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Die Entscheidung im EM-Final: Gianluigi Donnarumma hält den Penalty von Bukayo Saka.
Die Entscheidung im EM-Final: Gianluigi Donnarumma hält den Penalty von Bukayo Saka.
Bild: keystone

Darum jubelte Donnarumma nach seiner entscheidenden Penalty-Parade nicht

13.07.2021, 15:4413.07.2021, 16:25

Da war Italien dank seiner Parade gegen Bukayo Saka soeben Europameister geworden und was machte Penalty-Held Gianluigi Donnarumma? Gar nichts! Kein Freudenschrei, kein Jubel, keine Emotionen. Eiskalt lief er aus dem Sechzehner, bis seine Teamkollegen angerannt kamen und um ihn herum eine Jubeltraube bildeten.

Die Nicht-Reaktion von Donnarumma.
Video: streamable

Die nicht vorhanden Emotionen bei Donnarumma gaben seither Rätsel auf. Wollte der 22-Jährige möglichst lässig rüberkommen oder wollte er damit ein Zeichen setzen? Doch nichts von alledem.

Zwei Tage nach dem denkwürdigen EM-Final hat der Italien-Keeper nun nämlich Licht ins Dunkel gebracht: «Ich habe nicht sofort gejubelt, weil ich es nicht realisiert habe», erklärte der 22-jährige Keeper gemäss der «Gazzetta dello Sport». «Ich war nach Jorginhos Elfmeter schon am Boden, weil ich dachte, wir haben verloren.»

Es war aber auch ein Auf und Ab im Penaltyschiessen – da konnte man schon mal den Durchblick verlieren. Erst hatte Andrea Belotti für Italien vergeben, dann Marcus Rashford und Jadon Sancho für die «Three Lions». Der Italiener Jorginho hätte als insgesamt neunter Schütze alles klar machen können, scheiterte jedoch an England-Keeper Jordan Pickford und dem Pfosten.

Donnarummas Verwirrung hielt nach seiner Parade gegen Saka noch eine ganz Weile an: «Ich habe zum Schiedsrichter geschaut, um zu sehen, ob alles okay ist. Dann habe ich meine Mitspieler auf mich zukommen sehen und überhaupt nichts mehr verstanden», so der Torhüter, dessen ablösefreier Wechsel von Milan zu PSG kurz bevorsteht.

Donnarumma brauchte lange, bis er begriffen hatte, was gerade passiert war.
Donnarumma brauchte lange, bis er begriffen hatte, was gerade passiert war.
Bild: keystone

Erst als er den jubelnden Andrea Belotti auf dem Rücken hatte, änderte sich Donnarummas Mimik – der Groschen war gefallen. Und endlich war auch der Torhüter, der später gar zum besten Spieler der EM gewählt wurde, in Feierlaune. (pre)

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