Eismeister Zaugg
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Berns Mark Arcobello, Thomas Ruefenacht und Andrew Ebbett, von links, feiern den Meistertitel nach dem fuenften Eishockey Playoff-Finalspiel zwischen dem SC Bern und dem EV Zug, am Ostersamstag, 20. April 2019, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Rüfenacht (Mitte) feiert mit Ebbett (rechts) und Arcobello (links) den SCB-Titel. Bild: KEYSTONE

Schmerzen vergehen, der Ruhm bleibt – SCB-Helden mit gebrochenen Knochen

Was heisst eigentlich «Siegermentalität»? Beispielsweise in den Playoffs mit Schmerzen und gebrochenen Knochen spielen. Wie die SCB-Stürmer Thomas Rüfenacht und Andrew Ebbett.



Thomas Rüfenacht (34) muss auf die WM verzichten. Der Grund: ein gebrochener Finger. Mit dieser Verletzung hat er sich durch die Playoffs gequält – und in 17 Partien immerhin drei Tore und fünf Assists erzielt. Schmerzen vergehen, meisterlicher Ruhm bleibt.

Berns Thomas Ruefenacht jubelt mit dem Meisterpokal, nach dem fuenften Playoff-Finalspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem EV Zug, am Samstag, 20. April 2019, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Rüfenacht mit dem Meisterpokal. Bild: KEYSTONE

Doch die Heldengeschichte der Playoffs hat Andrew Ebbett (36) geschrieben. Der kanadische SCB-Leitwolf erlitt noch vor dem Spengler Cup einen Bruch in der Hand. Er hat diese Verletzung verschweigen – auch um den Spengler Cup nicht zu verpassen – und die Blessur verheilte wieder. Allerdings ist der Bruch nicht richtig zusammengewachsen und muss nun operiert werden.

Im Laufe der Viertelfinal-Serie gegen Servette brach der Kanadier auch noch den Finger – und biss sich durch. Mit 11 Punkten aus 18 Partien (1 Tor/10 Assists) war er in den Playoffs zweitbester SCB-Skorer.

Diese Leidensfähigkeit zeichnet die grossen Spielerpersönlichkeiten aus. Leiden ist gelebte Siegermentalität. Und diese Mentalität gehört nun mal zur DNA der Berner im Allgemeinen und zum SCB im Besonderen.

Zug wie einst die Oilers mit Gretzky

Der Final zwischen den Bernern und dem EV Zug mahnt im Rückblick durchaus an die legendäre Serie um den Stanley Cup zwischen den New York Islanders und den Edmonton Oilers im Frühjahr 1983.

Die Islanders hatten dreimal hintereinander den Stanley Cup geholt. Ausgeprägte Siegertypen wie Torhüter Billy Smith, Verteidiger und Captain Denis Potvin, Brent und Duane Sutter, John Tonelli und die Skorer Brian Trottier und Mike Bossy prägten das Team. An der Bande stand der akribische Al Arbour, der Kari Jalonen der frühen 1980er Jahre.

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1983: Gretzky geht mit den Oilers noch leer aus. Video: YouTube/Ryan G

Die Oilers waren die Himmelstürmer. Einen Stanley Cup hatten sie noch nie geholt. Doch dieser Triumph schien für das Team um Wayne Gretzky, Mark Messier, Jari Kurri, Glenn Anderson und Paul Coffey nur eine Frage der Zeit. Aber noch einmal triumphierten die «Alten» und triumphierten zum vierten Mal hintereinander. Und zwar gleich mit vier Siegen in Serie.

Als alles vorüber war, realisierten die jungen Oilers erst richtig, wie ihre Gegenspieler gelitten, welche Schrammen sie davongetragen, mit wie viel Schmerzen sie sich durch die Playoffs gequält hatten.

New York Islanders captain Denis Potvin shakes hands with Edmonton Oilers Wayne Gretzky as the two move through the hand shaking ceremonies after the Islanders won their fourth straight NHL Stanley Cup 4-2 over the Oilers at the Nassau Coliseum in Uniondale, New York on Tuesday, May 17, 1983. (AP Photo/G. Paul Burrett)

Gretzky muss Islanders-Captain Potvin zum Titel gratulieren. Bild: AP

Noch Jahre später, als die Oilers bereits mehrmals den Stanley Cup geholt hatten, erzählten die Leitwölfe des Teams, wie sehr sie von dieser Leidensfähigkeit der Islanders beeindruckt waren. Erst da hätten sie kapiert, was es braucht, um den Stanley Cup zu holen. Ein Jahr später holte Edmonton die wichtigste Trophäe im Klubhockey. Im Finale gegen die Islanders, die seither nie mehr einen Titel feiern konnten.

