlight Highlight Die Banken stellen das Werkzeug her, um leistungslose Renditen zu erhalten. Diese Renditen werden dann über eher zwielichtige Geschäfte, im Ausland erwirtschaftet. Dazu gehören Rüstung, Krieg und die Plünderung von Ressourcen in fremden Ländern.

      «Ausserdem hat die Schweiz hier nicht wirklich einen Hebel.»
      Doch. Per Volksbeschluss können wir darüber bestimmen, ob in unserem Namen Regenwälder abholzt, die Nukleararsenale aufgerüstet, und Menschen andernorts wie Sklaven gehalten werden sollen.

      Du hast mehr Macht als Du denkst. Es ist nur eine Frage des Willens, diese Macht auch einzusetzen.
    • PC Principal 18.02.2020 14:41
      Highlight Highlight @geissenpetrov: Finanzdienstleistungen sind keine leistungslose Renditen sondern elementar wichtig für das gesamte Wirtschaftssystem.
      Angenommen die amerikanische UBS-Tochter vergibt ein Darlehen an einen Autohersteller. Was kann die Schweiz dagegen tun? Wir haben keinen direkten Einfluss auf diese US-Firma. Aber wir könnten ein Gesetz machen, dass Konzerne mit Sitz in der Schweiz keine Tochterfirmen haben dürfen die im Waffengeschäft tätig sind. Die UBS hat dann 2 Möglichkeiten: Entweder das ganze US-Geschäft verkaufen oder den Konzernsitz in die USA verlegen. Beides bringt nichts fürs Klima
  • 044 508 39 39 het sie gseit 18.02.2020 09:22
    Highlight Highlight „Einbürgerung ab Geburt„ ?
    😅
    Das hätten sie wohl gerne.

    Willkommen in der neuen SP. (Der ehemalige Arbeiterpartei). In der nur noch die Selbstbedienung und die Dekadenz der Cüplis zählt.


    • TJ Müller 18.02.2020 13:34
      Highlight Highlight Was ist so lustig am ius solis? Gilt auf der halben Welt und vor gar nicht mal so langer Zeit auch hier. Verstehe nicht, wieso die Herkunft meiner Eltern für die Rechte am Ort wo ich Geboren bin und Leben möchte wichtig ist. Diese rechte Ideologie von der Blutabstammung ist doch das lachhafte und nicht das ius solis. Oder kannst du mir ein gutes Argument dagegen geben, weshalb zwei Menschen welche zur gleivhen Zeit am gleivhen Ort das Livht der Welt erblicken unterschiedliche Rechte haben sollen??
    • Perwoll 18.02.2020 16:00
      Highlight Highlight @TJ Müller wer hier geboren wurde und hier lebt kann sich problemlos einbürgern lassen. Somit ist es völlig obsolet allen bei Geburt die Staatsbürgerschaft zu übertragen.
    • TJ Müller 18.02.2020 17:24
      Highlight Highlight Perwoll, du hast meine Frage nicht beantwortet. Weshalb denn diese beiden Babys unterschiedlich behandet werden sollen? Inwiefern unterscheiden sie sich. Warum muss sich das eine Kind denn einbürgern lassen, das andere hingegen bekommt die Staatsbürgerschaft geschenkt und muss keinen Test bestehen. Das eine Kind darf sich sein Aufenthaltskaanton frei wählen, das andere muss für eine gewisse Zeit im geichen Kanton wohnen. Und das einbürgern lassen ist ja nicht einmal garantiert, wenn man zB in Arth wohnt. Das eine darf später Sozialhilfe beziehen, das andere je nach Kanton nicht. Warum?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Perwoll 18.02.2020 09:19
    Highlight Highlight Die Namen Meyer und Wermuth könnten durch Dascha und Lenin ersetzt werden, den Inhalt müsste man nicht anpassen.
    • Liselote Meier 18.02.2020 11:21
      Highlight Highlight Klar doch der Bolschewik Wermuth welcher den bewaffneten Kampf propagiert.

