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60 Jahre «Psycho» – 25 scary facts zu Hitchcocks Meisterwerk des Grauens

Bild: youtube



Welcher ist der beste Hitchcock-Film? «Vertigo» ist ein Favorit. «Notorious», vielleicht. «Spellbound» wird auch oft angeführt. Aber eigentlich ist und bleibt «Psycho» der beste Film des Regie-Genies.

Wenn es sowas wie den ‹perfekten Film› gibt, dann ist «Psycho» einer der Anwärter. Eine Meisterleistung der Regiekunst, der Dramaturgie und des Schnitts. Und ein Meilenstein der Kinogeschichte, Kinokassenhit und Schock zugleich. Nach «Psycho» änderte sich alles.

Am 16. Juni 2020 jährt sich die Premiere von «Psycho» zum 60. Mal. Grund genug, einige spannende Fakten zum Film Revue passieren zu lassen!

Achtung Spoiler!

Ja, es folgen nun Spoiler noch und nöcher. Du willst keine? Gut, tu' diesen Artikel in deine Leseliste und geh' schleunigst zuerst den Film gucken! (Auf Netflix, etwa, ist er erhältlich.)

Es gab ein reales Vorbild für Norman Bates

Ed Gein is shown at the time of his arrest in 1957, after murdering a woman at the local hardware store in Plainfield, Wis., and taking her body home to hang in his shed. Gein, who was also a grave robber who would dig up women's bodies and take home their body parts, did most of his grave robbing at the Plainfield Cemetery. He was 77 when he died in a mental hospital in 1984. A fictionalized account of Gein by writer Robert Bloch led to the Norman Bates character in Alfred Hitchcock's

Bild: AP WISCONSIN STATE JOURNAL

Ed Gein, genannt the Plainfield Ghoul, war ein 1957 festgenommener Serienmörder und Grab- und Leichenschänder aus Wisconsin. Bei seiner Festnahme wurden in seinem Farmhaus die frisch ausgeweidete Leiche seines jüngsten Opfers gefunden, sowie Teile von mindestens 15 weiteren Leichen, darunter eine Sammlung Nasen, weibliche Geschlechtsorgane und Masken aus menschlicher Gesichtshaut. Die Köpfe seiner Opfer trennte Gein ab und benutzte die Schädel als Schüsseln, um seine Hunde und Katzen zu füttern.

«Psycho» ist aber eine Romanverfilmung

Der gleichnamige Roman von Autor Robert Bloch hatte zwar Ed Gein zum Vorbild, war ansonsten jedoch eine frei erfundene Geschichte um Mary Crane, eine Angestellte in einem Immobilienbüro, die 40'000 Dollar ihres Arbeitgebers unterschlägt und auf dem Weg zu ihrem Verlobten, Sam Loomis, im Bates Motel übernachtet. Hitchcock kaufte sich die Filmrechte für ganze 9500 Dollar und gab dem relativ unerfahrenen Autor Joseph Stefano die Aufgabe, das Drehbuch zu schreiben.

Anthony Perkins ist viel sympathischer als die Romanvorlage

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gif: giphy

Stefano hielt sich ziemlich nahe an die literarische Vorlage – mit ein paar wichtigen Änderungen: Aus der Romanfigur Mary wurde Marion, nachdem man herausfand, dass in Phoenix zwei echte Mary Cranes existierten. Auch machte er Marion zur Hauptfigur des Films, während sie im Roman lediglich zwei Kapitel lang vorkommt. Bedeutend sind auch die Änderungen, die er und Hitchcock an Norman Bates’ Charakterisierung vornahmen: Im Buch wird dieser als kleiner, dicker, unsympathischer alter Säufer beschrieben. Die Besetzung mit dem smarten 27-jährigen Anthony Perkins war ein Geniestreich.