Zug weiss nun, was es braucht

Nun davon auszugehen, Zug werde im nächsten Frühjahr Meister (wie damals die Oilers) und der SCB auf Jahre hinaus nie mehr (wie die Islanders), wäre allerdings ein fataler Irrtum.

Mit dem «Biss», der Leidensfähigkeit und der Siegermentalität der Berner haben die Zuger tatsächlich eine Chance auf den nächsten Titel. Und Anschauungsunterricht wie damals die Oilers haben sie nun im Final auch bekommen. Sie müssten nun eigentlich wissen, was es braucht und was ihnen noch gefehlt hat.

Zugs Spieler mit Raphael Diaz, rechts, sind enttaeuscht nach dem fuenften Eishockey Playoff-Finalspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem EV Zug, am Samstag, 20. April 2019, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Der EVZ wird im nächsten Jahr wieder angreifen. Bild: KEYSTONE

Für den SCB wird es zwar nicht einfach, die meisterlichen Rechnungen zu begleichen. Aber anders als damals die Islanders hat der SCB die Voraussetzungen, um ein Titan zu bleiben.

Die Siegermentalität und Leidensfähigkeit haben die Berner ja sowieso. Und bis die neue Saison beginnt, werden die Knochen von Thomas Rüfenacht und Andrew Ebbett längst wieder zusammengewachsen sein.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Andre1 25.04.2019 09:53
    Highlight Highlight Guten Tag Herr Zaugg

    Ich moechte Sie an Ihren Artikel ueber den Zuzug von Genoni zum EVZ erinnern und Ihrer Bemerkung, dass Sie fuer jeden Buchstaben Fr. 2.00 in die Mannschaftskasse des EVZ bezahlen, falls Dan Tangnes in der kommenden Saison immer noch der Trainer vom EV Zug ist.

    Der Artikel hatte ca 6500 Buchstaben, das macht dann CHF 13'000.00 in die Mannschaftskasse.

    Ich gehe davon aus, dass Sie Wort halten und beim naechsten Mal das Hirn einschalten, wenn Sie einen Artikel schreiben.

    Hopp Zug
  • Gigi,Gigi 24.04.2019 22:25
    Highlight Highlight Dr Ebbet wais halt no Prioritäta z’setza. Spenglercup first und denn das bitzeli Maisterschaft. Gaila Siach?
  • Wayne99 24.04.2019 20:08
    Highlight Highlight Darum sage ich es gerne nochmal wie seit Jahren. Lieber 1 Rüfi, 1Scherwey,1Bidu usw. als 10 Hofmmann, Brunner, Cunti, oder sonstige Kürläufer!
    Der Rest ist Geschichte!
    Ja ja ich weiss...…..
  • Jüre51 24.04.2019 19:04
    Highlight Highlight Bin mit Maple einverstanden! Eine Handverletzung gegenüber dem Arbeitgeber zu verheimlichen finde auch eher fahrlässig denn heldenhaft und dies notabene um in der Altjahreswoche das Showturnier im Murmeliland zu spielen. Nur gut, dass es mit dem SCB doch noch geklappt hat, sonst wäre jetzt Zeit mit Andrew Ebbett „es ärntscht Wörtli z rede“.
    • mukeleven 25.04.2019 03:19
      Highlight Highlight das zeigt den stellenwert des spengler cups selbst bei den spielern!
      #ehrensache
  • BOSELLI 24.04.2019 18:45
    Highlight Highlight Verletzung verschwiegen um am Spenglercup zu spielen..wie doof muss man sein.
    Vertragsverlängerung Januar...die entscheidende Frage....wusste man davon
    sonst wäre es ja dann ein Grund diesen zu kündigen....jetzt hat er OP und weiss ob die Handverletzung dann Leistung beeinträchtigen werden?
    Ich mag Ebby aber dies geht zu weit..sorry!!
    • Hockrates 24.04.2019 20:54
      Highlight Highlight Die Frage muss doch eher sein, wieso er nach dem Spengler Cho die Saison nicht abgebrochen hat ;-)
  • Leon1 24.04.2019 17:31
    Highlight Highlight „Leiden ist gelebte Siegermentalität. Und diese Mentalität gehört nun mal zur DNA der Berner im Allgemeinen und zum SCB im Besonderen“

    Ist das hier ein Fan-Blatt?
    Grundgütiger!