      Du hast in deinem Leben wohl noch nie eine Zeile von Lenin gelesen.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 18.02.2020 12:09
      Highlight Highlight Ja und ich denke, hätten sie die Machtfülle, welche ihnen gemessen an ihrer Ideologie eigentlich zustehen würde, müssten auch bald mal der Name Stalin fallen.
    • Watson, Parteiblatt der Linken 18.02.2020 13:33
      Highlight Highlight @Liselote Meier man muss auch keine Zeilen von Lenin lesen. Eine Schande, dass diese Schriften nicht verboten sind, wie z.b. Mein Kampf
    Weitere Antworten anzeigen
  • Militia 18.02.2020 09:07
    Highlight Highlight Eines muss man der SP zugestehen - trotz all dem mannigfaltigen Schwachsinn, den sie während einer Legislatur rauslassen schaffen sie es immer wieder Wähler zu mobilisieren. Wie heisst es so schön: Jeden Tag steht ein Dummer auf, du musst ihn nur finden.
  • Yann Wermuth 18.02.2020 08:54
    Highlight Highlight Könnte man nicht ein Mist-of der ständigen und langweiligen Standardvorwürfe gegen Linke sammeln (häd ja no nie gschaffät! Realitätsfern! Etc etc) und immer bei solchen Artikeln unten hinposten. Das erspart allen viel arbeit und nerven.
    • troop5444 18.02.2020 12:42
      Highlight Highlight Nur wer schon mal gearbeitet hat, weiss: wer noch nie gearbeitet hat, hat zuwenig Ahnung vom Leben, um über Arbeitende zu regieren.

      Aber sie haben's ja noch nie, also kann man's ihnen nicht verübeln.
    • Yann Wermuth 18.02.2020 17:47
      Highlight Highlight Das wirklich manche glauben, dass „die händ impfall nie gschafft“ auf diese beiden zutrifft, ist jetzt schon grad s bitz einfältig.
  • Toerpe Zwerg 18.02.2020 08:42
    Highlight Highlight «Wir wollen eine neue Offensive für eine Einbürgerung ab Geburt lancieren»

    Huch, eine Forderung von SP-lern, die ich voll unterstütze.
    • Gubbe 18.02.2020 09:50
      Highlight Highlight Ohne Doppelbürger, ohne Eltern und Verwandte. Wieso nicht?
    • 044 508 39 39 het sie gseit 18.02.2020 15:30
      Highlight Highlight Mal eingebürgert, würde eh sofort Familiennachzug gemacht.
  • Max Dick 18.02.2020 08:40
    Highlight Highlight Einzelne Punkte vom Wermuth/Meyer-Plan finde ich durchaus gut. Zum Beispiel den Pflegeberuf stärken. Im Kanton Bern wüsste ich auch sofort, wo, resp. in welchen Departementen das hierfür benötigte Geld abzuzweigen wäre.

