Schweiz
Gesundheit

Die 7 wichtigsten Fragen zum Ende der besonderen Lage

Primarschuelerinnen halten Kinder Masken auf einem Pausenplatz einer Schule, aufgenommen am Montag, 3. Januar 2022 in Zuerich. Die Maskentragpflicht im Kanton Zuerich wird mit dem Schulstart nach den  ...
Die Maske fällt an fast allen Orten. In Bern und in Genf müssen in Spitälern und Pflegeheimen weiterhin Masken getragen werden. Bild: keystone

Die 7 wichtigsten Fragen zum Ende der besonderen Lage

30.03.2022, 18:1830.03.2022, 18:18

Ist die Pandemie mit der Aufhebung der besonderen Lage gemäss Epidemiengesetz und der Rückkehr zur Normalität vorbei? Und muss wirklich nirgendwo mehr eine Maske getragen werden? Nachfolgend Antworten auf diese und weitere Fragen in der Übersicht:

Ist das jetzt das Ende der Pandemie?

Ist die Covid-19-Pandemie vorbei? Mit der Rückkehr zur sogenannt «normalen Lage» gemäss Epidemiengesetz und der Rückübertragung der Verantwortung an die Kantone ist die Pandemie nicht zu Ende. Mit saisonalen Erkrankungswellen sei auch in Zukunft zu rechnen, schreibt der Bundesrat.

Bis im Frühling 2023 soll eine Übergangsphase gelten; Strukturen in den Kantonen, etwa für das Testen, Impfen und die Kontaktverfolgung, sollen erhalten bleiben, damit schnell auf neue Entwicklungen reagiert werden kann. Dazu läuft bis zum 22. April eine Konsultation.

Gilt noch eine Isolationspflicht?

Muss man nach einem positiven Test zuhause bleiben? Die Pflicht für Angesteckte, sich für fünf Tage zu isolieren, fällt am Freitag. Die Behörden mahnen aber, bei Symptomen weiterhin zuhause zu bleiben, um mögliche weitere Ansteckungen mit Covid-19 zu vermeiden.

Sind die Tests weiterhin gratis?

Der Bund übernimmt weiterhin die Kosten für Tests für Personen, die Symptome haben.

Wo müssen noch Masken getragen werden?

Die landesweit vorgeschriebene Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr und in Gesundheitseinrichtungen und Heimen wird am Freitag aufgehoben. Maskentragen zum eigenen Schutz und zum Schutz anderer wird freiwillig. Den Kantonen steht es zudem frei, auf ihrem Gebiet Masken vorzuschreiben. Beispielsweise in Bern und in Genf müssen in Spitälern und Pflegeheimen weiterhin Masken getragen werden.

Funktioniert die SwissCovid-App auch weiterhin?

Nein, der Bundesrat will die App am Freitag deaktivieren, zumindest vorübergehend. Benutzerdaten, die sich auf den Systemen des Bundes befinden, werden gelöscht. Je nach Entwicklung der epidemiologischen Situation im kommenden Winter soll der Betrieb der App bei Bedarf rasch wieder aufgenommen werden können.

Werden weiterhin Zertifikate für geimpfte und negativ getestete Personen ausgestellt?

Ja, weil sie für Reisen ins Ausland nach wie vor nötig sein können. In der Schweiz müssen seit dem 17. Februar keine Zertifikate mehr vorgezeigt werden. Die Kantone haben aber die Kompetenz, auf ihrem Gebiet eine Zertifikatspflicht anzuordnen.

Wird die Entwicklung der Pandemie weiterhin überwacht?

Ja, mit verschiedenen Instrumenten. Dabei handelt es sich um das vor allem durch die Grippe bekannte Sentinella-Programm, die obligatorische Meldepflicht, das Monitoring des Abwassers, die Sequenzierung von Proben zum Aufspüren von neuen Virus-Varianten, Stichproben und Studien zur Immunitätslage in der Bevölkerung. (sda)

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