Coronavirus
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Geheime Krisenübung: Was wäre, wenn in der Schweiz Lebensmittel knapp würden?

Bis vor kurzem war das Szenario in der Schweiz undenkbar: eine Lebensmittelknappheit. Während der ersten Coronawelle haben Spezialisten des Bundes aber quasi heimlich untersucht, was zu tun wäre, wenn es doch dazu käme. Die Arbeit wurde als vertraulich klassifiziert, um zusätzliche Hamsterkäufe zu verhindern.

Andreas Maurer / ch media



Als das Coronavirus Ende Februar in der Schweiz ankam, blieben plötzlich einige Regale in den Läden leer. Die Leute, die Hamsterkäufe tätigten, wurden belächelt und belehrt. Es bestehe kein Grund zur Panik, es sei genug für alle da. So lautete die Kommunikation der Behörden und Detailhändler.

Fraum mit leerem Kühlschrank

Was, wenn der Kühlschrank leer ist. Bild: shutterstock.com

Hinter den Kulissen machten sich Experten des Bundes aber zeitweise Sorgen um die Lebensmittelversorgung. Am 27. März hielt der Krisenstab des Bundesrats im noblen Bernerhof seine zweite Sitzung zur Coronakrise ab.

Die Teilnehmer wurden über eine Mitteilung von Rainer Deutschmann informiert, dem Logistik-Chef der Migros. Im Protokoll des Krisenstabs steht: «Die Migros rechnet mit grossen Ausfällen in den nächsten vier bis sechs Wochen bezüglich Importen, aber auch Personal (mit bis zu 15 Prozent Ausfällen des Schlüsselpersonals).»

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Ganz anders kommunizierte die Migros nach aussen. Auch heute will sie sich nicht zur Aussage ihres Logistik-­Chefs äussern und teilt lediglich mit, es sei die Aufgabe des Migros-Krisenstabs, sich auf verschiedenste Eventualitäten vorzubereiten.

Was wäre, wenn? Der Krisenstab nahm die Frage ernst und setzte eine Arbeitsgruppe ein, die den Auftrag hatte, sich auf ein Szenario vorzubereiten, das noch drastischer ist als die Warnung der Migros: Was wäre, wenn bis Ende Juni 50 Prozent der Importe und 20 Prozent des Personals ausfielen?

Das Protokoll des Krisenstabs hat die «Sonntagszeitung» publiziert. Die CH-Media-Zeitungen haben beim Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung Einsicht in den Bericht der eingesetzten Arbeitsgruppe Lebensmittelversorgung verlangt und nun erhalten.

«Wollten verhindern, dass die Bevölkerung verunsichert wird»

Ursprünglich wurde der Bericht als vertraulich klassifiziert. Werner Meier, Delegierter des Bundesrats für die wirtschaftliche Landesversorgung, erklärt: «Wir wollten verhindern, dass die Bevölkerung verunsichert wird, wenn der Bericht oder die Arbeiten dazu in jenen turbulenten Tagen bekannt geworden wären. Jetzt haben wir die Vertraulichkeit aufgehoben, weil wir es sinnvoll finden, dass die breite Öffentlichkeit wahrnimmt, wie wir uns auf ein fiktives Szenario einer Lebensmittelknappheit vorbereitet haben.»

Der Bericht wurde von der Milizorganisation Wirtschaftliche Landesversorgung erstellt, die aus 250 Kaderleuten der Wirtschaft besteht. Die Idee hinter der Krisenorganisation ist, dass die Schweiz auch in einer Mangellage von der Wirtschaft und nicht vom Staat versorgt werden soll.

8000 Tonnen Oliven- und Sonnenblumenöl würden fehlen

Das Resultat: Eine Vollversorgung könnte in diesem Szenario nicht mehr aufrechterhalten werden. Während einige Produkte wie Milch in der Schweiz im Überfluss vorhanden sind, hängen viele andere von ausländischer Produktion ab. Der Selbstversorgungsgrad der Schweiz beträgt nur 58 Prozent.

Der Selbstversorgungsgrad der Schweiz.

Bild: ch media

Zu Engpässen würde es zuerst beim Oliven- und Sonnenblumenöl kommen. 2000 und 6000 Tonnen würden fehlen. Die inländische Rapsölproduktion wäre zu klein, um diesen Mangel zu beheben.

Als Nächstes würde der Reis ausgehen, da dieser in der Schweiz nur von einigen wenigen Bauern angebaut wird. Weiter wäre ein Mangel bei Gemüse und Früchten, einzelnen Konserven, vor allem Tomaten und Mais, sowie bei den Eiern zu erwarten.

Die Arbeitsgruppe listet die Massnahmen auf, die in dieser Situation eingeführt würden. Zuerst würden Pflichtlager freigegeben. Unternehmen, die lebenswichtige Waren herstellen, sind verpflichtet, Vorräte anzulegen. Diese werden in einer Mangellage vom Bund freigegeben.

In den vergangenen Jahren war dies mehrmals der Fall, als Frachtschiffe die Schweiz wegen Niedrigwasser auf dem Rhein längere Zeit nicht beliefern konnten. Gelagert werden zum Beispiel 35'500 Tonnen Speiseöle und -fette und 16'400 Tonnen Reis, die jeweils den Bedarf von vier Monaten decken würden. In der Coronakrise wurden die Pflichtlager bisher nicht benötigt.

Zum Zug kam eine andere Massnahme: Importförderung. So wurden die Deklarationsregeln gelockert. Zum Beispiel durfte normales Salz in Meersalz-Packungen verkauft werden, wenn das Original ausgegangen ist.