    Gesamthaft aber halte ich dieses Duo für viel zu linksideologisch für eine fähige Kompromisspolitik mit den Bürgerlichen. Und sie werden ihre Prioritäten wohl kaum auf den Otto-Normalbürger ausrichten. Die GLP würde wohl recht überrannt werden von ehemaligen SPlern, die das nicht lange mitmachen.
  • Mishima 18.02.2020 08:38
    Highlight Highlight Klima-Kommunismus und "Open Borders". Damit steuert die SP auf unter 10%. Weiter so 👍🏻
  • G. Samsa 18.02.2020 08:36
    Highlight Highlight Prinzipiell finde ich die Idee gut dass Kinder, welche in der CH geboren werden, eingebürgert werden.
    Es sollten jedoch ein paar Bedingungen erfüllt werden um den "Geburtentourismus" auszuschliessen (z.B. Wohnsitz in der Schweiz, x Jahre Schulzeit oder was auch immer).
  • Der Buchstabe I 18.02.2020 08:33
    Highlight Highlight Cédric Wehrmut, der Nils Fiechter der SP (von der Wählbarkeit her)
  • Blitz Gordon 18.02.2020 08:27
    Highlight Highlight "Linker Aufbruch"... Stellt euch mal vor eine bürgerliche Partei würde ein ihr Programm "Rechter Aufbruch" nennen. Dann wäre wohl Feuer im Dach...
    • Liselote Meier 18.02.2020 11:09
      Highlight Highlight Gibt es schon, nennt sich "bürgerlicher Schulterschluss" sehe aber kein Feuer
    • Blitz Gordon 18.02.2020 16:38
      Highlight Highlight Schulterschluss mit Aufbruch vergleichen zu wollen ist ja wohl mehr als hanebüchen. Versuch's doch nochmal.
  • Blitz Gordon 18.02.2020 08:25
    Highlight Highlight Pass ab Geburt..dafür gibt's nicht mal eine Dringlichkeit. Was ist mit dem Arbeitsstand der ü50? Gleichberechtigung von Mann/Frau in ALLEN Belangen (z.b. bei Scheidungen)? den wachsenden Ausgaben im Sozialbereich? Dort sind Dringlichkeiten. Aber die SP hat in den letzten Jahren ja öfters am Volk vorbeipolitisiert.
  • Qui-Gon 18.02.2020 08:21
    Highlight Highlight Solange die SP auf Migrations- und Genderhemen herumreitet, wird sie jene, für welche sie sich ursprünglich mal einsetzte (Arbeiter, sozial Benachteiligte etc.), nicht für sich gewinnen. Dass die das nicht checken?
    • Fairness 18.02.2020 08:38
      Highlight Highlight Das ist richtig und auch genau meine Meinung.
    • Liselote Meier 18.02.2020 08:48
      Highlight Highlight Dir ist aber schon klar, dass die Sozialdemokratie seit jeher Internationalistisch ist? Die Spaltung der Arbeiterklasse in "Inländer" und "Ausländer" nicht quittiert wird, da man im selben Boot sitzt?

      Prolaterier aller Länder vereinigt euch ist kein Slogan von 1995.

      Die Befreiung der Frau ist genau so eine alte Forderung.

      Die Sozialdemokratie ist doch keine völkische Bewegung , war es nie und wird es auch nie sein.
    • Volande 18.02.2020 09:36
      Highlight Highlight Was für ein Bullshit. Das ist rechte Propaganda, vor der man sich hüten sollte. Niemand sonst hat ein Interesse, diese Themen zu trennen. Und was du «herumreiten» nennst, ist ganz einfach Demokratie. Ademässi
    Weitere Antworten anzeigen
  • Who Cares 18.02.2020 08:20
    Highlight Highlight Hoffentlich werden die beiden gewählt. Wäre echt gespannt wer dann die Schuld bekommt, wenn die beiden mit Ihrem Programm - und Ihrer Art - die Partei an die Wand fahren.

    Vermutlich die Reichen oder allgemein das Kapital, sicherlich aber nicht sie selber.
  • Track 18.02.2020 08:17
    Highlight Highlight Tolle Sache für urbane Staatsangestellte. Solche Politiker kommen mir vor wie der eitle Löwe Alex aus dem Film Madagaskar. Werden im Zoo gefüttert und machen auf König der Tiere. Vom richtigen Leben haben sie keine Ahnung,
  • Amateurschreiber 18.02.2020 08:13
    Highlight Highlight Forderungen der SP tönen so oft nach Zwang. Wer hier geboren wird, wird eingebürgert! Punkt! Familienverhältnisse oder (spätere) Wahlmöglichkeit der Staatszugehörigkeit sind irrelevant.