Hitchcock kaufte sämtliche Bücher auf, um Spolier zu vermeiden

Im Vergleich zu Hitchcock und seiner Geheimniskrämerei um «Psycho», wirkt J. J. Abrams wie ein regelrechter Plauderi. Die gesamte Filmcrew stand unter Geheimhaltung; Das Ende des Filmes verriet der Regisseur seiner Crew erst in letzter Minute. Hitchcock veranlasste gar, sämtliche sich noch im Umlauf befindenden Romane aufzukaufen. Mehr noch, Hitchcock verwandelte diese Geheimniskrämerei hochwirksam in Marketing: Es gab keine Pressebriefings und beim Filmstart wurden Kinosäle vertraglich verpflichtet, nach Filmbeginn niemanden mehr rein- oder rauszulassen, was zu einem Run auf Tickets am Premierenwochenende führte.

alfred hitchcock psycho kino 1960 film movie hollywood https://www.syfy.com/syfywire/firsts-psycho-the-first-film-to-demand-theatrical-showtimes

Bild: syfy.com

Der Presse gab man nur kleine Schmankerl des Plots weiter. Man wusste lediglich, dass es um einen brutalen Mord an einer nackten Frau ging und eine dominante Mutter etwas damit zu tun hatte. Dazu setzte er das Gerücht in Umlauf, dass er letztere Rolle mit einer Grande Dame der Theaterbühne besetzen wolle, was zur lustigen Folge hatte, dass sich Schauspielerin Norma Varden, die in Hitchcocks «Strangers On a Train» (Bild unten) gespielt hatte, um die fiktive Rolle bemühte.

norma varden strangers on a train hitchcock krimi film retro hollywood https://www.youtube.com/watch?v=FL1acMVcHGo

Bild: youtube

Natürlich fehlt auch hier der obligate Hitchcock-Cameo nicht

psycho Hitchcock cameo phoenix janet leigh https://www.cbsnews.com/pictures/alfred-hitchcock-psycho/2/

Bild: cbs.com

Ziemlich am Anfang des Films sieht man den Regisseur in einem weissen Stetson-Hut vor dem Immobiliengeschäft in Phoenix stehen.

Paramount wollte den Film wirklich, wirklich nicht machen

Weshalb «Psycho» in Schwarzweiss ist? Weil Hitchcock mit seinem TV-Team drehen musste. Trotz seines beachtlichen Erfolgs mit «Vertigo» und «North By Northwest» glaubte das Filmstudio nicht an einen Erfolg für Hitchcocks neustes Projekt. Zu heikel das Thema. Zu gruusig. Das will niemand sehen. Paramount sicherte Hitchcock lediglich einen Vertriebsdeal zu. Den Film musste der Regisseur aber selbst finanzieren, was konkret hiess: sparen an allen Ecken und Enden. Hitchcock verzichtete auf sein übliches Regisseurshonorar. Janet Leigh machte für einen Viertel ihrer üblichen Gage mit. Und gedreht wurde mit Hitchcocks Filmteam seiner TV-Show «Alfred Hitchcock Presents», ergo in Schwarzweiss.

Selbstredend wusste Hitchcock dies als künstlerische Entscheidung zu begründen. «Das viele Blut hätte in Farbe scheusslich ausgesehen.»

Es wurde Hitchcocks erfolgreichster Film

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gif: syfy.com

Sein Gamble ging auf. Der Film kostete 800'000 Dollar und brachte bei seinem ersten Release 1960 ganze 32 Millionen Dollar ein (1969 kam ein erneuter, sehr erfolgreicher Release dazu).

Eine Premiere der Filmgeschichte

Noch nie hatte ein Film eine offene WC-Schüssel gezeigt, geschweige eine, die gespült wurde. Skandal! Dies war eines von vielen Problemen, die Hitchcock mit der Zensurbehörde haben würde. Angefangen mit der Eröffnungsszene, bei der die Zensurbehörde an Marion Cranes Bekleidung (beziehungsweise am Fehlen derer) etwas zu nörgeln hatte. Und an der «unmoralischen Natur» des mittäglichen Schäferstündchens als solches.

Hitchcock liess einige geforderte Zensur-Eingriffe an der Eröffnungsszene zu – im Gegenzug sollte man ihm freie Hand in späteren Szenen des Films lassen.