Zudem wurde das Nacht- und Sonntagsfahrverbot für Lastwagen aufgehoben. Auch weitere Bestimmungen könnten gemäss dem Bericht gelockert werden, zum Beispiel zur Einfuhr von Genfood.

Nur noch eine Packung pro Person

Wenn die Situation damit nicht entschärft werden könnte, würden drastische Massnahmen folgen. Dann würde eine generelle Abgabebeschränkung eingeführt. Vorgesehen ist, dass von bestimmten Produkten nur eine Einheit pro Person und Einkauf besorgt werden dürfte, zum Beispiel nur eine Flasche Olivenöl oder eine Packung Reis.

Während der Coronakrise wurde diese Möglichkeit tatsächlich in Betracht gezogen. Bereits am 13. Februar sei eine sogenannte generelle Abgabebeschränkung an der Verkaufsfront diskutiert worden, heisst es im Bericht.

Die Detailhandelsspezialisten haben eine Liste mit Waren erstellt, deren Verkauf in einer schweren Mangellage eingeschränkt werden könnte: Tiefkühlobst, haltbare Milchprodukte, Eier, Öle und Fette, Grundnahrungsmittel, haltbare Brotartikel, Konserven, haltbare Fertiggerichte, Saucen, Baby- und Hygieneartikel sowie Reinigungsmittel.

Gleichzeitig wurden auch die Schwächen der Massnahme besprochen. Es sei kaum zu verhindern, dass Konsumenten mehrfach einkaufen. Schliesslich wurde die Massnahme nur bei fiebersenkenden Medikamenten und Gesichtsmasken eingeführt.

Wie im Zweiten Weltkrieg: Eine Rationierung wird zum Thema

Wenn Grundnahrungsmittel ausgehen würden, wäre gemäss dem Bericht eine Rationierung der nächste Schritt. Rationierte Waren könnten nur noch gegen Abgabe einer Bezugsberechtigung gekauft werden.

Im Unterschied zum Zweiten Weltkrieg würde man nicht mehr mit einem Märklisystem arbeiten, sondern eine App-Lösung entwickeln. Im Szenario mit einer Halbierung der Importe wäre eine Rationierung aber nicht nötig, weil die Inlandernte und die Pflichtlager ausreichen würden.

Die letzte Massnahme in der Kaskade ist eine Anbauoptimierung. In einer Mangellage würde der Bund in die inländische Nahrungsmittelproduktion eingreifen. Damit die Bevölkerung mit genügend Kalorien versorgt werden kann, würde der Konsum von tierischen Nahrungsmitteln eingeschränkt und der Anteil der veganen Ernährung erhöht. Das ist aktuell kein Thema.

Die Expertengruppe macht in ihrem Bericht aber einen anderen Vorschlag zur Anbauoptimierung: Sie schlägt vor, den Anbau von Sommerraps mit Direktzahlungen zu fördern, damit die Schweiz ab 2021 besser vorbereitet wäre.

Der Rückblick zeigt: Die Warnung der Migros war übertrieben

Die Arbeitsgruppe hält in ihrem Bericht fest, wie sie das untersuchte Szenario während der Coronakrise eingeschätzt hat. Ein Importausfall von fünfzig Prozent sei unwahrscheinlich, ein Personalausfall von zwanzig Prozent hingegen gelte als wahrscheinlich. Denn dieser sei «in diesem Umfang in einzelnen Firmen bereits eingetroffen».

Die Migros hält allerdings fest, die Ausfallquote bei den Mitarbeitenden sei nicht höher als während einer «gewöhnlichen Grippesaison» gewesen. Die Migros blicke einer allfälligen zweiten Welle «zuversichtlich entgegen».

Dass mitten in der Krise eine Krisenübung durchgeführt werden musste, zeigt auf, dass in der Vorsorgeplanung Nachholbedarf besteht. Der Krisenstab realisierte, dass sich spätestens jetzt sogar ein Land mit dem höchsten Wohlstand auf das Szenario einer Lebensmittelknappheit vorbereiten muss.

Das Wissen hilft nun auch beim nächsten Hamsterkauf: Man legt lieber eine Flasche Olivenöl und eine Packung Reis mehr in den Einkaufswagen anstelle von WC-Papier. (bzbasel.ch)

Der erste Schweizer Reis

Der erste Bauer der Schweiz, der Reis anbaut, ist seit 1997 ein Tessiner. Mittlerweile kultiviert er auf über 90 Hek­taren Trockenreis und stellt eine beliebte Spezialität her: Tessiner Risotto.

Seit drei Jahren wird Reis in Pilotprojekten des Forschungszentrums Agroscope auch im Mittelland angepflanzt. Im Unterschied zum Tessin handelt es sich um Nassreis. Dieser hat den Vorteil, dass die Vegetationszeit kürzer ist. Für Trockenreis ist das Klima hier zu kühl.

Versuche in Grenchen zeigen gemäss einer Studie, dass ein wirtschaftlicher Anbau möglich ist. Heute liegt der Selbstversorgungsgrad der Schweiz im Reisanbau bei null Prozent. Dass sich dies mit den Reisanbauprojekten gross ändert, ist derzeit aber wenig wahrscheinlich. Weil die Produktion viel Handarbeit benötigt, kann Schweizer Reis höchstens als Nischenprodukt verkauft werden.