    Und das "der Finanzplatz (..) verursacht 20 Mal mehr Treibhausgas-Emissionen als die gesamte Schweizer Bevölkerung" kann ich mir nicht vorstellen. Ich nehme an, wenn "der Finanzplatz" irgendwo auf der Welt ein Kohlekraftwerk finanziert, rechnen sie den CO2 - Austoss der Bank an?!
    • Pisti 18.02.2020 12:52
      Highlight Highlight Naja dann ist immerhin das Kohle-Kraftwerk klimaneutral wenns die Bank übernimmt. 😉
  • Pascal Kaufmann 18.02.2020 08:12
    Highlight Highlight Unglaublich, da hätte die SP mit Themen wie AHV/PK Reform, Vereinbarkeit von Familie und Arbeit (Kita Wahnsinn), Altersatbeitslosigkeit und Einkommensscheere endlich wieder Mal Kernthemen wo sie glaubwürdig wären und momentan die Schweizer beunruhigen und dann knallt der Wehrmuth so einen Einbürgerung ab Geburt Stuss raus...
  • zaphod67 18.02.2020 07:57
    Highlight Highlight Damit wäre dann die Jusofizierung der SP vollendet und diese definitiv unwählbar geworden.
  • Natürlich 18.02.2020 07:57
    Highlight Highlight Finde ich eig gut so.
    Einbürgerung ab Geburt vlt ein bisschen übertrieben.
    Aber ich seh das ein wenig wie beim Feilschen. Es werden hohe Forderungen gestellt, aber da kann man sich dann bestimmt noch finden.
    Unterstütze dieses Duo.
    Die Schweiz braucht frischen
    Wind in der Politik.
    Kann nicht sein, dass immer bloss Leute die in 20, 30 Jahren den Löffel abgeben, über die Zukunft von Kindern die noch 80 Jahre vor sich haben, entscheiden
    • fandustic 18.02.2020 11:50
      Highlight Highlight Frischer Wind ist sicher gut, aber wenn der aus „Narnia“ hier rüber weht, dann hat es mit der Realität wenig zu tun...und mit diesem Programm kommt er definitiv von dort.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 18.02.2020 14:00
      Highlight Highlight Da sollte man vielleicht gleich nur noch Kinder ins Parlament und dennBR wählen?

      Alterslimite (allerhöchsten) 30.

      Wär das was?
  • banda69 18.02.2020 07:54
    Highlight Highlight Sorry, aber damit gewinnt man keinen Blumentopf.

    Frau Badran, bitte...
    • 044 508 39 39 het sie gseit 18.02.2020 14:01
      Highlight Highlight Die versteckt sich ja lieber 😅
  • Tobias W. 18.02.2020 07:39
    Highlight Highlight Sie schaffen es schon vor einem eventuellen „Amtsantritt“, die Steigerung der Wähleranteile der SP zu verunmöglichen......na gut, immerhin schaffen sie es, den Ultra-Linken noch besser zu gefallen. So dass die SP weniger Angst haben muss, ultra-linke Wähler zu verlieren. 🤷🏼‍♂️🤣
  • grünergutmensch 18.02.2020 07:34
    Highlight Highlight Wermuth meyer, ich hoffe sie machen das rennen und können mit einer wieder erstarkenden sp im rücken die schweizer bünzligesellschaft nachhaltig zum positiven verändern! 💚💚💚
  • Watson, Parteiblatt der Linken 18.02.2020 07:32
    Highlight Highlight Ja unbedingt! Dann fällt die SP noch schneller in die Bedeutungslosigkeit - zum Wohle Aller!
  • [Nickname] 18.02.2020 07:30
    Highlight Highlight Hahahaha
    • geissenpetrov 18.02.2020 13:44
      Highlight Highlight Die Demokratie ist das politische System, in dem die Willensbildung anhand von Argumenten stattfindet.
      Wenn diese Zeilen alles sind, was Du zustande bringst, frage ich mich, ob Du nicht in einer faschistischen Diktatur, wo nur die solidarische Zustimmung (ich folge dem Führer, gehöre also zu den Guten) von Belang sind, besser aufgehoben wärst.
  • Majoras Maske 18.02.2020 07:25
    Highlight Highlight Schade haben sie diese Einbürgerung ab Geburt reingepackt, denn jetzt werden alle nur darüber reden, statt über die anderen Inhalte, welche doch deutlich entscheidender waren. Aber so ist dieser Cedric eben. Wie die SVP weiss er, dass man mit Provokation in die Medien kommt.
    • Halimasch 18.02.2020 19:13
      Highlight Highlight Ja die Jusos haben gelernt, dass man mit Provokation Aufmerksamkeit erhält. Leider haben sie noch nicht gelernt, dass in der Politik Zustimmung ebenso wichtig ist wie Aufmerksamkeit.
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 18.02.2020 06:32
    Highlight Highlight Schön, diese Ziele und Visionen von Wermuth und Meyer! Ich bezweifle aber die Realisierbarkeit solch liberaler Ideen in der mehrheitlich stockkonservativen Schweiz. Das wird also schwierig werden... Aber meine Unterstützung haben die zwei Sympas!
    • Natürlich 18.02.2020 07:50
      Highlight Highlight Sehe ich auch so.
      Aber man muss gross bzw ein wenig extrem denken/planen heutzutage.
      Das ist wie beim Feilschen.
      Entgegenkommen kann man sich immernoch.
    • Dani S 18.02.2020 09:42
      Highlight Highlight Wer wie Wermuth vorwiegend theoretisch unterwegs ist, verfasst halt solche Labor-Szenarien...
  • Brett-vorm-Kopf 18.02.2020 06:09
    Highlight Highlight Die SP hat viele tolle Ideen die ich unterstütze... und dann lassen Sie auch solch gedanklichen Dünnpfiff raus wie "Einbürgerung bei Geburt".