    Und was hat die Berner DNA mit Rüfenacht aus Meggen (LU) und Ebbett aus British Columbia zu tun?

    Eishockey bewegt mich zu wenig, den Berner Young Boys mag ich den Titel auf jeden Fall gönnen. Eben GENAU deshalb, weil’s mit dem Siegen trotz bester Ausgangslage so lange nicht hat klappen wollen. - Das nur so zur Siegermentalität.
    • Entenmann 24.04.2019 22:15
      Highlight Highlight Sie kennen Klaus Zaugg offensichtlich nicht... (wobei "Wo das Tram nicht hinfährt, sind wir daheim", YB-Meisterbuch 2018, sollten Sie eigentlich kennen, Zaugg ist der mit dem "Juniorentrainer mit allen Diplomen")

      Den Seitenhieb auf die Herkunft von Rüfenacht und Ebbett finde ich hingegen total daneben. Verglichen mit YB ist der SCB weitaus bernischer.

      Gruss Entenmann, einer der offenbar seltenen Abobesitzer bei YB und dem SCB.
  • TodosSomosSecondos 24.04.2019 16:46
    Highlight Highlight Auf der einen Seite Wayne Gretzky, Mark Messier, Jari Kurri, Glenn Anderson und Paul Coffey... auf der anderen Raphael Diaz, Leonardo Genoni und Grégory Hofmann...

    wie kommt man bloss auf diesen Vergleich? echt jetzt.. nur weil die Zuger bis anhin nichts gewonnen haben?

    Aber nicht mal das stimmt.. sie wurden ja schon mal Meister... und irgendwie glaube ich auch, dass es dabei bleiben wird.. Meisterschaften im Schweizer Eishockey lassen sich erfahrungsgemäss nur schlecht "kaufen"...

    aber falls es klappt, könnt ihr dann Zug mit PSG vergleichen.. passt sicher besser als die Oilers...
    • W.Dusel 24.04.2019 19:01
      Highlight Highlight Nur weil Zug 2 teure Spieler holt und 2 teure gehen sind sie wie PSG? 😄 ok
      Weil in Bern ja nur die armen Restposten der Liga spielen
    • TodosSomosSecondos 24.04.2019 22:36
      Highlight Highlight Die Verhältnisse der "investierten" Beträge in Relation zum Gesamtbudget der jeweiligen Liga sind durchaus vergleichbar... es wurde und wird in Zug weit mehr gemacht als zwei teure Spieler geholt.

      Es sagt doch niemand der SC Bern sei arm aber der SCB ist ein Unternehmen, das nur Geld ausgibt, das es auch einnimmt.