Derzeit handelt es sich in erster Linie um Naturschutzprojekte. In Gebieten, wo die Felder regelmässig überschwemmt werden, kann der Reisanbau einen Beitrag zur Biodiversität leisten, wie eine soeben publizierte Agroscope-Studie zeigt. Für seltene ­Libellen, Käfer und Frösche sind die Bio-Nassreisfelder ein Paradies. Der Staat spart zudem Geld, weil er den Bauern keine Ausfallentschädigungen für die Überschwemmungen zahlen muss. (mau)

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125Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • na ja 11.07.2020 07:28
    Highlight Highlight Ich habe kein Notvorrat, ich habe einfach ein Vorrat , denn ökologisch gesehen wäre dies ein Blödsinn, wenn ich wegen jeder Packung Teigwaren oder so mit dem Auto ins Dorf fahre. Davon abgesehen die Zeit, die ich schon mit hin und zurück verliere.. man lernt improvisieren beim kochen, wenn man abgelegen wohnt.
    Im Übrigen, falls es wirklich eng würde... Milch ist auch ein Nahrungsmittel, kein Getränk! und würde satt machen, wenn sonst nichts mehr da wäre.
  • Wildheuer 10.07.2020 18:54
    Highlight Highlight Dann würden auch die heutigen Wohlstands - Vegetarier und Veganer wieder Essen was auf den Tisch kommt. Wobei das diesen wahrscheinlich sogar entgegenkommt. Bei uns gab es vor 60 Jahren auch nur an Sonn und Feiertagen Fleisch, und unter der Woche die Fleisch Resten von eben diesen Tagen. Sonst Kartoffeln, Mais, Brot, Milch und alles aus dem Garten. Gut, Wir hatten noch Kaninchen, Hühner und Geissen im Stall.
  • H. Fröhlich 10.07.2020 13:58
    Highlight Highlight So eine Uebung sollt auch mal in der Sache "Strom" gemacht werden.

    7 - 10 Tage kein Strom. Da wird's dann ganz unangenehm. Egal wieviel Olivenöl man zu Hause hat.
    • Annie00 10.07.2020 18:24
      Highlight Highlight Dann wird wieder der Holzherd ausgepackt😎
    • Rikki-Tiki-Tavi 10.07.2020 20:51
      Highlight Highlight Nach dem 3. Tag wäre Anarchie pur...
    • DJ77 11.07.2020 05:10
      Highlight Highlight 1 Tag, oder hast du Strom fürs WLAN oder deinen Boiler von einem Akku?
  • Blues 10.07.2020 12:31
    Highlight Highlight Ich Ü70 erinnere mich als Kind, meine Eltern hatten nie einen Notvorrat obwohl, oder gerade deswegen, schlicht wir hatten keinen Platz aber noch weniger Geld. Wir wohnten in einer 3 Zimmer Wohnung und das mit 4 Kinder. Heute denke ich, reicht ein kleiner allgemeiner Vorrat, den Rest sollten die Grossverteiler lagern wie wir anfangs Coronakrise gesehen haben.
    • Maya Eldorado 10.07.2020 13:47
      Highlight Highlight Früher hatten viele arme Menschen auf dem Land einen Pflanzblätz und Tablarkühe (= Chüngel).
      Und man verstand noch das Wildsammeln. Viele Pflanzen in Feld und Wald eignen sich als Nahrung. Das habe ich bei meiner Grossmutter gelernt.
    • JimKnopf666 10.07.2020 15:24
      Highlight Highlight Tablarkühe...Danke für de!!!😂
      Ja, das Wildsammeln. Oder Nachernten. Legitime Methoden um den Output der Nahrungsmittelproduktion der Natur zu verbessern.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 10.07.2020 21:32
      Highlight Highlight Ich trockne gerade Mädesüss. Schmeckt gut, hilft bei leichten Kopfschmerzen, wirkt blutverdünnend. Im Sommer kann man gut sammeln. Im Winter muss man die Stellen kennen ...
  • äxgüsi 10.07.2020 11:46
    Highlight Highlight Die Lösung liegt auf der Hand, wir müssen einfach unser Geld geniessbar machen!
    • lilie 10.07.2020 13:28
      Highlight Highlight @äxgüsi: Wär noch eine Lösung. Wir müssen ja wegen Corona eh auf digitale Zahlungsmittel umsteigen, da könnten wir das Bargeld stattdessen in Teig wenden und im Fett ausbacken oder Suppe draus kochen. Das würde uns sicher ein paar Tage über Wasser halten. 🤔
    • Maya Eldorado 10.07.2020 13:44
      Highlight Highlight Die neusten Banknoten haben einen wesentlichen Anteil an Kunststoff. Also nicht so oder überhaupt nicht als Nahrung geeignet. Oder wir müssen wieder zu echtem Papiergeld zurückkehren.
      Und wir müssen gar nicht auf digitale Zahlungsmittel umsteigen. Das ist immer noch freiwillig.
  • el perro 10.07.2020 11:24
    Highlight Highlight Das ist für mich ein weiterer Grund, die Begrenzungsinitiative anzunehmen.

    Für eine 10 Mio Schweiz müsste noch mehr Grünfläche überbaut werden.

    Das bedeutet weniger Anbaufläche, aber gleichzeitig mehr Mäuler zu stopfen.