Der erste grosse Zuschauerschock ist aber ein anderer

Janet Leigh war der designierte Star des Films. Sie spielte die Hauptrolle und auch die Filmposter warben mit ihrem Namen. Und dann – nicht einmal die Hälfte des Films ist vorüber – wird sie urplötzlich abgemurkst. Ein WTF-Moment sondergleichen für den Zuschauer, der bis zur Mordszene der Auffassung ist, hier gehe es um eine Sekretärin, die Geld gestohlen hat. Doch dann kommt jene Duschszene ...

«78/52»

78 Kameraeinstellungen, 52 Schnitte in 3 Minuten hat diese Szene. Gleich mehrere Kardinalregeln und Continuity-Gesetze des Filmschaffens wurden gebrochen: Jump-Cuts, 180-Grad-Kamerawendungen, etwa. Filmeditor George Tomasini erhöhte mit diesen Regelbrüchen das Empfinden von Geschwindigkeit und Gewalt. Der Dok-Film «78/52» (2017) des Schweizer Filmemachers Alexandre O. Philippe analysiert die Szene und deren Wirkung auf das Filmschaffen seither.

Hitchcock wusste offenbar bereits, als er den Roman las: Der Mord in der Dusche – das wird grosses Kino. Er behielt Recht. Oder kennt jemand eine berühmtere Filmszene? Selbst Menschen, die den Film nicht gesehen haben, kennen die Szene, wissen wofür sie steht, kennen die Ikonografie, kennen den Soundtrack.

IIIIIH! IIIIIH! IIIIIH!

Ursprünglich sollte die Mordszene keinen Soundtrack bekommen. Doch Komponist Bernard Herrmann insistierte, Hitchcock solle sich doch wenigstens seinen Vorschlag anhören. Der Regisseur liebte die Partitur so sehr, dass er die Komposition in die Szene aufnahm und Herrmanns Gehalt beinahe verdoppelte. Die kreischenden Geigen Herrmanns gehören bis heute zum Kanon der Populärkultur und werden seither stets mit gruseligen Mordszenen in Verbindung gebracht.

«You did not see that. You thought you saw it.»

Nein, man sieht keine Brüste. «Das war nur deine dreckige Fantasie», soll Hitchcock einem der Zensoren gesagt haben. Auch sieht man nirgends das Küchenmesser in Menschenfleisch eindringen, lediglich einen rückwärts abgespielten Ausschnitt, der dies vortäuscht. Den Rest besorgt unser Gehirn.

Falsches Blut und echte Schreie

alfred hitchcock janet leigh dusche psycho film movie hollywood 1960 https://www.lifo.gr/articles/cinema_articles/226056/oi-deka-kalyteres-anatropes-stin-kinimatografiki-istoria

Bild: lifo.gr

Das war kein Ketchup, das man für Blut in der Dusche benutzte, sondern Schokosirup der Marke Bosco – weshalb es auf dem Set unglaublich fein gerochen haben soll. Auch stimmt die Urban Legend nicht, dass Janet Leigh so überzeugend schrie, weil sie mit eiskaltem Wasser begossen wurde. In Wahrheit gaben sich alle grosse Mühe, dass die Hauptdarstellerin während dem sieben Tage dauernden Dreh der Szene schön warm hatte.

Aber ein Body-Double gab es trotzdem

marli renfro playboy 1960 psycho hitchcock janet leigh retro https://twitter.com/themoviewaffler/status/427478992879239169

Bild: twitter

Dank Hitchcocks Kameraeinstellungen und Tomasinis Schnitt musste Janet Leigh zu keiner Zeit nackt sein. Für ein paar wenige Szenen (etwa für die, in der die Leiche im Duschvorhang eingewickelt wird) wurde aber ein Body-Double engagiert: Marli Renfro, Pinup-Model und «Playboy»-Covergirl.

Janet Leigh hatte zeitlebens Angst vor dem Duschen

Während Leigh nach eigenem Bekunden den Dreh in keiner Weise traumatisierend erlebte, fuhr ihr die endgültige Szene – nachdem sie den fertigen Film gesichtet hatte – derart ein, dass sie fortan nur noch bei verschlossener Tür und Fenster und mit offenem Duschvorhang duschte. «Als ich den Film zum ersten Mal sah, wurde mir klar, wie verletzlich und wehrlos man ist.»

