Forschung
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Wie Feinmotorik-Training das Gehirn verändert

ZUR MELDUNG, DASS DER STAENDERAT IN DEN KOMMENDEN VIER JAHREN 395 MILLIONEN FRANKEN IN BILDUNG UND FORSCHUNG INVESTIEREN WILL, STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, 13. SEPTEMBER 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - An example of an Electro-Encephalogramm based on non-machine interface to support impaired hand function of stroke patients, is presented this Friday, August 26, 2016 in the Clinique romande de readaptation of Sion, south of Switzerland. A new chair in clinical neuro-engineering was installed by the EPFL (Ecole polytechnique federale de Lausanne)..(KEYSTONE/Olivier Maire)..Un exemple d'encephalogramm base sur l'interface homme-machine pour soutenir la fonction de la main alteree des patients d'AVC, est presente ce vendredi, 26 aout, 2016, a la Clinique romande de readaptation (SUVA) de Sion, lors de l’inauguration de la Chaire Fondation Defitech en neuro-ingenierie clinique, avec un nouveau partenariat avec l'EPFL (Ecole polytechnique federale de Lausanne)..(KEYSTONE/Olivier Maire)

Forschung der Uni Basel: Feinmotorische Bewegungen verändern das Gehirn. (Archivbild) Bild: KEYSTONE



Forschende der Uni Basel haben entdeckt, wie das Erlernen von Greifbewegungen das Gehirn verändert. Sie beschreiben Nervenzellen im Mittelhirn, deren Verbindungen beim Üben der Bewegungen stärker werden. Die Erkenntnis könnte auch bei Parkinson eine Rolle spielen.

In den ersten Lebensjahren beginnen Kinder zunächst grob, dann immer feiner nach Gegenständen zu greifen und sie zu bewegen. Aber auch Erwachsene können feinmotorische Bewegungen durch Üben verbessern. Dieses Training verändert das Gehirn, und zwar speziell eine Gruppe Nervenzellen in einer Region des Mittelhirns namens Nucleus ruber, wie Forschende der Universität Basel nun durch Versuche mit Mäusen herausgefunden haben. Davon berichten sie im Fachblatt «Nature Communications».

Das Forschungsteam um Kelly Tan hat in dieser wenig erforschten Hirnregion eine neue Population von Nervenzellen identifiziert, die sich durch das Erlernen feinmotorischer Bewegungen plastisch verändert, wie die Universität am Mittwoch mitteilte. Das Üben neuer Greifbewegungen stärke die Verbindungen zwischen diesen Nervenzellen. «Dadurch wird beim Lernen neuer feinmotorischer Bewegungen die ausgeführte Bewegung optimiert und im Gehirn quasi als Code gespeichert», liess sich Tan zitieren.

In weiteren Untersuchungen wollen die Forscherin und ihr Team nun prüfen, wie robust diese gestärkten Nervenzellverbindungen sind und ob sie sich zurückbilden, wenn die erlernte Bewegung nicht mehr ausgeführt wird.

Ausserdem könnte der Nucleus ruber auch bei der Parkinson-Krankheit und den damit verbundenen motorischen Störungen eine Rolle spielen, hiess es weiter. Tan und ihre Mitarbeitenden wollen daher prüfen, ob die Neuronen des Nucleus ruber bei Parkinson-Patienten verändert sind und ob sich die entsprechenden Nervenzellverbindungen durch Feinmotorik-Training wieder stärken liessen. (sda)

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  • Avenarius 13.06.2019 09:38
    Highlight Highlight Weiss man schon lange von Instrumentalisten (Gitarre, Violine, Klavier etc.). Mind. 15 Min. pro Tag üben macht intelligenter, ausgeglichener, aufnahmefähiger und entspannter. Ich spiele mind. 1 Std. pro Tag, da ich nebenberuflich als Studiogitarrist arbeite. Heutzutage gibt es Sites wie Ultimate Guitar, wo man Noten für Alles bekommt. Es ist echt crazy. Früher, in den 80ern war es sooo schwierig Notationen oder Tabulaturen von den Lieblingsmusikern zu bekommen. Ich habe bei UG ein Lebenslanges Abo - weil ich weiss, dass ich mir sehr viel Gutes damit tue. Gesundheit, Hirnaktivität usw.
  • Laurel 12.06.2019 18:15
    Highlight Highlight 😍Finger-QiGong! Ich hoffe, mein Chef drückt jetzt jeweils ein Auge zu…

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