    Wir sollten dafür schauen, dass wieder mehr in der Schweiz produziert wird, für die bestehende Bevölkerung.
    • misohelveticos 10.07.2020 15:45
      Highlight Highlight Schonmal was von ECMT-Permits gehört?
      Mit d. FZA wird auch das Landverkehrsabkommen wegfallen. Die Europ. Verkehrsministerkonferenz (kein EU-Gremium, engl. ECMT) hat für LKW-Fahrten gegenseitige Erlaubnisscheine, ECMT-Permits, eingeführt. Die EU-Binnenmarktteilnehmer verzichten untereinanader u.a. wg. PFZ darauf. Drittstaaten-LKW benötigen sie jedoch. Beim Brexit hat sich herausgestellt, dass GB für nur rund 10% der derzeitigen Fahrten brit. LKW in d. EU Permits zur Verfügung stehen.
      Was glaubst Du, wie das wohl f. einen Drittstatt CH aussehen würde? Viel Spass bei d. Anbauschlacht 2.0!
    • aglio e olio 10.07.2020 20:19
      Highlight Highlight Man kann übrigens auch nach oben bauen.
  • sa5 10.07.2020 11:15
    Highlight Highlight Die Hälfte der Schweizerinnen sind übergewichtig. 40 % Foodwaste.
    30% weniger Produktion wäre gut für Umwelt und Geldbeutel.
    Die Trockenheit der letzten Jahre hat der Böden in Osteuropa & Nordspanien (Meseta) stark zugesetzt. Corona Virus ist dabei sich zu einer gefährlicheren Form zu mutieren.
    Den Fakten nach, hat sich das mit dem Notvorrat noch nicht erledigt.
    Vollständiger Notvorrat für 3 Monate ist mehr als nur angezeigt.
    Jetzt nach der Ernte ist der tradionelle Zeitpunkt um Lebensmittel einzulagern.
    Rather worry than sorry sagt der Englishman.
  • JoeThrasher 10.07.2020 10:44
    Highlight Highlight Es kann nie schaden „etwas“ auf Vorrat zu haben. Der Unterschied zu Hamstern ist aber dass beim Hamstern teilweise sinnlos alles genommen wird. Es bringt ja nichts dass ich ein Jahr auf das WC gehen kann, das Essen aber nur für drei Tage reicht. Prioritäten müssen richtig gesetzt sein.
    • Maya Eldorado 10.07.2020 13:30
      Highlight Highlight Und um sich auf dem WC zu reinigen, geht auch anderes Papier als WC-Papier.
      Bei meiner Grossmutter gabs nie was anderes als zugeschnittenes Zeitungspapier. In den Ferien habe ich ihr jeweils geholfen zu schneiden.
      Dann gehen auch Papiertaschentücher oder Haushaltpapier. Habe ich etwas vergessen?
    • Autokorrektur 10.07.2020 14:37
      Highlight Highlight @Maya Bitte nie Taschentücher ins WC werfen. Die lösen sich kaum auf, und verstopfen schlimmstenfalls die Abflussanlagen.
    • Maya Eldorado 10.07.2020 15:49
      Highlight Highlight @Schnarchnase
      Warum das? Das möchte ich gerne .
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lupe 10.07.2020 10:39
    Highlight Highlight Rationierung wider mal mit einer App steuern und hat jeder ein Handy ? Sollten wir nicht auch ganz schnell die Zuwanderung in den Griff bekommen, noch 1 - 2 Millionen mehr Menschen und dann ? Sind Alcohol und Kaffee überlebenswichtig ?
  • Maya Eldorado 10.07.2020 10:37
    Highlight Highlight Vorrat an Teigwaren, Getreide und Flocken habe ich immer für einige Zeit.
    Im Keller habe ich ein paar 3- und 5Liter Flaschen mit Hahnenburger gefüllt.
    Dann habe ich einen Pflanzblätz für Gemüse, Gewürze, Heilpflanzen.
    Bei meiner Grossmutter habe ich vieles kennengelernt, was in der Natur wächst und man zum Essen gebrauchen kann.
    • Autokorrektur 10.07.2020 14:41
      Highlight Highlight Habe mir neulich eine App zur Pflanzenidentifikation geholt und bin damit vor der Haustür unterwegs; es ist unglaublich, was wir alles an Nahrung haben, wenn man es denn wüsste! Die Eberesche beispielsweise, halten viele für giftig, dabei ist es (richtig angewandt) sogar eine Heilpflanze!
    • Maya Eldorado 10.07.2020 15:48
      Highlight Highlight Und bei Menschen die zu uns aus Krisengebieten flüchten wissen oft auch einiges, was auch bei unseren Grossmüttern nicht bekannt war.
      Von einer Kurdin weiss ich zum Beispiel, dass Amaranthblätter sehr gut schmecken. Ich habs versucht. Sie hat recht.
  • fidget 10.07.2020 10:28
    Highlight Highlight Finde ich gut, dass solche Szenarien durchgespielt werden und Pläne zu deren Umsetzung bestehen. Wir haben mit dem WC-Papier gesehen, wie unvernünftig die Leute in Krisensituationen werden und das war nicht einmal ein lebenswichtiges Produkt. Sollten wirklich einmal Lebensmittel knapp werden, bin ich froh, wenn man darauf vorbereitet ist.
    Zur Rationierung: Ein Märklisystem scheint mir krisenresistenter zu sein, denn eine Applösung. Zumal eine App bereits wieder viele Personen ausschliesst. Märkli sind geräteunabhängig und benötigen auch keinen Strom.
    • sa5 10.07.2020 11:03
      Highlight Highlight WC schätzt man sehr bald wenn es nicht mehr da ist. Hygiene in Corona Zeiten. Zeitungen aus Papier die den Job erledigen sind am aussterben.
      Schaut man wo her die Cellusose für WC Papier kommt, ist Vorsorge eine vernüftige Angelegenheit.
    • fidget 10.07.2020 13:56
      Highlight Highlight @sa5: Klar, ein WC ist schon etwas komfortables und ich möchte auch keines missen. Trotzdem, fürs überleben essenziell ist weder die Schüssel noch das Papier.
    • SJ_California 11.07.2020 22:57
      Highlight Highlight Kommt dazu, dass es Wochen dauert, bis die App programmiert, getestet und abgenommen ist. Bis dann sind die Läden bereits leergehamstert worden...
  • Toni.Stark 10.07.2020 10:26
    Highlight Highlight Das ist ein starkes Argument, ein gewisses Mass an Produktion in der Schweiz beizubehalten und vor allem die Bauern weiterhin zu unterstützen. Dies war jetzt lediglich eine Warnung, aber in Zukunft müssen wir damit rechnen, dass es zu noch gröberen Krisen kommen kann.
  • Slender Man the Mohrenkopf 10.07.2020 10:04
    Highlight Highlight Womit sich gezeigt hat, dass wir in diesem Punkt zu stark vom Ausland abhängig sind, der Bund muss nun reagieren und endlich Pflichtlager einführen. Damit ist nicht nur gemeint, dass der Bund seine eigenen Lager wie die Armeeapotheke richtig ausstatten musd, aich Nahrungsmittel und Betriebsstoffe müssen ausreichend zur Verfügung stehen, somit sind die Händler dazu zu verpflichten, Lager anzulegen, welche die Verpflegung über Monate sicher stellen.
  • mrmikech 10.07.2020 09:53
    Highlight Highlight Die Schweiz soll mal bei die Holländer nachschauen: Die Niederlande sind einer der grössten Lebensmittelexporteure der Welt. Wann ein sehr kleines Land, mit 18 Millionen (!) Einwohner das schafft soll die Schweiz doch zumindest genug frische Gemüse und Früchte für die eigene Bevölkerung produzieren können.