Die ursprünglich vorgesehene Szene wäre aber noch gruseliger gewesen

norman bates psycho hitchcock anthony perkins

Bild: Paramount

In der entsprechenden Romanszene wird das Opfer Mary Crane geköpft.

Voyeurismus noch und nöcher

Ein Motiv, das sich wie ein roter Faden durch Hitchcocks Gesamtwerk zieht: Voyeurismus. Immer wieder thematisiert («Rear Window» oder «Vertigo» sind zwei der eindeutigeren Beispiele), ist das Motiv in «Psycho» vielschichtig wie noch nie: Das Bild, das Norman Bates entfernt, um Marion Crane durch ein Guckloch beim Ausziehen zu begaffen, ist «Susanna und die beiden Alten» des niederländischen Malers Willem van Mieris (1662-1747) und zeigt die Bibelerzählung über die junge Frau Susanna, die beim Baden ausspioniert wird. Bates entfernt also dieses voyeuristische Gemälde, um selbst Voyeur zu werden. Dazu kommen auf dem Set die Filmcrew und der Regisseur als Betrachter hinzu, die Filmkamera und natürlich wir, die Zuschauer. Wir alle sind Voyeure, die Marion Crane nachspionieren.

Vera Miles hatte einen Bürstenschnitt und musste Perücke tragen

Vera Miles, die Mario Cranes Schwester Lila spielte, hatte kurz vorher den Kriegsfilm «Five Branded Women» abgedreht, für den sie sich den Kopf rasieren musste.

Sowohl Janet Leigh als auch ihr «Psycho»-Auto sind in «Halloween H20»

The car that Janet Leigh drives in Psycho (1960) is the same exact car she drives in Halloween H20 (1998)
film hollywood retro auto ford https://www.reddit.com/r/MovieDetails/comments/8pl1sn/the_car_that_janet_leigh_drives_in_psycho_1960_is/

Bild: reddit

Anspielungen auf «Psycho» gibt es in zahllosen Filmen. Eine der eindeutigeren ist in «Halloween H20 – 20 Years Later» (1998) zu finden, als Janet Leigh die Rolle von Jamie Lee Curtis' Mutter spielt – mitsamt «Psycho»-Originalauto. Und ja: Janet Leigh ist die echte Mutter von Jamie Lee Curtis.

Ach ja, die Vögel?

Marion heisst Crane (Kranich). Norman Bates findet, sie esse «wie ein Vögelchen», während sie in einem Zimmer sitzen, das mit ausgestopften Vögeln ausgestattet ist. Und Hitchcocks nächster Film hiess «The Birds». Zufall? Bei Hitchcock ist nichts Zufall.

Hitchcock sorgte mit fiesen Pranks dafür, dass Janet Leigh in ihrer Filmrolle blieb

Damit Leigh ihrem Filmcharakter gemäss nervös blieb, griff Hitchcock auf fiese Bubentricks zurück. Immer wieder versteckte er die Requisite der Mumie der Mutter in Leighs Garderobe oder in ihrem Auto.

Drei Sequels, eine TV-Serie und ein Remake

Es gab insgesamt drei Fortsetzungen: «Psycho II» (1983), «Psycho III» (1986) und «Psycho IV – The Beginning» (1990). Anthony Perkins übernahm in allen Filmen die Rolle des Norman Bates und führte beim dritten Teil Regie. Vera Miles war in «Psycho II» erneut als Lila Crane zu sehen. Als Kulisse wurde mit Ausnahme von «Psycho IV» das Set des ersten Films wieder verwendet. Die TV-Serie «Bates Motel» (2013-2017) thematisierte die Vorgeschichte von Norman Bates, ist aber in der heutigen Zeit angesiedelt.

anne heche janet leigh psycho 1960 1998 gus van sant alfred hitchcock remake film hollywood https://www.altfg.com/

Bild: altfg.com

1998 kam das Remake von Regisseur Gus Van Sant mit Anne Heche und Vince Vaughn in die Kinos … wobei «Remake» hier angebrachter ist als bei anderen Neuverfilmungen – abgesehen davon, dass der Film in Farbe gedreht ist, orientiert er sich bisweilen passgenau an Hitchcocks ursprünglichem Werk. Dialoge, Kameraeinstellungen, Beleuchtung, Schnitte etc. wurden akribisch genau nachgestellt. Eine Liebeserklärung ans Original, oder, wie es Van Sant ausdrückte, «a huge kind of experimental project», und eines, das er – obwohl der kommerzielle Erfolg ausblieb – jederzeit nochmals machen würde.