    Schaut mal nach US & A, funktioniert super dort, so ganz ohne Geburtstourismus.
    (Diese Bemerkung kann Spuren von Ironie enthalten).
    • michirueegger 18.02.2020 07:12
      Highlight Highlight Bitte nicht von dünnpfiff sprechen es verweist nur auf das eigene Niveau und ist der sache nicht dienlich.
    • bcZcity 18.02.2020 08:26
      Highlight Highlight Ja, selbst ich muss da sagen, es wäre ein System welches gnadenlos ausgenützt werden würde, auch wenn die Idee grundsätzlich nicht verkehrt ist das Bürgerrecht seines Geburtsortes zu bekommen. Evtl. müsste die Auflage einfach sein, dass die Eltern vorher mind. 15 Jahre in der Schweiz gelebt und gearbeitet haben. In den USA reicht ja das „ins Land werfen“ schon aus.
    • En Espresso bitte 18.02.2020 08:32
      Highlight Highlight Die USA machen das gar nicht soooo ungeschickt. Sie unterwerfen im Gegenzug sämtliche US-Bürger unabhängig ihres Wohnortes der US-Steuerpflicht. Da kommt dann halt doch einiges zusammen. (https://www.irs.gov/individuals/international-taxpayers/taxpayers-living-abroad)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Quinn 18.02.2020 06:06
    Highlight Highlight Ach toll. Sieht ja vielversprechend aus.