    Es wird Zeit mal dahin zu gehen, und zu schauen wie die Holländer es tun, anstatt immer das Rad neu zu erfinden. Und zwar sofort.
    • Firefly 10.07.2020 10:06
      Highlight Highlight Ähhh: Flachland mit Schwemmland vs Bergland, schon mal darüber nachgedacht? http://ä
    • Knety 10.07.2020 10:21
      Highlight Highlight Schau dir mal die Topografie der Niederlande an.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Carry62 10.07.2020 09:52
    Highlight Highlight Sicher war „früher“ nicht alles besser. Aber bei gewissen Dingen, sollte man auf die Grosseltern etc. hören... Die sprechen aus Erfahrung. Zum Beispiel Notvorrat...
    Ich habe nicht einen eigentlichen Notvorrat, aber diverse Grundnahrungsmittel, welche immer miteinbezogen und ggf. erneuert werden.
    Aber solange die Meinung vorherrscht, wir leben im 21.sten Jahrhundert... wir haben Apps etc... 🙄
    Na dann ein Guätä mit der App. und irgendwann zeitweise ohne Strom 😂
    Bei Bedarf bitte bei mir melden... Notstrom vorhanden... 1x Smartphone laden für 5.- 😂💰💰😂
  • Uno 10.07.2020 09:32
    Highlight Highlight Zur Not würde ich Nachbars Katze verschwinden lassen.
    • ZimmiZug 10.07.2020 10:51
      Highlight Highlight Schmeckt etwa wie Hase ;-) *duckundweg*
    • DemonCore 10.07.2020 14:17
      Highlight Highlight Mit den Heerscharen von Katzen die in der Schweiz gehalten werden und dabei den Vogelbestand dezimieren könnten wir noch eine Weile durchkommen...
  • Moudi 10.07.2020 09:32
    Highlight Highlight Könnte mir dies jemand erklären
    :"Damit die Bevölkerung mit genügend Kalorien versorgt werden kann, würde der Konsum von tierischen Nahrungsmitteln eingeschränkt und der Anteil der veganen Ernährung erhöht."
    Ist Vegan nicht per se kalorienarmer?
    • Liselote Meier 10.07.2020 10:31
      Highlight Highlight "Das zweite Kernelement war die Umstellung der Produktionsrichtung von Graswirtschaft bzw. Nutztierhaltung auf Ackerbau, womit die Erkenntnis genutzt wurde, dass eine gegebene Fläche Land wesentlich mehr Menschen ernährt, wenn Kulturpflanzen angebaut werden, die direkt verwendbare Nahrungsmittel liefern, also solche, die nicht erst über den tierischen Körper unter grossen energetischen Verlusten veredelt werden müssen.

      Dank dieses gemeinsamen Einsatzes brauchte die Schweiz als einziges Land in Europa Kartoffeln, Gemüse und Obst nie zu rationieren"
    • shinibini 10.07.2020 10:40
      Highlight Highlight Naja aber auf einem Quadratmeter kannst fu viel mehr Kalorien in Mais anpflanzen als "Fleisch" produzieren.
    • ZimmiZug 10.07.2020 10:53
      Highlight Highlight Liselote Meier hat es gut erklärt. Aber noch ein Nachtrag: Leider könnte nur ein begrenzter Teil der Milch- und Fleischwirtschaft auf Getreide usw. umsteigen, da sich nicht automatisch alle Böden dafür eignen. Beispielsweise durch Hanglage, Beschaffenheit und Nährstoffe der Böden. Also könnte man teilweise umstellen. Aber ein beträchtlicher Teil würde Milchwirtschaft bleiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blindschleiche 10.07.2020 09:31
    Highlight Highlight Mir ist schon ein bisschen das Fürchten gekommen. Während des Lockdowns konnte ich meine Griess, Mehl und Sauerteigbestände nicht aufrecht erhalten. Im Reformhaus: ja vieleicht in drei Monaten gibt es wieder Weizenvollkornmehl, Kultur ade. Hefe war auch Luxus geworden. Kein Griess und Mehl keine Anständigen Nudeln und Pizza.Heimische Nudelmaschine out of order. Fertigpizza hätte ich aber schon noch kaufen können. Nudeln eher nicht. Aber Filets hätte ich mit Rahmsauce noch lange kaufen können. Leider hält das das Familienbudget und meine Verdauung nicht aus. What a shame. Edel geht die Welt zu Grunde.
  • Knacker 10.07.2020 09:27
    Highlight Highlight ist noch nicht so lange her da wurde der frühere Chef der Armee A. Blattmann belächelt weil er mehrere Hektoliter Wasser und Notvorräte hat. Ist vielleicht doch nicht so lächerlich Vorräte zu halten. Corona ist noch eine relativ milde Krise, die Versorgung mit den essenziellen Gütern ist und war seit Ausbruch immer sichergestellt. Schwerere Krisen sind vorstellbar, zB ein längerer Stromausfall bei dem praktisch alles stillsteht.
  • Hans Jürg 10.07.2020 09:27
    Highlight Highlight Man sollte schon genügend (vor allem haltbare) Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs vorrätig haben zu hause, damit man problemlos eine Woche oder sogar zwei genug davon hat. Dann muss man auch keine Hamsterkäufe tätigen, wenn es dafür schon zu spät ist.
  • Liselote Meier 10.07.2020 09:18
    Highlight Highlight Bezweifle doch schwer, dass der Selbstversorgungsgrad bei 58% liegen soll. Die Zahl von 86% bei Fleisch kann nicht stimmen, nur schon weil da der Futterimport sicherlich nicht einberechnet wurde.

