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«Ich bin bereit!» – Grünen-Chefin Rytz will in den Bundesrat



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Team watson
raues Endoplasmatisches Retikulum
Kevin Kälin
14:49
Die PK ist beendet.
So, das wars. Regula Rytz will Bundesrätin werden. Damit greift sie den zweiten Bundesratssitz der FDP an. Also den von Ignazio Cassis, dem einzigen Tessiner im Bundesrat.

Rytz erklärte, dass die momentane Konkordanz nicht der Realität der Wähleranteile entspreche und sie bereit sei, mit ihrer Kandidatur dies zu ändern. Offiziell von den Grünen vorgeschlagen ist sie indes noch nicht. Diese entscheiden erst morgen, ob sie einen oder mehrere Kandidaten stellen wollen.
14:45
Keine Zeit zu warten
Rytz sagt, dass sie keinen Grund sehe, jetzt nochmals vier Jahre zu warten, um für einen Bundesratssitz zu kandidieren. Auch wenn die SVP das auch getan hat.
14:43
Würde Rytz auch einen Bundesratssitz auf Kosten der SP nehmen?
Nein, würde sie nicht. Die Arithmetik müsste stimmen, nicht die inhaltliche Ausgewogenheit. Es sei nun einmal so, dass vier Bundesratssitze für SVP und FDP nicht mit den Wähleranteilen zu vereinbaren sind.
14:40 Uhr: User raues Endoplasmatisches Retikulum meint:
von raues Endoplasmatisches Retikulum
Das mit Lombardis Abwahl der CVP Fraktionspräsident weg ist, dürfte kein Vorteil für Cassis sein.
14:37
Nun dürfen Fragen gestellt werden
Ein Journalist fragt, ob es denn OK sei, dass sie den einzigen Bundesratssitz eines Tessiners, nämlich den von Cassis, angreife.

Rytz entgegnet, dass das natürlich nicht optimal sei, aber man könne nicht immer allen Ansprüchen gerecht werden. Sie wiederholt noch einmal: «Die grünen Parteien haben 21 Prozent Wähleranteil».
14:32 Uhr: User Kevin Kälin meint:
von Kevin Kälin
und falls die Grünen in vier Jahren ihren diesjährigen Wahlerfolg nicht bestätigen können, werden sie wohl auch den Anstand haben und ihren allfälligen Bundesratssitz wieder abgeben?
14:30
Mehrheitlich reagiert Twitter aber so:
14:28
Die Junge SVP Graubünden charmant
14:26
Morgen entscheiden die Grünen
Morgen wird die Grünen-Fraktion entscheiden, ob sie einen oder mehrere Kandidaten für die Bundesratswahl am 11. Dezember nominieren wollen. Regula Rytz stellt sich auf jeden Fall zur Verfügung.
14:23
Vorbild SVP
Kluger Schachzug: Rytz zitiert die SVP, die 2003 eine neue Zauberformel gefordert hat, die sich mehr an die Realität der Wähleranteile richtet.
14:22
Neue Zauberformel
Die Grünen hätten einen historischen Wahlsieg errungen. «Nach einer solchen Richtungswahl kann man nicht einfach zur normalen Tagesordnung übergehen». Die Grünen hätten zusammen mit der GLP einen Fünftel aller Stimmen erhalten. Diese Stimmen würden im Bundesrat fehlen.
14:20
Breit abgestützt
Rytz sagt, dass sie eine breite Akzeptanz geniesst unter den Kollegen. Auch sei sie kompromissfähig.
14:18
Sie kandidiert!
Regula Rytz kandidiert für den Bundesrat!
14:18
Klimawahl
Nun erzählt sie vom grünen Wahlerfolg von vor ein paar Wochen. Die Grünen hätten mittlerweile gleich viel Gewicht im Nationalrat wie andere Parteien mit einem Sitz im Bundesrat.
14:17
Bundesratskandidatur?
Rytz informiert über eine mögliche Bundesratskandidatur ihrerseits. Sie sagt, dass viele Leute sie aufgefordert hätten, für den Bundesrat zu kandidieren.
14:15
Es geht los
Regula Rytz ist da, die Kameras gerichtet, es geht los.
Ausgangslage
Bei den Wahlen vom 20. Oktober haben die Grünen zu den grossen Parteien aufgeschlossen. Sie sind mit 13,2% Wähleranteil viertstärkste Kraft geworden und haben die CVP überholt. Letztere hat einen Bundesratssitz, die Grünen hingegen nicht. Eine Kampfkandidatur der Grünen würde sich aber gegen die FDP richten, die mit 15,1% nicht mehr weit vor den Grünen entfernt liegt, aber zwei Bundesräte hat.

Seit Wochen wird nun darüber diskutiert, ob die Grünen bereits in die Landesregierung gehören – und welche Partei verzichten soll. An der Medienkonferenz von heute Donnerstag, erklärt Regula Rytz, Parteipräsidentin der Grünen, ihre Strategie. Die Bundesratswahlen finden am kommenden 11.Dezember statt.

(aeg)

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138 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
FITO
21.11.2019 15:04registriert April 2019
Endlich haben die Medien und die Polit-Hooligans den Knochen auf den sie so lange gewartet haben und um den sie jetzt 20 Tage balgen können.
Die Argumente dagegen werden sich repetitiv wiederholen und der schlechte Stil und mangelnde Anstand von rechter Seite wird Urständ feiern.
Lieber schiebt man anstehende Probleme bis auf den Sankt-Nimmerleinstag auf die lange Bank und verharrt in Schockstarre um seine Pfründe zu sichern.
Vielleicht sollten die Grünen sonst auch mit Opposition drohen, wie es die Trötzeli-Partei in der Vergangenheit machte, aber dafür fehlt ihnen halt ihre Destruktivität.
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FITO
21.11.2019 15:25registriert April 2019
Endlich haben die Medien und die Polit-Hooligans den Knochen auf den sie so lange gewartet haben und um den sie jetzt 20 Tage balgen können.
Die Argumente dagegen werden sich repetitiv wiederholen und der schlechte Stil und mangelnde Anstand von rechter Seite wird Urständ feiern.
Lieber schiebt man anstehende Probleme bis auf den Sankt-Nimmerleinstag auf die lange Bank und verharrt in Schockstarre um seine Pfründe zu sichern.
Vielleicht sollten die Grünen sonst auch mit Opposition drohen, wie es die Trötzeli-Partei in der Vergangenheit machte, aber dafür fehlt ihnen halt diese Destruktivität. http://www.badenertagblatt.ch/schweiz/alle-paar-jahre-wieder-svp-droht-mit-rueckzug-aus-dem-bundesrat-129640101
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GERTY
21.11.2019 17:05registriert September 2016
Viele scheinen sich u.a. daran zu stören, dass man ausgerechnet einem tessiner BR einen Sitz abknüpfen will. Verstehe ich ehrlich gesagt nicht.
Es sollte doch keine Rolle spielen aus welchem Kanton ein Bundesrat/eine Bundesrätin kommt. Sie stellen ja die Behörde des Bundes dar, nicht die eines Kantons, nicht die einer Gemeinde. Wer sich dem Kantönligeist verpflichtet fühlt ist sowieso untauglich für einen Bundesratssitz.
Wenn es also eine Partei gibt, die weiter als bis zur Kantons- und Landesgrenzen denkt, dann ja wohl die Grünen.
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