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Das sind die drei Kandidaten für das SP-Fraktionspräsidium

01.11.2015, 12:57

Barbara Gysi, Roger Nordmann oder Beat Jans: So lautet die endgültige Kandidatenliste für das SP-Fraktionspräsidium. Weitere Kandidatinnen und Kandidaten haben sich bis zum Ablauf der Frist am Samstag um Mitternacht nicht gemeldet.

Dies sagte SP-Sprecher Michael Sorg am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Die SP-Fraktion des National- und Ständerats wird ihren neuen Fraktionspräsidenten oder ihre -präsidentin am 21. oder 22. November wählen.

Kandidaten aus St. Gallen, Waadt und Basel-Stadt

Die St. Galler Nationalrätin Gysi ist auch Vizepräsidentin ihrer Partei. Sie sitzt seit 2011 im Nationalrat und ist Mitglied der Finanzkommission. Gegen Gysi spricht, dass sie dem linken Flügel der SP zugerechnet wird.

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Barbara Gysi
Bild: KEYSTONE

Der Waadtländer Roger Nordmann sitzt seit elf Jahren im Nationalrat und ist unter anderem Mitglied der Kommissionen für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK). Gegen Nordmann spricht, dass er wie Parteichef Christian Levrat aus der Westschweiz stammt. Nordmann hat aber in Bern studiert und gearbeitet und ist beinahe perfekt zweisprachig.

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Roger Nordmann
Bild: KEYSTONE

Aus dem Kanton Basel-Stadt stammt der dritte Kandidat: Beat Jans. Jans ist seit 2010 Mitglied des Nationalrates und sitzt wie Nordmann unter anderem in der UREK. Energiefachmann Jans war fast sechs Jahre lang Präsident der SP Basel-Stadt. Er wird von verschiedenen Medien derzeit als Favorit gehandelt.

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Beat Jans
Bild: KEYSTONE

Die Wahl war notwendig geworden, nachdem der bisherige Fraktionspräsident, Andy Tschümperlin (SZ), bei den Nationalratswahlen am 18. Oktober abgewählt worden war.

Auch FDP sucht Nachfolger

Auch die FDP sucht eine Nachfolge für ihre bisherige Fraktionschefin. Dass die Urnerin Gabi Huber ihr Nationalratsmandat und damit das Fraktionspräsidium abgeben wird, war schon länger klar.

Bisher interessieren sich die Nationalräte Ignazio Cassis (TI), Christian Wasserfallen (BE) und Beat Walti (ZH) für das Amt. Allfällige weitere Kandidaten haben bis Mitte November Zeit, ihr Interesse anzumelden. Die Wahl des Präsidiums findet Ende November statt. (lhr/sda)

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