    1940 war er 52 %, mit dem Plan Wahlen/Anbauschlacht waren es 1945 70 % mit drastischer Reduktion der Viehzucht.

    • Querfront 10.07.2020 09:34
      Highlight Highlight Danke wollte genau das gleiche schreiben bezüglich Tierfutter. 2018 stammt 45% des Tierfutter (schwein, poulet und rind) aus dem Import. 2007 lag der Wert noch bei 32%
    • pachifig 10.07.2020 09:49
      Highlight Highlight Mit einem Jagdschein kein Problem :-) regional, biologisch, ökologisch.
      Um Einwände vorzubeugen: bleifreie Munition.
  • Froggr 10.07.2020 09:17
    Highlight Highlight Zum Glück gibt es ja gewisse Parteien, welche die Bauern und die Selbstversorgung um jeden Preis vernichten wollen. Dumm und uneinsichtig kann ich da nur sagen.
  • uhl 10.07.2020 09:12
    Highlight Highlight Selbstversorgung beim Alkohol: 18 Prozent. Ohgottohgottohgott.... XD

    Reis verstehe ich, aber was mir Olivenöl bei der Ernährung genau soll bringen? Ich glaube kaum, dass einem das so viel helfen würde bei Nahrungsmittelknappheit.
    • Blindschleiche 10.07.2020 10:59
      Highlight Highlight Risotto, Nudeln, Pizzateig, Tomatensauce, Salatsauce? Alles furchtbarer Luxus.
    • Saraina 10.07.2020 11:06
      Highlight Highlight Du kannst auch Sonnenblumenöl oder Kokosfett nehmen. Aber Fette sind schon eine wesentliches Nahrungsmittel. Und Olivenöl eignet sich für die warme und die kalte Küche. Falls du aber nur Fertigprodukte kaufst: dort hat‘s auch Öl drin.
  • Nathan der Weise 10.07.2020 09:05
    Highlight Highlight Viel bedenklicher ist wohl, dass die Lebensmittel die damals gehamstert worden sind, nun nach in den Abfall wandern
  • format C: 10.07.2020 08:57
    Highlight Highlight Und wir singen im Atomschutzbunker
    Hurra, diese Welt geht unter
    Hurra, diese Welt geht unter
    Hurra, diese Welt geht unter…
    Play Icon
  • bokl 10.07.2020 08:32
    Highlight Highlight App statt Märkli. Super Idee. Bis die App entwickelt ist, sind ein Drittel der Bevölkerung verhungert. Ein weiteres Drittel verhungert nach der Lancierung wegen technischer Probleme ;).

    Am einfachsten folgen wir aber einfach dem Beispiel von Ueli Maurer (http://www.news.ch/Ueli+Maurer+knabbert+Baumrinde/195565/detail.htm) und knabbern Gräser und Baumrinde. Dann klappt es mit Selbstversorgung :).
    • Sarkasmusdetektor 10.07.2020 10:45
      Highlight Highlight Ist doch super. Wenn alle, die kein Smartphone haben, nicht mehr einkaufen können, bleibt mehr für die anderen. ;)
    • Delfina 10.07.2020 11:43
      Highlight Highlight ....und bis dann endlich auch noch geklärt ist, ob die App unsere Privatsphäre wahrt, ist die Krise wohl längst vorbei😉
  • leu84 10.07.2020 08:31
    Highlight Highlight In Sachen Energie, Nahrung und Wirtschaft ist die oh! wie schöne unabhängige Schweiz abhängig vom Ausland.
    • format C: 10.07.2020 08:54
      Highlight Highlight @leu84: Wir leben in einer globalisierten Welt. Da ist jeder von jedem abhängig. Gerade Corona hat die Produktionsketten bzw. die Abhängigkeiten voneinander schön aufgezeigt.
    • soulpower 10.07.2020 10:50
      Highlight Highlight leu84: die Situation hat aber auch aufgezeiDgt wie sehr in einer plötzlichen Krise jedes Land nur noch zuerst für sich selber schaut, Globalisierung hin oder her. Für mich was dies jedenfalls ein wichtiger Anschauungsunterricht wie eine globalisierte Welt nur einigermassen funktioniert solange alles normal läuft und jedes Land dem andern irgendetwas verkaufen kann. In in einer Krise hat die Schweiz nicht mehr viel an Nahrungsmitteln zu verkaufen, und Geld kann man nicht essen. Dann kann es sehr kritisch werden...
    • Swordbeast 10.07.2020 12:27
      Highlight Highlight Korrekt. Der aktuelle zustand ist erwiesenermassen suboptimal und sollte nun rasch geändert werden.
      Mehr autarkie wäre SEHR wünschenswert.
  • Saerd neute 10.07.2020 08:21
    Highlight Highlight Nur wenige Bauern produzieren Reis, Kakao etc. Warum wohl?
    Alles klar, auch die Milch kommt aus der Tetrapackung. Eine Kuh, was ist das ?