Bates Motel steht noch

bates motel psycho haus universal studio lot los angeles film hitchcock

Bild: shutterstock

Und das creepy Wohnhaus auch. Die Kulisse wurde nie niedergerissen und ist heute Teil der Besichtigungstour durch die Universal Studios in Los Angeles.

Und hier ist das Vorbild für das Haus

«The House By the Railroad», ein Gemälde des amerikanischen Malers Edward Hopper, 1925.

Und «Mutter» ist weiterhin noch da

Zumindest ihr Schädel. Diesen nämlich bekam der berühmte französische Filmkurator Henri Langlois als Geschenk, weil Hitchcock davon ausging, dass ein amerikanisches Museum ihn «wahrscheinlich verkaufen oder verlieren» würde. Die Requisite ist heute im Pariser Musee de la Cinematheque zu besichtigen.

Retrofantastico!

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Das? Ach, das ist nur Hitchcocks «Psycho» als Lebkuchenhaus ...

Ihr habt diesen Klassiker falsch übersetzt!

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ich hol jetzt das Schwein 17.06.2020 10:25
    Highlight Highlight "Die Kulisse wurde nie niedergerissen und ist heute Teil der Besichtigungstour durch die Universal Studios in Los Angeles." Jep! U wenn das Touritram näher kommt, kommt Bates zur Türe raus und lädt die Leiche in den Kofferraum. Dann schaut er das Tram an und fängt an dem mit einem Messer in der Hand nachzurennen...
  • Nömi the strange aka Wizard of Whispers 17.06.2020 08:39
    Highlight Highlight Als ich den Film vor zwei, drei Jahren wieder mal gesehen hab, hatte ich auch Angst vor dem Duschen bekommen xD Mein damaliger Freund hatte auch eine Dusche mit Vorhang, hatte dann immer Angst, jemanden würde plötzlich den Vorhang weg reissen xD
  • Janis Joplin 17.06.2020 07:01
    Highlight Highlight Psycho war nicht schlecht - aber Rear Window war besser.
  • Satan 17.06.2020 06:49
    Highlight Highlight Eine Legende, die Legenden produzierte.
  • Markus Corradi 17.06.2020 04:26
    Highlight Highlight "Psycho" ist von der Musik zur Atmosphäre zur Spannung zum Schnitt defintiv ganz grosses Kino von Meister Alfred Hitchcock. Man kann "Psycho" heute 2020 schauen und der Film hat nichts von seiner Wirkung verloren. Hitchcocks Gespür für Film, Atmosphäre und nervenzerfetzende Spannung wird es wohl in dieser Form nicht noch ein zweites Mal geben. Die "Psycho" - Fortsetzungen, das Remake und die Fernsehserie waren chalte Kafi und wären nicht nötig gewesen.
    Auch grossartig und Filmtipp: Hitchcocks "Rear Window - Das Fenster zum Hof" mit Grace Kelly und James Stewart.
  • Timbooked2 17.06.2020 00:12
    Highlight Highlight Vielen Dank, Baroni, top Artikel. Da weiss man, wofür man euch sehr gerne einen Obolus überweist.

    Truffauts Interviewwerk mit Hitch kam mir beim Keller aufräumen am Wochenende wieder in die Hände, kann ich jedem Fan wärmstens empfehlen.