    SP auf 5%? Danke.
  • solum 18.02.2020 05:54
    Highlight Highlight Für mich sind beide schlicht unwählbar. Schaut man sich den CV von C. Wermuth an, fragt man sich wo eine Expertise für das reale Leben in der Gesellschaft hätte geformt werden können.
    • P. Silie 18.02.2020 08:14
      Highlight Highlight Kreissaal - Hörsaal - Plenarsaal (dazu meistens Hörsaal ohne Abschluss -> quasi Klugscheissen ohne Diplom wie einige böse Zungen behaupten sollen)
    • benn 18.02.2020 09:34
      Highlight Highlight Bin vollihrer meinung, nur das argument gilt für die meisten politiker!
    • nafets 18.02.2020 09:35
      Highlight Highlight diesen klaren Worten kann ich mich nur anschliessen und dies weiterempfehlen.
      es ist wirklich erschreckend mit welchen Visionen gewisse Menschen unser Geschick leiten wollen, ist aber irgendwie entschuldbar, wenn man bedenkt, dass diese Menschen ja bereits in diesem politischen Umfeld geboren und aufgewachsen sind - woher wollen Sie denn wissen, was da "draussen" wirklich passiert und abgeht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thadic 18.02.2020 05:40
    Highlight Highlight Muss es denn ab Geburt sein? Ein paar Jahre Schule in der Schweiz sollten doch eigentlich schon noch verlangt werden können, bevor man den CH-Pass erhält. Geburtstagstourismus kann man sicherlich vermeiden, wenn man verlangt, dass die Eltern zum Zeitpunkt der Geburt ihren Wohnsitz in der Schweiz haben. Auf jedem fall ist es wichtig, dass hier etwas passiert. Es muss unbedingt vermieden werden, dass Kinder, die hier aufwachsen plötzlich realisieren, dass sie anders sind.
    • M. Bakunin 18.02.2020 08:22
      Highlight Highlight Eine einfache Lösung für das Problem wäre Einbürgerung mit (z.B.) 3 Jahren, wenn das Kind in der Schweiz geboren wurde. So würde für die Menschen die Angst von Geburtentourismus eingeschränkt und die Kinder wären Eingebürgert wenn sie in die Schule kommen und bevor sie realisieren das die Welt in Länder aufgeteilt wurde.
      Aber so lange wir in einer "Demokratie" leben, ist es meiner Meinung nach das wichtigste das möglichst viele Menschen die hier wohnen auch mitbestimmen können. Es kann wirklich nicht sein das wir ein so grossen Teil der Bevölkerung immer ignorieren.
    • Francis Begbie 18.02.2020 08:32
      Highlight Highlight Man kann das Gesetz dann ja auch so ausarbeiten, dass man ab Geburt das Recht bekommt, aber die Staatsbürgerschaft erst mit 12, 14? Jedenfalls automatisch, sofern man nicht länger wie (5?!?) Jahre davon im Ausland gelebt hat oder so. So gäbe es keinen Passtourismus.
    • Gubbe 18.02.2020 09:53
      Highlight Highlight Mit den 3 Jahren wäre auch ich dabei. Beim Rest nicht. Auch beim Paket Wermuth / Meyer nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • arty the pug 18.02.2020 04:46
    Highlight Highlight Finde nicht dass « Einbürgerung ab Geburt » den Nerv der Schweiz trifft. Ist das ein Problem heute? « Wer hier lebt gehört dazu » fast schon härzig, und naiv..

    Schade nimmt Klimapolitik kein grösseres Thema ein.

    Bei Punk 4 versteh ich gar nichts. Digitalisierung war doch vor 10-20 Jahren?

    Unter dem Strich habe ich kein gutes Gefühl bei dieser Kandidatur, sowie der Gegenkandidatur (kein Programm?). Na dann, good luck!

Interview

Warum der Applaus nicht reicht: «Die Bedingungen in der Pflege müssen sich verbessern»

Am Freitagmittag applaudierte die ganze Schweiz für das Gesundheitspersonal, das in der Corona-Krise wichtiger ist denn je. Die Geschäftsführerin des Schweizer Verbands der Pflegefachpersonen erhofft sich, dass nun ihre jahrelangen Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen endlich erhört werden.

Frau Ribi, heute Mittag hat die Schweiz für das Gesundheitspersonal applaudiert. Rührt Sie das?Yvonne Ribi: Ja, das rührt mich und im Namen des Pflegepersonals danken wir ganz herzlich dafür. Ganz wichtig ist aber, dass die Bevölkerung uns jetzt unterstützt, in dem sie zuhause bleibt, soziale Kontakte meidet und die Anweisungen des Bundesamtes für Gesundheit befolgt.

Was haben die Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner in den letzten Wochen geleistet?Viele erleben, dass ihr Berufsalltag …

Artikel lesen
Link zum Artikel