    Ja, einige sind sehr, sehr weit von der Landwirtschaft entfernt.
    • Sarkasmusdetektor 10.07.2020 10:46
      Highlight Highlight Hauptsache es gibt weiterhin genug Avocados und Quinoa für all die Hipster und Veganer...
  • Inflatio 10.07.2020 08:21
    Highlight Highlight Wir würden es überleben. Es geht auch ohne Chiasamen, Flugavocado, Tomaten und Pekannüsse.

    Jeden Tag Raclette und Fondue ist ja auch nicht schlecht :-)
  • soulpower 10.07.2020 08:19
    Highlight Highlight Dass ein Land sich nur etwa zur Hälfte selbst versorgen kann ist grundsätzlich eine schlechte Idee. Es wird zu viel Anbaufläche verschrottet und überbaut, während die Bevölkerung ständig zunimmt. Pflichtlager reichen in einer Krise für ein paar wenige Monate, und dann? Corona hat uns jedenfalls gezeigt, dass die Welt auch heute nicht krisensicher ist, Grenzen geschlossen werden und andere Länder zuerst für sich selber sorgen. Diesmal sind wir wohl, ausser beim Toilettenpapier, noch glimpflich davon gekommen.
    • Saraina 10.07.2020 11:03
      Highlight Highlight Hefe, du hast die Hefe vergessen! Was war ich glücklich, als ich nach zwei Wochen endlich einen Würfel in Händen hielt!
    • PVJ 10.07.2020 11:25
      Highlight Highlight 50% klingt nach wenig. Der tiefe Selbstversorgungsgrad der Schweiz ist aber nichts Neues. War auch im 2. WK nicht höher.

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Plan_Wahlen
  • problemfall 10.07.2020 08:16
    Highlight Highlight "Im Unterschied zum Zweiten Weltkrieg würde man nicht mehr mit einem Märklisystem arbeiten, sondern eine App-Lösung entwickeln."

    Klingt zwar gut, aber ich halte für etwas blauäugig. Ein analoger Prozess, der keine geladenen Akkus und funktionierende Datenleitungen erfordert fände ich im Notfall sinnvoller.
    • Lupe 10.07.2020 10:40
      Highlight Highlight Und nicht jeder hat ein Handy, oder kann mit App umgehen.
  • GraveDigger 10.07.2020 08:14
    Highlight Highlight Geld ist ja den meisten Schweizern und der Regierung am wichtigsten. Vielleicht können wir daraus einen feinen Salat machen...
    • Hans Jürg 10.07.2020 09:31
      Highlight Highlight Geld, nämlich Bargeld in kleinen Scheinen sollte man eigentlich immer zu Hause haben. Auch das gehört irgendwie zum Notvorrat. Denn wenn die Bancomaten kein Geld mehr ausspucken, nur weil z.B. ein wichtiger Backbone ausgefallen ist und für ein paar Tage ausfällt, dann kann man sich wenigstens noch mit Bargeld über Wasser halten.


    • GraveDigger 10.07.2020 10:54
      Highlight Highlight @Hans Jürg

      Wenn ein Notgroschen, würde ich Silber bevorzugen. Das behält auch den Wert bei einer Inflation.

      Zum Ausfall Backbone - dann läuft auch keine Kasse mehr. Da die meisten Läden keine lokalen Kassen mehr verwenden und diese meist über Internet mit ihren Mutterkonzernen verbunden sind.

      Nur der Glaube daran definiert den Wert des heutigen Geldes. Ansonsten - Konfetti ohne Wert.
  • walsi 10.07.2020 08:09
    Highlight Highlight Als ich vor Corona mit Leuten darüber sprach, dass man sich auf eine Krise vorbereiten muss und Vorräte anlegen soll wurde ich belächelt. Prepper galten als Spinner. Heute lacht wohl keiner über Leute die Vorräte haben und sich auch auf andere Szenarien vorbereiten z.B. ein flächendeckender Stromausfall der länger andauert.
    • Dodogama 10.07.2020 08:20
      Highlight Highlight Prepper und "Leute die Vorräte haben" sind zwei paar Schuhe...
    • Safuhr 10.07.2020 08:20
      Highlight Highlight Die blitze sagen was anderes
    • bokl 10.07.2020 08:27
      Highlight Highlight Doch
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  • Autokorrektur 10.07.2020 08:04
    Highlight Highlight Wir stellen 86% unseres Fleisches selber her, müssten dann aber kurzfristig auf tierische Produkte verzichten? Ich verstehe den langfristigen Gedanken, aber nicht den kurzfristigen. Ausserdem: nei, im Ernscht, wir stellen 0% Kakao her? Nein, doch, oh! Viel interessanter, weil wichtiger, wäre Salz, das fehlt aber auf dem Bild.
  • Bullet-Tooth-Joni 10.07.2020 07:58
    Highlight Highlight Korrektur: Die Schweiz musste in der Geschichte der PL-Haltung von Lebensmittel noch NIE Pflichtlager freigeben. Es wurde mehrmals knapp und die nötige Verordnung war bereit aber freigeben musste man - anders als bei Kraftstoffen und Heilmittel mit noch wesentlich volatileren Märkten- nie.
  • Ökonometriker 10.07.2020 07:47
    Highlight Highlight Gut, dass man sich zum Thema Gedanken macht. Jetzt sollten aber auch Taten folgen und eine App implementiert werden. Jetzt hat man Zeit, es gibt keine Mangellage, und man kann sich in Ruhe mit Themen wie Datenschutz und einer möglichst effizienten Umsetzung beschäftigen.