    Gerne mehr solcher Hintergründe über Klassiker, North by Nothwest, Vertigo, Strangers on a train, 39 Steps, solche Filme macht heute leider kein amerikanisches Studio mehr. Vielleicht schreibt ihr auch mal über Kubrick 🙏
  • Fumia Canero 16.06.2020 23:57
    Highlight Highlight Hitchcock hat nie einen wirklich schlechten Film gemacht. Mel Brooks hat in seiner Hommage "High Anxiety" viele Szenen aus ihnen parodiert. Darunter auch die Duschszene aus Psycho:
    Play Icon
  • ueilaa 16.06.2020 22:53
    Highlight Highlight Irgendwie fehlt noch ein bisschen das Thema Hitchcock und seine "übergriffige" Regieart... zwar kein Funfact, aber durchaus interessant
    • obi 17.06.2020 08:15
      Highlight Highlight Vera Miles, etwa, hatte darunter zu leiden. Zu Janet Leigh soll er aber stets freundlich gewesen sein. Aber das Thema ist sattsam bekannt, zu Tippi Hedren, etwa, war er unglaublich unfair.
  • Telomerase 16.06.2020 22:50
    Highlight Highlight Super Artikel, gerne mehr davon!
    Sind die Sequels eigentlich sehenswert? Ich wusste gar nicht, dass die existieren.
  • Lichtblau550 16.06.2020 22:32
    Highlight Highlight Sehr schön, danke Baroni. Obwohl Ich über die „Sammlung von Nasen“ und die „kreischenden Geigen“ lieber nicht vor dem Einschlafen gelesen hätte.
  • Mooncat 16.06.2020 22:22
    Highlight Highlight Meine Lieblingsszene ist ja die mit der Fliege am Schluss.

    So unheimlich und genial. Seufz. Hach, den nochmals zum ersten Mal sehen zu können.

    Weiss noch, wie fassungslos ich am Schluss mit offenem Mund vor dem TV sass, komplett in Ehrfurcht versunken.
    Und dann habe ich die Aufnahme zurück gespult und ihn mir gleich nochmals angeschaut.

    Am nächsten Tag dann stellte ich meine Mutter zur Rede: die erzählte mir nämlich immer, das sei ein mieser Film und lohnt sich nicht zu schauen. Stellte sich heraus, dass das ihr Trick was war, damit ich ihn nicht schaute, während ich noch zu jung dafür war.
  • N. Y. P. 16.06.2020 22:15
    Highlight Highlight Ich finde vor allem den ersten Teil bis zum Motel vom Soannungsaufbau brutal spannend.

    Ich schaue mir Hitchcocks Filme immer wieder (mal) an.
    Solides gutes altes Horror - Handwerk.
  • Coffeetime ☕ 16.06.2020 22:01
    Highlight Highlight Ich weiss noch genau, wie ich die Spannung des Films fast nicht aushielt, als ich ihn sah. Muss mindestens 30-35 Jahre her sein... Graust mich immer noch.🙈 😂

    🕸🕷👻☻💀☠
    • Lioness 17.06.2020 00:31
      Highlight Highlight Ich konnte das Original nur im TV sehen. Das Remake habe ich aber im Kino gesehen, bin absolut gleicher Meinung. Der Exorzist kam etwa zur gleichen Zeit digital überarbeitet wieder ins Kino. Schauder. Zum Glück musste ich nie alleine nach Hause.
  • derEchteElch 16.06.2020 21:55
    Highlight Highlight „Psycho“ und „North By Northwest“ (oder „Der unsichtbare Dritte“) sind geniale und erstklassige Filme. Sind meine absoluten Favoriten!

    Seinerzeit Jahre voraus. Die heutigen Filme kommen nicht an das Niveau von Hitchcock heran, seine Leistungen sind beachtlich!

    Was auch erwähnenswert ist, „Hitchcock“ (2012, der Film) u.a. mit Anthony Hopkins, behandelt die Entstehung von Psycho.

    Play Icon
  • Seebär 16.06.2020 21:35
    Highlight Highlight Gut und informativ geschrieben. Danke.
  • The_real_Zippy 16.06.2020 20:44
    Highlight Highlight Hehe wie geil..

    Alles gelesen und grad Lust mir den Film reinzuziehen da ich den doch echt noch nicht gesehen habe

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