Wirtschaft
USA

Obama will schon wieder neue Sanktionen – Apple stoppt Online-Verkauf in Russland

Russland in Bedrängnis

Obama will schon wieder neue Sanktionen – Apple stoppt Online-Verkauf in Russland

16.12.2014, 21:0317.12.2014, 10:34

US-Präsident Barack Obama wird voraussichtlich noch in dieser Woche seine Unterschrift unter neue Sanktionen gegen Russland wegen der Ukraine-Krise setzen. Das Gesetz könnte zwar Verbündete irritieren, weil es die laufenden Verhandlungen nicht berücksichtige, erklärte das US-Präsidialamt.

Weil die Umsetzung der Sanktionen nicht zwingend ist und im Ermessen Obamas liegt, wolle er das Gesetz dennoch unterzeichnen. Aussenminister John Kerry erklärte in London, Russland habe in den vergangenen Tagen konstruktive Schritte zur Entspannung der Lage in der Ukraine unternommen.

Apple stoppt den Online-Verkauf

Die neuen Sanktionen sollen russische Rüstungsunternehmen und ausländische Investoren in der russischen Ölindustrie treffen. Vor allem westliche Länder werfen Russland vor, Soldaten und Waffen für die Rebellen über die Grenze zu schicken und so den Konflikt in der Ukraine anzuheizen. Die Regierung in Moskau weist dies zurück.

Apple hat wegen der Wirtschaftskrise in Russland den dortigen Verkauf über das Internet eingestellt. Grund seien die extremen Schwankungen des Rubel, erläuterte das Unternehmen am Dienstag. Apple überarbeitet nun seine Preisgestaltung. (sda/reu/tat)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
8 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8
Einbruch bei Investitionen: Chinas Wirtschaft geht es laut Analyse mieser, als es zugibt
Chinas Wirtschaft wächst laut neuer Analyse deutlich langsamer als offiziell verkündet. Einbrechende Investitionen bringen das Wachstum unter das Regierungsziel.
Chinas Wirtschaft ist einer Studie zufolge im Jahr 2025 um 2,5 bis drei Prozent gewachsen und damit nur etwa halb so stark wie von der Regierung in Peking angegeben. Grund sei ein Einbruch der Anlageinvestitionen in der zweiten Jahreshälfte, heisst es in einem am Montag veröffentlichten Bericht der US-amerikanischen Denkfabrik Rhodium Group.
Zur Story