      Bei Zug hingegen läuft's genau so lange einigermassen gut, wie jemand bereit ist Geld einzuschiessen. Für die EVZ Fans ist das jetzt eine gute Sache und sei ihnen gegönnt aber als Aussenstehender ist's halt.. naja. Selbsttragend ist und wird das ganze sicherlich nie sein.
    • W.Dusel 25.04.2019 00:27
      Highlight Highlight Ich verstehe, dass es von „aussen“ so aussieht als wäre der EVZ von Präsident Strebel abhängig. Aber man muss schon relativieren, dass er ausschliesslich in die Academy und das im Bau befindende OYM investiert und nicht in die Löhne der 1. Mannschaft. Natürlich profitiert man indirekt davon, aber Zug setzt sich zum Ziel das die 3. und 4. Linie in Zukunft grössenteils vom eigenen Nachwuchs besetzt wird und man dadurch mehr Geld in Schlüsselspieler investieren kann. Sie geben auch nicht mehr aus als sie einnehmen, das sind unabhängige AG‘s. Ich denke, die ganze Hockey-🇨🇭kann davon profitieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herren 24.04.2019 16:31
    Highlight Highlight Gerade in Zusammenhang mit dieser angesprochenen Leidensfähigkeit: Kennt eigentlich jemand den wahren Grund für den Ausfall von Roe im entscheidenden Spiel?
    • fandustic 24.04.2019 19:49
      Highlight Highlight Er musste nach Zürich zur Vertragsunterzeichnung;)
    • Herren 24.04.2019 22:21
      Highlight Highlight Ganz offensichtlich führt Sven Leuenberger den Berner Grundsatz (Charakter vor Talent) in Züri nicht weiter. Sonst würde er nach Hollenstein nicht schon wieder einen Taucher einkaufen. 🤣
  • Baeri19 24.04.2019 16:30
    Highlight Highlight Nikolai Ehlers von Winnipeg hat in 5 Spiel sein Bein gebrochen. Spiel 6 hat er meines Wissens noch absolviert.
  • Al Paka 24.04.2019 16:18
    Highlight Highlight Diese Leidensfähigkeit ist ja gut und recht.
    Aber es ist auch ein schmaler Grat zwischen heldenhaft und nur einfach dämlich.
    Ich meine bei kleineren Blessuren verstehe ich es ja noch ein bisschen.
    Aber die Gesundheit sollte halt schon an erster Stelle stehen.
    Bis wieder einer das Gefühl hat er müsse spielen, obwohl er z.b. eine leichte Hirnerschütterung hat.
    Dann blöd gecheckt wird oder in einen Arm des Schiris fährt.
    Was das Resultat ist, sah man bei Kobasew..
    Klar, nicht vergleichbar mit gebrochenen Finger, aber trotzdem.
    • Maple 24.04.2019 18:20
      Highlight Highlight Auch wenn es aufgegangen ist, würde ich als SCB diesen Spieler zur Brust nehmen. Wegen einem Weihnachtsgrümpeli ging der alte Mann unnötige Risiken ein. Und sein Brötligeber musste ab Januar seine diskreten Leistungen dulden. Zuvor bekam er noch einen bestimmt gutdotierten Zweijahresvertrag. Für mich eher fahrlässig denn heldenhaft.
    • marak 24.04.2019 22:56
      Highlight Highlight Man muss aber auch festhalten, dass Spitzensport nicht wirklich gesund ist. Die Abnützungserscheinungen sind bei vielen sehr gross. Bis zu neuen Hüft- und Kniegelenken in einem Alter, in dem es noch ein- bis zweimal eine Auffrischung braucht. Der Ehrgeiz und die Erwartungshaltung an sich selber, von Umfeld und vom Publikum hat auch seine Kehrseiten. Immerhin darf der Sportler nach erfolgreicher Karriere im schönen Haus leben, welches der Bauarbeiter gemauert hat. Letzterer hat zuweilen nur die selben Abnützungserscheinungen, aber nicht das schöne Haus.
    • Al Paka 25.04.2019 06:50
      Highlight Highlight @marak
      Das stimmt natürlich schon und sie werden auch gut bezahlt dafür.
      Aber mein Beitrag ging auch mehr in Richtung, "trotz Verletzung spielen und es dann schlimmer wird".

      Wenn ich dann lese, wie bei Kobasew, dass er mehrere Monate seine Kinder nicht aushalten konnte und zu 95% in einem dunkeln Raum verbringen musste. Wenn es dann noch chronisch geworden wäre, könnte er nicht einmal seinen verdienten Ruhestand geniessen.
      Oder auch bei Untersander, welcher ja zu diesen Helden gehört. Spielte früher trotz Schwindelgefühlen und war mit knapp 30, vor dem Rücktritt.
      Solches meinte ich damit.
  • MARC AUREL 24.04.2019 16:11
    Highlight Highlight GRANDE BERN!!!😎✌🏆Die Zuger wissen was es jetzt braucht, aber dafür sind sie zu weich und ihnen fehlen die einzigartigen Krieger wie sie Bern hat!
    • Xonco 24.04.2019 16:45
      Highlight Highlight Marc Aurel, hör schnell auf mit sowas.

      FCB wurde von vielen der Arroganz & Überheblichkeit wegen Gehasst.

      Schau wo sie nun sind...

      Hockey ist ne Sache über die ich nichts weiss, aber das selbe Schicksal wäre für die Berner nicht wünschenswert.
    • Best of 7 24.04.2019 16:45
      Highlight Highlight Ich glaube, dass sich bei dir die 149 Hirnerschütterungen die du gehabt hast, jetzt bemerkbar machen.
    • Ah-Jah 24.04.2019 20:36
      Highlight Highlight Es kommt wie es kommt! Mit deiner Einstellung vom SCB spricht in diesem Forum im Jahr 2221 niemand mehr vom SCB!!! Gott sei Dank ist bist du der Einzige!!!

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