    Doch man müsste auch ein Konzept ohne Smartphone für das Szenario einer technischen Krise in der Smartphones nicht funktionieren haben. Insbesondere, da 5G ja jetzt auch zu einem Spielball der Großmächte geworden ist.

    Ressourcen vorrätig zu haben, reicht eben in einer Krise nicht. Sie müssen effizient verteilt werden.
  • Peter Vogel 10.07.2020 07:40
    Highlight Highlight Selbstversorgungsgrad beim Alk: 18% 😭
  • Smeyers 10.07.2020 07:39
    Highlight Highlight Es zeigt Sie Schwierigkeiten auf welche die Schweiz hat sich selber zu versorgen (das war noch nie 100% möglich). Und die Bioproduktion reduziert die Erträge zusätzlich. Kein einfaches Unterfangen.
  • achsoooooo 10.07.2020 07:34
    Highlight Highlight Sich seriös auf den Ernstfall vorzubereiten ist nie eine schlechte Idee... :)
    • format C: 10.07.2020 08:58
      Highlight Highlight Was heisst „seriös“? Schau ich mir die Preppergemeinde an, bin ich mir da teils nicht sicher ;)
    • achsoooooo 10.07.2020 12:34
      Highlight Highlight @format c die würde ich jetzt auch nicht als Vorbild nehmen
  • Kanuli 10.07.2020 07:33
    Highlight Highlight Genial wie die Statistik diverse Produkte aufführt, welche gar nicht in der Schweiz angebaut werden können. Kakaobäume benötigen tropisches Klima beispielsweise. Wer jemals ein Aufbaustrategie-Spiel gespielt hat, der weiss, dass 100%+ Selbstversorgung das einzig richtige wäre, aber das wäre ja zu teuer, und dann würde man sich die Lebensmittel nicht mehr leisten können/wollen.
    • walsi 10.07.2020 08:04
      Highlight Highlight 100% Selbstversorgung ist ohne Reduktion der Bevölkerung nicht möglich. Vielleicht, wenn man alle Sportplätze, Parks und andere Frezeitanlagen in Acker umwandeln würde.
    • geissenpetrov 10.07.2020 08:15
      Highlight Highlight Bin noch auf der Suche nach einem guten Aufbauspiel. Am besten eines mit einer guten Wirtschaftssimulation, wo die komperativen Vorteile berücksichtigt sind. Hast du mir einen Tipp?
    • mrmikech 10.07.2020 10:05
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 10.07.2020 07:32
    Highlight Highlight Reis? Vergesst doch den Reis! Die Panik wird ausbrechen, wenn der Kaffee ausgeht! 😱😅

    Nein, im Ernst, es ist gut, dass alle möglichen Szenarien durchdacht wurden. Niemand von uns wusste, wie es kommen würde. Und auch für die Zukunft ist es immer gut, wenn man vorbereitet ist. 👍
    • Kanuli 10.07.2020 10:28
      Highlight Highlight Wie ich es lieben würde, wenn es mal ein paar Monate keinen Kaffee gäbe ;). Genuss schön und gut, aber bei meinem vorigen Arbeitgeber gab es einige, die bekamen Panik, wenn die Kaffeemaschine ausfiel und sie nicht um 9:00 ihren Kaffee trinken konnten. Als das 1x passierte, wurde gleich Notvorrat an Instant Kaffee angelegt. Auch Sitzungen oder bei zuviel Arbeit die Pause verschieben/ausfallen lassen war undenkbar. Da würde ich schon von starker Abhängigkeit oder Sucht sprechen. Bin ich froh, kann ich auch ohne Aufputschmittel wach sein.
    • lilie 10.07.2020 13:25
      Highlight Highlight @Kanuli: Genau. Das Wort "Krise" hat für verschiedene Leute ganz unterschiedliche Bedeutungen, und wer Naturkatastrophen mit einem Achselzucken abtut, dreht am Rad, wenns keinen Kaffee gibt am Morgen...

      Ich bin zum Glück auch ohne schwarze Brühe betriebsfähig, mein persönlicher Notfall tritt aber ein, wenns keine Schokolade mehr gäbe. 😱🙈😅
  • Saraina 10.07.2020 06:57
    Highlight Highlight Die Migros blicke einer allfälligen zweiten Welle «zuversichtlich entgegen».

    Schön zu hören. Wenigstens die sind noch bei Sinnen. Ansonsten ist Notvorrat keine schlechte Idee, nur schon, damit bei einer allfälligen Quarantäne genügend Schokolade und Spaghetti im Haus sind.
    • Domimar 10.07.2020 07:05
      Highlight Highlight @Saraina und Kaffee. Vergiss den Kaffee nicht. auf Spaghetti könnt ich im absoluten Notfall verzichten, aber Kaffee?

Diese Dinge brauchst du für deinen Notvorrat – sagt der Bund

In Norditalien führt das Coronavirus bereits zu Hamsterkäufen. Droht das auch in der Schweiz? Und vor allem – was müssten wir uns dann anschaffen? Eine Übersicht über die wichtigsten Dinge.

«Kluger Rat – Notvorrat»: Der Slogan ist bereits über 50 Jahre alt. Und wird wegen der Coronavirus-Krise unerwartet aktuell. In Norditalien sind mancherorts die Supermärkte leergekauft. Nach dem ersten bestätigten Fall in der Schweiz fragen sich auch hierzulande immer mehr Leute, ob man sich einen Notvorrat zulegen müsste.

Deshalb hier eine kleine Übersicht: Folgende Dinge werden dir laut einer Broschüre des Bundesamts für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) empfohlen:

9 Liter Wasser pro …

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